Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

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Viele Mer­lot Rosé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­dene. In einer Region, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und bekannt ist, haben es andere Weine die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann große Grup­pen Kon­su­men­ten momen­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Arbeit sicher­lich nicht leich­ter. Aber der Mer­lot gehört, wie ich schon vor­mals berich­tete, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­tion mei­nes Ortes, wes­we­gen es mir schon der Trotz gebie­tet, die Skep­sis gegen­über die­ser Sorte im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lügen zu stra­fen. 

Non ci sono tanti Mer­lot rosati sud­ti­ro­lesi, da quello che sap­pia io non più di cin­que. In una regione, dove il Lag­rein Kret­zer è molto dif­fuso e cono­sci­uto è dif­fi­cile che si affer­mino altri vini della stessa tipo­lo­gia. Quando poi secondo la ten­denza attuale tutti richie­dono Lag­rein e Pinot nero il lavoro non è faci­li­tato. Il Mer­lot però appar­ti­ene da tempo alla tra­di­zione viti­cola del mio paese per cui è già per osti­na­zione che con­ti­nuo a lavor­arci con impegno e con­vin­zione, anche sulla tipo­lo­gia rosato.

Es ist kein Kret­zer oder Rosé, der von einem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche maze­riert vor Gär­be­ginn in der Presse bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird danach mit wenig Druck abge­presst. Er ist also nicht ein Neben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­festa­dium gele­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Riserva-Ver­sion in unse­rem Pro­gramm. Der für einen Roséwein späte Ern­te­ter­min rührt auch daher, dass Mer­lot — und natür­lich auch Caber­net — bis ins fort­ge­setzte Rei­festa­dium von vege­ta­len Aro­men gekenn­zeich­net sind. Würde ich also den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­kige 12 oder 13 Vol % Alko­hol hätte, wür­den einem aus dem Glas vege­tale Aro­men wie grü­ner Paprika, frisch geschnit­te­nes Gras oder gekoch­tes Gemüse ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mich ein sen­so­ri­sches Worst-Case-Sze­na­rio. Statt­des­sen erin­nert er frucht­be­tont nach Him­beere und Erd­beere, etwas Kir­sche ist auch dabei. 

Non è un rosato da salasso, il pigia­d­i­ras­pato sub­isce una mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva in pressa e ser­ba­toio per circa 48 ore a tem­pe­ra­tura di can­tina, prima di sub­ire una pres­sa­tura molto sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dotto che nasce per­ché si vuole migliorare il rosso. Infatti viene pro­dotto con le rese para­go­na­bili a quelle del Mer­lot da riserva ed anche la data di ven­dem­mia è molto simile, quest’anno addi­rit­tura posti­ci­pata. La scelta della ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zione deriva dal fatto che sia Mer­lot che Caber­net sono carat­te­riz­zati da aromi vege­tali fino poco prima della piena matu­ra­zione. Se ven­dem­mi­assi il Mer­lot a quel punto dove dar­ebbe un vino molto bevi­bile da 12 o 13 gradi alco­lici si sen­ti­reb­bero nel bic­chiere aromi che ricordano il pepe­rone verde, erba appena tagliata o ver­dura cotta, insomma il worst case orga­n­o­let­tico per me e penso anche per altri. Invece sa di lam­pone e di fra­gola e c’è anche un po’ di cilie­gia. 

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Einmal ist immer das erste Mal — C’è sempre una prima volta

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Heuer, im Zuge der elf­ten pro­fes­sio­nel­len Ein­kel­le­rung am eige­nen Wein­hof, konnte ich mich erst­mals durch­rin­gen, eine Mai­sche­stand­zeit zu ver­su­chen. Das Wort “durch­rin­gen” ist viel­leicht etwas über­trie­ben, es war bis­her ein­fach keine für mich wich­tige Option. Ich war über­zeugt, und bin es auch heute eher schon als nicht, dass unter mei­nen Bedin­gun­gen der Kon­takt des Mos­tes mit den Scha­len vor der Gärung keine Qua­li­täts­ver­bes­se­rung erbringt.

Quest’anno, all’undicesima ven­dem­mia pro­fes­sio­nale nella pro­pria azi­enda sono arri­vato con sforzo alla decisione di pro­vare la mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva. Suona strano, ma sem­pli­ce­mente per me finora non era un’opzione così importante da pren­dere in seria con­si­de­ra­zione. Ero con­vinto e lo sono in parte anche oggi, che nelle mie con­di­zioni il con­tatto del mosto con le bucce prima della fer­men­ta­zione non porti ad un migliora­mento qua­li­ta­tivo. 

