Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità

Geschrieben von am 30. November 2013 | Abgelegt unter Weinreise - Viaggio, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

2013-11-28_09-46-47Wenn man den sozio­lo­gi­schen Erklä­run­gen des Begriffs Nor­ma­li­tät folgt, dann stoßt man immer wie­der auf die Begriffe häu­fig, beherr­schend oder weit ver­brei­tet und typisch. Die Ver­bin­dung mit einer Wer­tung, ins­be­son­dere, dass nor­mal auch auto­ma­tisch als gut oder erstre­bens­wert anzu­se­hen wäre, ist in heu­ti­ger Zeit wei­test­ge­hend weg­ge­fal­len. Inso­fern ist der Titel die­ses Bei­tra­ges, wenn auch etwas pro­vo­kant for­mu­liert, so doch zutref­fend.

Leg­gendo le spie­ga­zioni socio­lo­gi­che del ter­mine nor­ma­lità, ci si imbatte con­ti­nu­a­mente nelle parole fre­quente, domi­nante, dif­fusotipico. Inoltre oggi­giorno non si sot­tin­tende più che nor­male sia auto­ma­ti­ca­mente buonoaus­pi­ca­bile. In questo senso il titolo del post può sem­brare pro­vo­ca­to­rio, ma tocca la verità.

In mei­nen Umfeld, seien es Pro­du­zen­ten oder Kon­su­men­ten, wird gern Wein gekos­tet, getrun­ken, über die­ses tolle Getränk sowie das ganze Drum­herum dis­ku­tiert und es wer­den auch gerne Betriebe in ande­ren Wein­bau­ge­bie­ten besucht. Sel­tenst kommt dabei aber zur Spra­che, dass die Objekte die­ses Tuns eigent­lich nur geschätzte 5 % der pro­du­zier­ten Wein­menge aus­ma­chen. Wir strei­ten uns dar­über, ob die soge­nann­ten inter­na­tio­na­len Reb­sor­ten eine Daseins­be­rech­ti­gung haben, dis­ku­tie­ren hart über die Sinn­haf­tig­keit des Begriffs “Mine­ra­li­tät”, kön­nen uns nie über die tat­säch­li­che Qua­li­tät eines Jahr­gangs eini­gen und begin­nen einen Glau­bens­krieg hin­sicht­lich der von den Betrei­ben ange­wand­ten Wirt­schafts­weise.

Attorno a me, che siano pro­dut­tori o con­su­ma­tori, si degusta e si beve volen­tieri il vino, se ne dis­cute spesso e volen­tieri e si visi­tano all’occorrenza anche azi­ende nelle diverse regioni viti­cole. Pochis­sime volte però ci si rende cons­ape­voli che l’oggetto di tutto ciò copre solo il 5 % (da me sti­mato) della pro­du­zione mon­diale. Litighiamo se i viti­gni inter­na­zio­nali hanno ragione di esserci, dis­cu­ti­amo acca­ni­tamente sul ter­mine mine­ra­lità, non siamo mai d’accordo circa la qua­lità di un’annata ed ele­viamo la scelta della con­du­zione di un’azienda a dogma reli­gioso. 

2013-11-28_09-58-09Dass wir uns dabei eigent­lich um das Geschlecht der Engel strei­ten, wurde mir wie­der deut­lich vor Augen geführt, als ich vor eini­gen Tagen an einer kur­zen Lehr­fahrt teil­nahm, wel­che uns in die Pro­vence, nach St. Maxi­min La Sainte Baume und nach Arles führte. Das eigent­li­che Ziel war die SITEVI 2013 in Mont­pel­lier, eine der bedeu­tends­ten Mes­sen für Geräte und Maschi­nen im Wein­bau und in der Kel­ler­wirt­schaft. Die blei­ben­de­ren Ein­drü­cke sam­melte ich jedoch bei den bei­den Betriebs­be­su­chen.

