Jetzt gibt es ihn! — Finalmente è uscito!

Geschrieben von am 28. Juni 2015 | Abgelegt unter Ankündigung - Annuncio

gb_ob_14Mich reizt es mehr, viele ver­schie­dene Weine zu machen, als von einem viele Fla­schen. Es ist zwar arbeits- und betriebs­wirt­schaft­lich rela­tiv sinn­frei, als ehe­ma­li­ger Ver­suchs­wein­aus­bauer habe ich aber eine Schwä­che für Details und möchte jene Facet­ten, wel­che eine Lage mit­bringt, auch dem End­ver­brau­cher zei­gen. Soviel Lage, Sorte und Jahr­gang wie nur mög­lich bei allen Wei­nen ins Glas zu bekom­men, ist seit jeher mein Ziel. Eine defen­sive Öno­lo­gie, wel­che Aro­ma­ti­sie­run­gen auch und beson­ders durch Behäl­ter aus­schließt, ist eine Vor­aus­set­zung dafür.  Es freut mich daher, dass heuer erst­mals ein zwei­ter Wein der glei­chen Sorte in den Ver­kauf gelangt.

Mi affa­scina di più fare molti vini dif­fe­renti che di pochi vini tante bot­tig­lie. Dal punta di vista eco­no­mico non ha senso ma da vignaiolo con un pas­sato da micro­vi­ni­fi­ca­tore ho un debole per i detta­gli. Vor­rei che anche il con­su­ma­tore potesse sen­tire le sfac­cet­ta­ture che con­trad­dis­tin­guono i diversi vigneti. Io cerco da sempre di port­are nel bic­chiere più ter­ri­to­rio, viti­gno ed annata pos­si­bile. Una delle con­di­zioni per ciò è l’utilizzo di un’enologia cautela­tiva che tra l’altro esclude anche l’aromatizzazione da parte di con­te­ni­tori. Sono per­ciò molto con­tento di poter pre­sen­tare per la prima volta un secondo vino della stessa varietà e tipo­lo­gia.

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Die Lage Ober­feld ist an der nörd­li­chen Gemein­de­grenze Mar­greids gele­gen. Wie der Klaus­ner, von dem der seit jeher pro­du­zierte Graue Bur­gun­der stammt, befin­det sie sich am Grund des Etsch­ta­les auf etwas mehr als 200 m ü.M., pro­fi­tiert also auch von den star­ken Tag-Nacht-Unter­schie­den hin­sicht­lich der Tem­pe­ra­tur. Der haupt­säch­li­che Unter­schied der bei­den Wein­gär­ten ist in den Böden zu fin­den: Im Ober­feld herrscht Lehm, am Klaus­ner fei­ner Flins vor; ers­te­rer erwärmt sich im Früh­ling deut­lich lang­sa­mer, was in den meis­ten Jah­ren einen merk­ba­ren Rück­stand im Aus­trieb und in der Reife der Trau­ben mit sich bringt. Rei­fen die glei­chen Trau­ben zu ver­schie­de­nen Zei­ten, trägt das zur Ver­schie­den­heit der fer­ti­gen Weine dar.

La zona Ober­feld è situata in vic­inanza del con­fine set­ten­trio­nale del comune di Magrè. Come il vigneto Klaus­ner, ad cui pro­viene il Pinot gri­gio pro­dotto dall’inizio dell’attività, è situato nel fon­do­valle dell’Adige a poco più di 200 m slm per cui approf­fitta anch’esso dalla pro­nun­ciata escur­sione ter­mica tra giorno e notte. La dif­fe­renza più vis­tosa tra le due zone si ritrova nella com­po­si­zione dei ter­reni: Nell’Ober­feld pre­do­mina l’argilla, mentre al Klaus­ner il suolo è carat­te­riz­zato da una sabb­bia molto fine. Il primo si ris­calda in pri­ma­vera, soprat­tutto se è bagnato, molto più len­ta­mente. Ciò causa un ger­mo­glia­mento della vite ritar­dato ed in una matu­ra­zione altresì più tar­diva a seconda degli anni. Uve che matu­rano in peri­odi diversi danno luogo a vini dif­fe­renti.

