Suchergebnisse für 'paris'

The Judgement of Paris (5): The Tasting Data have a Consistency like a Table of Random Numbers

Geschrieben von am 23. Juli 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Bouteille-sur-tete„Ein Vergleich der Ränge von 18 Weinen von gut zu schlecht zeigt ungefähr soviel Konsistenz wie eine Kolonne von Zufallszahlen.“ Das ist ein zentraler Satz, mit dem Roger Downey in Wine snob scandal einen Teil der umfangreichen Sensorikstudien von Frédéric Brochet (La dégustation – Etude des représentations des objets chimiques dans le champ de la conscience) auf den Punkt bringt. Das muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen (Zufällige Zahlen!).

„Un confronto dei ranghi di 18 vini da buono a cattivo evidenzia una consistenza simile a quella di una tabella di numeri casuali.“ Questa è una frase centrale con la quale Roger Downey in Wine snob scandal riassume una parte degli ampi studi sensoriali di Frédéric Brochet (La dégustation – Etude des représentations des objets chimiques dans le champ de la conscience). Questa frase bisogna veramente assaporare (numeri casuali!).

Tatsächlich unterscheiden sich auch Experten aus ähnlichen (Wein-) Kulturkreisen in ihren Präferenzen, die allermeisten geben gerne auch recht verschiedene Urteile, wenn sie den gleichen Wein am selben, und noch mehr, an verschiedenen Tagen bekommen. Die Kosturteile sagen mehr über die Koster als über die Weine aus. Setzt man die Kostkommission nur ein bisschen anders zusammen, wird man ziemlich andere Ergebnisse in Bezug auf die Reihenfolge haben. Das alles musste ich selbst zur Kenntnis nehmen; die in den bisherigen Folgen dieser Serie dargelegten Beispiele aus erster Hand sprechen eine klare Sprache.

In effetti anche degustatori estratti dallo stesso contesto enoico si distinguono nelle loro preferenze, la maggioranza di loro dà valutazioni che si discostano se i vini vengono ripetuti, ancora di più se vengono proposti il giorno dopo. I risultati caratterizzano di più i degustatori che i vini. Se si varia già di poco la composizione della commissione si avranno classifiche finali nettamente diverse. Tutto questo ho dovuto verificare io stesso; i risultati di prima mano pubblicati le puntate precedenti parlano una lingua molto chiara.

Den ganzen Beitrag lesen »

The Judgement of Paris (4): From Day to Day

Geschrieben von am 18. Juli 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

In der vorigen Folge ging es um die Wiederholbarkeit der Kosturteile, d.h. wie genau  die Weine von den Jurymitgliedern bepunktet werden, wenn sie mehrmals in der Kost gereicht werden. Heute geht es um die Konstanz der eigenen Urteile in der Zeit. Die berühmte Kost in Paris, welche den Anlass für die Betrachtung geliefert hat, fand an einem Tag statt, wie viele, aber nicht alle Vergleichsverkostungen. Besonders die großen internationalen Wettbewerbe dauern ob der großen Weinanzahl auch mehrere Tage. Um das Thema der Beurteilungskonstanz zu vervollständigen, ist es sicherlich interessant, sich die Urteile anzuschauen, welche die Bewerter anlässlich eines Kostwettbewerbs abgegeben haben, bei dem am zweiten Tag von allen Kostern eine Auswahl der besten des ersten Tages noch einmal beurteilt wurden.

Nella puntata precedente ho parlato della riproducibilità dei giudizi, cioè con quale precisione vengono valutati i vini dai degustatori se vengono presentati più volte nel corso di una degustazione. Oggi invece si tratta di studiare la costanza nel tempo. La degustazione famosa di Parigi che ha dato lo spunto a questa serie di post si è svolta nell’arco di una giornata come tanti confronti, ma non tutti. Infatti soprattutto i grandi concorsi internazionali durano, a causa dei tanti vini, anche più giornate. Per completare l’argomento sulla regolarità delle valutazioni è utile guardare i giudizi che i giudici hanno dato nel corso di un concorso enologico, dove la seconda giornata venivano riassaggiati i vini migliori della prima sessione.

