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Unsere Weine — I nostri vini: Chardonnay Ogeaner

Geschrieben von am 31. Oktober 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

chardonnay_ogeanerDer Wein­gar­ten in der Klein­la­ge Oge­aner wur­de von mei­nem Va­ter Erich 1958, als ers­tes sei­ner Reb­grund­stü­cke, er­wor­ben. Da­mals war er mit Char­don­nay im un­te­ren und im oberen Teil mit ei­nem Sor­ten­ge­mi­sch be­stockt. Im let­ze­ren setz­te er Ries­ling in der Fol­ge. Viel Freu­de hat­te er mit die­sem aber nie, da die Er­trags­men­ge — man hal­te si­ch bit­te die Aus­rich­tung des Wein­baus bis in die  80er Jah­re vor Au­gen — nie den Er­war­tun­gen ent­sprach und sehr vie­le Re­ben im­mer wie­der im Win­ter er­fro­ren.

Il vi­gne­to si­tua­to nella mi­cro­zo­na Oge­aner è sta­to il pri­mo ap­pez­za­men­to vi­ta­to che mio padre, nel lon­ta­no 1958, ha ac­quis­ta­to. All­ora era im­pi­a­n­ta­to con Char­don­nay nella par­te me­r­idio­na­le e con un mis­cuglio di va­rie­tà in quel­la set­ten­t­rio­na­le. Di se­gui­to in quel­la me­tà di ter­re­no mi­se Ries­ling. Questo vi­ti­gno però non gli dette sod­dis­fa­zio­ni in quan­to non ri­usci­va a pro­dur­re le quan­ti­tà che all­ora er­a­no nor­ma­li e per­ché quel­le vi­ti mo­ri­va­no spes­so in in­ver­no a cau­sa del fred­do.  

Des­halb wur­de die­se Sor­te vor ca. 40 Jah­ren mit Weiß­bur­gun­der, wie im­mer auf der Per­gl, er­setzt. Über vie­le Jah­re lie­fer­te die­ser groß­zü­gig Trau­ben für die Sekt­grund­wein­pro­duk­ti­on je­ner Kel­le­rei­en, wo wir Mit­glie­der wa­ren. Im Lau­fe der Jah­re sind so ei­ni­ge Re­ben ein­ge­gan­gen und lei­der wur­den sie über die Jah­re nicht er­setzt („Wo­zu nach­set­zen, wenn wie eh nur den DOC-Er­trag lie­fern dür­fen?“ hieß es im­mer wie­der) so dass wir 2008, nach­dem wir auch in die Selbst­ver­mark­tung ein­ge­stie­gen wa­ren, uns um die Zu­kunft des Weiß­bur­gun­der­teils am Oge­aner Ge­dan­ken ma­chen muss­ten.

Per ques­ti mo­ti­vi cir­ca 40 an­ni fa è sta­to so­sti­tui­to con la va­rie­tà Pi­not bi­an­co, al­le­va­to a per­go­la co­me di con­sue­to all­ora. Ha for­ni­to per tan­ti an­ni in mo­do ge­ne­ro­so le uve per i vi­ni ba­se spu­man­te del­le can­ti­ne co­ope­ra­ti­ve do­ve era­va­mo so­ci. Nel cor­so de­gli an­ni le na­tu­ra­li fal­l­an­ze non so­no sta­te mai rim­piaz­za­te („A che sco­po met­te­re bar­ba­tel­le di so­sti­tu­zio­ne se ci la­scia­no pro­dur­re so­lo ent­ro il li­mi­te del­la DOC?“) per cui do­ve­va­mo rif­let­te­re sul fu­turo di quel­la par­te di vi­gne­to.

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Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità

Geschrieben von am 30. November 2013 | Abgelegt unter Weinreise - Viaggio, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

2013-11-28_09-46-47Wenn man den so­zio­lo­gi­schen Er­klä­run­gen des Be­griffs Nor­ma­li­tät folgt, dann stoßt man im­mer wie­der auf die Be­grif­fe häu­fig, be­herr­schend oder weit ver­brei­tet und ty­pi­sch. Die Ver­bin­dung mit ei­ner Wer­tung, ins­be­son­de­re, dass nor­mal auch au­to­ma­ti­sch als gut oder er­stre­bens­wert an­zu­se­hen wä­re, ist in heu­ti­ger Zeit wei­test­ge­hend weg­ge­fal­len. In­so­fern ist der Ti­tel die­ses Bei­tra­ges, wenn auch et­was pro­vo­kant for­mu­liert, so doch zu­tref­fend.

