Es geht auch anders — Si può anche diversamente

korkenzierher-drehverschlussDiese Tage habe ich einen Gas­tro­no­men getrof­fen, der meine Weine mit Über­zeu­gung führt und auch den Dreh­ver­schluss für sehr ver­nünf­tig hält. Aber er hat Schwie­rig­kei­ten, die Fla­schen zu öff­nen! Am obe­ren Teil zuzu­pa­cken und dre­hen, wie viele es zuerst ver­su­chen, ist sicher die unge­eig­ne­teste Art; man übt näm­lich dabei Druck auf das Gewinde aus, wes­we­gen die Rei­bung  zunimmt. Am bes­ten mit der gan­zen Hand den gan­zen Ver­schluss in die Hand neh­men und ein­fach auf­dre­hen. Nach­dem aber Bil­der, beson­ders wenn sie bewegt sind, mehr sagen als tau­send Worte, habe ich ein paar kurz­wei­lige Filme zum Thema ver­linkt. Leh­reich und lus­tig.

Questi giorni ho incont­rato un ris­to­ra­tore che pro­pone con con­vin­zione i miei vini e che è anche favor­e­vole alla cap­sula a vite. Però ha dif­fi­coltà ad aprire le bot­ti­g­lie! Tenere in mano solo la parte supe­riore e girare come fanno in tanti all’inizio è il metodo sbagliato; infatti in questo modo si schiac­cia sulla cap­sula e l’attrito della filet­ta­tura aumenta. Meglio pren­der con tutta la mano la chi­u­sura intera e girare sem­pli­ce­mente. Sic­come imma­gini o meglio, filmati, dicono di più di mille parole, ho linkato diversi filmini diver­tenti su questa tema­tica. Istrut­tivi e pia­ce­voli.

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Screw Cap (4): Die Perfektion ist nicht von dieser Welt — La perfezione non è di questo mondo


Wie die geschätz­ten Lese­rin­nen und Leser inzwi­schen wis­sen, habe ich von Anfang an meine Weine mit­tels Dre­her ver­schlos­sen (Danke Mar­tin Aurich und Erwin Eccli für die wert­vol­len Rat­schläge). Ich bereue es in kei­ner Weise und würde es auch wie­der tun. Auch wenn ich auf die­sem Weg auf einige Wider­stände gesto­ßen bin, wel­che sich in den Jah­ren teil­weise aber auch gar nicht aus dem Weg räu­men lie­ßen. Die Vor­teile, beson­ders hin­sicht­lich der Qua­li­täts­si­che­rung und dem Dienst am Kun­den über­wie­gen ein­fach. Trotz­dem ist es rich­tig, auch auf Unzu­läng­lich­kei­ten hin­zu­wei­sen, nichts — wie im Titel ange­kün­digt — ist per­fekt!

Come i gen­tili let­tori intanto sapranno, chi­udo dall’inizio della mia atti­vità le bot­ti­g­lie con la cap­sula a vite (Gra­zie Mar­tin Aurich ed Erwin Eccli per la con­su­lenza in ques­tione). Non mi pento per niente di aver fatto questa scelta. Anche se negli anni ho dovuto sgom­brare la strada da ostacoli che solo in parte sono rius­cito a rimuo­vere. I vant­aggi soprat­tutto nei con­fronti della ges­tione della qua­lità ed il ris­petto per il con­su­ma­tore pre­v­al­gono net­ta­mente. Lo stesso è però importante rim­ar­care anche i punti deboli, niente è per­fetto a questo mondo!

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Screw Cap (3): Öffnen Sie ruhig den Wein an der Theke — Apra pure la bottiglia al banco

Freunde werde ich mir bei den aller­meis­ten Som­me­liers heute garan­tiert keine machen, oder viel­leicht erst beim zwei­ten Durch­le­sen. Es geht näm­lich in die­ser drit­ten Folge um das Öff­nen der Wein­fla­sche vor dem Gast. Land­läu­fig wird die­ser Vor­gang als die Para­de­dis­zi­plin im Berufs­bild des Wein­kell­ners gese­hen, wobei gerade die man­gelnde Pro­dukt­si­cher­heit, wel­che der Natur­kork dem Wein ver­leiht, wesent­lich dazu bei­trägt, die­sen Ablauf zur Zeri­mo­nie hoch­zu­sti­li­sie­ren.

Alla prima let­tura sarà dif­fi­cile che io diventi sim­pa­tico alla mag­gior parte dei som­me­liers pro­fes­sio­nisti. La terza pun­tata sulla chi­u­sura a vite tratta infatti la stappa­tura della bot­tiglia al ris­tor­ante. Per la massa dei con­su­ma­tori ciò non è solo l’unica parte cono­sci­uta del suo lavoro, ma anche quella dove fa vedere la sua vera bra­vura. Inoltre è sin­to­ma­tico che pro­prio il rischio di odore/sapore di tappo con­tri­buisce note­volmente a sti­liz­zare la stappa­tura ad una vera e pro­pria ceri­mo­nia.

