In der Andersartigkeit hat alles Platz — Nella diversità ci sta tutto

2009-11-17_17-12-26Zum drit­ten Mal bin ich inzwi­schen ein­ge­la­den wor­den, für das Pro­getto Eccel­lenza Weine zu kos­ten und zu bewer­ten. Wie in den vori­gen Jah­ren galt es, jene Weine aus­zu­su­chen, mit denen sich das wein­wirt­schaft­li­che Tren­tino auf meh­re­ren Prä­sen­ta­tio­nen zei­gen wird. Heuer wur­den nur jene Sor­ten von uns bewer­tet, wel­che eher im Abseits des Medi­en­in­ter­es­ses ste­hen, aber trotz­dem für die Iden­ti­tät die­ser Wein­re­gion von Wich­tig­keit sind, und zwar Nosiola, Mül­ler-Thur­gau, Mar­ze­mino, Terol­dego und Tren­tino DOC als Sekt. Lei­der hat man sich heuer hin­sicht­lich der ande­ren Weine gänz­lich auf die Urteile der fünf in Ita­lien füh­ren­den Wein­füh­rer ver­las­sen. Ein m.E. unnö­ti­ger und auch gefähr­li­cher Knie­fall vor diese dis­ku­tier­ten und dis­ku­ta­blen Publi­ka­tio­nen.

Per la terza volta sono stato invi­tato a degus­tare e valut­are vini per il Pro­getto Eccel­lenza. Come nei due anni pre­ce­denti si trattava di sce­gliere quei vini con cui il Tren­tino eno­lo­gico si pre­sen­terà per un anno. Questa volta sono stati però giu­di­cati da noi sol­tanto quei viti­gni che di solito stanno al di fuori dell’interesse media­tico ma lo stesso sono import­anti per l’identità di questa regione viti­cola e cioè Nosiola, Mül­ler-Thur­gau, Mar­ze­mino, Terol­dego e Tren­tino DOC come spu­mante. Pur­troppo per i viti­gni restanti ci si è affi­dati com­ple­ta­mente al giudi­zio delle cin­que più import­anti guide ita­liane. Un’inginocchiamento secondo me inu­tile e per­i­co­loso davanti a delle publi­ca­zioni dis­cusse e dis­cu­ti­bili.

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Interessantes Weinpräsentationskonzept im Trentino: Progetto ECCELLENZA

In unse­rer süd­li­chen Nach­bar­pro­vinz ist es die Tren­tino SpA, wel­che die Ver­mark­tung des Ter­ri­to­ri­ums samt sei­nen Pro­duk­ten för­dert. Hin­sicht­lich dem Wein wurde das pro­getto ECCELLENZA ins Leben geru­fen. Bei den ver­schie­de­nen im Laufe des fol­gen­den Jah­res anfal­len­den Pro­mo­tion-Ver­an­stal­tun­gen wer­den von den jewei­li­gen Pro­du­zen­ten nur jene unge­fähr 50 Weine vor­ge­stellt, wel­che von einer Kost­kom­mis­sion aus­ge­sucht wur­den. Die­ser gehör­ten heuer aber auch schon 2007 Enrico Pater­nos­ter, Fabri­zio Ped­rolli, Ful­vio Mat­tivi, Gior­gio Grai und ich an. Unter­stützt wur­den wir orga­ni­sa­to­risch und im Ser­vice auf sehr ange­neh­mer Art von Mar­tina Frac­chetti und der Som­me­lière Maria Gra­zia Brug­nara.

Nella pro­vin­cia di Trento è la Tren­tino SpA a pro­muo­vere il ter­ri­to­rio ed i suoi pro­dotti. A sup­port­are il vino è stato isti­tuito il pro­getto ECCELLENZA. Nelle mani­fes­ta­zioni orga­niz­zate durante l’anno ven­gono pre­sen­tate dai pro­dut­tori sol­tanto quei circa 50 vini che sono stati scelti da una com­mis­sione di degus­ta­zione. Fanno parte di questa già dal 2007 Enrico Pater­nos­ter, Fabri­zio Ped­rolli, Ful­vio Mat­tivi, Gior­gio Grai ed io. Valida orga­niz­za­zione e appog­gio deriva da Mar­tina Frac­chetti e dalla som­me­lière Maria Gra­zia Brug­nara.

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Wiedersehen auf der Bozner Weinkost

Ein­zig­ar­ti­ger Ver­kos­ter, Ein­zel­gän­ger-Indi­vi­dua­list-Kon­su­lent, Perfectionist’s Per­fec­tio­n­ist, Uno dei più grandi fra i wine maker ita­liani, sind nur einige der Begriffe, mit denen Gior­gio Grai in der inter­na­tio­na­len Wein­szene beschrie­ben wird. Als ich vor etwas mehr als 15 Jah­ren in der Wein­wirt­schaft zu arbei­ten begann, war es um ihn schon etwas ruhi­ger gewor­den. Aus den Reak­tio­nen mei­ner erfah­re­ne­ren Kol­le­gen auf meine Frage hin, was die­ser Grai außer eine gut­ge­hende Bar am Boz­ner Walt­her­platz mache und wie gut eigent­lich seine Weine seien, habe ich zumeist nur ein Kopf­schüt­teln geern­tet. Ich schloss dar­aus, dass ent­we­der seine Pro­dukte nicht so gut oder zumin­dest bes­ser als das Gewohnte waren, obwohl er die­sen Anspruch erhob, oder dass er eine zumin­dest kon­tro­vers dis­ku­tierte, pola­ri­sie­rende Per­sön­lich­keit ist. Bis heute hatte ich lei­der noch nie die Gele­gen­heit, einen sei­ner Weine zu kos­ten.

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