Leg­gen­do le spie­ga­zio­ni so­cio­lo­gi­che del ter­mi­ne nor­ma­li­tà, ci si im­bat­te con­ti­nu­a­men­te nel­le pa­ro­le fre­quen­te, do­mi­nan­te, dif­fu­so e ti­pi­co. Inolt­re og­gi­gior­no non si sot­t­in­ten­de più che nor­ma­le sia au­to­ma­ti­ca­men­te buo­no o aus­pica­bi­le. In questo sen­so il ti­to­lo del post può sem­bra­re pro­vo­ca­to­rio, ma toc­ca la ve­ri­tà.

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The Judgement of Paris (5): The Tasting Data have a Consistency like a Table of Random Numbers

Geschrieben von am 23. Juli 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Bouteille-sur-tete„Ein Ver­gleich der Rän­ge von 18 Wei­nen von gut zu schlecht zeigt un­ge­fähr so­viel Kon­sis­tenz wie ei­ne Ko­lon­ne von Zu­falls­zah­len.“ Das ist ein zen­tra­ler Satz, mit dem Ro­ger Dow­ney in Wi­ne snob scan­dal ei­nen Teil der um­fang­rei­chen Sen­so­rik­stu­di­en von Frédé­ric Bro­chet (La dé­gusta­ti­on – Etu­de des re­pré­sen­ta­ti­ons des ob­jets chi­mi­ques dans le champ de la con­sci­en­ce) auf den Punkt bringt. Das muss man si­ch er­st mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen (Zu­fäl­li­ge Zah­len!).

„Un con­fron­to dei rang­hi di 18 vi­ni da buo­no a cat­tivo evi­den­zia una con­sis­ten­za si­mi­le a quel­la di una ta­bel­la di nu­me­ri ca­sua­li.“ Questa è una fra­se cen­tra­le con la qua­le Ro­ger Dow­ney in Wi­ne snob scan­dal rias­su­me una par­te de­gli am­pi stu­di sen­so­ria­li di Frédé­ric Bro­chet (La dé­gusta­ti­on – Etu­de des re­pré­sen­ta­ti­ons des ob­jets chi­mi­ques dans le champ de la con­sci­en­ce). Questa fra­se bi­so­gna ver­a­men­te as­sapora­re (nu­me­ri ca­sua­li!).

Tat­säch­li­ch un­ter­schei­den si­ch auch Ex­per­ten aus ähn­li­chen (Wein-) Kul­tur­krei­sen in ih­ren Prä­fe­ren­zen, die al­ler­meis­ten ge­ben ger­ne auch recht ver­schie­de­ne Ur­tei­le, wenn sie den glei­chen Wein am sel­ben, und no­ch mehr, an ver­schie­de­nen Ta­gen be­kom­men. Die Kos­t­ur­tei­le sa­gen mehr über die Kos­ter als über die Wei­ne aus. Setzt man die Kost­kom­mis­si­on nur ein biss­chen an­ders zu­sam­men, wird man ziem­li­ch an­de­re Er­geb­nis­se in Be­zug auf die Rei­hen­fol­ge ha­ben. Das al­les mus­s­te ich selbst zur Kennt­nis neh­men; die in den bis­he­ri­gen Fol­gen die­ser Se­rie dar­ge­leg­ten Bei­spie­le aus ers­ter Hand spre­chen ei­ne kla­re Spra­che.

In ef­fet­ti an­che de­gus­ta­to­ri es­trat­ti dal­lo stes­so con­testo enoi­co si dis­tin­guo­no nel­le lo­ro pre­fe­ren­ze, la mag­gior­an­za di lo­ro dà va­luta­zio­ni che si dis­cos­ta­no se i vi­ni ven­go­no ri­pe­tu­ti, an­co­ra di più se ven­go­no pro­pos­ti il gior­no do­po. I ri­sul­ta­ti ca­rat­te­riz­za­no di più i de­gus­ta­to­ri che i vi­ni. Se si va­ria già di po­co la com­po­si­zio­ne del­la com­mis­sio­ne si av­ran­no clas­si­fi­che fi­na­li net­ta­men­te di­ver­se. Tut­to questo ho do­vu­to ve­ri­fi­ca­re io stes­so; i ri­sul­ta­ti di pri­ma ma­no pubb­li­ca­ti le pun­ta­te pre­ce­den­ti par­la­no una lin­gua mol­to chi­ara.

