Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder/Pinot grigio Klausner

grauer_burgunder_klausner Der Klaus­ner befin­det sich, Luft­li­nie gemes­sen, ca. 200 Meter vom Oge­aner, über den ich in der ers­ten Folge die­ser Serie schrieb, ent­fernt. Der Boden besteht jedoch nicht mehr nur aus fei­nem Sand, son­dern es ist etwas Lehm dar­un­ter gemischt. Er erstreckt mehr oder weni­ger von Osten nach Wes­ten und wird an die­sen bei­den Sei­ten von den bei­den Kal­te­rer Grä­ben begrenzt. Mit sei­nen 1,5 Hektar ist er mit Abstand unser größ­ter Wein­gar­ten. 1972 wurde er einer alten Dame aus Aich­holz abge­kauft, zu der Zeit war er, so hörte ich immer, mit Lam­brusco-Reben bepflanzt; offen Dop­pel­per­geln mit meh­re­ren Metern Abstand dazwi­schen zeug­ten von der Frü­he­ren Dop­pel- und Drei­fach­nut­zung: Trau­ben­pro­duk­tion und dazwi­schen Fut­ter- bzw. Acker­bau.

Il vigneto Klaus­ner si trova a solo 200 metri di distanza dall’Ogeaner, di cui ho par­lato nella prima pun­tata di questa serie. A dif­fe­renza di quell’appezzamento però il ter­reno del Klaus­ner non è cos­ti­tuito solo di sab­bia fine ma c’è anche un po’ di limo. Si estende più o meno da Est ad Ovest, e viene deli­mi­tato su questi due lati dalle due Fosse di Cal­daro. Con i suoi 1,5 ettari è deci­samente il nos­tro vigneto più grande. Nel 1972 è stato com­prato da un’anziana signora di Roveré della Luna e a quell’epoca, così mi è stato sempre rac­con­tato, era impi­a­n­tato con Lam­brusco (a foglia fras­tigliata? Enan­tio?). Erano per­gole dop­pie aperte con diversi metri di distanza tra i filari ed in questo vec­chi tes­ti­moni di un uti­lizzo diver­si­fi­cato del vigneto: Pro­du­zione di uva e tra le ale forag­gi­col­tura ed ara­tivo.

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Es braucht Zeit — Ci vuole del tempo

2013-09-12_10-22-06Diese Woche habe ich erste Rei­fe­tests durch­ge­führt, wie üblich mit der an die jewei­li­gen Wein­bergs­flä­chen ange­pass­ten 300-Bee­ren-Methode.

Questa set­ti­mana ho comin­ciato a pre­le­vare i primi cam­pioni nei miei vigneti, uti­liz­zando il clas­sico metodo dei 300 acini adat­tato alla forma delle sin­gole super­fici.

Grauer Burgunder/Pinot gri­gio “Klaus­ner” Guyot (9.9.) 18,7 °KMW/Babo
Grauer Burgunder/Pinot gri­gio “Ober­feld” Guyot (9.9.) 17,5 °KMW/Babo
Char­don­nay “Oge­aner” Guyot (9.9.) 16,3 °KMW/Babo

Grauer Burgunder/Pinot gri­gio “Klaus­ner” Pergl/Per­gola (13.9.) 18,6 °KMW/Babo
Char­don­nay “Oge­aner” Pergl/Per­gola (13.9.) 17,0 °KMW/Babo
Gewürz­tra­mi­ner “Feld” Guyot (13.9.) 18,8 °KMW/Babo

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Schnitt der Pergl — Potatura della pergola

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Den Kotz­ner (Mer­lot) und den Oge­aner (Char­don­nay) habe ich inzwi­schen fer­tig geschnit­ten, jetzt bin ich am Klaus­ner mit dem Grauen Bur­gun­der beschäf­tigt. Unge­fähr die Hälfte unse­rer Reb­flä­chen hat als Erzie­hungs­sys­tem die tra­di­tio­nelle Pergl (genau genom­men ein soge­nann­ter Ter­la­ner Halb­bo­gen), die andere Hälfte der Reben sind als Guyot (eine Draht­rah­men­art) gezo­gen. In der Ver­gan­gen­heit wurde in Süd­ti­rol das Umstel­len auf die­ses für unsere Gegend rela­tiv neue Sys­tem als ein uner­läss­lich­li­cher Schritt zu mehr Qua­li­tät gese­hen, inzwi­schen haben sich die Dis­kus­sio­nen über die rich­tige Erzie­hungs­art etwas beru­higt und sind zum Glück auch prag­ma­ti­scher gewor­den.