Che alla fine dis­cu­ti­amo del sesso degli angeli ho notato un’altra volta drasti­ca­mente par­te­ci­pando questi giorni ad un viag­gio d’istruzione che ci ha por­tato in Pro­venza, vicino a  St. Maxi­min La Sainte Baume ed Arles. La meta princi­pale del viag­gio era il SITEVI 2013 a Mont­pel­lier, una delle espo­si­zioni più import­anti per la mecca­niz­za­zione in viti­col­tura. Le impres­sioni più dura­ture le ho rac­colte però nelle due visite azi­endali.

Als ers­tes haben wir eine für dor­tige Ver­hält­nisse eher klei­nere Genos­sen­schaft besucht. Seit zwei Jah­ren ist sie vom Dorf­kern hin­aus in ein neues, sehr nüch­ter­nes Betriebs­ge­bäude umge­zo­gen und vini­fi­ziert ca. 40.000 Hek­to­li­ter, zu 90 % Roséwein. Seit ihrer Grün­dung hat sich die Mit­glie­der­flä­che hal­biert, weil der Wein­bau für viele unwirt­schaft­lich gewor­den ist. 80 % der Pro­duk­tion wird als Fass­wein ver­kauft, die Preise haben letzt­lich wegen gerin­ge­rer Men­gen etwas ange­zo­gen und errei­chen auch einen Euro pro Liter. Das meiste wird als Land­wein vini­fi­ziert, da dür­fen am Hektar auch 120 HL (ca. 16.000 kg) pro­du­ziert wer­den. Prin­zi­pi­ell wäre das Bewäs­sern ver­bo­ten, wo man aber über Was­ser ver­fügt, wer­den andau­ernde Aus­nah­me­re­ge­lun­gen aus­ge­stellt. Der Detail­ver­kaufs­raum hat die auf­rich­tige Nüch­tern­heit eines Lebens­mit­tel­dis­coun­ters, die Bag-in-Box-Schach­teln ste­hen gut sicht­bar auf Palet­ten, die Zapf­pis­to­len zum Fül­len selbst mit­ge­brach­ter Behäl­ter sind schnell auf­find­bar, die Fla­schen­weine über­schrei­ten nicht die 5-€-Grenze.

Per primo abbiamo visi­tato una coope­ra­tiva medio pic­cola. Due anni fa ha lasciato la vec­chia sede in paese e si è tras­fe­rita in cam­pa­gna, occup­ando un capan­none molto sobrio. Vini­fica ca. 40.000 etto­litri di cui il 90 % rosati. L’80 % viene ven­duto in cis­terna, ulti­ma­mente a causa di pro­du­zioni dimi­nuite i prezzi sono saliti e rag­gi­ungono anche l’euro per litro. La mag­gior parte viene ven­duta come vino IGP, si possono per­ciò pro­durre 120 HL per ett­aro che dov­rebbe cor­ris­pon­dere a 160 quin­tali. L’irrigazione di norma è vietata, ma lì dove c’è acqua ven­gono emessi dei prov­ve­di­menti ecce­zio­nali proro­gati in con­ti­nua­zione. Il punto di ven­dita ha dimen­sioni generose e asso­miglia mol­tis­simo ad un magazzino dis­count. Le sca­tole dei Bag in Box acca­tas­tate su palette sono messe ben in evi­denza, facil­mente si tro­vano anche le pis­tole per riem­pire i pro­prio con­te­ni­tori, le bot­tig­lie non superano mai i 5 €. 