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Frü­here Pro­be­aus­bau­ten im Kleinst­maß­stab und der letzt­jäh­rige Jahr­gang haben gezeigt, dass der Graue Bur­gun­der Ober­feld zwar sor­ten­ty­pisch im Geruch ist, von Anfang an aber ein brei­tere, fast süß­lich wir­kende Frucht auf­weist. Diese Ten­denz setzt sich im Mund fort, die Fülle ist aus­ge­präg­ter, dafür weist der Klaus­ner mehr Trin­kig­keit auf. Sie wer­den ver­geb­lich dar­auf war­ten, dass ich einen der bei­den bewerbe: Der Kon­su­ment soll ohne Ein­fluss­nahme ent­schei­den, wel­che ihr/ihm mehr zusagt, des­halb sind auch die Preise der bei­den Sor­ten­ver­tre­ter gleich. Die wit­te­rungs­be­ding­ten Aus­fälle haben sich auch bei die­sen bei­den Wei­nen bemerk­bar gemacht: vom Ober­feld wur­den 1.050 Fla­schen gefüllt, vom Klaus­ner nur 2.600 (letzt­lich zw. 3.500 und 4.200).

Micro­vi­ni­fi­ca­zioni di prova anni fa e l’annata scorsa hanno fatto vedere che il Pinot gri­gio Ober­feld pos­siede tipi­cità aro­ma­tica, però pre­senta un frut­tato un po’ più maturo e dolce. Questa carat­te­ris­tica con­ti­nua in bocca, la pie­nezza è mag­giormente svi­luppata, il Klaus­ner si pre­senta però più bevi­bile. Aspet­tate però invano che io parli meglio piut­tosto di uno che dell’altro. È facoltà del con­su­ma­tore deci­dere secondo i suoi gusti per­so­nali, senza essere influ­enz­ato in qual­che modo, per questo anche il prezzo è lo stesso.  Le per­dite dovute all’andamento dif­fi­cile dell’anno scorso sono comun­que evi­denti. Dell’Ober­feld abbiamo imbot­tigliato 1.050 bot­tig­lie, del Klaus­ner solo 2.600 (gli anni scorsi tra i 3.500 e 4.200).

 

2 Kommentare zu “Jetzt gibt es ihn! — Finalmente è uscito!”

  1. am 16. August 2015 um 12:15 1.Marco schrieb …

    Ho pia­cere di questa scelta e sono curioso di pro­vare questa dif­fe­renza.
    Posso dire con pia­cere di aver brin­dato a fer­ra­gosto
    con una bot­tiglia di Klaus­ner 2009 che mi ha ver­a­mente stu­pito per la forma strepi­tosa (pur­troppo era l’ultima in can­tina). Mi auguro future “bevute” anche con Ober­feld.

    Diese Ent­schei­dung gefällt mir und ich bin neu­gie­rig, den Unter­schied zu schme­cken.
    Ich kann freu­dig mit­tei­len, dass ich zum Mitt­som­mer­fei­er­tag mit einer Fla­sche Klaus­ner 2009 ange­sto­ßen habe, die mich hin­sicht­lich ihrer über­ra­gen­den Form wirk­lich über­rascht hat (es war lei­der die letzte im Kel­ler). Ich wün­sche mir zukünf­ti­ges Trin­ken auch mit dem Ober­feld.

  2. am 16. August 2015 um 15:38 2.armin kobler schrieb …

    Caro Marco,
    mi fa pia­cere che il 2009 ti sia ancora pia­ci­uto. Siamo molto con­tenti di rice­vere spesso noti­zie da con­su­ma­tori che con­fer­mano con le loro espe­ri­enze che i nos­tri vini hanno una certa lon­ge­vità, nono­stante che per la mag­gior­anza siano bian­chi e rosati. Gli accor­gi­menti soprat­tutto in vigna danno i loro frutti.

    Lie­ber Marco,
    es freut mich, dass Dir der 2009er noch gefal­len hat. Wir sind sehr froh, immer wie­der Rück­mel­dun­gen die­ser Art von den Kon­su­men­ten zu erhal­ten, da sie bezeu­gen, dass unsere Weine ein gewis­ses Rei­fe­po­ten­tial auf­wei­sen, obwohl sie mehr­heit­lich Weiß- und Roséweine sind. Die Bemü­hun­gen haupt­säch­lich im Wein­gar­ten begin­nen Früchte zu tra­gen.

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