Nei vigneti Kotz­ner (Mer­lot) e Oge­aner (Char­don­nay) ho finito la pota­tura, adesso sono occup­ato nel Klaus­ner con il Pinot gri­gio. Circa la metà dei nos­tri appez­zamenti vitati sono a per­gola sem­plice (quella cosid­detta di Ter­lano con due can­ti­nelle), l’altra metà invece è a spal­liera e più pre­ci­samente a Guyot modi­fi­cato. In pas­sato si è visto la con­ver­sione a spal­liera come un passo indis­pensa­bile per aumen­tare la qua­lità, oggi­giorno for­tu­na­ta­mente la dis­cus­sione si è cal­mata e ci si avvicina alla ques­tione con prag­ma­tismo.

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Zwischen Ersten Gewächsen — In mezzo agli “Erste Gewächse”

Am Sonn­tag, den 26. Februar, fin­det im Klos­ter Eber­bach die Große VDP-Rhein­gau-Wein­prä­sen­ta­tion (Ver­band Deut­scher Prä­di­kats­wein­gü­ter) statt. Dabei kann man “nicht nur ERSTE GEWÄCHSE und CHARTA-Weine des Jahr­gangs 2010 und älte­rer Jahr­gänge, son­dern auch eine her­aus­ra­gende Aus­wahl Rhein­gauer Spät­bur­gun­der aus den Jahr­gän­gen 2009 und 2010 sowie edel­süße Spit­zen-Ries­linge in den höchs­ten Qua­li­täts­stu­fen.” kos­ten.

Dome­nica 26 feb­braio avrà luogo nel monas­tero di Eber­bach la grande mos­tra vini delle azi­ende rac­colte nell’associazione del VDP (Ver­band Deut­scher Prä­di­kats­wein­gü­ter) Rhein­gau. Si potranno degus­tare non solo i Pre­mièrs Crus ed i vini Charta dell’annata 2010 ma anche una sele­zione di Pinot nero delle annate 2009 e 2010 non­chè diversi vini dolci pre­giati di Ries­ling.

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Kobler und die Nummer eins — Kobler ed il numero uno

Dirk Würtz ist mit sei­nem Blog Würtz Wein zumin­dest im Moment die Num­mer eins im sicher nicht unwe­sent­li­chen Ran­king von WIKIO. Der Pro­du­zent aus Gau-Odern­heim (Rhein­hes­sen) bedient sich eines Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­dells, das mei­nes Wis­sens zumin­dest im deut­schen Sprach­raum ein­zig­ar­tig und auch erfolg­reich ist.

Dirk Würtz con il suo blog Würtz Wein al momento è il numero uno nel ran­king non tras­cura­bile di WIKIO. Il pro­dut­tore di Gau-Odern­heim (regione viti­cola ger­ma­nica di Rhein­hes­sen) uti­lizza un modello di comu­ni­ca­zione che a mio sapere nell’area lin­gu­is­tica tede­sca è unico ed anche coro­nato di suc­cesso.

Ich zitiere einen Kol­le­gen, der sein Kon­zept fol­gen­der­ma­ßen zusam­men­fasst: “Der macht viel Ram­bazamba auf vie­ler­lei Inter­net-Kanä­len, legt den Schwer­punkt bei all sei­nen Akti­vi­tä­ten auf die Unter­hal­tung und schreibt z.B. offen­bar aus Prin­zip nichts fach­li­ches zu den eige­nen Wei­nen und hat damit bei den Wein­freaks, die sich im Inter­net tum­meln, eine enorme Bekannt­heit. Denen bie­tet er dann auch den pas­sen­den Wein: Schräg, gestylt mit Hüh­nern und einem Akt­foto, modern und pola­ri­sie­rend ver­packt in Bag-in-Box und in einer Qua­li­tät, die auch Wein­freaks nicht meckern läßt.”
Letzt­lich hat der Blogg­wart (Eigen­de­fi­ni­tion) über unsere Weine geschrie­ben.

