Unkaputtbar? — Indistruttibile?

2016-02-29_19-58-56

Über sie­ben Jahre ist er alt, wurde vor zehn Tagen geöff­net, stand halb­voll drei Tage im Wein­raum herum, wurde fälsch­li­cher­weise tief­ge­fro­ren statt nur gekühlt, lag wei­tere Tage zuerst in der beheiz­ten Küche, dann kurz im Kühl­schrank und er ist immer noch gut, nein, ich getraue mich zu sagen, sehr gut!

Ha più di sette anni, è stato aperto dieci giorni fa, stava per tre giorni mezzo vuoto nel locale di degus­ta­zione, per errore poi invece di raf­fred­darlo è stato con­ge­lato, di seguito si tro­vava per un paio di giorni prima nella cucina ris­cal­data e poi finalmente in frigo…, ed è ancora buono, anzi, mi azzardo per giunta a dire che è buo­nis­simo!

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Jahrgang 2014, erste (unvollständige) Eindrücke — Annata 2014, prime impressioni (incomplete)

Collage

Es war wie­der Zeit für unsere tra­di­tio­nelle Jung­wein­kost, an der sich wie immer Jose­phus und Bar­bara Mayr vom Erb­hof Unter­ganzner, Andreas und Judith Ber­ger vom Thurn­hof sowie Bern­hard und Doris Pich­ler vom Mes­nerhof betei­ligt haben. Die­ses Mal waren wir bei letz­te­rem zu Gast. Zumeist degus­tie­ren wir einen reprä­sen­ta­ti­ven Quer­schnitt der aktu­el­len Pro­duk­tion, oft wird aber auch die Gele­gen­heit genutzt, um Weine im ver­trau­ter Umge­bung bewer­ten zu las­sen, wel­che einem im Moment noch Rät­sel auf­ge­ben bzw. Pro­bleme berei­ten.

Era ora di orga­niz­zare la nos­tra con­su­eta degus­ta­zione dei vini nuovi, che vede coin­volti da sempre Jose­phus e Bar­bara Mayr (Erb­hof Unter­ganzner), Andreas e Judith Ber­ger (Thurn­hof) non­ché Bern­hard e Doris Pich­ler (Mes­snerhof). Quest’ultimo ha ospi­tato questa edi­zione. Di solito si degusta alla cieca delle pan­or­ami­che rapp­re­sen­ta­tive dell’annata ma spesso ven­gono port­arti anche dei vini che al momento sono di dif­fi­cile com­pren­sione.

Nun, so schwie­rig der Wit­te­rungs­ver­lauf und so hoch der Schäd­lings- und Krank­heits­druck 2014 auch waren, die Kost­pro­ben zeig­ten, dass der extrem gestei­gerte Arbeits­auf­wand bei Pflege und Lese — den fast nur Fami­li­en­be­triebe auf­brin­gen kön­nen — die Schä­den auf quan­ti­ta­tive Ein­bu­ßen beschränkt hat. Das wenige Trau­ben­gut, das dann letzt­lich aber gesund und reif ein­ge­bracht wer­den konnte, hat Weine her­vor­ge­bracht, wel­che sich nicht hin­ter jenen der ande­ren, ungleich unkom­pli­zier­te­ren Jahr­gän­gen ver­ste­cken müs­sen.

Per quanto il decorso cli­ma­tico del 2014 era sfa­vor­e­vole e la pres­sione delle malat­tie forte, i cam­pioni degus­tati hanno rile­vato che con un impegno mas­sic­cio di man­od­opera, che quasi solo le azi­ende fami­liare ries­cono a garan­tire, i danni si limitano a per­dite quan­ti­ta­tive. Le poche uve ven­demm­iate, però sane e mature, hanno gene­rato vini che non si devono nas­con­dere ris­petto a quelli di annate molto meno com­pli­cate. Wei­ter­le­sen

Erste Betrachtungen — Prime considerazioni

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Betriebs­blind­heit ist genauso gefähr­lich wie das zu späte Reagie­ren auf even­tu­elle Fehl­ent­wick­lun­gen. Um dem wir­kungs­voll ent­ge­gen­zu­wir­ken gibt es nichts Bes­se­res, als früh genug unter guten Kol­le­gen die Jung­weine zu kos­ten. Und dabei ganz offen die posi­ti­ven Eigan­schaf­ten der ver­kos­te­ten Pro­ben zu nen­nen, aber auch klar auf mög­li­che Män­gel und Feh­ler hin­zu­wei­sen. Ohne Kri­tik ent­wi­ckelt man sich nicht wei­ter!

Non guar­dare oltre la pro­pria pro­du­zione è alt­ret­tanto per­i­co­loso come  reagire troppo tardi a pos­si­bili rischi di deriva. Per questo non c’è rime­dio migliore che degus­tare in tempo con buoni col­leghi pro­dut­tori i vini novelli. Descri­vere aper­ta­mente le carat­te­ris­ti­che posi­tive dei cam­pioni senza omet­tere pos­si­bili dif­fetti ed even­tuali evo­lu­zioni non volute. Senza cri­tica non si evolve!

