In die Tiefe — In profondità (10): Es mögen die Trauben kommen! — Che le uve arrivino!

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End­lich ist der neue Kel­ler fer­tig­ge­stellt für die heu­rige Ernte. Die Bau­ar­bei­ten sind zwar seit Juni 2014 abge­schlos­sen, aber die Ernte des­sel­ben Jah­res wurde noch im alten Kel­ler, eine adap­tierte Garage, ver­ar­bei­tet. Nur das Fla­schen­la­ger wurde schon letz­ten Som­mer in Betrieb genom­men. Zu die­ser Ver­schie­bung um ein Jahr kam es, da die Über­sied­lung der bestehen­den Behäl­ter und deren Anschluss an die ebenso zu ver­le­gende Gär­steue­rung recht arbeits- und zeit­auf­wen­dig sind und eine Über­gabe pünkt­lich zum Lese­be­ginn nicht garan­tiert wer­den konnte.

Finalmente la nuova can­tina è pronta per la ven­dem­mia. La cos­tru­zione stessa è ter­mi­nata ormai da giugno 2014  ma le uve della ven­dem­mia dello stesso anno sono state ancora vini­fi­cate nella vec­chia can­tina, un garage adat­tato. Solo il maga­zzino dei vini imbot­tigliati è in fun­zione dall’estate scorsa. La causa di questo rin­vio per un anno è da ricer­care nel fatto che il tras­fe­ri­mento dei ser­batoi ed il loro col­le­gamento alla ter­mo­re­go­la­zione è un lavoro rela­tiv­a­mente impeg­na­tivo e non si aveva la gar­an­zia che tutto era pronto per l’inizio della ven­dem­mia.

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In die Tiefe — In profondità (9): Fertig! — Terminato!

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Mit dem erfolg­ten Ein­bau der Kühl­zelle in den neuen Kel­ler kann unsere Kel­le­r­er­wei­te­rung als abge­schlos­sen betrach­tet wer­den. Gerade recht­zei­tig, um die noch leer­ste­hen­den Räum­lich­kei­ten für die Nacht der Kel­ler ver­wen­den zu kön­nen. Die Erwei­te­rung hat sich dabei sehr gut als Event-Raum geeig­net erwie­sen: die kar­gen, an die Schich­tun­gen des ursprüng­li­chen Erd­reichs erin­nern­den Stampf­be­ton­mau­ern, die sehr genau aus­ge­führte Weiß­be­ton­de­cke, der Pseu­do­ter­razzo und die effek­tive Licht­kup­pel haben eine ganz beson­dere Atmo­sphäre geschaf­fen. Hätte ich nicht ein ampelo­zen­tri­sches Welt­bild, der Raum wäre fast zu schade, um ihn mit Wein­tanks zu befül­len. Auch der Wein­gar­ten dar­über ent­wi­ckelt sich sehr gut. Nächs­tes Jahr wird er kaum vom nicht gero­de­ten Teil zu unter­schei­den sein. Im Som­mer 2012 haben wir kon­kret begon­nen zu pla­nen, der Bau­be­ginn erfolgte im Jän­ner 2013, jetzt bin ich froh, dass der Bau gänz­lich ohne Unfälle, ohne nen­nens­wer­ten Pro­ble­men und Ver­zö­ge­run­gen erfolg­reich zu Ende gebracht wer­den konnte.

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La fine della cos­tru­zione della cella frigo ha seg­nato il ter­mine dei lavori dell’ampliamento della nuova can­tina. Appena in tempo per orga­niz­zare nei locali ancora vuoti la Notte delle Can­tine. I locali nuovi si sono rile­vati come ottimi spazi da evento: i muri sobrii di cal­ce­struzzo cos­ti­pato a mano che ricordano gli strati del ter­reno ori­gi­na­rio, il sof­fitto di cemento bianco ese­guito in modo molto pre­ciso, il pseu­do­ter­razzo e l’illuminzione natu­rale attra­verso la las­tra di vetro nel sof­fitto. Se non avessi una visione ampelo­centrica del mondo, il locale sarebbe sciupato a riem­pirlo di ser­batoi di vino. Anche il vigneto sov­rastante si svi­luppa bene. Già tra un anno sarà poco dis­tin­gui­bile da quello cir­co­s­tante. Nell’estate 2012 abbiamo comin­ciato effet­tiv­a­mente con la pro­get­t­a­zione, gli scavi sono ini­ziati in gen­naio 2013 e adesso sono molto con­tento che i lavori si sono con­clusi senza alcun inci­dente, senza pro­blemi o ral­len­ta­menti degni di nota.

