Sie sind wieder da — Essi sono tornati

 

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All jene, welche meine Facebook-Seite kennen, werden die Füllung Anfang April mitbekommen haben. Natürlich auch jene Personen, welche öfters auf der Weinstraße unterwegs sind. Die mobile Füllstation unseres Maschinenrings ist nämlich unübersehbar. Nach einer jahrgangsbedingten Durststrecke im wahrsten Sinne des Wortes sind wir im Verkauf jetzt wieder voll operativ, d.h. alle Weine sind verfügbar. Auch unser Destillat übrigens und einzelne Flaschen älterer Jahrgänge.

Tutti quelli che frequentano la mia pagina di Facebook sapranno dell’imbottigliamento avvenuto all’inizio di aprile. Anche quelle persone che frequentano la strada del Vino, in quanto il rimorchio della nostra cooperativa di imbottigliamento è molto vistoso. Dopo veri tempi di magra siamo di nuovo completamente operativi, tutti i vini sono di nuovo disponibili. Anche il nostro distillato e singole bottiglie  di vecchie annate.

Chardonnay Ogeaner 2015
Grauer Burgunder/Pinot grigio Klausner 2015
Grauer Burgunder/Pinot grigio Oberfeld 2015
Gewürztraminer Feld 2014
Merlot Kretzer/Rosato Kotzner 2015
Cabernet Franc Puit 2013
Merlot Riserva Klausner 2011

Und wie ist er nun der 15er? Diese Frage ist so verständlich wie häufig. Nun, selbstkomponierte Lobeshymnen über die Qualität meiner Produkte wird man in diesem Blog vergeblich suchen. Jeder sollte sich selbst ein Bild davon machen, Gelegenheiten gibt es genug, nicht zuletzt auf dem Weinhof selbst (bitte aber Anmelden nicht vergessen!). Ein bisschen lehne ich mich aber doch aus dem Fenster: Der Aussage, dass der 2015er nicht der allerschlechteste Jahrgang sei, kann ich schon etwas abgewinnen.

Ed infine come è ’sto 2015? Questa domanda è tanto normale quanto frequente. Beh, su questo blog non sarà facile trovare elogi circa i miei vini. Preferisco che gli interessati si facciano loro stessi un’idea. Ci sono diverse occasioni, non per ultima in azienda (prego non dimenticare di contattarci prima!). A questo punto mi azzardo però lo stesso a dare un giudizio: condivido l’opinione che il 2015 non sia stato la peggiore in assoluto di tutte le annate. 

Wenn Zentimeter über Sein und Nichtsein entscheiden — Quando sono i centimetri a decidere

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2016 wird europaweit als Frostjahr in die Annalen eingehen. Dieser Tage liest man von Frostschäden im Burgund und in der Champagne, von Ausfällen in Deutschland und Totalverlusten im Burgenland sowie in der Steiermark. Schlechte Nachrichten bzgl. Spätfrost kommen sogar aus den deutlich südlich gelegeneren Abruzzen und dem Latium. Im Laufe der nächsten Wochen, wenn definitiv ersichtlich wird, welche Triebe doch noch den Temperaturen unter dem Gefrierpunkt getrotzt haben oder nicht, werden die Schäden tatsächlich quantifizierbar. Südtirol hat es auch erwischt (Nächte vom 24. auf 25., 25. auf 26. und 27.auf 28. April), aber wie so oft haben wir ziemliches Glück gehabt, verglichen mit den anderen Gebieten.

Il 2016 verrà ricordato sicuramente come annata delle gelate. In questi giorni si legge di danni in Borgogna e nella Champagne, di perdite parziali in Germania e totali nel Burgenland e nella Stiria. Notizie tristi arrivano anche da zone molto più meridionali come gli Abruzzi ed il Lazio. Nel corso delle prossime settimane, quando si vedrà chiaramente quali dei getti hanno resistito alla forza deleteria dei gradi sotto lo zero e quali definitivamente no, si potrà valutare il danno reale. Anche il Sudtirolo è stato colpito (notti tra il 24 ed il 25, il 25 ed il 26, il 27 ed il 28 aprile) ma come spesso succede abbiamo avuto più fortuna di altre regioni.