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Harte Bandagen — Quando il gioco si fa duro

mr_10Sel­ten war ein Jahr­gangs­wech­sel so mar­kant wie jener zwi­schen den Jahr­gän­gen 2009 und 2010 des Mer­lot Riserva Klaus­ner. Sicher­lich, ein Jahr Rei­fe­zeit mehr wirkt sich bei jedem der Weine, ob weiß oder rot, deut­lich aus und schon das macht die Pro­dukte ver­schie­den. In die­sem Fall kommt aber ein sehr deut­li­cher Unter­schied zwi­schen den Jahr­gän­gen dazu.

Poche volte il cam­bio di annata era così mar­cato come nel caso del Mer­lot Riserva Klaus­ner tra il 2009 ed il 2010. Certo, un anno di più di matu­ra­zione è già un fatto abbast­anza discri­mi­nante per tutti i vini, siano bian­chi o rossi. In questo caso però si aggi­unge una dif­fe­renza note­vole tra le carat­te­ris­ti­che delle due annate.

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Necrofilia enoica? — Weinnekrophilie?

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Per niente! Da con­vinto pro­dut­tore di Gewürz­tra­mi­ner mi fa tan­tis­simo pia­cere che è stato aggi­unta un’ulteriore dimen­sione, quella del tempo, ai vini di questa varietà. Che è il viti­gno più lon­gevo dei miei bian­chi lo sapevo già prima, una con­ferma con tanta visi­bi­lità si è veri­fi­cata però solo ulti­ma­mente.

Kei­nes­wegs! Als über­zeug­ter Pro­du­zent von Gewürz­tra­mi­ner freut es mich immens, dass die­sem Wein letzt­lich eine zusätz­li­che Dimen­sion, und zwar eine zeit­li­che, gege­ben wurde. Dass er jene Weiß­wein­sorte von mir ist, wel­che am ehes­ten lager­fä­hig ist, wusste ich schon vor­her, die höhe­ren Wei­hen dies­be­züg­lich hat der Gewürz­tra­mi­ner aber erst vor kur­zem bekom­men.

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Gradite le prenotazioni — Vormerkungen willkommen

Da socio con­vinto del FIVI è scon­tato, non sol­tanto un’opportunità, par­te­ci­pare al secondo Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti.

Als über­zeug­tes Mit­glied ist es selbst­ver­ständ­lich, nicht nur eine Gele­gen­heit, am zwei­ten Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti (Wein­markt der Freien Wein­bau­ern) teil­zu­neh­men. 

Il Mer­cato dei Vini dei Vignaioli Indi­pen­denti non è un mer­cato come tutti gli altri, è il salone dei Vignaioli Indi­pen­denti dove i visi­ta­tori possono scoprire i vini arti­gi­anali da tutta Ita­lia. Dopo il suc­cesso della prima edi­zione che si è svolta nel dicembre del 2011 tor­niamo con ent­u­si­asmo a pre­parare questa seconda edi­zione. Due gior­nate dedi­cate agli incon­tri, alle degus­ta­zioni, alla ven­dita diretta dei vini: ogni vignaiolo sarà pre­sente per­so­nalmente per far degus­tare i pro­pri vini, rac­con­tare la pro­pria terra, ven­dere le pro­prie bot­ti­g­lie. Un’occasione per svi­lup­pare quella cul­tura del vino che è parte della nos­tra sto­ria.”

Der Wein­markt der Freien Wein­bau­ern ist nicht ein Markt wie jeder andere, es ist der Salon der Freien Wein­bau­ern, wo die Besu­cher die hand­werk­lich her­ge­stell­ten Weine aus ganz Ita­lien ent­de­cken kön­nen. Nach dem Erfolg der ers­ten Aus­gabe im Dezem­ber 2011 berei­ten wir mit Begeis­te­rung diese Zweite Auf­lage vor. Zwei Tage, wel­che den Begeg­nun­gen, den Ver­kos­tun­gen, dem Direkt­ver­kauf gewid­met sind: jeder Win­zer wird per­sön­lich anwe­send sein um seine Weine kos­ten zu las­sen, über deren Her­kunft zu erzäh­len und seine Fla­schen zu ver­kau­fen. Eine Gele­gen­heit, um die Wein­kul­tur zu ent­wi­ckeln, wel­che Teil unse­rer Geschichte ist.”

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Bewertet ihr meine Weine — Giudicate voi i miei vini

Glä­ser, Trau­ben, Sterne, Schne­cken? Fehl­an­zeige. Eure Urteile will ich haben! In wel­cher Spra­che auch immer. Ganz ein­fach: sich auf adegga umse­hen, sich anmel­den, die betref­fen­den Weine ein­fach suchen und los­le­gen mit euren Ein­drü­cken. Ja, natür­lich, Kri­tik ist auch gefragt, wenn sie auch schmerz­lich sein wird. Ansons­ten wer­den wir nie bes­ser.

