Bag in Box: Wann bricht der Damm? — È giunta la svolta?

Geschrieben von am 22. Februar 2011 | Abgelegt unter Packaging


Damit keine Zweifel auf­kommen: Ich plane nicht, meine Weine dem­nächst in anderen Behäl­ter­formen zu füllen. Aber meine Ein­stel­lung zu alter­na­tiven Ver­pa­ckungs­arten hat sich letzt­lich schon geän­dert. Eigent­lich, das ist wichtig fest­zu­stellen, wurde der erste unvoll­stän­dige Ent­wurf dieses Arti­kels bereits im Dezember 2008 geschrieben. Denn damals bin ich auf die Seite von hauswein.de gestoßen. Und das schlichte Design ihres Wein­wür­fels hat es mir angetan, immer noch.

Non che sor­gano dubbi: non sto pen­sando a cam­biare la tipo­logia dei miei con­te­ni­tori. Però il mio atteggia­mento circa un packa­ging alter­na­tivo è cam­biato ulti­ma­mente. In verità, una bozza incom­pleta di questo arti­colo risala già al dicembre 2008. Allora ho scoperto hauswein.de (let­te­ral­mente: vino di casa). Il disegno sobrio del cubo mi ha col­pito e mi piace tuttora.


Dass die Qua­lität des eigent­li­chen Weines sich von der Art der Ver­pa­ckung abge­kop­pelt hat, ist inzwi­schen Tat­sache. Natür­lich, in Ita­lien ver­bindet man mit Bag in Box (BIB) und Tret­ra­pack trotz gegen­tei­liger Ver­suche (12) immer noch in erster Linie den Taver­nello, den ich vor ein paar Tagen selbst ver­kosten durfte/musste. Der größte ita­lie­ni­sche Wein­pro­du­zent vini­fi­ziert laut Eigen­er­klä­rung die Trauben von 6 % der natio­nalen Reb­fläche, was meiner Schät­zung nach bei den für diese Sti­listik ange­neom­menen Hekt­ar­er­trägen 10 % der ita­lie­ni­schen Wein­pro­duk­tion ent­spre­chen dürfte.

È un dato di fatto che la qua­lità inte­riore si è ormai dis­tac­cata dalla tipo­logia del con­te­ni­tore. Certo, in Italia nono­st­ante qualche sforzo (1, 2) quando si nomina Bag in Box (BIB) e car­tone si pensa com­u­ne­mente al Taver­nello che io stesso ho potuto/dovuto assag­giare qualche giorno fa. Il più grande pro­dut­tore di vino ita­liano dice di vini­fi­care le uve di 6 % della super­ficie nazio­nale. Ció secondo me dov­rebbe cor­ris­pon­dere al 10 % della pro­du­zione nazio­nale di vino, vista la tipo­logia ed i ren­di­menti cor­ris­pon­denti che suppongo.

Daneben gibt es aber inter­na­tional gesehen immer mehr Her­steller (1, 2, 3), welche Weine kor­rekter Qua­lität in diese Behälter, welche inzwi­schen alle mög­li­chen Formen ange­nommen haben, abfüllen. Es bleibt also das Argu­ment der Ästhetik und der Tra­di­tion. Nun ja, in Skan­di­na­vien — sicher­lich nicht die Wiege des Wein­an­baus und dessen Genusses, aber warum sollte es ihnen auf ewig ver­wehrt bleiben? — wo diese Behäl­terart ein beträcht­li­ches Markt­seg­ment abdeckt, ist es üblich, so las ich kürz­lich, in der Küche diesen so abge­füllten Wein in Krüge oder Karaffen umzu­schütten, welche dann am Tisch ser­viert werden. Also?

Però soprat­tutto a livello inter­na­zio­nale ci sono sempre più pro­dut­tori (123) che com­mer­cia­liz­zano dei vini di qua­lità cor­retta in questi con­te­ni­tori dalle forme ormai più sva­riate. Resta allora l’argomento dell’estetica e della tra­di­zione. In Scan­di­navia, cer­t­a­mente non la culla della viti­col­tura e della cul­tura enoica (devono restare però fuori in eterno?) il bag in box copre un bel po’ del mer­cato del vino. Lì è con­sueto, così ho letto, versare in cucina questo vino in caraffe che ven­gono por­tate dopo al tavolo. Quindi?