Den ganzen Beitrag lesen »

The Judgement of Paris (3): Errare humanum est

Geschrieben von am 28. Februar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Judge1976
Die urteilenden Koster waren die seinerzeit bekanntesten Weinkenner der Metropole („The nine French judges, drawn from an oenophile’s Who’s Who,..“). Trotzdem wurden sie von ihrem weinbaulichen Nationalstolz geblendet, denn gerade der Batard Montrachet wurde wegen geruchlicher Mängel als Kalifornier identifiziert (“That is definitely California. It has no nose,”). Unabhängig von diesen Beispielen an Zuordnungen kann man davon ausgehen, dass die Bepunktungen an sich nach besten Wissen und Gewissen durchgeführt wurden.

I degustatori presenti al confronto erano allora tra i più rinomati della capitale francese („The nine French judges, drawn from an oenophile’s Who’s Who,..“). Comunque questo non li ha preservati da essere fuoriviati dall’orgoglio nazionale in quanto proprio il Batard Montrachet perché non convinceva con il suo aroma veniva attribuito alla California (“That is definitely California. It has no nose,”). Indipendentemente da queste errate attribuzioni non si può dubitare che i giudici abbiano degustato con il rigore e la serietà dovuta.

Den ganzen Beitrag lesen »

The Judgement of Paris (2): The Winner is (not) everybody’s Darling

Geschrieben von am 31. Januar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Peter Paul Rubens: The Judgement of Paris

Wenn man am Ende eines Weinkostwettbewerbes die Jurymitglieder fragt, was sie vom Siegerwein halten, dann werden die wenigsten sich mit diesem vollends identifizieren. Diese Erfahrung habe ich fast immer nach den von mir organisierten Verkostungen gemacht. Anfänglich bin ich darüber sehr erschrocken und habe vorsichtshalber die Auswertung wiederholt, Fehler konnte ich zum Glück aber keine finden. Der Grund dieser Unzufriedenheit liegt aber woanders: fragt man nämlich die Koster, welchen Wein sie favorisieren, dann bekommt man oft fast so viele Antworten, wie es Mitglieder der Kommission gibt.

Chiedendo alla fine di un concorso enologico ai membri della giuria cosa ne pensino del vincitore, solo pochissimi si identificheranno con lui. Questa esperienza l’ho fatta quasi sempre negli ormai numerosi concorsi che ho organizzato. Le prime volte mi sono spaventato molto e per sicurezza ho rifatto tutti i calcoli. La causa di questo disagio si trova però altrove: se ai giudici si chiede, quale vino secondo loro abbia meritato di vincere, si ottengono un numero di risposte differenti che si avvicina spesso al numero di membri della comissione.

Den ganzen Beitrag lesen »

The Judgement of Paris (1): Es lebe die Blindverkostung — Evviva la degustazione alla cieca

Geschrieben von am 19. Januar 2013 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

Judgment-of-Paris

„Belächelnswert“ seien die Ergebnisse, sie „könnten nicht ernstgenommen werden“. Mit diesen Worten reagierte die französische Presse auf das Ereignis, nachdem sie den Ausgang nicht mehr totschweigen konnte. Es ist zweifelsohne die weltweit wichtigste Weinverkostung, welche am 24. Mai 1976 im Pariser InterContinental Hotel stattgefunden hat und als Judgement of Paris in der Weingeschichte Einzug gehalten hat. Erstmals wurde die scheinbar in Stein gemeißelte Wahrheit, das Frankreich absolut und für immer die besten Weine der Welt mache, ernsthaft in Frage gestellt.

„Ridicoli“ sono i risultati e  „non possono venir presi in seria considerazione“. Con queste parole reagiva la stampa francese all’evento, quando non riuscì più a tacere i risultati. È senza dubbio la degustazione più importante a livello mondiale, che si è svolta il 24 maggio 1976 al InterContinental Hotel di Parigi e che con il nome di Judgement of Paris è diventata parte dei libri di storia del vino. Per la prima volta si è messo in discussione l’apparentemente eterno primato francese di produttore migliore di vino al mondo.

