Der dritte “Feld” — Il terzo “Feld”

Mitte Februar haben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Unter­feld die Schnittsai­son been­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das dritte Stand­jahr und von den aller­meis­ten erwarte ich mir auch schon einen ers­ten merk­ba­ren Ertrag.

Con il taglio delle gio­vani viti nel vigneto Unter­feld abbiamo con­cluso la pota­tura inver­nale di quest’anno. I ceppi di Char­don­nay comin­ciano il loro terzo anno di dimora e dalla mag­gior parte di loro mi aspetto un primo modesto rac­colto.

2014 haben wir die letzte in mei­nem Eigen­tum ver­blie­be­nen Obst­wiese mit die­sem Wein­gar­ten getauscht, die Umstel­lung des Betrie­bes zu nur Wein­bau ist also kom­plett voll­zo­gen. Mit dem direkt unter dem Dorf am Beginn der Tal­sohle gele­ge­nen Unter­feld haben wir also unsere dritte Lage, wo der Begriff Feld im Namen steckt. Zur Erin­ne­rung: Wir besit­zen schon einen Wein­gar­ten in der Lage Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Gewürz­tra­mi­ner bestockt, und noch län­ger eine Anlage im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Gemeinde gele­gen, wo einer unse­rer bei­den Grauen Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 abbiamo acqui­sito questo vigneto cam­bi­an­dolo con il nos­tro ultimo meleto rimasto. Con ciò la con­ver­sione dell’azienda a sol­amente vigneto si è con­clusa. L’Unter­feld, situato diret­ta­mente sotto il paese di Magrè, all’inizio del fon­do­valle, è il terzo degli appez­zamenti in cui nome è con­ten­uto il ter­mine Feld. Accanto al Feld vero e pro­prio, che è impi­a­n­tato con Gewürz­tra­mi­ner e che è dis­lo­cato sul conoide del paese, abbiamo anche un vigneto in zona Ober­feld, cioè nel fon­do­valle set­ten­trio­nale del comune dove invece col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pinot gri­gio.

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Jetzt gibt es ihn! — Finalmente è uscito!

gb_ob_14Mich reizt es mehr, viele ver­schie­dene Weine zu machen, als von einem viele Fla­schen. Es ist zwar arbeits- und betriebs­wirt­schaft­lich rela­tiv sinn­frei, als ehe­ma­li­ger Ver­suchs­wein­aus­bauer habe ich aber eine Schwä­che für Details und möchte jene Facet­ten, wel­che eine Lage mit­bringt, auch dem End­ver­brau­cher zei­gen. Soviel Lage, Sorte und Jahr­gang wie nur mög­lich bei allen Wei­nen ins Glas zu bekom­men, ist seit jeher mein Ziel. Eine defen­sive Öno­lo­gie, wel­che Aro­ma­ti­sie­run­gen auch und beson­ders durch Behäl­ter aus­schließt, ist eine Vor­aus­set­zung dafür.  Es freut mich daher, dass heuer erst­mals ein zwei­ter Wein der glei­chen Sorte in den Ver­kauf gelangt.

Mi affa­scina di più fare molti vini dif­fe­renti che di pochi vini tante bot­ti­g­lie. Dal punta di vista eco­no­mico non ha senso ma da vignaiolo con un pas­sato da micro­vi­ni­fi­ca­tore ho un debole per i detta­gli. Vor­rei che anche il con­su­ma­tore potesse sen­tire le sfac­cet­ta­ture che con­trad­dis­tin­guono i diversi vigneti. Io cerco da sempre di port­are nel bic­chiere più ter­ri­to­rio, viti­gno ed annata pos­si­bile. Una delle con­di­zioni per ciò è l’utilizzo di un’enologia caut­ela­tiva che tra l’altro esclude anche l’aromatizzazione da parte di con­te­ni­tori. Sono per­ciò molto con­tento di poter pre­sen­tare per la prima volta un secondo vino della stessa varietà e tipo­lo­gia.