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The Judgement of Paris (4): From Day to Day

Geschrieben von am 18. Juli 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

In der vo­ri­gen Fol­ge ging es um die Wie­der­hol­bar­keit der Kos­t­ur­tei­le, d.h. wie ge­n­au  die Wei­ne von den Ju­ry­mit­glie­dern be­punk­tet wer­den, wenn sie mehr­mals in der Kost ge­reicht wer­den. Heu­te geht es um die Kon­stanz der ei­ge­nen Ur­tei­le in der Zeit. Die be­rühm­te Kost in Pa­ris, wel­che den An­lass für die Be­trach­tung ge­lie­fert hat, fand an ei­nem Tag statt, wie vie­le, aber nicht al­le Ver­gleichs­ver­kos­tun­gen. Be­son­ders die gro­ßen in­ter­na­tio­na­len Wett­be­wer­be dau­ern ob der gro­ßen Wein­an­zahl auch meh­re­re Ta­ge. Um das The­ma der Be­ur­tei­lungs­kon­stanz zu ver­voll­stän­di­gen, ist es si­cher­li­ch in­ter­es­sant, si­ch die Ur­tei­le an­zu­schau­en, wel­che die Be­wer­ter an­läss­li­ch ei­nes Kost­wett­be­werbs ab­ge­ge­ben ha­ben, bei dem am zwei­ten Tag von al­len Kos­tern ei­ne Aus­wahl der bes­ten des ers­ten Ta­ges no­ch ein­mal be­ur­teilt wur­den.

Nella pun­ta­ta pre­ce­den­te ho par­la­to del­la ri­pro­du­ci­bi­li­tà dei gi­udi­zi, ci­oè con qua­le pre­ci­sio­ne ven­go­no va­luta­ti i vi­ni dai de­gus­ta­to­ri se ven­go­no pre­sen­ta­ti più vol­te nel cor­so di una de­gus­ta­zio­ne. Og­gi in­ve­ce si trat­ta di stu­dia­re la cos­t­an­za nel tem­po. La de­gus­ta­zio­ne fa­mo­sa di Pa­ri­gi che ha da­to lo spun­to a questa se­rie di post si è svol­ta nell’arco di una gior­na­ta co­me tan­ti con­fron­ti, ma non tut­ti. In­f­at­ti so­prat­tut­to i gran­di con­cor­si in­ter­na­zio­na­li du­ra­no, a cau­sa dei tan­ti vi­ni, an­che più gior­na­te. Per com­ple­ta­re l’argomento sul­la re­go­la­ri­tà del­le va­luta­zio­ni è uti­le guar­da­re i gi­udi­zi che i gi­u­di­ci han­no da­to nel cor­so di un con­cor­so eno­lo­gi­co, do­ve la se­con­da gior­na­ta ve­ni­va­no rias­sag­gia­ti i vi­ni miglio­ri del­la pri­ma ses­sio­ne.

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The Judgement of Paris (3): Errare humanum est

Geschrieben von am 28. Februar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Judge1976
Die ur­tei­len­den Kos­ter wa­ren die sei­ner­zeit be­kann­tes­ten Wein­ken­ner der Me­tro­po­le („The ni­ne Fren­ch jud­ges, drawn from an oenophile’s Who’s Who,..“). Trotz­dem wur­den sie von ih­rem wein­bau­li­chen Na­tio­nal­stolz ge­blen­det, denn ge­ra­de der Ba­tard Mon­tra­chet wur­de we­gen ge­ruch­li­cher Män­gel als Ka­li­for­nier iden­ti­fi­ziert (“That is de­fi­ni­te­ly Ca­li­for­nia. It has no no­se,”). Un­ab­hän­gig von die­sen Bei­spie­len an Zu­ord­nun­gen kann man da­von aus­ge­hen, dass die Be­punk­tun­gen an si­ch nach bes­ten Wis­sen und Ge­wis­sen durch­ge­führt wur­den.