Und wie ist es mit dem Umwelt­as­pekt, wel­chen CO2-Abdruck hin­ter­lassen Bag in Box & Co? Pablo Paster rechnet uns vor, dass der so abge­füllte Wein deut­lich wenige Treib­gase bis zum Konsum frei­setzt. Also, rational gesehen, gibt es kaum mehr Gründe, den Weinen des täg­li­chen Kon­sums den Ein­tritt in der Bag in Box zu ver­wehren. Trendig ist das Pro­dukt in den eher außer­halb der (selbst­er­nannten) Wein­bau­kern­zonen allemal und Spaß scheint es auch zu machen, wie man unten sehen kann. Fast so sehr wie USB Wine.

E per l’ambiente? Quale impronta eco­logia lascia l’utilizzo di questa tipo­logia di packa­ging? Pablo Paster per esempio ci spiega come l’utilizzo del BIB libera meno gas respons­a­bili del ris­cal­da­mento glo­bale che non il vetro tra­di­zio­nale. Quindi, dal punto di vista razio­nale non sembra che ci siano più argo­menti suf­fi­ci­enti per impe­dire al vino del con­sumo quo­ti­diano di ent­rare nel BIB. Fuori dalle regioni cen­trali (autopro­cla­mate) del vino com­unque questo tipo di con­te­ni­tore è trendy e diverte oltret­tutto come si può vedere sotto. Quasi come l’USB Wine.

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13 Kommentare zu “Bag in Box: Wann bricht der Damm? — È giunta la svolta?”

  1. am 22. Februar 2011 um 09:11 1.Lizzy schrieb …

    Caro Armin, una can­tina di mia conos­cenza sta rif­let­tendo da un anno (!!! sì, non sono dei ful­mini di guerra nelle deci­sioni) sulla forma del con­te­ni­tore per il loro vino da bag in box. L’ultima pro­posta era di met­tere il vino in una forma cilind­rica, tipo Cham­pagne di lusso. Si vede che non c’è nem­meno una donna nel gruppo deci­sio­nale, il buon senso latita. Una donna avrebbe detto subito che una qual­siasi forma diversa da quella del par­al­lele­pipedo (tipo sca­tola del latte) nella dis­pensa e in frigo non ci sta (perchè un vino bag in box non si mette in can­tina). E quindi le pro­ba­bi­lità di suc­cesso di un packa­ging alter­na­tivo sono vicine allo zero. Per cosa credete che si ven­dano cosí bene il Taver­nello o il Cas­tel­lino? Solo perchè il vino è ecce­zio­nale??? :-D
    E’ anche vero che il Italia il vino bag in box, è app­unto, sinonimo di pro­dotto cheap, e quindi di qua­lità medi­ocre (per non dire peggio); nei paesi nor­dici, come gius­ta­mente fai notare tu, la cul­tura è diversa e ci sono delle con­fe­zioni di lusso che sem­brano sca­tole di cioc­co­la­tini. Chissà se in Italia funzionerebbero?!

    L.

  2. am 22. Februar 2011 um 09:53 2.georg schrieb …

    USB Wine ist cool!
    Aber da brauche ich doch einen schnel­leren Breitbandanschluss.

  3. am 22. Februar 2011 um 10:01 3.armin schrieb …

    das zau­ber­wort ist: “Long Term Evo­lu­tion”!
    :-)

  4. am 22. Februar 2011 um 10:07 4.armin kobler schrieb …

    @ lizzy: beh, se ci fosse stata una donna a deci­dere, allora avreb­bero contat­tato furla o coc­ci­nelle, no? ;-)

  5. am 27. Februar 2011 um 11:48 5.Bag in box is in da house | enoiche illusioni schrieb …

    […] Via Armin Kobler […]

  6. am 7. März 2011 um 06:52 6.Clemente schrieb …

    Mit dem Bag-in-Box habe ich gute Erfah­rungen, beson­ders in Kor­sika mit her­vor­ra­genden Roséweinen.
    Sie sind im Sommer sehr prak­tisch und erlauben jeder­zeit sich ein Glas Wein aus dem Eis­schrank zu holen, ohne eine Fla­sche oeffnen zu muessen.
    Des­halb wuerde ich mich auf einen guten Weiss­wein beschraenken.
    Als Rot­weine in Bag-in-Box sind nur fri­sche ange­bracht.
    Mit­tel­a­mes­sige Weine werdon oft mit SO4 ueber­laden, was dann zu Kopf­sch­nerzen fuehrt.
    Last not least ist der Preis gege­nu­eber der Fla­sche inter­es­sant.
    Courage.