Cito un mio col­lega che rias­sume il con­cetto con le seguenti parole: “Fa tanto schi­a­mazzo su molti canali di Inter­net e si con­cen­tra soprat­tutto sul diver­ti­mento evi­tando per princi­pio di parl­are della pro­du­zione dei suoi vini, diven­tando in questo modo cono­sci­utis­simo da parte degli appas­sio­nati di vino che si muo­vono in inter­net. A questi pro­pone anche il vino che si addice: stri­dulo, alla moda, con gal­line e foto sue di nudo, con un packa­ging moderno e pola­riz­zante in bag in box ma di una qua­lità che non fa lamen­e­tare gli inten­di­tori.”
Ulti­ma­mente ha par­lato dei nos­tri vini.

So schmeckt ein ausgezeichneter Jahrgang — Questo è il sapore di un’annata eccezionale

Warum die Ver­wun­de­rung? Ist es denn nicht schon im August ent­schie­den wor­den, dass es wie­der ein ganz tol­ler sein wird?
Macht nichts, wir, d.h. ein paar gute Kos­ter und ich haben diese Tage das erste mal sys­te­ma­tisch den 2010er-Inhalt des wein­hof KOBLER wie schon ange­kün­digt, sen­so­risch unter die Lupe genom­men.

Per­chè questo stu­pore? Non è già stato deciso ad agosto che sarà una meravigliosa?
Fa lo stesso. Noi, cioè un gruppo di bravi degus­ta­tori ed io, abbiamo
degus­tato come annun­ciato questi giorni per la prima volta in modo sis­te­ma­tico il con­ten­uto 2010 del wein­hof KOBLER.

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Mit einem blaue Auge davongekommen? — Per il rotto della cuffia?

Mehr als 50 mm Nie­der­schalg haben die Regen­fälle vom 17. und haupt­säch­lich vom 18.9. mit sich gebracht. Wie schon berich­tet, haben die die­ses Tief­druck­wet­ter vor­aus­sa­gen­den Wet­ter­pro­gno­sen sowie der pre­käre Gesund­heits­zu­stand der Char­don­nay-Trau­ben uns zur einer für unsere Ver­hält­nisse eher vor­ge­zo­ge­nen Lese bewegt. Nach­dem späte Lese­ter­mine wesent­lich zu unse­rer betriebs­ei­ge­nen Wein­sti­lis­tik bei­tra­gen und für die Lang­le­big­keit der Weine sor­gen, hat das mich ordent­lich geär­gert. So schnell kann es gehen…

Più di 50 mm di piog­gia hanno appor­tato i giorno 17 e soprat­tutto 18 di set­tembre. Come ho già rac­con­tato le pre­vi­sioni pes­sime e lo stato di salute pre­ca­rio dello Char­don­nay ci hanno por­tato a ven­dem­miare le uve di questo viti­gno abbast­anza presto rela­tiv­a­mente alle nostre usanze azi­endali. Sic­come le ven­dem­mie ese­guite tardi fanno parte della nos­tra sti­listica e sono import­anti per la lon­ge­vità dei vini, tutto ciò mi ha fatto arrab­biare parec­chio. Certe volte le svolte arri­vano così velo­ce­mente…

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Schluss mit dem Jugendwahn — Basta con l’ossessione della giovinezza

Eines mei­ner wich­tigs­ten Qua­li­täts­ziele — und dies von Anfang an — war und ist nach wie vor, Weiß­weine zu erzeu­gen, wel­che eine für Süd­ti­ro­ler Durch­schnitts­ver­hält­nisse gestei­gerte Lang­le­big­keit auf­wei­sen. Auf­bau­end auf die im Ver­suchs­zen­trum Laim­burg gemach­ten Erfah­run­gen sowie auf ein­schlä­gige Lite­ra­tur­stel­len ver­su­che ich im spe­zi­el­len Fall Weiß­weine zu kel­tern, bei denen es kein Pro­blem sein soll, wenn der Kunde ihn ein Jahr oder län­ger im Kel­ler ver­gisst und ihn erst im zwei­ten, drit­ten oder gar vier­ten Jahr nach der Ernte öff­net.

