weingut A. SÖLVA

Geschrieben von am 30. August 2008 | Abgelegt unter

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Tja, einmal eine eigene Homepage zu haben, das wäre schon eine tolle Sache… habe ich mir immer gedacht. Jetzt  ist es soweit und ich weiß nicht so recht, was ich über mich erzählen soll!

Eigentlich wollte ich nie in der Landwirtschaft tätig werden. Im Mittelschulalter habe ich mit Null-Erfolg an elektronischen Geräten herumgeschraubt und meinte sie reparieren zu müssen/können (auch wenn nichts kaputt war). Und weil wir als Familienbetrieb zu Hause eine kleine Landwirtschaft betreiben, musste ich auch immer nebenbei ein bisschen mithelfen und u.a. auch meinem Vater beim Abzug seines Hausweines zur Hand gehen. Dieser arbeitete in seinen jungen Jahren zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Landwirt  auch in der damals Neuen Kellerei Kaltern (siehe Bild unten, 1. v. r.).

Das große Interesse zum Wein hat eigentlich mein Beruf in mir geweckt. Nach dem Besuch der Landwirtschaflichen Oberschule in Auer arbeite ich seit 1990 am Versuchszentrum Laimburg in der Sektion Kellerwirtschaft/Weinlabor. Nicht umsonst waren und sind auch meine zahlreichen Aufenthalte bei der First Lady des Weines, in der Vinothek Greti Battisti Matscher in Kaltern wo so manche Flasche mit meinen Freunden und Winzerkollegen v.a. mit Greti Battisti, Thomas Pichler („FX“) und Seppl Seppi („Trutscher“) geleert wurden.

Nun, mit dem Jahrgang 2007 habe ich mich entschlossen, einen kleinen Teil unserer Weintrauben selbst zu verarbeiten. Der andere Teil wird weiterhin von der Ersten & Neuen Kellerei Kaltern vinifiziert und vermarktet.

Der Wein ist, wie soll es in Kaltern auch anders sein, ein Kalteresee Auslese mit gemischten Satz. Das Weingut liegt oberhalb des Kalterersees in der Riegel „Pulvernoa“ auf ca. 350 m Meereshöhe und besteht zum Teil aus sehr alten Reben (ca. 80 bis 90 Jahre). Typisch für die Lage findet man hier Böden auf Kalksteinschutt. Dabei handelt es sich um lockere tiefgründige Böden mit gutem Wasserspeichervermögen aufgrund der vergleichsweise höheren Tongehalte. Der Steingehalt ist allgemein hoch.

Eine einmalige Gelegenheit bietet sich in Kaltern durch die Genossenschaft wein.kaltern, deren Mitglied ich seit 2007 bin. In Kaltern hat man sich nämlich nicht nur auf dem Papier dem qualitätsorientierten Weinbau verschrieben, das Dorf will nicht nur wie andernorts Weinbautradition pflegen und die Bedeutung der Weinkultur für das gesellschaftliche Leben wahren. Durch effiziente Produktpolitik und profunde Kommunikationsarbeit wird signalisiert: Hier ist eine Qualitätsoffensive im Gang, um Wein aus Kaltern am Markt neu zu positionieren.

Nachdem ich kellertechnisch noch nicht vollständig eingerichtet bin, hat mir mein Freund Oskar Andergassen vom Klosterhof in Kaltern eine Ecke seines Kellers zur Verfügung gestellt. 2007 durfte ich dort meinen ersten kommerziellen Wein ausbauen.

Für die Gestaltung der Weinetikette diente mir die Abschrift eines Briefes des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer aus dem Jahre 1809, dessen Original im Deutschen Historischen Museum in Berlin aufliegt und in dem auf eine Weinlieferung aus Kaltern hingewiesen wird.

Andreas Sölva

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