Den ganzen Beitrag lesen »

Unsere Weine — I nostri vini: Chardonnay Ogeaner

Geschrieben von am 31. Oktober 2015 | Abgelegt unter Keller - Cantina, Weingarten - Vigneto

chardonnay_ogeanerDer Weingarten in der Kleinlage Ogeaner wurde von meinem Vater Erich 1958, als erstes seiner Rebgrundstücke, erworben. Damals war er mit Chardonnay im unteren und im oberen Teil mit einem Sortengemisch bestockt. Im letzeren setzte er Riesling in der Folge. Viel Freude hatte er mit diesem aber nie, da die Ertragsmenge — man halte sich bitte die Ausrichtung des Weinbaus bis in die  80er Jahre vor Augen — nie den Erwartungen entsprach und sehr viele Reben immer wieder im Winter erfroren.

Il vigneto situato nella microzona Ogeaner è stato il primo appezzamento vitato che mio padre, nel lontano 1958, ha acquistato. Allora era impiantato con Chardonnay nella parte meridionale e con un miscuglio di varietà in quella settentrionale. Di seguito in quella metà di terreno mise Riesling. Questo vitigno però non gli dette soddisfazioni in quanto non riusciva a produrre le quantità che allora erano normali e perché quelle viti morivano spesso in inverno a causa del freddo.  

Deshalb wurde diese Sorte vor ca. 40 Jahren mit Weißburgunder, wie immer auf der Pergl, ersetzt. Über viele Jahre lieferte dieser großzügig Trauben für die Sektgrundweinproduktion jener Kellereien, wo wir Mitglieder waren. Im Laufe der Jahre sind so einige Reben eingegangen und leider wurden sie über die Jahre nicht ersetzt („Wozu nachsetzen, wenn wie eh nur den DOC-Ertrag liefern dürfen?“ hieß es immer wieder) so dass wir 2008, nachdem wir auch in die Selbstvermarktung eingestiegen waren, uns um die Zukunft des Weißburgunderteils am Ogeaner Gedanken machen mussten.

Per questi motivi circa 40 anni fa è stato sostituito con la varietà Pinot bianco, allevato a pergola come di consueto allora. Ha fornito per tanti anni in modo generoso le uve per i vini base spumante delle cantine cooperative dove eravamo soci. Nel corso degli anni le naturali fallanze non sono state mai rimpiazzate („A che scopo mettere barbatelle di sostituzione se ci lasciano produrre solo entro il limite della DOC?“) per cui dovevamo riflettere sul futuro di quella parte di vigneto.

Den ganzen Beitrag lesen »

Willkommen in der Normalität — Benvenuti nella normalità

Geschrieben von am 30. November 2013 | Abgelegt unter Weinreise - Viaggio, Weinwirtschaft - Economia vitivinicola

2013-11-28_09-46-47Wenn man den soziologischen Erklärungen des Begriffs Normalität folgt, dann stoßt man immer wieder auf die Begriffe häufig, beherrschend oder weit verbreitet und typisch. Die Verbindung mit einer Wertung, insbesondere, dass normal auch automatisch als gut oder erstrebenswert anzusehen wäre, ist in heutiger Zeit weitestgehend weggefallen. Insofern ist der Titel dieses Beitrages, wenn auch etwas provokant formuliert, so doch zutreffend.

Leggendo le spiegazioni sociologiche del termine normalità, ci si imbatte continuamente nelle parole frequente, dominante, diffuso e tipico. Inoltre oggigiorno non si sottintende più che normale sia automaticamente buono o auspicabile. In questo senso il titolo del post può sembrare provocatorio, ma tocca la verità.

Den ganzen Beitrag lesen »

Wann ein Wein mit 101 Punkten? — A quando un vino con 101 punti?

Geschrieben von am 15. Dezember 2012 | Abgelegt unter Weinbewertung — Valutazione dei Vini

usain_bolt

Was hat der Weltrekord von Usain Bolt mit der Bewertung von Weinen zu tun? Mehr als es man vielleicht im ersten Moment vermuten würde. In der Leichtathletik steigen die Leistungen der Athleten langsam aber kontinuierlich: intensivere Jugendförderung, bessere Trainingsmethoden, gezieltere Ernährung usw. (und nicht nur die Einnahme verbotener Mittel!) lassen weiterhin immer wieder neue Rekorde zu. Gegenüber den 70er Jahren beispielsweise werden die 100 m von den Spitzenathleten heute um eine halbe Sekunde schneller gelaufen. Zusätzlich dazu ist der Grund für immer neue Rekorde ganz simpel in der statistischen Wahrscheinlichkeit zu suchen.