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Binden — Legare

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Es stimmt, die Zeit des Bindens ist seit ein paar Wochen eigentlich beendet, in der Zwischenzeit haben die Reben bei uns ausgetrieben, aber der Beitrag wurde schon begonnen und jetzt stelle ich ihn halt fertig und ins Netz. Zudem steht er dann für die nächste Bindesaison früh genug allen interessierten Anwendern zur Verfügung. Das Anbinden der Fruchtruten ist nach dem Winterschnitt die nächste größere Arbeit, welche anfällt, bevor die neue Vegetationsperiode beginnt. Nach dem Aufrichten gilt es, die nach dem Winterschnitt verbliebenen Fruchtruten an den vom Erziehungssystem vorgesehenen Orten an den Pergl- oder Spalierdrähten zu befestigen.

È vero, il periodo del legare è terminato da un paio di settimane e le viti hanno cominciato a germogliare nel frattempo. Il post lo avevo però incominciato a scrivere da tempo, non volevo lasciarlo così ed in ogni caso i contenuti saranno pronti per la prossima stagione. Il legare i capi a frutto è il primo grande lavoro che segue la potatura invernale prima che cominci la stagione vegetativa. Dopo il „conciar su“ si tratta di legare i tralci rimasti dopo la potatura ai fili di ferro della pergola o della spalliera, nel posto esatto previsto dallo specifico sistema di allevamento utilizzato.

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„Aufrichten“ — „Conciar su“

2016-03-25_16-03-06_1Bevor man nach dem Rebschnitt die verbliebenen Fruchtruten an die Drähte bindet, gilt es, das Unterstützungssystem in Stand zu halten und eventuell auszubessern. Nachdem die Pergl das historische Erziehungssystem in Südtirol ist, sind die Bezeichnungen der Arbeiten immer noch davon abgeleitet, auch wenn sich immer mehr der Drahtrahmen durchsetzt (schätzungsweise 95 % der Neuanlagen werden inzwischen solcherart errichtet).

A potatura ultimata, prima di poter legare i capi a frutto ai fili, è necessario fare la manutenzione al sistema si sostegno. Siccome in Sudtirolo il sistema di allevamento storico è la pergola, i nomi dei relativi lavori derivano da essa, nonostante che le spalliere si affermano sempre di più (a occhio e croce il 95 % degli impianti nuovi viene fatto in contrasto alla tradizione). 

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Unkaputtbar? — Indistruttibile?

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Über sieben Jahre ist er alt, wurde vor zehn Tagen geöffnet, stand halbvoll drei Tage im Weinraum herum, wurde fälschlicherweise tiefgefroren statt nur gekühlt, lag weitere Tage zuerst in der beheizten Küche, dann kurz im Kühlschrank und er ist immer noch gut, nein, ich getraue mich zu sagen, sehr gut!

Ha più di sette anni, è stato aperto dieci giorni fa, stava per tre giorni mezzo vuoto nel locale di degustazione, per errore poi invece di raffreddarlo è stato congelato, di seguito si trovava per un paio di giorni prima nella cucina riscaldata e poi finalmente in frigo…, ed è ancora buono, anzi, mi azzardo per giunta a dire che è buonissimo!

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Geschnitten! — Potato!

Loewe

Vergangenen Samstag haben wir den letzten verbliebenen Weingarten fertig geschnitten. Eigentlich eine ganz normale, weil vorhersehbare Arbeit im Jahresverlauf. Aber nachdem ich ja schon seit längerem nicht mehr im Versuchszentrum arbeite und mit Mai 2015 auch mein Engagement in der Gemeindepolitik beendet habe, bin ich heuer erstmals dazugekommen, beim Schnitt aller Rebanlagen dabei zu sein.  Zwe Monate waren wir fast ununterbrochen — das niederschlagsfreie Wetter ließ es zu — in den einzelnen Weingärten unterwegs. Eine Arbeit, welche auf Dauer hauptsächlich den Unterarm belastet, aber andrerseits auch sehr befriedigend wirkt: es ist keine nur körperliche Arbeit, man gibt schon eine erste Richtung in Hinblick auf Ertrag und Qualität vor, auf jeden einzelnen Rebstock muss eingegangen werden, da keiner wirklich gleich ist, man wir mit der Zeit immer schneller (zumindest komme es einem so vor) und am Ende des Tage sieht man sehr deutlich, was man getan hat.