I de­gus­ta­to­ri pre­sen­ti al con­fron­to er­a­no all­ora tra i più ri­no­ma­ti del­la ca­pi­ta­le fran­ce­se („The ni­ne Fren­ch jud­ges, drawn from an oenophile’s Who’s Who,..“). Co­mun­que questo non li ha pre­ser­va­ti da es­se­re fuo­ri­via­ti dall’orgoglio na­zio­na­le in quan­to pro­prio il Ba­tard Mon­tra­chet per­ché non con­vin­ce­va con il suo aro­ma ve­ni­va at­tri­bui­to al­la Ca­li­for­nia (“That is de­fi­ni­te­ly Ca­li­for­nia. It has no no­se,”). In­di­pen­den­te­men­te da ques­te er­ra­te at­tri­bu­zio­ni non si può du­bi­t­are che i gi­u­di­ci ab­bia­no de­gus­ta­to con il ri­go­re e la se­rie­tà do­vu­ta.

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The Judgement of Paris (2): The Winner is (not) everybody’s Darling

Geschrieben von am 31. Januar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Peter Paul Rubens: The Judgement of Paris

Wenn man am En­de ei­nes Wein­kost­wett­be­wer­bes die Ju­ry­mit­glie­der fragt, was sie vom Sie­ger­wein hal­ten, dann wer­den die we­nigs­ten si­ch mit die­sem voll­ends iden­ti­fi­zie­ren. Die­se Er­fah­rung ha­be ich fast im­mer nach den von mir or­ga­ni­sier­ten Ver­kos­tun­gen ge­macht. An­fäng­li­ch bin ich dar­über sehr er­schro­cken und ha­be vor­sichts­hal­ber die Aus­wer­tung wie­der­holt, Feh­ler konn­te ich zum Glück aber kei­ne fin­den. Der Grund die­ser Un­zu­frie­den­heit liegt aber wo­an­ders: fragt man näm­li­ch die Kos­ter, wel­chen Wein sie fa­vo­ri­sie­ren, dann be­kommt man oft fast so vie­le Ant­wor­ten, wie es Mit­glie­der der Kom­mis­si­on gibt.

Chie­den­do al­la fi­ne di un con­cor­so eno­lo­gi­co ai mem­bri del­la gi­uria co­sa ne pen­si­no del vin­ci­to­re, so­lo po­chis­si­mi si iden­ti­fi­cher­an­no con lui. Questa es­pe­ri­en­za l’ho fat­ta qua­si sem­pre ne­gli or­mai nu­me­ro­si con­cor­si che ho or­ga­niz­za­to. Le pri­me vol­te mi so­no spa­ven­ta­to mol­to e per si­cu­rez­za ho rifat­to tut­ti i cal­co­li. La cau­sa di questo dis­agio si tro­va però altro­ve: se ai gi­u­di­ci si chie­de, qua­le vi­no se­con­do lo­ro ab­bia me­ri­ta­to di vin­ce­re, si ot­ten­go­no un nu­mero di ris­pos­te dif­fe­ren­ti che si av­vici­na spes­so al nu­mero di mem­bri del­la co­mis­sio­ne.

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The Judgement of Paris (1): Es lebe die Blindverkostung — Evviva la degustazione alla cieca

Geschrieben von am 19. Januar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Judgment-of-Paris

„Be­lä­chelns­wert“ sei­en die Er­geb­nis­se, sie „könn­ten nicht ernst­ge­nom­men wer­den“. Mit die­sen Wor­t­en re­agier­te die fran­zö­si­sche Pres­se auf das Er­eig­nis, nach­dem sie den Aus­gang nicht mehr tot­schwei­gen konn­te. Es ist zwei­fels­oh­ne die welt­weit wich­tigs­te Wein­ver­kos­tung, wel­che am 24. Mai 1976 im Pa­ri­ser In­ter­Con­ti­nen­tal Ho­tel statt­ge­fun­den hat und als Jud­ge­ment of Pa­ris in der Wein­ge­schich­te Ein­zug ge­hal­ten hat. Erst­mals wur­de die schein­bar in Stein ge­mei­ßel­te Wahr­heit, das Frank­reich ab­so­lut und für im­mer die bes­ten Wei­ne der Welt ma­che, ernst­haft in Fra­ge ge­stellt.