Cosa centra il record mondiale di Usain Bolt con con la valutazione dei vini? Di più di quanto si potrebbe pensare al primo momento. Nella podistica le prestazioni aumentano continuamente: una selezione migliorata sui giovani, tecniche di allenamento e nutrizione migliorate (e non solo il presunto utilizzo di sostanze vietate!) ecc. hanno permesso sempre nuovi record. Nei confronti degli anni 70 i corridori di punta corrono i 100 m con un mezzo secondo di meno. Inoltre anche la pura casistica di ordine statistico fa sì che vengono generati nuovi record. 

Den ganzen Beitrag lesen »

Bio nein, also konventionell? — Bio no, allora convenzionale?

Geschrieben von am 28. Februar 2012 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Nicht immer, aber mit steigender Häufigkeit werde ich gefragt, ob ich meinen Weinhof biologisch oder gar biodynamisch führe. Wir praktizieren integrierten Pflanzenschutz, weshalb ich verneine, was bei so manchem Gesprächspartner zumindest am Gesichtsausdruck ersichtliche Enttäuschung hervorruft. Leider ist es anlassbedingt selten möglich oder angebracht, unsere eigene Methoden zu erklären, auch weil es so aussieht, als müsse ich mich für das Nicht-Bio entschuldigen.

Non sempre, ma sempre più spesso mi si chiede, se conduco la mia azienda in modo biologico o addirittura biodinamico. Noi pratichiamo la lotta integrata per cui la mia risposta è negativa. Ciò provoca alcune volte espressioni di delusione. Purtroppo poche volte è possibile o opportuno cominciare a spiegare la propria metodologia anche perchè potrebbe sembrare come se mi dovessi scusare per non lavorare in biologico.

Als Schüler durfte ich zu Beginn der 80er Jahre die hinreisenden Plädoyers des M. Baillod aus Changins miterleben. Es war der von ihm wesentlich propagierte Integrierte Pflanzenschutz (IOBC) der erstmals eine breit angelegte Wende im Verhältnis zwischen Landwirtschaft und Umweltschutz einleitete. Der umfassende Ansatz der Integrierten Produktion (IP), dass „alle verwendeten biologischen Methoden, Anbautechniken und chemischen Prozesse unter dem Aspekt der Schaffung eines Gleichgewichts zwischen dem Schutz der Umwelt, der Wirtschaftlichkeit und der sozialen Bedürfnisse ausgesucht werden“ (Zitat Wikipedia), hat mich von Anfang an überzeugt.

Den ganzen Beitrag lesen »

Bernhard Fiedler: Weinmoralismus — Moralismo enoico

Geschrieben von am 24. Oktober 2011 | Abgelegt unter Gastbeitrag — Guest contribution, Keller - Cantina

In Bezug auf das vielbeachtete Outing meines Winzerkollegen Lepsbaierle bin ich froh, dass ich die Meinung meines Weinbauern- und Bloggerkollegen Bernhard Fiedler aus dem österreichischem Burgenland veröffentlichen darf. Dies, weil ich ihn als Mann mit viel theotischem Wissen und einer gehörigen Portion praktischer Erfahrung schätzen gelernt habe und weil er dieses Wissen gut aufbereitet seit Sommer 2006 der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Zudem finde ich es gut, wenn seine Sichtweise zu diesem ungewollt kontroversiellem Thema auch dem italienischsprachigem Publikum zugänglich gemacht wird. Der Originalbeitrag jedenfalls hat seinerzeit für einige Diskussion (auch hier) gesorgt. Gute Lektüre!

In riferimento alle rivelazioni largamente considerate del mio amico Lepsbaierle sono molto fiero di poter pubblicare l’opinione del collega vignaiolo nonché blogger Bernhard Fiedler del Burgenland austriaco. Questo perché l’ho conosciuto come uomo conoscitore della teoria ma nello stesso tempo ricco di esperienza e perché condivide questo sapere dall’estate 2006 con i lettori del suo blog. Inoltre trovo giusto che il suo punto di vista circa questa tematica discussa in modo controverso possa essere accessibile anche ai lettori di lingua italiana. Il post originale ha in ogni caso suscitato abbastanza discussione, anche su altri siti molto letti. Buona lettura!

Den ganzen Beitrag lesen »

Nächste Seite »