Es gibt nur fünf Fässer Rotwein aber die Weißen riechen phantastisch — Abbiamo fatto solo cinque fusti di vino rosso ma i bianchi hanno profumi fantastici


Die­ser locker hin­ge­wor­fene Satz fasst tref­fend das ver­gan­gene Jahr zusam­men. Es war für mich als Wein­bauer ein schwie­ri­ges Jahr, das kann man wohl sagen. Der tro­ckene und kalte Win­ter hat zu den stärks­ten Win­ter­schä­den geführt, die ich bis jetzt erlebt habe. Zahl­rei­che alte Char­don­nay- und Rulän­der­re­ben am Oge­aner und Klaus­ner erwach­ten nicht mehr aus dem Win­ter­schlaf. Bei den meis­ten davon gab es auch keine Aus­triebe an der Basis, soge­nannte Mar­tit­schen, mit wel­chen man in ein bis zwei Jah­ren einen neuen Stock auf­bauen kann; sie muss­ten mit Jungre­ben auf­wen­dig ersetzt wer­den. 

Questa frase but­tata lì, ris­pec­chia nono­stante la sua incom­ple­tezza l’annata scorsa. Per me come vignaiolo era un’annata dif­fi­cile, di sicuro. L’inverno freddo e secco ha pro­vo­cato i peg­giori danni che io abbia visto finora. Tanti ceppi vec­chi di Char­don­nay e Pinot gri­gio nei vigneti Oge­aner e Klaus­ner non si sono più ris­ve­gliati in pri­ma­vera. Nella stra­grande mag­gior­anza dei casi le viti non hanno nean­che ricac­ciato dal basso ma dove­vano essere sosti­tuite in modo impeg­na­tivo con gio­vani barb­a­telle. 

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Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, beson­ders in Wald­nähe sind die Eulen­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, seit jeher ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren Anla­gen ohne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den anrich­ten, ist neu. Vori­ges Jahr schon habe ich  im Wein­gar­ten Feld immer wie­der Reb­stö­cke beob­ach­tet, wel­che zwar eine nor­male Laub­wand, aber keine Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke angren­zend in der glei­chen Reihe, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Triebe und fres­sen zuerst die geschwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Triebe. Den Tag ver­brin­gen die Tiere wie­der sicher im Boden, wo sie sich etwas spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Neben­au­gen aus, aber diese tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. Inso­fern ist die ver­mehrte Anwe­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua ange­hö­ri­gen Schäd­linge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vigneti col­li­nari, soprat­tutto in vici­nanza del bosco, le not­tue cos­ti­tuis­cono da sempre un pro­blema. Che com­paiano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nos­tro vigneto Feld diversi ceppi che ave­vano la parete fogliare nor­male ma che erano privi di grap­poli. Di solito da due a quat­tro viti in serie sullo stesso filare, sin­tomi uni­voci. Infatti le larve di questi lepi­dot­teri del genere Noc­tua sal­gono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e ger­mo­gli appena sboc­ciati. Di giorno si anni­dano nel ter­reno, dove si tras­for­mano più tardi in cri­sal­idi. Al posto della gemma princi­pale sboc­ciano quelle secon­da­rie ma queste solo in pochis­simi casi portano dei grap­poli. Per questo la com­parsa mas­sic­cia di questo fitof­ago com­porta danni quan­ti­ta­tivi sen­si­bili. 

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