Alles ist auf das wesent­lichste redu­ziert, auch strotzt der Kel­ler­teil nicht vor Sau­ber­keit und Ord­nung, eine wein­bei­ße­ri­sche Wohl­fühl­zone ist das nicht. Die vom Tank gezo­ge­nen Pro­ben schme­cken alle sau­ber und fruch­tig, tief­ge­hende Fülle und lang­an­hal­ten­den Nach­ge­schmack sollte man nicht erwar­ten. Die Ver­wen­dung von ver­schie­den­ar­ti­gen Eichen­holz-Chips in der Gärung ist häu­fig, die dies­be­züg­lich erwor­bene Erfah­rung wird groß­zü­gig mit­ge­teilt. Der Kel­ler­meis­ter rät mir vom Erwerb eini­ger Erin­ne­rungs­fla­schen ab, jetzt sei der Roséwein nicht mehr rich­tig gut, man sollte auf die vor Weih­nach­ten beginnde Fül­lung des neuen Jahr­gangs war­ten. Natür­lich wisse man, wie man die Halt­bar­keit stei­gern könnte, aber warum sollte man es tun? Der Markt ver­lange früh ein fri­sches Pro­dukt, momen­tan sei die Markt­lage so, dass alles schnell ver­kauft und kon­su­miert wird und einem etwas gereif­te­ren Roséwein würde mit Skep­sis und Ableh­nung begeg­net wer­den.

Tutto è ridotto all’essenziale, anche per ordine e puli­zia la can­tina non è pro­prio esem­plare, non è ver­a­mente una zona ben­es­sere per enos­trippati. I cam­pioni di botte sono tutti puliti e frut­tati al naso, una strut­tura ben evi­dente ed un certa lung­hezza in bocca si cerca ovvia­mente invano. L’utilizzo di chips di rovere in fer­men­ta­zione è dif­fuso, le espe­ri­enze matu­rate nel tempo ven­gono messe volen­tieri a dis­po­si­zione. L’enologo mi scon­siglia l’acquisto di qual­che bot­tiglia, il rosato non sarebbe più buono, meglio aspet­t­are l’imbottigliamento della nuova annata che comin­cia attorno a Natale. Natu­ral­mente si sa come si aumenta la lon­ge­vità del pro­dotto ma per­ché adot­tarlo? Il mer­cato richiede un vino fresco, mi viene spie­gato, al momento c’è richiesta, tutto viene ven­duto velo­ce­mente ed un rosato dell’annata pre­ce­dente sarebbe visto con scet­ti­cismo e rifi­utato.

Zum Abschluss stand die Besich­ti­gung eines Fami­li­en­be­trie­bes in Arles auf dem Pro­gramm. Frü­her, sagte uns der Betreibs­ei­gen­tü­mer gleich zu Beginn, haben sich auf dem Gemein­de­ge­biet 8.000 Hektar (!) Reb­flä­che befun­den, momen­tan sind es noch 600, 200 davon gehö­ren ihm. der Pflan­zen­schutz stelle keine gro­ßen Pro­bleme dar, eher beun­ru­hi­gen im die wie­der­keh­ren­den Über­schwem­mun­gen der Rhone sowie die Ver­sal­zung an eini­gen Stel­len (der Betreib befin­det sich auf 2 m See­höhe). Frü­her wurde im Betrieb mit nord­afri­ka­ni­schen Wei­nen gehan­delt, wel­che dann zusam­men mit den fest­land­fran­zö­si­schen nach Paris ver­la­den wur­den. Jetzt wird nur mit dem Wein aus eige­nen Trau­ben gear­bei­tet, der Betriebs­in­ha­ber ist zum Vigne­ron gewor­den. Frei­lich ein Wein­bauer, der nicht den all­ge­mei­nen Wunsch­vor­stel­lun­gen der Kon­su­men­ten ent­spricht. Nach­dem er sich bewusst sei, dass seine Weine nie eine bestimmte Preis­stei­ge­rung erfah­ren kön­nen, setze er — ganz ein­deu­tig sicht­bar — ohne Kom­pro­misse auf hohe Men­gen und nied­rige Pro­duk­ti­ons­kos­ten. Er gehe immer mehr vom Land­wein zu Tafel­wein über, sagt er uns ohne Umschweife, wo Pro­duk­tio­nen von 220 HL rea­lis­tisch sind. Die Ter­ro­ir­weine sol­len laut ihm in Bor­deaux und Bur­gund her­ge­stellt wer­den, wobei er nicht glaube, dass dort die Ren­ta­bi­li­tät unbe­dingt höher sei. Die Sorte Grenache fliege raus, weil “sie nicht den Kel­ler füllt”, dafür werde Ver­men­tino und Gewürz­tra­mi­ner gesetzt.