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Wer sieht den Unterschied? — Chi trova la differenza?

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Ich denke, es braucht kei­nen beson­de­ren Exper­ten­blick, um die doch ekla­tante Abwei­chung zwi­schen den bei­den Bil­dern zu sehen. Beide wie­der­ge­ge­be­nen Reben gehö­ren der Sorte Grauer Bur­gun­der an und ste­hen im Wein­gar­ten Ober­feld. Die rechts zeigt den übli­chen Sto­cker­trag, die links hin­ge­gen ist vom Früh­jahr her spät­frost­ge­schä­digt.

Non c’è ver­a­mente il biso­gno di essere esperti viti­coli per accor­gersi dell’eclatante diver­sità tre le due imma­gini. Le viti ripro­dotte sono ambe­due di Pinot gri­gio e sono loca­liz­zate nel vigneto Ober­feld. Quella a des­tra porta la pro­du­zione abi­tuale, quella a sinis­tra invece è dan­n­eg­giata dalle gelate pri­ma­ve­rili.

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Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder Oberfeld

grauer_burgunder_oberfeldSeit 2014 vini­fi­zie­ren wir zusätz­lich zum Klaus­ner einen zwei­ten Grauen Bur­gun­der und zwar jenen aus der Lage Ober­feld. Wieso nicht vom Klaus­ner mehr machen — ich pro­du­ziere dort nur die Hälfte des mög­li­chen — um die gestie­gen Nach­frage zu befrie­di­gen statt ein zwei­tes Pro­dukt auf den Markt zu brin­gen mit all den zusätz­li­chen Aus­ga­ben für Eti­kett, Ver­wal­tung, Ver­mark­tung usw.? Tat­säch­lich bin ich bis jetzt mit dem Klaus­ner als allei­ni­gen Grauen Bur­gun­der sehr gut gefah­ren, aber als alter Vewr­suchs­an­stel­ler a.D. wollte ich unbe­dingt wis­sen, was diese zweite Lage der glei­chen Sorte für Ergeb­nisse in Sen­so­rik und Ver­mark­tung brin­gen wird. Aus­bau­ver­su­che im Kleinst­maß­stab frü­he­rer Jahre waren recht viel­ver­spre­chend, so dass wir inzwi­schen mit 1.400 Fla­schen am Markt prä­sent sind (Klaus­ner 4.300 Fl.).

Dal 2014 vini­fi­chiamo oltre al Klaus­ner un secondo Pinot gri­gio che viene dal vigneto Ober­feld. Non sarebbe stato più intel­li­gente ris­pon­dere alla domanda cre­scente di Klaus­ner pro­du­cen­done di più se solo la metà dell’uva di quel vigneto per ora viene tras­for­mata a me? Per­ché un secondo pro­dotto con le ine­vi­ta­bili spese per nuove eti­chette, ges­tione, dis­tri­bu­zione e ven­dita? Infatti con il Klaus­ner sono per ora and­ato molto bene ma da vec­chio ricer­ca­tore fuori ser­vi­zio ero molto curioso come l’effetto zona si sarebbe riper­cosso sull’aspetto sen­so­riale ma anche sulle ven­dite. Micro­vi­ni­fi­ca­zioni di prova fatte negli anni pas­sati ci hanno resi abbast­anza fidu­ciosi per cui dell’ultima annata per esem­pio abbiamo pro­dotto 1.400 bot­ti­g­lie (Klaus­ner 4.300 bott.).

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (1) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (1)

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In Süd­ti­rol sind zumin­dest seit den 70er Jah­ren die Wein­gär­ten in ihrer Gesamt­heit dau­er­be­grünt. D.h. nach dem Errich­ten einer Neu­an­lage wird ent­we­der gewar­tet, bis sich spon­tan die Flora aus­brei­tet oder es wird eine Grä­ser­mi­schung ein­ge­sät, um den Vor­gang zu beschleu­ni­gen. In der leicht zu bear­bei­ten­den Fahr­gasse wird gemulcht (der Bewuchs wird gemäht und lie­gen gelas­sen) wäh­rend der Unter­stock­be­reich anfäng­lich mecha­nisch (durch Pflü­gen und Hacken), spä­ter mit­tels Her­bi­zi­den behan­delt wurde und jetzt wie­der zuneh­mend mecha­nisch (Bürs­ten oder Kreis­eleg­gen) bear­bei­tet wird.