„Ri­di­co­li“ so­no i ri­sul­ta­ti e  „non poss­o­no ve­nir pre­si in se­ria con­side­ra­zio­ne“. Con ques­te pa­ro­le re­agi­va la stam­pa fran­ce­se all’evento, quan­do non ri­uscì più a ta­ce­re i ri­sul­ta­ti. È sen­za dub­bio la de­gus­ta­zio­ne più im­port­an­te a li­vel­lo mon­dia­le, che si è svol­ta il 24 mag­gio 1976 al In­ter­Con­ti­nen­tal Ho­tel di Pa­ri­gi e che con il no­me di Jud­ge­ment of Pa­ris è di­v­en­ta­ta par­te dei li­bri di sto­ria del vi­no. Per la pri­ma vol­ta si è messo in dis­cus­sio­ne l’apparentemente eter­no pri­ma­to fran­ce­se di pro­dut­to­re miglio­re di vi­no al mon­do.

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Wann ein Wein mit 101 Punkten? — A quando un vino con 101 punti?

Geschrieben von am 15. Dezember 2012 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

usain_bolt

Was hat der Welt­re­kord von Usain Bolt mit der Be­wer­tung von Wei­nen zu tun? Mehr als es man viel­leicht im ers­ten Mo­ment ver­mu­ten wür­de. In der Leicht­ath­le­tik stei­gen die Leis­tun­gen der Ath­le­ten lang­sam aber kon­ti­nu­ier­li­ch: in­ten­si­ve­re Ju­gend­för­de­rung, bes­se­re Trai­nings­me­tho­den, ge­ziel­te­re Er­näh­rung usw. (und nicht nur die Ein­nah­me ver­bo­te­ner Mit­tel!) las­sen wei­ter­hin im­mer wie­der neue Re­kor­de zu. Ge­gen­über den 70er Jah­ren bei­spiels­wei­se wer­den die 100 m von den Spit­zen­ath­le­ten heu­te um ei­ne hal­be Se­kun­de schnel­ler ge­lau­fen. Zu­sätz­li­ch da­zu ist der Grund für im­mer neue Re­kor­de ganz sim­pel in der sta­tis­ti­schen Wahr­schein­lich­keit zu su­chen.

Co­sa cen­tra il re­cord mon­dia­le di Usain Bolt con con la va­luta­zio­ne dei vi­ni? Di più di quan­to si pot­reb­be pensa­re al pri­mo mo­men­to. Nella po­di­s­ti­ca le pre­sta­zio­ni au­men­ta­no con­ti­nu­a­men­te: una se­le­zio­ne miglio­rata sui gio­va­ni, tec­ni­che di al­lena­men­to e nut­ri­zio­ne miglio­ra­te (e non so­lo il presun­to uti­liz­zo di sostan­ze vieta­te!) ecc. han­no per­messo sem­pre nuo­vi re­cord. Nei con­fron­ti de­gli an­ni 70 i cor­ri­do­ri di pun­ta cor­ro­no i 100 m con un mez­zo se­con­do di me­no. Inolt­re an­che la pu­ra ca­si­s­ti­ca di or­di­ne sta­ti­s­ti­co fa sì che ven­go­no ge­ne­ra­ti nuo­vi re­cord. 

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Bio nein, also konventionell? — Bio no, allora convenzionale?

Geschrieben von am 28. Februar 2012 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Nicht im­mer, aber mit stei­gen­der Häu­fig­keit wer­de ich ge­fragt, ob ich mei­nen Wein­hof bio­lo­gi­sch oder gar bio­dy­na­mi­sch füh­re. Wir prak­ti­zie­ren in­te­grier­ten Pflan­zen­schutz, wes­halb ich ver­nei­ne, was bei so man­chem Ge­sprächs­part­ner zu­min­dest am Ge­sichts­aus­druck er­sicht­li­che Ent­täu­schung her­vor­ruft. Lei­der ist es an­lass­be­dingt sel­ten mög­li­ch oder an­ge­bracht, un­se­re ei­ge­ne Me­tho­den zu er­klä­ren, auch weil es so aus­sieht, als müs­se ich mi­ch für das Nicht-Bio ent­schul­di­gen.