Il pro­gramma di viag­gio è stato con­cluso con la fer­mata in un’ azi­enda fami­li­are ad Arles. All’inizio della visita il pro­prie­ta­rio ci ha spie­gato che la super­fi­cie vitata nel comune una volta era di ben 8.000 ettari. Ne sono rimasti 600 di cui lui pos­siede 200. Pro­blemi fito­sa­ni­tari par­ti­co­lari non esis­tono, preoc­cup­ano di più le eson­da­zioni del vicino Rodano  e l’affiorare del sale in certe zone (i vigneti si tro­vano a 2 m sopra il livello del mare). Una volta l’azienda com­mer­cia­liz­zava vini del Nord­af­rica che da lì, insieme a quelli del posto, veni­vano spe­diti a Parigi. Adesso lavora solo con uve pro­prie, è diven­tato un “vigne­ron”. Certo non un vignaiolo dell’immaginario col­let­tivo. Sic­come è cons­ape­vole del fatto che i suoi vini non aum­en­ter­anno mai di prezzo, punta senza com­pro­messi e ben visi­bile su alte rese ed un abbat­ti­mento dei prezzi di pro­du­zione. Secondo lui i vini di ter­roir dov­reb­bero essere fatti a Bor­deaux ed in Bor­go­gna, la ren­ta­bi­lità finale però lì non sara necessa­ria­mente più alta della sua. Passa sempre di più dalla tipo­lo­gia IGP a quella da tavola per­ché allora rie­sce a pro­durre anche 220 etto­litri per ett­aro. Tog­lie il Grenache per­ché “non riem­pie la can­tina” e mette Ver­men­tino ma anche Tra­mi­ner aro­ma­tico. 

2013-11-26_14-34-00Seine Fass­preise bewe­gen sich momen­tan bei guten 0,9 € pro Liter wäh­rend im benach­bar­ten Langue­doc-Rou­sil­lon 0,55 € gang und gäbe seien. Das aller­meiste ver­lasse wie erwar­tet im Fass den Hof, wobei ein beträcht­li­cher Teil in die Schweiz gehe. Um mit nicht mehr als sie­ben Per­so­nen bei die­sen 200 Hektar aus­zu­kom­men (drei im Wein­gar­ten wäh­rend der Vege­ta­ti­ons­pe­ri­ode, ansons­ten nur eine, zwei Per­so­nen im Kel­ler und zwei in Ver­kauf und Ver­wal­tung), wird die Mecha­ni­sie­rung auf die momen­tan mög­li­che Spitze getrie­ben. Von Novem­ber bis April wird maschi­nell geschnit­ten, ein Nach­bes­sern von Hand fin­det nicht statt, zwei bis drei­mal wird gepip­felt und natür­lich maschi­nell gele­sen. Das Erzie­hungs­sys­tem ist kom­plett auf diese Bear­bei­tungs­form aus­ge­rich­tet. Der Eigen­tü­mer betreibt eine enge Zusam­men­ar­beit mit einem Maschi­nen­her­stel­ler und einem Uni­ver­si­täts­in­sti­tut. Inter­es­sant: möchte er im nächs­ten Jahr mehr oder weni­ger pro­du­zie­ren, wird dies im wesent­li­chen durch das Ein­stel­len der Schnei­de­höhe der Maschine bestimmt: ein Zen­ti­me­ter höher und es blei­ben gleich mehr Augen am Stock. Kel­ler und Ver­kaufs­raum sind noch ein­mal spar­ta­ni­scher gebaut und unter­hal­ten (wenn man das Wort dafür ver­wen­den kann). Arbeits­si­cher­heit scheint kein beson­ders geleb­tes Thema zu sein.