Sabato scorso abbiamo finito di potare i ceppi dell’ultimo vigneto rimasto. Di solito un lavoro normale nel corso dell’annata agricola in quanto prevedibile. Ma siccome da quando non lavoro più nel Centro sperimentale Laimburg e dopo aver concluso il mio impegno nella politica comunale nel maggio scorso, quest’anno sono riuscito la prima volta a partecipare alla potatura di tutti i vigneti. Favoriti dal tempo privo di precipitazioni abbiamo potato per due mesi quasi senza alcuna interruzione. È un lavoro che a lungo andare grava soprattutto sull’avambraccio che però dà anche soddisfazione: Non è un lavoro esclusivamente manuale, è un passo importante nel definire il rapporto resa/qualità, ogni singolo ceppo va trattato a modo suo perché nessuno è uguale all’altro, col tempo si diventa sempre più veloci (almeno pare così) e alla fine della giornata si vede bene cosa si ha fatto.

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Unsere Weine — I nostri vini: Gewürztraminer Feld

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Vier unserer Weingärten befinden sich am Talgrund, drei in Dorfnähe, auf dem Schwemmkegel des Fenner Baches. Zu den letzteren gehört die Lage Feld, wo unser Gewürztraminer wächst. Hauptsächlich auf Grund zweier Eigenschaften heben sich letztere Weingärten von den Tallagen ab. Der geringe (um die 20 m) aber in diesem Fall doch bedeutsame Höhenunterschied sowie die Zusammensetzung des Bodens. Auf dem Schwemmkegel hält sich nämlich die nächtliche Abkühlung in Grenzen und der Untergrund ist einzig vom angeschwemmten Dolomitschutt charakterisiert, wodurch ein lehmig sandiger, basischer Boden vorherrscht.

Quattro dei nostri vigneti si trovano nel fondovalle, tre in vicinanza del paese, sul conoide del rio Favogna. Il vigneto Feld, da dove viene il nostro Gewürztraminer, appartiene a quest’ultimi. Si distinguono soprattutto per due cose: per una sebbene limitata differenza in altitudine di 20 m e per una differente composizione del terreno. Infatti sul conoide l’escursione termica è minore ed il terreno originato solo dai detriti dolomitici è argillosabbioso e leggermente basico. 

1973 wurden dort unseren ersten Gewürztraminer-Reben gesetzt, aber die Anlage wurde leider nicht sehr alt. Sehr viel Stöcke fielen der Esca-Krankheit — die Sorte ist diesbezüglich sehr empfindlich — zum Opfer, wobei das Ersetzen der abgestorbenen Reben sich als schwierig herausstellte. Zudem war die Qualität der vollständig aus Holz bestehenden Pergl sehr schlecht, weswegen in der Folge das Laubdach sich immer mehr senkte und das Begehen sowie das Befahren der Anlage immer mühevoller wurden. 2004, nach 31 Jahren, wurde schließlich ein Schlussstrich gezogen, d.h. die alte Anlage wurde gerodet und der Weingarten neu bepflanzt. Wieder Gewürztraminer, diesmal aber das den sorteneigenen Wuchseigenschaften viel besser entsprechende Spaliersystem und die Reihen parallel zu den Längsseiten geführt, was wiederum die Mechanisierung erleichtert.

Nel 1973 sono state piantate lì le nostre prime viti di Gewürztraminer, ma l’impianto non fu di lunga durata. Molti ceppi divennero vittime del mal dell’esca (questo vitigno ne è particolarmente sensibile) e la loro sostituzione fu difficile. Inoltre la qualità del materiale delle pergole completamente in legno non era la migliore per cui si abbassa in continuazione rendendo difficile il passaggio sia a piedi che con le macchinari agricoli. Nel 2004, dopo 31 anni, abbiamo chiuso il capitolo estirpando e reimpiantando il vigneto. Di nuovo Gewürztraminer, questa volta però col sistema di allevamento a spalliera che rispetta molto di più il comportamento assurgente della varietà e con i filari paralleli ai lati lunghi per facilitare la meccanizzazione.