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In die Tiefe — In profondità (8): Vorletzte Arbeiten — Penultimi lavori

2013-08-06 09.44.27Immer wie­der werde ich gefragt, wie es denn mit unse­rem Bau wei­ter­gehe. Nun, wenn lange nicht mehr berich­tet wurde, dann war der Grund der, dass nach der ers­ten schnel­len, auf­fäl­li­gen Phase die Arbei­ten nicht mehr so spek­ta­ku­lär und berich­tens­wür­dig wei­ter­gin­gen. Uns war natür­lich wich­tig, dass die Schach­tel zeit­ge­recht geschlos­sen wer­den konnte, damit wir kein Jahr mit dem wie­der­errich­te­ten Wein­gar­ten ver­lie­ren wür­den, und das hat geklappt.

Vengo spesso chiesto come pro­ce­dono i lavori nel nos­tro can­tiere. La ragione per cui da diverso tempo non ne ho più par­lato è che dopo la prima fase molto vis­tosa i lavori pro­ce­dono in modo molto meno spetta­co­lare e sono sicur­a­mente meno degni di un rac­conto detta­gliato. Per noi era importante che la sca­tola fosse chi­usa in tempo per non per­dere un anno con il reimpi­a­nto del vigneto esis­tente. E con ciò siamo rius­citi.

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In die Tiefe — In profondità (7): Vorher/Nachher — Prima/Dopo

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Unge­fähr drei­ein­halb Monate tren­nen diese Bil­der. Anfang die­ser Woche wur­den die Mer­lot-Jungre­ben auf der Decke unse­rer Kel­le­r­er­wei­te­rung gesetzt. Zuvor wurde das Stütz­ge­rüst der Per­geln wie­der­er­stellt. Unser Kotz­ner wird in ein bis zwei Jah­ren wie­der so aus­schauen, als sei nichts gesche­hen.

Circa tre mesi e mezzo sono pas­sati dalla prima foto. All’inizio di questa set­ti­mana abbiamo pia­n­tato le barb­a­telle di Mer­lot sul sof­fitto dell’ampliamento can­tina dopo che è stata rico­s­truito la per­gola. Tra uno o due anni il nos­tro Kotz­ner avrà l’aspetto come se niente fosse stato fatto.

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In die Tiefe — In profondità (6): Deckel drauf! — Su il cappello!

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Die Schluss­phase der Kel­ler­wei­te­rung hat begon­nen, die Decken wur­den gegos­sen. Warum ich die Mehr­zahl ver­wende obwohl es sich um ein Bau­werk mit nur einem (Keller-)Geschoß han­delt? Weil für die bei­den Haupt­räume ver­schie­dene Mate­ria­lien ver­wen­det wur­den. So ist die Decke des Maschi­nen- und Lager­raums rechts im Bild aus­schließ­lich aus dem übli­chen Lie­fer­be­ton natür­lich samt nöti­ger Eisen­ein­la­gen gefer­tigt wor­den.

La fase finale dell’ampliamento è ini­ziata, sono stati get­tati i solai. Per­ché uso il plu­rale se si tratta di un edi­fi­cio con un solo piano? Per­ché per le due parti princi­pali si usano mate­riali dif­fe­renti. Infatti il solaio nell’immagine a des­tra è fatto con il cal­ce­struzzo usuale più ovvia­mente i necessari ferri.

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In die Tiefe — In profondità (5): Stampfbeton – Calcestruzzo costipato a mano

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Für die Ver­wirk­li­chung unse­rer Kel­le­r­er­wei­te­rung haben wir, wie schon anfangs erwähnt, die Pla­ner unse­res Wein­raums Theo­dor Gall­met­zer und Lukas Mayr, beauf­tragt. Sie ken­nen die Erfor­der­nisse und die Ein­stel­lung  des Betrie­bes (Phi­lo­so­phie klingt in mei­nen Ohren über­trie­ben) wes­we­gen ich ihnen gro­ßes Ver­trauen ent­ge­gen­bringe. Dadurch ist es für mich kein grö­ße­res Pro­blem, ihre Gestal­tungs­ideen zu akzep­tie­ren, auch wenn die vor­ge­schla­ge­nen Tech­ni­ken und Ergeb­nisse für mich in die­sem Umfeld total neu oder unge­wohnt sind.