  7. am 7. März 2011 um 08:43 7.Giampiero alias Aristide schrieb …

    Armin, e quattro scimmie del nord che si dimenano nel video col BiB sarebbe “trendy e diver­tente”??
    Ora, capisco che sia alet­tante rif­or­nire questa gente, la quale cerca alcol a buon mer­cato e spesso lo beve lon­tano dalla tavola… tanto vale man­dargli su delle botti o addi­rit­tura delle cis­terne, sì pro­prio dei fusti tipo birra, così ci si attac­cano e sballano una buona volta.
    Poi, i loro poli­tici con­ti­nu­er­anno a rom­pere le sca­tole col proi­bi­zio­nismo in tutta Europa, impo­nendo a noi del sud — che il vino lo asso­ciamo a una dieta ali­men­tare — leggi stu­pide a dallo scarso effetto.
    Certo che il BiB inquina meno e cons­ente di trasportarne di più a costo infe­riore. Ed è anche certo che questa sia la strada più peri­co­losa per il vino inteso come pro­dotto dell’agricoltura e non una bevanda indus­triale a base di uva. E’ la strada che rende il vino una com­mo­dity, una bevanda asser­vita a regole di volume e costo anziché valore e iden­tità, una bevanda per scimmie incons­ape­voli di quello che consumano.

  8. am 7. März 2011 um 15:52 8.Andreas Gottlieb Hempel schrieb …

    Schon alters­mäßig gehöre ich nicht mehr zu der Gene­ra­tion, die mit Wein­con­tai­nern am Strand her­um­hüpft oder ständig in den pool fällt.

    Aber zeitlos ist sicher das Bedürfnis Wein­trinken als einen kul­ti­vierten Genuß zu betrachten, der auch einen bestimmten Rahmen braucht.Da passt die Weinbox für die Alltags-Trink-Weine gut herein, wenn fol­gende Bedin­gungen ein­ge­halten werden:

    1. Die Box tritt nicht in Erschei­nung, schon gar nicht auf dem Tisch
    2. Die Weinbox muss kühl­schrank­ge­recht dimen­sio­niert und anzapfbar sein ohne sie erst hinaus zu heben — auch an ein eigenes box­ge­rechtes Kühl­gerat kann gedacht werden
    3. der Wein aus der Box sollte immer in eine Gla­ka­raffe abge­füllt werden aus der bei Tisch die Gläser gefüllt werden
    4. Es kommen nur fri­sche junge Weine infrage — bei Weiß besteht eine grö­ßere Aus­wahl als bei Rot.
    5. Mög­liche Spe­zia­lität: Fass­pro­ben­weine in der Box.
    6. Wein ist kein Sauf­mittel son­dern setzt doch immer eine gewisse Con­ten­ance voraus zum Hin­rie­chen und Hinschmecken.

    - sonst lieber Cola, Bier oder ein anderes Schnell­schluck­ge­tränk hinter dem nicht die Arbeit im Wein­berg steht!

    Prost!

    Andreas Gott­lieb Hempel

  9. am 7. März 2011 um 16:41 9.Clemente schrieb …

    Fru­eher war es auf dem Land ueb­lich Wein “vom Fass” zu zapfen, was natu­er­lich zu starken Oxi­da­tionen fuehrte; in den roemi­schen “Trat­torie” in Tras­te­vere gab es 10 l Fla­schen, die umge­kehrt in Kuehl­schraenke mit Abzapf­hahn gestellt wurden und einen herr­li­chen “bianco dei Cas­telli Romani” spen­deten (eine 10 l Fla­sche dau­erte weniger als ein Tag und es waren bis zu 4–5 im Kuehl­scharnk).
    Ein guter junger Wein in der Karaffe (am besten aus Keramik oder Ton) ist etwas lus­tiges.
    Heute gibt es die Bag-in-Box, die Oxi­da­tion ver­meidet und gut 10–15 Tage lang den Wein nach dem Oeffnen schuetzt.
    Aller­dings besteht eine Gefahr, wenn man in “buona com­pa­gnia” ist: noch ein Gla­es­schen, dann “nur noch eins” und am naechsten morgen wacht man spaet auf!
    Wichtig: min 13% Vol. und weniger als 70 mg/l SO4. Ideal 5 Liter.
    Mal sehen, wann uns unser Winzer ueber­ra­schen wird.

  10. am 10. März 2011 um 21:35 10.armin kobler schrieb …

    @clemente und hempel: danke für euer ratio­nales feed­back.
    unab­ängig davon, ob diese ver­pa­ckunsart einem mehr oder weniger oder gar nicht gefällt, kann man prak­ti­sche über­le­gungen anstellen und par­al­lelen zu frü­heren arten des wein­kon­sums, der früher all­täg­lich aber mit größ­ten­teils gerin­geren qua­li­täts­an­for­de­rungen war, ziehen.
    mir was es wichtig zu u.a. zeigen, dass es inzwi­schen ernst­zu­neh­mende inhalte dieser kar­ton­pa­ckungen gibt.
    des­halb kann so ein wein beim umschütten in eine karaffe auch genuss mit einem kul­tu­rellen min­des­nivau dar­stellen.
    aber wie schon ein­gangs erwähnt, ich bin momentan mit meinen glas­fla­schen zufrieden!