I suoi prezzi di cis­terna arri­vano anche a 0,9 € mentre nella vic­ina Langue­doc Rou­sil­lon sono di norma 55 cen­te­simi. La mag­gior parte della pro­du­zione ovvia­mente lascia l’azienda in cis­terna, una grande fetta rag­gi­unge la Sviz­zera. Per non dover assu­mere più di sette per­sone per questi 200 ettari (tre in vigneto durante la sta­gione vege­ta­tiva, in inverno una, due in can­tina e due in ammi­nis­tra­zione e ven­dita) la mecca­niz­za­zione è spinta ad oltranza. Da novem­bre ad aprile viene potato mecca­ni­ca­mente, non è pre­visto pas­sare a mano per rifi­nire. Due, al mas­simo tre volte viene cimato e poi ovvia­mente ven­dem­miato a mac­china. Il sis­tema di alle­va­mento è ori­en­tato com­ple­ta­mente verso questa forma di con­du­zione, infatti il pro­prie­ta­rio col­la­bora con un noto pro­dut­tore di mac­chine spe­ci­fi­che e con l’università. È inter­es­sante capire come fa a rego­lare la quan­tità di uva desi­de­rata: abbassando o aumen­tando anche di poco l’altezza delle lame varia sen­si­bil­mente il numero di gemme rima­nenti. Can­tina e locale di ven­dita sono cos­truite e man­te­nute (se si po dire così) in modo ancora più spar­tano che nella prima azi­enda. Anche gli impi­anti per la sicu­rezza sul lavoro non preoc­cup­ano più di tanto a quanto sem­bra.

Die geschil­der­ten Bei­spiele sind hin­sicht­lich ihrer Aus­rich­tung natür­lich nicht frank­reichspe­zi­fisch, es gibt diese über­all, wo Wein­bau betrie­ben wird, sie sind eben nor­mal. Es ging mir auch nicht darum, zu wer­ten, für alles muss Platz sein, der Markt soll ent­schei­den. Zudem würde man ohne sol­che Betriebs­for­men einen gro­ßen Teil der Bevöl­ke­rung vom häu­fi­gen, im Ide­al­fall täg­li­chen (mode­ra­ten) Wein­kon­sum kom­plett aus­schlie­ßen. Und das kann nicht unsere Absicht sein.

Gli esempi citati circa il loro indi­rizzo pro­dut­tivo non sono ovvia­mente spe­ci­fici della Fran­cia, ci sono dap­per­tutto dove viene pra­ti­cata la viti­col­tura, sono nor­mali. Non voglio nean­che giu­di­care, infatti per tutto ci deve essere spa­zio, che decida il mer­cato. Inoltre, senza le azi­ende di questo tipo si esclu­der­ebbe gran parte della popola­zione dal con­sumo quo­ti­diano (mode­rato) del vino. E ciò non può essere la nos­tra inten­zione.

4 Kommentare zu “Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità”

  1. am 3. Dezember 2013 um 11:07 1.Andrea schrieb …

    Gra­zie Armin per la cos­tante ed altru­is­tica dis­po­ni­bi­lità a con­di­vi­dere le tue espe­ri­enze.

    Danke Armin für die kon­stante und selbst­lose Bereit­schaft, deine Erfah­run­gen zu tei­len.