Bic­chieri, grap­poli, stelle o chioc­ciole? Nega­tivo. Voglio il vos­tro giudi­zio! In qual­siasi lin­gua. È sem­plice: esplorare il sito di adegga, regis­trarsi, cer­care il vino in ques­tione e avanti con i giudizi. Certo, anche cri­ti­che sono ben­viste, nono­stante che faranno male. Se no non faremo mai passi in avanti. 

Tasting List: Chianti Classico di Castello d’Albola & Octagon di Barboursville, Casa Vinicola Zonin

Wie­der, wie schon im Dezem­ber,  wurde mir eine Ver­kos­tungs­pa­ket der Casa Vini­cola Zonin zuge­schickt, das ich gerne der erwünsch­ten Kri­tik, natür­lich nicht alleine, unter­zog. Dies­mal bin ich mit den bei­den Wei­nen nach Kal­tern, in die Vino­thek Bat­tisti, gegan­gen. Das Kos­ter­pa­nel setzte sich zusam­men aus (von links nach rechts): Andreas Nico­lussi-Leck (Stro­blhof),  Tho­mas Pich­ler (Wein­gut T. Pich­ler), Erich Leim­gru­ber, Greti Bat­tisti, mei­ner Wenig­keit, Arthur Rai­ner (See­perle) und Andreas Sölva (Wein­gut Andi Sölva, Bild­au­tor).

Di nuovo, come già a dicembre, mi è stato man­dato un pac­chetto degus­ta­zione della Casa Vini­cola Zonin, che ho sot­to­posto volen­tieri alla cri­tica orga­n­o­let­tica richiesta, natu­ralmente non facen­dola da solo. Questa volta ho por­tato i vini nell’Eno­teca Bat­tisti. Il panel di degus­ta­zione era com­posta sta­volta da (da sinis­tra verso des­tra): Andreas Nico­lussi (Stro­blhof),  Tho­mas Pich­ler (Wein­gut T. Pich­ler), Erich Leim­gru­ber, Greti Bat­tisti, me, Arthur Rai­ner (See­perle) e Andreas Sölva (Wein­gut Andi Sölva, autore della foto).

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Tasting List: Rocca di Montemassi & Symposio, Casa Vinicola Zonin

Wenn man von einem Betrieb gebe­ten wird, seine Weine zu kos­ten und das Ergeb­nis auch noch publik zu machen, dann fühlt man sich schon ein biß­chen als etwas Beson­de­res. Dem­entspre­chend will man nicht ein indi­vi­du­el­les, immer wie­der auch von mei­nen Selbst­zwei­feln rela­ti­vier­tes Urteil abge­ben, son­dern eine sen­so­ri­sche Beschrei­bung, wel­che, wie in frü­he­ren Fra­gesstel­lun­gen die­ser Art (1, 2), auf meh­re­ren Säu­len beruht. Dass die indi­vi­du­elle Prä­fe­renz zusätz­lich dazu immer noch ordent­lich abwei­chen kann, ist ein ande­res Kapi­tel, auf das ich jetzt gar nicht ein­ge­hen will. Vor ein paar Tagen wur­den jeden­falls von mir und mei­nen ehe­ma­li­gen Arbeits­kol­le­gen Ulrich Pedri, Andreas Sölva und Nor­bert Kof­ler zwei Weine, wel­che das Wein­haus Zonin in der Netz­ge­mein­schaft ver­teilt hat, ein­ge­hend ver­kos­tet.

Se si viene pre­gato da un’azienda di degus­tare i suoi vini ed inoltre di pubbli­care i risul­tati, allora ci si sente un poco spe­ciali. Di con­se­guenza non si vuole espri­mere un giudi­zio indi­vi­duale, tormen­tato da fre­quenti dubbi, ma bas­ato, almeno nell’analisi descrit­tiva su più opi­nioni, come in espe­ri­enze ana­loghe pre­ce­denti (12). Che le pre­fe­renze per­so­nali poi possano dif­fer­ire anche di molto è un’altra ques­tione la quale non vor­rei appro­fon­dire al momento. Ad ogni modo, qual­che giorno fa veni­vano degus­tati da me e dai miei ex col­leghi di lavoro  Ulrich PedriAndreas SölvaNor­bert Kof­ler due vini, che la casa vini­cola Zonin ha dis­tri­buito nella wine blog­ger com­mu­nity.

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So schmeckt ein ausgezeichneter Jahrgang — Questo è il sapore di un’annata eccezionale

Warum die Ver­wun­de­rung? Ist es denn nicht schon im August ent­schie­den wor­den, dass es wie­der ein ganz tol­ler sein wird?
Macht nichts, wir, d.h. ein paar gute Kos­ter und ich haben diese Tage das erste mal sys­te­ma­tisch den 2010er-Inhalt des wein­hof KOBLER wie schon ange­kün­digt, sen­so­risch unter die Lupe genom­men.

Per­chè questo stu­pore? Non è già stato deciso ad agosto che sarà una meravigliosa?
Fa lo stesso. Noi, cioè un gruppo di bravi degus­ta­tori ed io, abbiamo
degus­tato come annun­ciato questi giorni per la prima volta in modo sis­te­ma­tico il con­ten­uto 2010 del wein­hof KOBLER.

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