Per la rea­liz­za­zione dell’ampliamento della can­tina abbiamo dato l’incarico ai due archi­tetti Theo­dor Gall­met­zer e Lukas Mayr, che nel 2010 hanno cos­truito il nos­tro Wein­raum. Loro cono­scono le neces­sità ope­ra­tive e capis­cono il pro­filo azi­endale (parl­are di filo­so­fia mi pare esa­ge­rato) per cui hanno tutta la mia fidu­cia. Per­ciò non ho pro­blemi ad accet­t­are le loro idee, anche se le tec­ni­che ed i risul­tati con­se­guenti per me sono sco­no­sci­uti o inso­liti in quel pre­ciso con­testo. 

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In die Tiefe — In profondità (4): Time Lapse Assembler

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Heute gibt es über den Bau noch weni­ger Worte. Es gibt die Bil­der der letz­ten Tage zu sehen, dies­mal aber bewegte. Mit Hilfe der Dona­tion Ware Time Lapse Assem­bler habe ich die Bau­stel­len­fo­tos mei­ner letzt­lich gebraucht erstan­de­nen GoPro-Kamera zu Kurz­fil­men zusam­men­ge­fügt. Die Kamera hat alle 10 Sekun­den ein Foto geschos­sen, der Film zeigt 30 davon in der Sekunde. Es wird emp­foh­len, die wie­der­gabe am Bild­schirm zu ver­grö­ßern, so kom­men die inter­es­san­ten Details sol­cher Zeit­raf­fer­auf­nah­men er rich­tig zur Gel­tung.

Oggi ci sono ancora meno parole a descri­vere i lavori. Si possono vedere le imma­gini degli ultimi giorni, ma di diverso tipo. Infatti con l’aiuto della Dona­tion Ware Time Lapse Assem­bler ho con­gi­unto le foto di can­tiere che ho scat­tato con la mac­china foto­gra­fica GoPro acqui­s­tata ulti­ma­mente di seconda mano. I filmini sono com­posti dalle foto scat­tate ogni dieci secondi che scor­rono alla velo­cità di trenta al secondo. Con­siglio di ingran­dire sullo schermo i filmati; solo in questo modo ci si accorge dei detta­gli che ren­dono inter­es­santi le rip­rese all’accelerattore.

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In die Tiefe — In profondità (3): The Big Hole

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So zeigte sich die Bau­grube, nach­dem der Aus­hub kom­plett abge­schlos­sen, die Böschung mit­tels Nylon­pla­nen vor nie­der­schlags­be­ding­tem Abrut­schen gesi­chert war und die Bau­firma begon­nen hat, die Fun­da­mente abzu­ste­cken. Heute gibt es kaum Text, dafür aber einige Bil­der.

Questo era l’aspetto del can­tiere, dopo che gli scavi sono stati ter­mi­nati, dopo che la scar­pata è stata pro­tetta con nylon da smot­ta­menti dovuti a pre­ci­pi­ta­zioni e prima che la ditta cos­truttrice abbia fis­sato i paletti delle fon­da­menta. Oggi non scrivo molto, in com­penso fac­cio parl­are le imma­gini.

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In die Tiefe — In profondità (2)

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5,5 Meter tief ist die inzwi­schen fer­tig­ge­stellte Bau­grube. Unzäh­lige Male sind wäh­rend einer Woche die über 40 Ton­nen schwe­ren Vier­ach­ser gefüllt mit Schot­ter durch den Hof gefah­ren. Wor­auf ich schon gespannt war­tete war das Boden­pro­fil des Kotz­ners, was sich sel­ten in einer so deut­li­chen Art und beson­ders mit die­ser Mäch­tig­keit bemerk­bar macht. Der ca. 80 cm mäch­tige Ober­bo­den ist eine stark humus­hal­tige Rend­zina, und dar­un­ter, scharf abge­grenzt, ange­schwemm­ter Dolo­mit-Bach­schot­ter. Das Dorf Mar­greid und damit auch unsere Lagen Kotz­ner, Puit und Feld lie­gen näm­lich auf einem Schwemm­ke­gel, den der Fen­ner­bach — heute meist nur noch ein Rinn­sal — gebil­det hat. Im Wes­ten begrenzt der Fenn­berg die Geschie­be­an­häu­fung und  im Osten der Große Kal­te­rer Gra­ben, wie man deut­lich am Foto erken­nen kann.