I vigneti sud­ti­ro­lesi sono iner­biti in modo per­ma­nente a par­tire almeno dagli anni 70. Vuol dire che dopo l’impianto di un vigneto nuovo o che si aspetta che si formi un cotico erboso spon­ta­neo o si acce­lera l’inerbimento con la semina di varie essenze. Nell’interfila facilmente lavora­bile si passa soprat­tutto con la pac­cia­matrice che taglia l’erba fine­mente e la lascia sul posto (Mul­ching). Il sot­to­fila invece una volta si ten­eva aperto prima con l’aiuto dell’aratro, poi per mezzo di erbicidi mentre adesso c’è un ritorno par­ziale alle lavor­a­zioni con erpici rot­anti o le spaz­zole (quelle che si usano anche per spol­lo­nare).

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Die gute Nachricht: 2016 wird kein früher Jahrgang — La buona notizia: 2016 non sarà un’annata precoce

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Da sagt uns zumin­dest die erste Aus­gabe des wöchent­lich erschei­nen­den Rei­fe­tests des Ver­suchs­zen­trums Laim­burg. Bei­spiel­haft die hier wie­der­ge­ge­bene Gra­fik, wel­che den Zucker­ge­halt zum Zeit­punkt der ers­ten Pro­benahme wie­der­gibt. Wie man sieht, haben wir seit 2005 den tiefs­ten Wert in die­ser durch­aus reprä­sen­ta­ti­ven Anlage. Natür­lich sind zu die­sem Zeit­punkt erst Ten­den­zen hin­sicht­lich des wei­te­ren Rei­fe­ver­lauf sicht­bar, die roten Sor­ten wer­den auch erst an den nächs­ten Ter­mi­nen beprobt, aber ein wich­ti­ger Anhalts­punkt ist in jedem Fall gege­ben.

Questo almeno ci dicono i risul­tati del primo test set­tim­anale di matu­ra­zione pubbli­cato dal Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg. Il gra­fico ripor­tato che ripro­duce i con­te­nuti zuc­cherini è signi­fi­ca­tivo. Si vede chiara­mente che quest’anno è stato rile­vato in questo vigneto rapp­re­sen­ta­tivo il valore più basso di con­cen­tra­zione zuc­che­rina dal 2005. Al momento si possono vedere logi­ca­mente solo ten­denze gros­so­lane, con i pre­lievi sui viti­gni a bacca rossa più tar­divi si comin­cerà sol­tanto le prossime set­ti­mane, ma un importante dato di rife­ri­mento intanto c’è.

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Immer wieder… Peronospora — Sempre di nuovo… Peronospora

2008-07-24_08-18-30Eigent­lich will ich über­haupt nicht gerne über den Fal­schen Reben­mehl­tau, auch Pero­no­s­pora (lat. Plas­mo­para viti­cola) schrei­ben. Denn es bedeu­tet, dass sie ein aktu­el­les Pro­blem dar­stellt und zudem weil ich schon meh­rere Bei­träge not­ge­drun­gen in den letz­ten Jah­ren dar­über ver­öf­fent­licht habe; ich müsste mich irgend­wie zu oft wie­der­ho­len. And­rer­seits soll der geschätzte Leser schon bemer­ken, was uns Wein­bau­ern im Jah­res­lauf — auch an weni­ger Erfreu­li­chem — so bewegt.

In realtà non volevo pro­prio scri­vere a pro­po­sito della pero­no­s­pora (lat. Plas­mo­para viti­cola). Per­ché signi­fica che cos­ti­tuisce un attuale pro­blema e poi per neces­sità ne ho scritto già diversi post gli anni scorsi. D’altra parte il let­tore ha il diritto di essere infor­mato anche a pro­po­sito degli avve­nimenti meno felici dell’annata agraria.

Ganz Nord- und Mit­tel­eu­ropa, im wein­bau­li­chen Sinne ver­stan­den, ist heuer von die­ser Reb­krank­heit extrem stark betrof­fen. Vie­ler­orts sind die Schä­den an den Trau­ben so groß, dass par­zel­len­weise auch von 20 bis 60 %, manch­mal sogar von Total­aus­fäl­len die Rede ist. Auch das Laub ist dem­entspre­chend in Mit­lei­den­schaft gezo­gen, aber dies­be­züg­lich kann sich die Rebe mit einer ver­mehr­ten Geiz­trie­bil­dung selbst etwas hel­fen.

