2014: Die Probleme hören nicht auf — I problemi non finiscono

Geschrieben von am 31. Januar 2016 | Abgelegt unter Verkauf - Vendita

fluchodersegenSo lange man mit dem Jahr­gang 2014 han­tiert, d.h. damit auf Wein­kos­ten unter­wegs ist, kann man es nicht oft genug beto­nen: 2014 war für die Wein­bau­ern ein extrem schwie­ri­ges Jahr, aber der Kon­su­ment, sofern er die Weine gewis­sen­haft arbei­ten­der Betriebe trinkt, wird davon sehr wahr­schein­lich nichts mit­be­kom­men, die Qua­li­tät ist durch­aus mit jener ande­rer Jahr­gänge ver­gleich­bar. Bei den Weiß- und Roséwei­nen in jedem Fall, bei den bei­den Rot­wei­nen wird der Jahr­gangs­ein­fluss sicher­lich deut­lich her­aus­ste­chen, dass die Güte aber von vorne her­ein gerin­ger sein wird, bezweifle ich momen­tan aber stark.

Fino a quando avrò da fare, per esem­pio in pre­sen­ta­zioni, con i vini del 2014 devo con­ti­nu­are ad insis­tere: il 2014 era un anno estre­ma­mente dif­fi­cile per i pro­dut­tori ma il con­su­ma­tore molto pro­ba­bil­mente non se ne ren­derà conto, a con­di­zione che berrà vini di pro­dut­tori responsa­bili. Lì, l’annata 2014 è sicur­amente com­pa­ra­bile con le pre­ce­denti, questo vale soprat­tutto per i nos­tri bian­chi e rosati. Nei due rossi invece tras­parirà sicur­amente l’effetto annata, ma non sarei certo, almeno adesso, che la qua­lità sia ver­a­mente infe­riore.

Wo für uns 2014 eine Deba­kel war, das wird noch für län­gere Zeit spü­ren wer­den, ist das Feh­len der Menge. Über­schlags­mä­ßig habe ich auch auf Grund der bis kurz vor der Lese dau­er­haft schlech­ten Wit­te­rung und den daher erfor­der­li­chen peni­blen Selek­ti­ons­ar­beit nur etwas mehr als die Hälfte einer nor­ma­len Ernte ein­ge­fah­ren, bei einem jedoch bedeut­sam gestei­ger­ten Auf­wand an Hand­ar­beit. Die­ser Ein­kom­mens­ver­lust kann glück­li­cher­weise durch vor­her­ge­hende zufrie­den­stel­lende Erlöse aus der Mit­glied­schaft bei der Kel­lerei­ge­nos­sen­schaft und den eige­nen Wein­ver­käu­fen einer­seits sowie durch das Ver­tei­len der Ver­luste auf meh­rere Jahre und das Hint­an­stel­len von Inves­ti­tio­nen and­rer­seits, irgend­wie auf­ge­fan­gen wer­den.

Quello che ha reso dis­astroso per noi il 2014 e che si farà sen­tire ancora per un po’ di tempo è la per­d­ita quan­ti­ta­tiva. A causa delle avver­sità atmos­fe­ri­che e della con­se­guente sele­zione mas­sic­cia in ven­dem­mia abbiamo rac­colto poco più della metà del solito, con spese di man­od­opera invece aumen­tate in modo signi­fi­ca­tivo. Questa per­d­ita di ent­rate viene parata mag­giormente dagli introiti sod­dis­fa­centi degli anni scorsi da parte della can­tina sociale e delle pro­prie ven­dite di vino non­ché dall’accantonamento di inves­ti­menti e dalla dis­tri­bu­zione del pas­sivo su più anni.

Was sich jetzt gerade aber nega­tiv spür­bar macht, ist der Umstand, dass seit dem Som­mer kei­ner mei­ner Kun­den mehr von mir mit den ‘14ern zufrie­den­stel­lend ver­sorgt wer­den kann. Um nicht unge­recht zu sein und um auch wei­ter­hin das Pro­dukt breit zu streuen, musste ich bei allen men­gen­mä­ßige Abstri­che machen. Ver­schärft wurde die Situa­tion zusätz­lich durch die eigent­lich sehr erfreu­li­che Tat­sa­che, dass ich gerade im abge­lau­fe­nen Jahr neue pro­fes­sio­nelle Abneh­mer in Süd­ti­rol, Deutsch­land, Bel­gien und erst­mals in den USA gefun­den habe. Diese konnte und wollte ich natür­lich nicht auf 2016 ver­trös­ten.

Un aspetto che però si mani­festa pro­prio adesso in modo nega­tivo è il fatto che dall’estate scorsa non posso più rif­or­nire in modo sod­dis­fa­cente i miei cli­enti con il ’14. Per non essere ingiusto e per garan­tire una disper­sione ampia del pro­dotto ho dovuto pra­ti­care tagli a tutti. La situa­zione si è aggra­vata ulte­riormente dalla coin­ci­denza di per se molto posi­tiva che nel 2105 ho tro­vato nuovi cli­enti pro­fes­sio­nisti in Sud­ti­rolo, in Ger­ma­nia, nel Bel­gio e per la prima volta anche negli Stati Uniti. Questi ovvia­mente non potevo riman­dare all’anno prossimo.

D.h. für ein paar Monate wer­den meine Wie­der­ver­käu­fer ihre Kun­den nicht mit mei­nen Pro­duk­ten belie­fern kön­nen, wer­den die Weiß- und Roséweine vom Wein­hof Kobler von den Wein­kar­ten und -Rega­len ver­schwin­den. Für die Wein­welt an sich kein Pro­blem, das sprich­wört­li­che Fahr­rad, das in Peking umge­fal­len ist. Für mich ist die Situa­tion jedoch dop­pelt unan­ge­nehm. Die Dis­kus­sio­nen mit den unzu­frie­de­nen Abneh­mern waren nicht immer erfreu­lich, und — wer könnte ihnen des­halb böse sein — in so man­chen Orten werde ich zwecks Kon­ti­nui­tät des Ange­bo­tes zumin­dest zeit­weise ersetzt wer­den. Zum Glück, muss man im Grunde sagen, gibt es inzwi­schen sehr viele gute Weine und uner­setz­bar sind nur ganz, ganz wenige. Es bleibt mir des­halb nur die Hoff­nung, dass sich der dau­er­hafte Kun­den­ver­lust in Gren­zen hal­ten wird. Auch aus die­sem Grund wird mir 2014 noch lange im Gedächt­nis blei­ben.

Vuol dire che per alcuni mesi i miei riven­di­tori non pot­ranno rif­or­nire dei miei pro­dotti i loro cli­enti e che i miei vini spari­ranno dalle carte dei vini e dagli scaf­fali. Per il mondo del vino non cos­ti­tuisce un pro­blema, ci man­cher­ebbe altro! Per me però la situa­zione non è pia­ce­vole per due motivi: Le dis­cus­sioni con i cli­enti ins­od­dis­fatti non erano sempre molto gra­de­voli e per ovvi motivi verrò sosti­tuito per un certo peri­odo. Di vini buoni in giro ce ne sono (per for­tuna!) tan­tis­simi e solo pochis­simi pro­dut­tori sono ins­o­sti­tui­bili. Per questo mi rimane solo la spe­r­anza che la per­d­ita effet­tiva di cli­enti non sia troppo pesante. Anche per questo aspetto il 2014 mi res­terà sicur­amente in memo­ria. 

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