Non sem­pre, ma sem­pre più spes­so mi si chie­de, se con­du­co la mia azi­en­da in mo­do bio­lo­gi­co o ad­di­rit­tu­ra bio­di­n­a­mi­co. Noi pra­ti­ch­ia­mo la lot­ta in­te­grata per cui la mia ris­posta è ne­ga­ti­va. Ciò pro­vo­ca al­cu­ne vol­te es­pres­sio­ni di de­lu­sio­ne. Pur­trop­po po­che vol­te è pos­si­bi­le o op­por­tu­no co­min­cia­re a spie­ga­re la pro­pria me­to­do­lo­gia an­che per­chè pot­reb­be sem­bra­re co­me se mi do­ves­si scusa­re per non la­vor­a­re in bio­lo­gi­co.

Als Schü­ler durf­te ich zu Be­ginn der 80er Jah­re die hin­rei­sen­den Plä­doy­ers des M. Bail­lod aus Chang­ins mit­er­le­ben. Es war der von ihm we­sent­li­ch pro­pa­gier­te In­te­grier­te Pflan­zen­schutz (IOBC) der erst­mals ei­ne breit an­ge­leg­te Wen­de im Ver­hält­nis zwi­schen Land­wirt­schaft und Um­welt­schutz ein­lei­te­te. Der um­fas­sen­de An­satz der In­te­grier­ten Pro­duk­ti­on (IP), dass „al­le ver­wen­de­ten bio­lo­gi­schen Me­tho­den, An­bau­tech­ni­ken und che­mi­schen Pro­zes­se un­ter dem As­pekt der Schaf­fung ei­nes Gleich­ge­wichts zwi­schen dem Schutz der Um­welt, der Wirt­schaft­lich­keit und der so­zia­len Be­dürf­nis­se aus­ge­sucht wer­den“ (Zi­tat Wi­ki­pe­dia), hat mi­ch von An­fang an über­zeugt.

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Bernhard Fiedler: Weinmoralismus — Moralismo enoico

Geschrieben von am 24. Oktober 2011 | Abgelegt unter Gastbeitrag — Guest contribution, Keller - Cantina

In Be­zug auf das viel­be­ach­te­te Ou­ting mei­nes Win­zer­kol­le­gen Leps­bai­er­le bin ich froh, dass ich die Mei­nung mei­nes Wein­bau­ern- und Blog­ger­kol­le­gen Bern­hard Fied­ler aus dem ös­ter­rei­chi­schem Bur­gen­land ver­öf­fent­li­chen darf. Dies, weil ich ihn als Mann mit viel theo­ti­schem Wis­sen und ei­ner ge­hö­ri­gen Por­ti­on prak­ti­scher Er­fah­rung schät­zen ge­lernt ha­be und weil er die­ses Wis­sen gut auf­be­rei­tet seit Som­mer 2006 der All­ge­mein­heit zur Ver­fü­gung stellt. Zu­dem fin­de ich es gut, wenn sei­ne Sicht­wei­se zu die­sem un­ge­wollt kon­tro­ver­si­el­lem The­ma auch dem ita­lie­nisch­spra­chi­gem Pu­bli­kum zu­gäng­li­ch ge­macht wird. Der Ori­gi­nal­bei­trag je­den­falls hat sei­ner­zeit für ei­ni­ge Dis­kus­si­on (auch hier) ge­sorgt. Gu­te Lek­tü­re!

In rife­ri­men­to al­le ri­ve­la­zio­ni lar­ga­men­te con­side­ra­te del mio ami­co Leps­bai­er­le so­no mol­to fiero di po­ter pubb­li­ca­re l’opinione del col­le­ga vi­gnaio­lo non­ché blog­ger Bern­hard Fied­ler del Bur­gen­land aus­tri­a­co. Questo per­ché l’ho co­no­sci­uto co­me uo­mo co­no­sci­to­re del­la te­o­ria ma nel­lo stes­so tem­po ric­co di es­pe­ri­en­za e per­ché con­di­vi­de questo sa­pe­re dall’estate 2006 con i let­to­ri del suo blog. Inolt­re tro­vo giusto che il suo pun­to di vis­ta cir­ca questa te­ma­ti­ca dis­cus­sa in mo­do con­tro­ver­so possa es­se­re ac­ces­si­bi­le an­che ai let­to­ri di lin­gua ita­li­a­na. Il post ori­gi­na­le ha in ogni ca­so su­s­ci­ta­to ab­bas­t­an­za dis­cus­sio­ne, an­che su al­tri si­ti mol­to let­ti. Buo­na lettu­ra!

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