Tutto il nord ed il cen­tro Europa, viti­col­tu­ralmente par­lando, è col­pito in modo mas­sic­cio da questa ampelo­pa­tia. In tanti posti i vigneti sono col­piti così forte che si parla di per­dite che a seconda delle par­celle sono tra i 20 ed i l 60 %, ma rag­gi­ungono anche il 100 %. Anche le fog­lie sono com­pro­messe, ma quì la vite in parte è capace di aiut­arsi pro­du­cendo più femmi­nelle.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Riserva Klausner

merlot_riserva_klausnerMer­lot, was fällt dem inter­es­sier­tem Wein­trin­ker zuerst dazu ein? Châ­teau Pétrus, Mas­seto oder her­kunfts­be­freite, stan­dar­di­sierte Rot­weine, wel­che beim Dis­ko­un­ter um 1,50 € oder weni­ger ange­bo­ten wer­den? Tat­sa­che ist, dass diese Reb­sorte eine enorme Fle­xi­bi­li­tät hin­sicht­lich Menge und Güte auf­weist. Aber wie immer ist es nie Ver­dienst oder Schuld einer Reb­sorte, wel­che Weine sie her­vor­bringt, son­dern die ver­schie­den­ar­ti­gen Bestre­ben der Men­schen, wel­che sie anbauen und ver­ar­bei­ten.

Quando il bevi­tore con­scio sente la parola Mer­lot a cosa pensa? A Châ­teau Pétrus, Mas­seto o a vini stan­dar­di­z­zati, totalmente privi di carat­te­ris­ti­che di pro­ve­ni­enza che nei dis­count si tro­vano a 1,50 €? È un fatto che questo viti­gno pre­senta una stra­or­di­na­ria fles­si­bi­lità nei con­fronti di quan­tità e qua­lità. Ma come sempre non è mai merito o colpa di una varietà che vini dà, ma da ricer­care nei dif­fe­renti obi­et­tivi che hanno le per­sone che la col­tivano e tras­for­mano.

Mer­lot gehört nicht zu den neu in Süd­ti­rol ver­brei­te­ten Sor­ten. Er ist schon in der  Folge der Bestre­bun­gen Erz­her­zog Johanns ab 1840 oder spä­tes­tens in einer zwei­ten Welle um der vor­letz­ten Jahr­hun­dert­wende, aus­ge­hend von der Wein­bau­schule San Michele an der Etsch, in unser Wein­bau­ge­biet gekom­men. Dar­auf­hin hat die Sorte eine bestimmte Ver­brei­tung erlangt, wobei Sie­ben­eich bei Ter­lan einer­seits und das süd­li­che Boz­ner Unter­land mit Mar­greid und Kur­tatsch and­rer­seits die bedeu­tends­ten Orte dar­stel­len. Neben einer grund­sätz­li­chen Eig­nung für die Böden und das Klima eben­dort war es sicher hilf­reich, dass bei Mer­lot ohne gro­ßem Auf­wand — natür­lich mit qua­li­ta­ti­ven Abstri­chen, aber trotz­dem — auch grö­ßere Men­gen pro­du­ziert wer­den kön­nen. Andere neu ein­ge­führte rote Reb­sor­ten wie z.B. der Blau­bur­gun­der hat diese Ertrags­struk­tur nicht. Man muss sich näm­lich immer vor Augen hal­ten, dass bis vor 50 Jah­ren Man­gel­wirt­schaft herrschte, die Anfor­de­run­gen waren deut­lich andere als heute.

Il Mer­lot non viene col­ti­vato in Sud­ti­rolo solo recen­te­mente. È arri­vato qui o a seguito dei lavori dell’arciduca Gio­vanni a par­tire del 1840 o al più tardi come frutto degli sforzi dell’Istituto di San Michele all’Adige all’inizio del 19° secolo. Dopo­di­ché ha tro­vato una certa dif­fu­sione sia a Set­te­querce (Sie­ben­eich) vicino a Ter­lano e nei paesi di Cor­tac­cia e Magrè. Accanto ad una certa pre­dis­po­si­zione pedo­lo­gica e cli­ma­tica ha aiutato sicur­a­mente il fatto che questa varietà bordolese è anche in grado, ovvia­mente con rin­unce qua­li­ta­tive, di pro­durre quan­tità con­si­de­re­voli. In altre varietà intro­dotte a quei tempi come il Pinot nero per esem­pio, questa pos­si­bi­lità è note­volmente più limi­tata. Biso­gna infatti tenere sempre pre­sente che fino a 50 fa di vino ce n’era sempre troppo poco, le esi­genze erano altre.
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Viriziagn” und “auibindn” — “Ligar su”