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Screw Cap (2): Botox

Nein, ich mache keine Weine, wel­che künst­lich jung gehal­ten wer­den, meine Weine sind keine Botox-Weine! Auch wenn man dies den Wei­nen mit Dreh­ver­schluss oft vor­hält. Sie ent­wi­ckeln sich — zunächst ein­mal wert­frei betrach­tet — im Zwei­fels­fall etwas lang­sa­mer, aber sie blei­ben in kei­nem Fall unver­än­dert.

No, non fac­cio vini che arti­fi­ci­almente riman­gono gio­vani, non fac­cio vini al botox! Anche se ciò spesso si rim­pro­vera ai vini muniti di cap­sula a vite. Al limite si evol­vono un po’ più len­ta­mente, ma non riman­gono sicur­a­mente inva­riati nel tempo.

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Screw Cap (1): Ich mache Qualitätswein — Io produco vino di qualità

Diese Aus­sage mag jetzt hoch­nä­sig klin­gen, aber manch­mal, wenn ich das gefühlte hun­dert­tau­sendste Mal am Tag gefragt werde, warum ich denn den Dreh­ver­schluss ver­wende, ver­liere ich etwas die Ruhe (ja, ist unpro­fes­sio­nell, ich weiß) und beginne pro­vo­kante Ant­wor­ten zu geben. Die Gesich­ter der Gesprächs­part­ner zei­gen zumeist unver­hoh­lene Ver­blüf­fung ob der uner­war­te­ten Ent­geg­nung. Und dabei ist es ja auch wahr: Je wert­vol­ler ein Wein ist, desto mehr Scha­den ent­steht, wenn er wegen des Kork­ge­schma­ckes weg­ge­leert wer­den muss. Inso­fern wäre es nur allzu logisch, dass jeder Pro­du­zent bei einer all­fäl­li­gen Umstel­lung auf das alter­na­tive Ver­schluss­sys­tem mit sei­nem teu­ers­ten Wein anfan­gen sollte. Beginnt man aber, wie schon oft beob­ach­tet, mit der Basis­li­nie, dann holt man den Schraub­ver­schluss nie so rich­tig aus der Schmud­del­ecke.

Questa dichiara­zione può sem­brare pres­un­tuosa, ma dopo essere stato doman­dato quel giorno forse la cen­to­mil­le­sima volta per­chè uti­lizzo la cap­sula a vite perdo la calma (sì lo so, è un com­por­ta­mento poco pro­fes­sio­nale) e comin­cio a dare ris­poste pro­vo­ca­to­rie. Le facce degli inter­lo­cu­tori di seguito non ries­cono a nas­con­dere lo sbal­or­di­mento che questa affer­ma­zione nor­malmente crea. E poi è anche vero: Più un vino è pre­zioso più danno si avrà se lo si deve get­t­are a causa del dif­fetto di tappo. Di con­se­guenza è più che logico che in caso di con­ver­sione si dov­rebbe comin­ciare con il vino più caro. Se invece, come ho notato spesso, si comin­cia con la linea base, non si tras­mette molta con­vin­zione.

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#vuu #terroirvino

Etwas gewöh­nungs­be­dürf­tig waren sie schon, diese Hash­tags. Aber nach­dem man ohne die Ver­wen­dung, zumin­dest zeit­weise, des Mikro­blog­ging­diens­tes Twit­ter ziem­lich off­line aus­sieht, habe ich an die Ver­wen­dung die­ser Titel, wel­che eigent­lich Such­kurz­for­men sind, gewöh­nen müs­sen. Am 12. und 13. juni war es wie­der soweit: der umtrie­bige Filippo Ronco und sein Team luden wie­der zu Ter­roir Vino und der am Tag zuvor statt­fin­den­den Vinix Unplug­ged Uncon­fe­rence ein.

Biso­gna abi­tu­arsi a questi hash­tags. Sic­come però si è abbast­anza off­line se non si usa il ser­vi­zio di micro­blog­ging deno­mi­nato Twit­ter mi sono dovuto ade­guare uti­liz­zando questi titoli che in verità sono solo dei tag di ricerca. Il 12 e 13 giugno eravamo tutti a Genova: L’attivissimo Filippo Ronco e la sua squa­dra hanno di nuovo invi­tato a Ter­roir Vino e la Vinix Unplug­ged Uncon­fe­rence che si svolge sempre il giorno prima.

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Füllvorbereitungen weitgehend abgeschlossen — Preparativi preimbottigliamento quasi conclusi

Am kom­men­den Mon­tag und Diens­tag wird gefüllt. In die Fla­sche kom­men die Weiß- und Roséweine des Jahr­gangs 2010 und der Rot­wein von 2009. Davor gibt es immer eini­ges zu tun und es wird zeit­lich immer eng, auch des­halb weil ich ver­su­che, die Weine bis zuletzt auf der in Schwebe gehal­te­nen Fein­hefe zu behal­ten.

Il prossimo lun­edì e mar­tedì si imbot­tiglia. Si tratta dell’annata 2010 per quanto con­cerne i vini bian­che ed il rosato, 2009 per il rosso. Prima ci sono da fare molti lavoro ed i tempi strin­gono sempre anche per­chè tengo i vini, agi­tati perio­di­ca­mente, sulle fecce fini più a lungo pos­si­bile.

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