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2014: Die Probleme hören nicht auf — I problemi non finiscono

fluchodersegenSo lange man mit dem Jahrgang 2014 hantiert, d.h. damit auf Weinkosten unterwegs ist, kann man es nicht oft genug betonen: 2014 war für die Weinbauern ein extrem schwieriges Jahr, aber der Konsument, sofern er die Weine gewissenhaft arbeitender Betriebe trinkt, wird davon sehr wahrscheinlich nichts mitbekommen, die Qualität ist durchaus mit jener anderer Jahrgänge vergleichbar. Bei den Weiß- und Roséweinen in jedem Fall, bei den beiden Rotweinen wird der Jahrgangseinfluss sicherlich deutlich herausstechen, dass die Güte aber von vorne herein geringer sein wird, bezweifle ich momentan aber stark.

Fino a quando avrò da fare, per esempio in presentazioni, con i vini del 2014 devo continuare ad insistere: il 2014 era un anno estremamente difficile per i produttori ma il consumatore molto probabilmente non se ne renderà conto, a condizione che berrà vini di produttori responsabili. Lì, l’annata 2014 è sicuramente comparabile con le precedenti, questo vale soprattutto per i nostri bianchi e rosati. Nei due rossi invece trasparirà sicuramente l’effetto annata, ma non sarei certo, almeno adesso, che la qualità sia veramente inferiore.

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Jede Menge gute Vorsätze (2) — I buoni propositi non mancano (2)

newyearKellerwirtschaft/Enologia

Nicht nur im Weinbau, wie schon berichtet, auch im Keller sehe ich genügend Ansatzpunkte, um auf vielfältige Weise „besser“ zu werden. Ob und wie viel ich davon tatsächlich umsetzen kann, steht in jedem Fall auf einem anderen Stück Papier, pardon, Webseite.

Non solo in vigneto trovo parecchi spunti di miglioramento, ne ho scritto, ma anche in cantina ci sono molte cose nelle quali si potrebbe e dovrebbe migliorare. Quello che alla fine riuscirò a realizzare sarà comunque un altro paia di maniche, pardon, stivali di gomma.

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Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder/Pinot grigio Klausner

grauer_burgunder_klausner Der Klausner befindet sich, Luftlinie gemessen, ca. 200 Meter vom Ogeaner, über den ich in der ersten Folge dieser Serie schrieb, entfernt. Der Boden besteht jedoch nicht mehr nur aus feinem Sand, sondern es ist etwas Lehm darunter gemischt. Er erstreckt mehr oder weniger von Osten nach Westen und wird an diesen beiden Seiten von den beiden Kalterer Gräben begrenzt. Mit seinen 1,5 Hektar ist er mit Abstand unser größter Weingarten. 1972 wurde er einer alten Dame aus Aichholz abgekauft, zu der Zeit war er, so hörte ich immer, mit Lambrusco-Reben bepflanzt; offen Doppelpergeln mit mehreren Metern Abstand dazwischen zeugten von der Früheren Doppel- und Dreifachnutzung: Traubenproduktion und dazwischen Futter- bzw. Ackerbau.

Il vigneto Klausner si trova a solo 200 metri di distanza dall’Ogeaner, di cui ho parlato nella prima puntata di questa serie. A differenza di quell’appezzamento però il terreno del Klausner non è costituito solo di sabbia fine ma c’è anche un po‘ di limo. Si estende più o meno da Est ad Ovest, e viene delimitato su questi due lati dalle due Fosse di Caldaro. Con i suoi 1,5 ettari è decisamente il nostro vigneto più grande. Nel 1972 è stato comprato da un’anziana signora di Roveré della Luna e a quell’epoca, così mi è stato sempre raccontato, era impiantato con Lambrusco (a foglia frastigliata? Enantio?). Erano pergole doppie aperte con diversi metri di distanza tra i filari ed in questo vecchi testimoni di un utilizzo diversificato del vigneto: Produzione di uva e tra le ale foraggicoltura ed arativo.

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