Laub­ar­beit ist der Über­be­griff für viele Tätig­kei­ten des Wein­bau­ers im Som­mer. Über das darin ent­hal­tene Aus­bre­chen der über­schüs­si­gen Triebe, das wir hier “schab­i­gen” nen­nen, habe ich schon mehr­mals geschrie­ben. Doch damit wurde erst der Anfang gemacht. Es gilt, dass die ver­blie­be­nen Triebe in die rich­tige Rich­tung wach­sen und den vor­ge­ge­be­nen Raum mög­lichst gleich­mä­ßig aus­fül­len. Dies, damit die Reb­blät­ter das ein­fal­lende Son­nen­licht opti­mal ein­fan­gen und trotz­dem eine gute Durch­lüf­tung der Laub­wand im Sinne der Pflan­zen­ge­sund­heit gewähr­leis­tet bleibt. Auch alle spä­ter anfal­len­den Arbei­ten ein­schließ­lich der Lese pro­fi­tie­ren von einer sorg­fäl­ti­gen Aus­füh­rung.

Il ter­mine col­let­tivo di lavoro sul verde rac­co­g­lie più atti­vità estive del viti­col­tore. Della scac­chia­tu­ura (“sgar­zar”), cioè dell’allontanamento di tutti i tralci super­flui o col­lo­cati male ho già scritto più volte. Ma questo era solo l’inizio. Infatti è necessa­rio che i tralci crescano nella dire­zione giusta e riem­pino in modo omo­ge­neo lo spa­zio pre­visto. Questo per­ché le fog­lie della vite cap­tino bene le radia­zioni solari e nello stesso tempo la parete fogliare con­servi una giusta aera­zione a favore dello stato sani­ta­rio. Anche tutti i lavori seguenti fino alla ven­dem­mia com­presa appro­fittano di un’esecuzione meti­co­losa.

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Wenn Zentimeter über Sein und Nichtsein entscheiden — Quando sono i centimetri a decidere

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2016 wird euro­pa­weit als Frost­jahr in die Anna­len ein­ge­hen. Die­ser Tage liest man von Frost­schä­den im Bur­gund und in der Cham­pa­gne, von Aus­fäl­len in Deutsch­land und Total­ver­lus­ten im Bur­gen­land sowie in der Stei­er­mark. Schlechte Nach­rich­ten bzgl. Spät­frost kom­men sogar aus den deut­lich süd­lich gele­ge­ne­ren Abruz­zen und dem Latium. Im Laufe der nächs­ten Wochen, wenn defi­ni­tiv ersicht­lich wird, wel­che Triebe doch noch den Tem­pe­ra­tu­ren unter dem Gefrier­punkt getrotzt haben oder nicht, wer­den die Schä­den tat­säch­lich quan­ti­fi­zier­bar. Süd­ti­rol hat es auch erwischt (Nächte vom 24. auf 25., 25. auf 26. und 27.auf 28. April), aber wie so oft haben wir ziem­li­ches Glück gehabt, ver­gli­chen mit den ande­ren Gebie­ten.

Il 2016 verrà ricord­ato sicur­a­mente come annata delle gelate. In questi giorni si legge di danni in Bor­go­gna e nella Cham­pa­gne, di per­dite par­ziali in Ger­ma­nia e totali nel Bur­gen­land e nella Stiria. Noti­zie tristi arri­vano anche da zone molto più meri­dio­nali come gli Abruzzi ed il Lazio. Nel corso delle prossime set­ti­mane, quando si vedrà chiara­mente quali dei getti hanno resis­tito alla forza dele­te­ria dei gradi sotto lo zero e quali defi­ni­tiv­a­mente no, si potrà valut­are il danno reale. Anche il Sud­ti­rolo è stato col­pito (notti tra il 24 ed il 25, il 25 ed il 26, il 27 ed il 28 aprile) ma come spesso suc­cede abbiamo avuto più for­tuna di altre regioni.

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