The Judgement of Paris (5): The Tasting Data have a Consistency like a Table of Random Numbers

Ein Ver­gleich der Ränge von 18 Wei­nen von gut zu schlecht zeigt unge­fähr soviel Kon­sis­tenz wie eine Kolonne von Zufalls­zah­len.“ Das ist ein zen­tra­ler Satz, mit dem Roger Dow­ney in Wine snob scan­dal einen Teil der umfang­rei­chen Sen­so­rik­stu­dien von Frédé­ric Bro­chet (La dégusta­tion — … Wei­ter­le­sen

The Judgement of Paris (4): From Day to Day

In der vori­gen Folge ging es um die Wie­der­hol­bar­keit der Kos­t­ur­teile, d.h. wie genau  die Weine von den Jury­mit­glie­dern bepunk­tet wer­den, wenn sie mehr­mals in der Kost gereicht wer­den. Heute geht es um die Kon­stanz der eige­nen Urteile in der Zeit. Die … Wei­ter­le­sen

The Judgement of Paris (3): Errare humanum est

Die urtei­len­den Kos­ter waren die sei­ner­zeit bekann­tes­ten Wein­ken­ner der Metro­pole (“The nine French jud­ges, drawn from an oenophile’s Who’s Who,..”). Trotz­dem wur­den sie von ihrem wein­bau­li­chen Natio­nal­stolz geblen­det, denn gerade der Batard Mon­tra­chet wurde wegen geruch­li­cher Män­gel als Kali­for­nier iden­ti­fi­ziert … Wei­ter­le­sen

The Judgement of Paris (2): The Winner is (not) everybody’s Darling

Wenn man am Ende eines Wein­kost­wett­be­wer­bes die Jury­mit­glie­der fragt, was sie vom Sie­ger­wein hal­ten, dann wer­den die wenigs­ten sich mit die­sem voll­ends iden­ti­fi­zie­ren. Diese Erfah­rung habe ich fast immer nach den von mir orga­ni­sier­ten Ver­kos­tun­gen gemacht. Anfäng­lich bin ich dar­über … Wei­ter­le­sen

The Judgement of Paris (1): Es lebe die Blindverkostung — Evviva la degustazione alla cieca

Belä­chelns­wert“ seien die Ergeb­nisse, sie „könn­ten nicht ernst­ge­nom­men wer­den“. Mit die­sen Wor­ten reagierte die fran­zö­si­sche Presse auf das Ereig­nis, nach­dem sie den Aus­gang nicht mehr tot­schwei­gen konnte. Es ist zwei­fels­ohne die welt­weit wich­tigste Wein­ver­kos­tung, wel­che am 24. Mai 1976 im Pari­ser … Wei­ter­le­sen

Unsere Weine — I nostri vini: Chardonnay Ogeaner

Der Wein­gar­ten in der Klein­lage Oge­aner wurde von mei­nem Vater Erich 1958, als ers­tes sei­ner Reb­grund­stü­cke, erwor­ben. Damals war er mit Char­don­nay im unte­ren und im obe­ren Teil mit einem Sorten­ge­misch bestockt. Im let­ze­ren setzte er Ries­ling in der Folge. Viel Freude hatte … Wei­ter­le­sen

Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità

Wenn man den sozio­lo­gi­schen Erklä­run­gen des Begriffs Nor­ma­li­tät folgt, dann stoßt man immer wie­der auf die Begriffe häu­fig, beherr­schend oder weit ver­brei­tet und typisch. Die Ver­bin­dung mit einer Wer­tung, ins­be­son­dere, dass nor­mal auch auto­ma­tisch als gut oder erstre­bens­wert anzu­se­hen wäre, ist in … Wei­ter­le­sen

Wann ein Wein mit 101 Punkten? — A quando un vino con 101 punti?

Was hat der Welt­re­kord von Usain Bolt mit der Bewer­tung von Wei­nen zu tun? Mehr als es man viel­leicht im ers­ten Moment ver­mu­ten würde. In der Leicht­ath­le­tik stei­gen die Leis­tun­gen der Ath­le­ten lang­sam aber kon­ti­nu­ier­lich: inten­si­vere Jugend­för­de­rung, bes­sere Trai­nings­me­tho­den, geziel­tere … Wei­ter­le­sen

Bio nein, also konventionell? — Bio no, allora convenzionale?

Nicht immer, aber mit stei­gen­der Häu­fig­keit werde ich gefragt, ob ich mei­nen Wein­hof bio­lo­gisch oder gar bio­dy­na­misch führe. Wir prak­ti­zie­ren inte­grier­ten Pflan­zen­schutz, wes­halb ich ver­neine, was bei so man­chem Gesprächs­part­ner zumin­dest am Gesichts­aus­druck ersicht­li­che Ent­täu­schung her­vor­ruft. Lei­der ist es anlass­be­dingt … Wei­ter­le­sen

Bernhard Fiedler: Weinmoralismus — Moralismo enoico

In Bezug auf das viel­be­ach­tete Outing mei­nes Win­zer­kol­le­gen Leps­bai­erle bin ich froh, dass ich die Mei­nung mei­nes Wein­bau­ern- und Blog­ger­kol­le­gen Bern­hard Fied­ler aus dem öster­rei­chi­schem Bur­gen­land ver­öf­fent­li­chen darf. Dies, weil ich ihn als Mann mit viel theo­ti­schem Wis­sen und einer … Wei­ter­le­sen