Lo scavo ormai finito ha rag­gi­unto la pro­fon­dità di 5,5 metri. Un numero appa­ren­te­mente infi­nito di camion a quat­tro assi del peso comp­les­sivo di 40 ton­nellate ed oltre ha attra­ver­sato il cor­tile. Ero già molto curioso di vedere il pro­filo pedo­lo­gico del Kotz­ner, che in questo modo si rileva come mai visto prima . I primi 80 cm sono del tipo Rend­zina con un alto con­ten­uto in humus, sotto si vede uno strato molto omo­ge­neo di detriti dolo­mi­tici. Infatti il paese di Magré ed i nos­tri vigneti Kotz­ner, PuitFeld si tro­vano sul conoide di dei­e­zione che allora è stato for­mato dal rio Favo­gna, oggi quasi solo un riga­gnolo. Ad ovest viene limi­tato dal monte Favo­gna, ad ori­ente in modo netto dalla Fossa Grande di Cal­daro, come si vede bene nella foto.

Tau­sende, viel­leicht sogar zehn­tau­sende Jahre lang hat der Bach unge­bän­digt Mate­rial ange­schwemmt, das sich — typisch für diese Art der Sedi­men­ta­tion — sehr regel­mä­ßig vom Berg in Rich­tung Tal ver­teilt hat. Zwi­schen­durch muss es immer wie­der Jahre ohne Mate­ri­al­nach­schub gege­ben haben, in denen die Boden­bil­dung ein­setzte und Pflan­zen­wachs­tum zuließ. Davon zeu­gen die bei­den dün­nen schwar­zen Strei­fen in 4,5 und 5 m Tiefe. Ab wann die jet­zige Humus­schicht gebil­det wer­den konnte, weil der Bach einen seit­her sta­bi­len Ver­lauf gefun­den hat, kann ich nur extrem grob abschät­zen, aber wahr­schein­lich hätte schon die Glet­scher­mu­mie Ötzi hier zumin­dest einen ers­ten spon­ta­nen Pflan­zen­be­wuchs fest­stel­len kön­nen.

Migli­aia, forse decine di migli­aia di anni il rio indo­mito ha appor­tato mate­riale che tipi­ca­mente per questo tipo di sedi­men­ta­zione si è dis­tri­buito in modo sim­metrico verso il fon­do­valle. Sem­bra che tra un’inondazione e l’altra deve essere pas­sato ogni tanto anche un certo peri­odo tran­quillo, che ha per­messo l’insidiamento della vege­ta­zione. Lo tes­ti­mo­niano le due strisce scure sot­tili a 4,5 e 5 metri. Quando è comin­ciato a for­marsi lo strato odierno dopo che il rio ha tro­vato un deflusso sta­bile, lo posso solo sti­mare in modo più che approssi­ma­tivo. Secondo me già Ötzi avrebbe ritro­vato quí insi­dia­menti vege­tali.       

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In die Tiefe — In profondità (1)

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Als unsere Hof­stelle gebaut wurde, war sie als das Wohn­haus und Betriebs­ge­bäude eines mitt­le­ren Süd­ti­ro­ler Obst- und Wein­bau­ers geplant. D.h. es soll­ten, wie es zu 90 % in unse­rer Gegend der Fall ist, Trau­ben und Äpfel ange­baut wer­den, deren Ver­ar­bei­tung und Lage­rung sollte aber in einer Genos­sen­schaft oder durch einen Händ­ler erfol­gen.

Quando è stato cos­truito il nos­tro maso, esso doveva ospi­tare un’azienda frut­ti­vi­ti­cola sud­ti­ro­lese di medie dimen­sioni. Si pen­sava, come suc­cede in più del 90 % dei casi in zona, alla col­ti­va­zione di mele ed uve, da tras­for­mare e con­ser­vare in coope­ra­tive o presso com­mer­ci­anti. 

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