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Grauer Burgunder die Zweite — Pinot grigio seconda

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Ges­tern, am ers­ten kalen­da­ri­schen Herbst­tag, haben wir im Betrieb ein neues Kapi­tel auf­ge­schla­gen: erst­mals wurde der Graue Bur­gun­der aus der Lage Ober­feld für den wein­hof KOBLER geern­tet. Somit wird es ab dem nächs­ten Som­mer, sollte im Kel­ler nichts schief gehen, einen zwei­ten, eige­nen Wein die­ser Sorte geben, der unver­schnit­ten mit eige­nem Eti­kett auf den Markt kom­men wird.

Ieri, al primo giorno d’autunno, abbiamo ini­ziato un nuovo capi­tolo nella la nos­tra azi­enda: per la prima volta sono state ven­demm­iate uve Pinot gri­gio del vigneto Ober­feld per il wein­hof KOBLER. Quindi avremo a par­tire della prossima estate, se non ci saranno pro­blemi in cantina,in ven­dita un secondo vino di questo viti­gno. In purezza e ovvia­mente con la pro­pria eti­chetta. 

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Das Ende eines Versuchs — La fine di un esperimento

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Als 2001 in der Lage Ober­feld nach einem Obst­bau­zwi­schen­spiel von 40 Jah­ren wie­der Reben von uns gesetzt wur­den, habe ich zusätz­lich zu den Grau­bur­gun­der­re­ben auch ver­suchs­weise 100 Stö­cke der Sorte Lag­rein mit dazu genom­men. Die fünf Mikro­par­zel­len zu je 20 Stö­cke wur­den in der Anlage ran­do­mi­siert ver­teilt, die dort geern­te­ten Trau­ben habe ich in den letz­ten vier Jah­ren im Klein­ge­binde aus­ge­baut. Mit ver­gan­ge­nem Herbst ist der Ver­such aus­ge­lau­fen, in den nächs­ten Tagen wer­den die Lag­rein­stö­cke auf Grauer Bur­gun­der umver­edelt.

Quando nel 2001 dopo 40 anni di meleto, abbiamo ricon­ver­tito l’appezzamento Ober­feld a vigneto, ho messo a titolo spe­ri­men­tale oltre al Pinot gri­gio 100 barb­a­telle di Lag­rein. Le cin­que micro­par­celle sono dis­tri­buite in modo ran­do­miz­zato nel vigneto, le uve ivi rac­colte le ho micro­vi­ni­fi­cate negli scorsi quat­tro anni. Con l’autunno scorso la prova è ter­mi­nata, i prossimi giorni l’innesto al verde li con­ver­tirà a Pinot gri­gio.

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Auch uns hat es erwischt — Anche noi siamo stati colpiti

2009-07-07_16-04-09Aber wir haben gleich­zei­tig auch rie­si­ges Glück gehabt. Es wurde (bis jetzt!) nur der Wein­gar­ten “Ober­feld” mit sei­nem Grauen Bur­gun­der vom Hagel getrof­fen und des­sen Trau­ben auch nur rela­tiv leicht auf der West­seite der Reb­zei­len. Andere Gebiete wie z.B. in Kal­tern und Tra­min wur­den unver­gleich­lich stär­ker geschä­digt. Dort gab es stel­len­weise Total­aus­fälle und Beschä­di­gun­gen des Reb­hol­zes, wel­che sich auch auf das nächste Jahr nega­tiv aus­wir­ken dürf­ten.

Ma siamo stati allo stesso momento (finora!) anche molto for­tu­nati. Questo per­chè dalla gran­dine è stato col­pito solo il vigneto “Ober­feld” col suo Pinot gri­gio ed inoltre uni­ca­mente i grap­poli esposti verso ovest pre­sen­tano acini dan­n­eg­giati. Altre zone come quelle nei comuni di Cal­daro e Ter­meno sono col­piti in maniera incom­pa­ra­bilmente mag­giore. Là si hanno tal­volte per­dite totali della pro­du­zione e dan­n­eg­gia­menti dei tralci che avranno riper­cus­sioni anche sull’anno prossimo.

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