  2. am 3. Dezember 2013 um 11:59 2.Lizzy schrieb …

    Molto inter­es­sante. E anche molto “nor­male” (=onesto?): sono pro­dut­tori che dicono quel che fanno, e fanno quel che dicono. Non si spac­ciano per qual­cosa d’altro, solo per far con­tento o impres­sio­nare il visi­ta­tore di turno… E soprat­tutto, mi sem­bra di capire, non giu­di­cano chi fa scelte diverse dalle loro.
    🙂

    Sehr inter­es­sant. Und auch sehr “nor­mal” (=ehr­lich?): es sind Pro­du­zen­ten, wel­che sagen, was sie tun und tun, was sie sagen. Sie ver­kau­fen sich nicht als etwas ande­res, was sie sind, nur um den Besu­cher zu befrie­di­gen oder zu beein­dru­cken… Und über­haupt, so kommt mir es vor, urtei­len sie nicht über jene, wel­che andere Wege gehen.
    🙂

  3. am 3. Dezember 2013 um 19:04 3.Samuele schrieb …

    Capisco che le grandi azi­ende non si possono per­met­tere di but­tare soldi in man­od­opera, ma nem­meno pas­sare a rifi­nire manu­al­mente mi sem­bra scan­da­loso. Anche le piante così mar­to­riate prima o poi si ribel­ler­anno. In ogni caso non sono il tipo di azi­enda in cui comp­re­rei volen­tieri il vino. Noi in Ita­lia in effetti però siamo all’estremo opposto e anche questo non credo ci fac­cia bene.

    Ich ver­stehe, dass die gro­ßen Betriebe es sich nicht leis­ten kön­nen, Geld für die Hand­ar­beit hin­aus­zu­schmei­ßen, aber nicht ein­mal mit Hand den Schnitt nach­zu­bes­sern kommt mir skan­da­lös vor. Auch die Pflan­zen wer­den sich frü­her oder spä­ter dage­gen auf­leh­nen. In jedem Fall ist das nicht die Art von Betrieb, wo ich gerne Wein kau­fen würde. Wir in Ita­lien sind aber am ande­ren Extrem und auch das tut uns nicht gut, glaube ich.

  4. am 3. Dezember 2013 um 21:26 4.roberto miravalle schrieb …

    Gra­zie Armin della pre­cisa descri­zione e della grande capa­cità di “dist­acco” dall’esperienza che abbiamo vis­s­uto assieme e che pot­rebbe facil­mente port­are a rea­zioni di sdegno. Abbiamo visi­tano l’estremo sud. Il “Salento” della Fran­cia. E visto la capa­cità di reagire a con­di­zioni di estremo dis­agio eco­no­mico. Tutti dob­biamo impa­rare da tutti. Gra­zie ancora per la tua capa­cità di let­tura che non include cond­anne (anche se le richiama forte­mente).
    NdR. Ricordo che la tec­no­lo­gia “tutto mecca­nico” è ita­liana, impor­tata dalla famiglia Henry, e del resto app­li­cata con diverso suc­cesso in diverse regioni ita­liane, con l’unica vari­ante dell’altezza dell’unico filo portante.

    Danke Armin für die genaue Beschrei­bung und der aus­ge­präg­ten Fähig­keit zum Abstand, unsere gemein­sam geteilte Erfah­rung könnte näm­lich auch Empö­rung her­vor­ru­fen. Wir haben den tiefs­ten Süden besucht. Den “Salento” Frank­reichs. Und haben gese­hen, wie auf schwie­rigste wirt­schaft­li­che Bedin­gun­gen reagiert wird. Alle soll­ten wir von allen ler­nen. Danke dir noch­mals für deine Inter­pre­ta­ti­ons­fä­hig­keit, wel­che keine Ver­ur­tei­lun­gen beinhal­tet (auch wenn es nahe lie­gen würde).
    P.S. Ich erin­nere daran, dass die Tech­nik der Voll­me­cha­ni­sie­rung eine ita­lie­ni­sche Idee ist, impor­tiert von der Fami­lie Henry, und übri­gens mit wech­seln­dem Erfolg in ver­schie­de­nen Regio­nen Ita­li­ens ver­wen­det, es ändern sich nur die Höhen des ein­zi­gen Tra­ge­drah­tes.

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