Uno dei miei obi­et­tivi ini­ziali, e lo è tut­tora, con­siste nel pro­durre vini bian­chi che, rela­tiv­a­mente alla media sud­ti­ro­lese, siano più lon­gevi. Sulla base delle espe­ri­enze fatte al Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg e della rela­tiva biblio­gra­fia cerco di vini­fi­care le uve in modo tale che non ci siano pro­blemi, se il cli­ente dimen­tica  le bot­ti­g­lie per un anno o più in can­tina e le apre solo nel secondo, terzo e per­chè no, quarto anno dopo la ven­dem­mia.

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Kleine aber wichtige Helferlein — Piccoli ma importanti aiuti

YouTube Preview ImageDer Abzug ist wohl einer der am meis­ten ver­wen­de­ten Arbeits­schritte, wel­che in der Kel­ler­wirt­schaft ange­wandt wer­den. Das Abtren­nen von Trub durch die Sedi­men­ta­tion und dem nach­fol­gen­den Abzie­hen des kla­re­ren Über­stan­des ist eine uralte Tech­nik. Ganz frü­her, vor der Ein­füh­rung von Fil­tern und Zen­tri­fu­gen, wahr­schein­lich die ein­zige Methode der Abtren­nung, heute immer noch aktu­ell, auch wenn sie heute von zusätz­li­chen Tech­ni­ken flan­kiert wird.

Il tra­vaso è sicur­a­mente la tec­nica eno­lo­gica adot­tata più fre­quen­te­mente di tutte. La sepa­ra­zione della fase liquida da quella solida tra­mite sedi­men­ta­zione e con­se­guente tra­vaso del liquido sov­rastante è una tec­nica anti­chis­sima. Nel pas­sato era l’unico metodo di sepa­ra­zione, nono­stante l’avvento della fil­tra­zione e cen­tri­fu­ga­zione rimane un pro­ce­di­mento tut­tora attuale.

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Grauer Burgunder Klausner 2. Teil — Pinot grigio Klausner 2° partita

2009-09-09_09-15-16Vor­ges­tern, am 9.9., ist der zweite und letzte Teil des Grauen Bur­gun­ders im Wein­gar­ten Klaus­ner gewimmt wor­den. Die Moste der ins­ge­samt vier Pres­sen hat­ten Zucker­ge­halte, wel­che zwi­schen 19,2 und 20,0 °KMW betru­gen. Die Most­säu­re­werte schwank­ten um die 4,5 g/L, die pH-Werte betru­gen 3,7. Das scheint beson­ders für eine Weiß­wein­sorte sehr wenig Säure zu sein, die Gehalte im spä­te­ren Wein sind aber nicht gewiss vor­aus­seh­bar, nor­ma­ler­weise aber etwas höher und damit wie­der im übli­chen Bereich, kann ich mir vor­stel­len.

L’altro ieri, il 9/9, abbiamo ven­demm­iato la seconda e ultima par­tita di Pinot gri­gio del vigneto Klaus­ner. I mosti delle comp­les­sive quat­tro presse ave­vano con­te­nuti zuc­cherini tra i 19,2 ed i 20,o °Babo, le aci­dità oscil­la­vano attorno a 4,5 g/l, i valori di pH erano in media 3,7. I dati aci­dici sem­brano abbast­anza bassi per un viti­gno bianco, ma biso­gna tenere pre­sente che i valori dopo la fer­men­ta­zione nel vino non sono pre­ve­di­bili del tutto, ma nor­malmente più alti che non nel mosto di par­tenza, per cui abbast­anza nella norma pres­umo.

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