  11. am 10. März 2011 um 21:48 11.armin kobler schrieb …

    @giampiero:
    certo che quello del proi­bi­zio­nismo nor­dico imper­niato su un con­sumo ad oltranza il wee­kend e stare astemi durante la set­ti­mana non ci può essere sim­pa­tico, ti dò ragione. altret­tanto vero è, e tra l’altro era quello che volevo mostrare, che la qua­lità del con­tenuto ormai si sta allon­tanando dall’immagine del con­te­ni­tore.
    com­mo­dity o no, io vedo nel bib par­al­lele al con­sumo sfuso o semis­fuso di anni fa, dove “valore e iden­tità” erano anche in gran parte parole sco­no­sciute per quanto riguarda la grande mag­gio­ranza dei con­su­ma­tori.
    e non credi che qual­cuno lassù che comincia a conos­cere il vino in bib comin­cerà ad app­rez­zarlo, pas­sando al bib ver­sato in caraffa e poi forse a vini più impegna­tivi ed appa­ganti?
    i per­so­nal­mente sono meno pes­si­mista.
    vedremo…

  12. am 16. März 2011 um 10:34 12.Gabriele Succi schrieb …

    Buon giorno Armin.
    Qua nella terra del Taver­nello :) piove inin­ter­rot­ta­mente da tre giorni, ormai per andare giù in paese mi toc­cherà chia­mare qualche scafista…in vigna non si può andare e ho deciso quindi di scri­vere un com­mento perchè credo di essere abbas­tanza esperto sull’argomento BIB.
    Io credo che il BIB possa sosti­tuire il mer­cato, come lo si chia­mava noi, della “dami­giana” cioè che il cli­ente andava presso la can­tina e acquis­tava il vino sfuso per poi imbot­tigli­ar­selo a casa; oggi gli spazi non ci sono più e i gio­vani non hanno più voglia di impaz­zire nel met­tersi a fare le bot­ti­glie in casa da soli. Il BIB è una valida alter­na­tiva e per­so­nal­mente sono con­vinto che se l’azienda che decide di adot­tarlo tiene anche una buona qua­lità nel vino desti­nato a quel “packa­ging” possa essere una valida alter­na­tiva alla vec­chia dami­giana che ormai va finendo. E’ chiaro che non deve essere un vino da 90 punti, con 15° alcol e 40 di estratto, ma nem­meno lo scarto dello scarto. Per­so­nal­mente lo vedo più come rap­porto tra i “locals” e l’azienda, magari poi, come dici tu, da lì poi si può pas­sare alla bot­tiglia più impegna­tiva e appa­gante.
    Il pro­blema però (e non so come sia la situa­zione in pro­vincia di BZ) rimane il ter­ro­rismo cau­sato dai vari eti­lo­metri che causa un vero e pro­prio panico. La frase più ricor­rente è: “non bevo il vino perchè se mi fer­mano i CC mi riti­rano la patente”.

    Ciao e ci si vede al Vini­taly.
    PS
    Mi spiace, ma come sai, il mio tedesco è pari a zero, altri­menti avrei scritto in ent­rambe le lingue in modo che i tuoi let­tori di madre­lingua teu­to­nica avreb­bero com­preso meglio. Ho letto però che ora lo fai tu.…è un’ottima iniziativa.

  13. am 21. März 2011 um 08:17 13.armin kobler schrieb …

    ciao gabriele,

    con­cordo pie­na­mente circa l’uso del bib come sosti­tu­zione dello sfuso di una volta.
    per me era import­ante ar vedere attra­verso i link ai pro­dut­tori che qua­lità del pro­dotto di per se e sim­patia per un tipo di con­fe­zione o l’altro si sono ormai distaccate.

    quello degli eti­lo­metri è un pro­blema vero.
    tan­tis­sima gente pensa che per restare nei limiti non può bere pro­prio niente.
    invece due calici durante una cena anche con i vini dai gradi alco­lici odierni ci stanno benissimo.

    circa i com­menti tra­dotti vedremo come finirà il “refe­rendum” tra i let­tori, finora la par­te­ci­pa­zione al pol­ling è modesta, non so se si superirà il quorum. ;-)

    a presto

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