Harte Bandagen — Quando il gioco si fa duro

Geschrieben von am 11. Januar 2014 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio, Weinkost - Degustazione


mr_10Selten war ein Jahr­gangs­wechsel so mar­kant wie jener zwi­schen den Jahr­gängen 2009 und 2010 des Merlot Riserva Klausner. Sicher­lich, ein Jahr Rei­fe­zeit mehr wirkt sich bei jedem der Weine, ob weiß oder rot, deut­lich aus und schon das macht die Pro­dukte ver­schieden. In diesem Fall kommt aber ein sehr deut­li­cher Unter­schied zwi­schen den Jahr­gängen dazu.

Poche volte il cambio di annata era così mar­cato come nel caso del Merlot Riserva Klausner tra il 2009 ed il 2010. Certo, un anno di più di matu­ra­zione è già un fatto abbas­tanza dis­cri­mi­nante per tutti i vini, siano bianchi o rossi. In questo caso però si aggi­unge una dif­fe­renza note­vole tra le carat­te­ristiche delle due annate.

2009 war das, was man einen klas­si­schen Rot­wein­jahr­gang nennt. Der Wit­te­rungs­ver­lauf und die Rei­fe­be­din­gungen haben sich gerade bei den schweren Rot­wein­sorten sehr positiv aus­ge­wirkt. Des­halb hat der 09er Merlot einen vollen Körper und eine Gerb­stoff­kom­po­nente, die zwar — zum Glück — lange merkbar ist, aber durch eine aus­ge­spro­chene, weitaus über­durch­schnitt­liche Weich­heit cha­rak­te­ri­siert ist. 2010 war hin­gegen bei uns kli­ma­tisch eher ein Weiß­wein­jahr­gang und von Anfang an war klar, dass er anders als der vor­her­ge­hende sein wird. Hin­sicht­lich der Aromen erin­nert der Merlot Riserva Klausner 2010 wie gewohnt fruchtig an Dörr­pflaume, etwas Him­beere, Brom­beere und Sau­er­kir­sche. Im Mund über­rascht aber ein Gerb­stoff, der für meine Weine und beson­ders im Ver­gleich zum 09er unge­wohnt hart ist, zumin­dest zum heu­tigen Zeit­punkt. Des­halb ist er noch mehr ein Essens­be­gleiter als sein Vor­gänger, das prä­sente Tannin putzt sehr gut den Mund aus. Auch die Halt­bar­keit in der Zeit dürfte vom höheren Gerb­stoff­ge­halt pro­fi­tieren. Das Öffnen der Fla­sche zeitig vor dem Konsum oder, noch besser, das Dekan­tieren, macht diesen Wein zugänglicher.2012-06-02_13-24-31

Il 2009 era quello che si defi­nisce un’annata clas­sica da rossi. L’andamento cli­ma­tico e la fase di matu­ra­zione hanno influ­enzato in modo molto posi­tivo i vini rossi defi­niti pesanti. Per questo il mio Merlot 09 è molto cor­poso ed ha una com­po­nente poli­fe­no­lica mar­cata ma nello stesso tempo anche molto mor­bida. Il 2010 era dal punto di vista cli­ma­tico più un annata da bianchi e già dall’inizio si capiva che il vino div­en­terà diverso da quello pre­ce­dente. Circa gli aromi non dif­fe­risce molto in quanto si sen­tono i con­sueti profumi di prugna secca, lam­pone, mora e marasca. In bocca però ci sor­prende con una com­po­nente poli­fe­no­lica molto più dura del solito, almeno in questo momento, soprat­tutto se com­pa­rato con il 2009 par­ti­co­lar­mente mor­bido. Per questo è ancora di più un accom­pa­gna­tore di pasti, il tan­nino pulisce molto bene la bocca. Anche la durata nel tempo dov­rebbe approf­fi­tare della mag­gior strut­tura. In ogni caso l’apertura della bot­tiglia in tempo prima del con­sumo o la caraffa­tura dov­reb­bero ren­dere questo vino più accessibile.

Und auch hin­sicht­lich der Fla­schen birgt der 10er eine Neu­heit: Erst­mals habe ich auch Magnum-Flaschen gefüllt.

Ed anche circa le bot­ti­glie il 10 è diverso. Infatti per la prima volta ho utliz­zato anche dellle bot­ti­glie for­mato magnum.

Ein Kommentar zu “Harte Bandagen — Quando il gioco si fa duro”

  1. am 14. Januar 2014 um 13:48 1.Lizzy schrieb …

    Come sai, non amo i Merlot “mor­bidi” (per for­tuna, il tuo non lo è mai).
    Ma, da come la descrivi, questa annata 2010 si pre­senta ancora più intri­gante…
    Lizzy

    Wie Du weißt, habe ich die “wei­chen” Mer­lots nicht gerne (zum Glück ist Deiner es nie).
    Aber wie Du den Jahr­gang 2010 beschreibst, zeigt er sich noch fes­selnder…
    Lizzy

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