Entwarnung? — Cessato allarme?

Geschrieben von am 17. März 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

2014-03-16_14-22-21Blü­hende Man­del­bäume zwi­schen grü­nen Zypres­sen und Schnee­reste auf den umlie­gen­den Ber­gen, so zeigt sich Mitte März die Natur im süd­li­chen Süd­ti­rol. Und wie es momen­tan aus­schaut, ist es ein nor­ma­les Früh­lings­er­wa­chen. Und nicht ein extrem frü­hes, wie es lange zu befürch­ten war. Das sagt uns der Man­del­baum im Gar­ten, denn er ist seit jeher ein recht genauer Indi­ka­tor für den Beginn der Vege­ta­ti­ons­pe­ri­ode. Man sagte bei uns immer, im Boz­ner Unter­land blü­hen die Man­del­bäume am Jose­fi­tag, d.h. am 19. März. Die Kli­ma­er­wär­mung der letz­ten 10 Jahre hat den Beginn die­ser Far­ben­pracht um min­des­tens eine Woche vor­ver­legt, aber wie man unschwer am Bild erken­nen kann, sind wir heuer glück­li­cher­weise nicht frü­her als im letzt­lich übli­chen Bereich.

Man­dorli fio­renti tra cipressi verdi e resti di neve sulle mon­ta­gne cir­co­s­t­anti: così si pre­senta la natura a metà marzo nel Sud­ti­rolo mer­idio­nale. E sem­bra essere per for­tuna un ris­ve­glio pri­ma­ve­rile nella norma. Non uno tanto pre­coce come per tanto tempo si temeva. Questo lo dice il man­dorlo nel giar­dino che è un indi­ca­tore esatto della ripresa vege­ta­tiva. Si diceva sempre, che nella Bassa atesina i man­dorli fio­ris­cono il giorno di San Giu­seppe, cioè il 19 marzo. Il cam­bia­mento cli­ma­tico degli ultimi diec’anni ha anti­ci­pato la com­parsa dei fiori rosa di almeno una setti­mana. Come tes­ti­mo­nia la foto­gra­fia l’andamento di quest’anno ris­pec­chia questa nuova norma, non siamo più avanti del solito, per for­tuna.

Dabei hat es wirk­lich lange so aus­ge­se­hen, als ob schon im Februar die Vege­ta­tion und damit die Reben erwa­chen wür­den. Den gan­zen Win­ter gab es keine tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren, der Boden frohr nie zu, dafür gab es die dop­pel­ten Nie­der­schlags­men­gen als übli­cher­weise. Wer mein Face­book­pro­fil letzt­lich besuchte, konnte erste Früh­jahrs­bo­ten zu einer wirk­lich unüb­lich frü­hen Zeit sehen. Trotz­dem ist die Ent­wick­lung irgend­wann ste­hen geblie­ben und der tat­säch­li­che Früh­lings­be­ginn war der gewohnte. Wahr­schein­lich des­halb, weil den über­aus mil­den Nacht­tem­pe­ra­tu­ren keine über­höh­ten Tages­tem­pe­ra­tu­ren ent­spra­chen, es gab ja bis vor kur­zem ganz wenige Son­nen­tage. Wie dem auch sei, die wirk­lich bedeu­tende Gefahr eines ver­früh­ten Aus­trie­bes der Reben scheint glück­li­cher­weise aus­ge­stan­den zu sein.

Invece sem­brava ver­a­mente a lungo, che la vege­ta­zione e con essa le viti dovessero ger­mo­gli­are già a feb­braio. Per tutto l’inverno non ci sono state tem­pe­ra­ture basse, il ter­reno non è gelato mai, in com­penso ave­vamo il dop­pio delle pre­ci­pi­ta­zioni medie. Chi mi segue su Face­book poteva vedere i primi segni pri­ma­ve­rili in date ver­a­mente pre­cocis­sime. Nono­stante ciò lo svi­luppo ad un certo momento si è arre­stato e l’inizio del peri­odo vege­ta­tivo è avven­uto nor­mal­mente. Cosa sono le cause di questa svolta? Pro­ba­bil­mente per­ché alle tem­pe­ra­ture not­turne alte non cor­ris­pon­de­vano tem­pe­ra­ture giorna­liere ele­vate. Infatti non si è quasi mai visto il sole. In ogni caso, i per­i­coli che com­porta un ger­mo­glia­mento molto anti­ci­pato delle viti sem­bra essere superato!

Was beschäf­tigt uns momen­tan am Wein­hof? Der Reb­schnitt wurde in den ers­ten März­ta­gen abge­schlos­sen, das Anbin­den der Frucht­ru­ten ist auch rela­tiv fort­ge­schrit­ten. Dafür hat die Zeit der Wein­mes­sen begon­nen: vorige Woche stellte ich bei der Boz­ner Wein­kost aus, vom 23. bis zum 25. März bin ich auf der Pro­wein in Düs­sel­dorf, vom 6. bis 9. April in Verona anläss­lich der Vini­taly. Par­al­lel dazu lau­fen die ers­ten Vor­be­rei­tun­gen für die Fül­lung der Weine mitte Mai an. Kel­ler­sei­tig ist die Eiweiß­sta­bi­li­sie­rung mit Hilfe von Ben­to­nit durch­zu­füh­ren, die Gehalte an schwe­fe­li­ger Säure auf einen sta­bi­len Gehalt zu brin­gen, die ein­zel­nen Behäl­ter gründ­lich zu kos­ten und dar­auf­hin die ein­zel­nen Par­tien zusam­men­zu­stel­len. Wenn ich dann weiß, wie­viele Fla­schen abzu­fül­len sind, kann ich mich um die Anschaf­fung wei­te­rer Wein­kar­tone küm­mern (ich lieb­äugle mit einen Her­stel­ler­wech­sel), die Fla­schen reser­vie­ren und Dreh­ver­schlüsse bestel­len. Und wenn mir dann das Ana­lysen­er­geb­nis sagt, wel­chen Alko­hol­ge­halt die End­ver­schnitte haben, kann ich auch die Eti­ket­ten gestal­ten.

Di che cosa ci occu­piamo al momento in azi­enda? La pota­tura delle viti si è con­clusa i primi giorni di marzo, anche la lega­tura è ad un buon punto. Intanto è comin­ciato il peri­odo delle fiere del vino: la setti­mana scorsa ho par­te­ci­pato alla Mos­tra dei vini di Bol­zano, dal 23 al 25 marzo mi tro­vate alla Pro­wein die Düs­sel­dorf e dal 6 al 9 aprile espongo Vini­taly di Verona. Par­al­lel­amente a ciò comin­ciano i pre­pa­ra­tivi per il prossimo imbot­tiglia­mento. In can­tina si farà la sta­bi­liz­za­zione proteica con la ben­to­nite, si por­terà il livello di ani­dride sol­fo­rosa a livelli sta­bili, ver­ranno degus­tate con calma le sin­gole vasche e fatti gli assem­blaggi. Quando infine saprò il numero di bot­tig­lie da imbot­tigli­are, mi occup­erò della scelta dei car­toni necessari (valuto l’opportunità di cam­bi­are for­ni­tore), di ordi­nare le bot­tig­lie e le cap­sule a vite. E quando l’analisi chi­mica dei vini avrà rile­vato il con­ten­uto alco­li­me­trico dei tagli defi­ni­tivi potrò anche pre­pare le eti­chette.

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