Im Gegensatz zu den Weinen, welche anlässlich der Weihnachtsessen getrunken wurden, war die Qualität jener, welche zu Sylvester dem Kosum anheim fielen, eher durchwachsen, um ein Modewort zu benutzen. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Weinkost – Degustazione
Weine zum Weihnachtsessen 2008 am Weinhof Kobler
Feiertage sind immer willkommene Momente, um wieder ohne lange zu zögern in der Weinsammlung Platz für Neues zu schaffen. Das Aussuchen ist immer spannend. Diese Weine sollten nicht nur zu den Gerichten passen, sondern auch nicht ganz verblassen, wenn sie den Speisen, die Monika in gewohnter Qualität auf den Wohnzimmertisch zaubert, gegenüberstehen.
Interessantes Weinpräsentationskonzept im Trentino: Progetto ECCELLENZA
In unserer südlichen Nachbarprovinz ist es die Trentino SpA, welche die Vermarktung des Territoriums samt seinen Produkten fördert. Hinsichtlich dem Wein wurde das progetto ECCELLENZA ins Leben gerufen. Bei den verschiedenen im Laufe des folgenden Jahres anfallenden Promotion-Veranstaltungen werden von den jeweiligen Produzenten nur jene ungefähr 50 Weine vorgestellt, welche von einer Kostkommission ausgesucht wurden. Dieser gehörten heuer aber auch schon 2007 Enrico Paternoster, Fabrizio Pedrolli, Fulvio Mattivi, Giorgio Grai und ich an. Unterstützt wurden wir organisatorisch und im Service auf sehr angenehmer Art von Martina Fracchetti und der Sommelière Maria Grazia Brugnara.
Nella provincia di Trento è la Trentino SpA a promuovere il territorio ed i suoi prodotti. A supportare il vino è stato istituito il progetto ECCELLENZA. Nelle manifestazioni organizzate durante l’anno vengono presentate dai produttori soltanto quei circa 50 vini che sono stati scelti da una commissione di degustazione. Fanno parte di questa già dal 2007 Enrico Paternoster, Fabrizio Pedrolli, Fulvio Mattivi, Giorgio Grai ed io. Valida organizzazione e appoggio deriva da Martina Fracchetti e dalla sommelière Maria Grazia Brugnara.
Poggio Argentiera Tasting Panel September 08
Gianpaolo Paglia vom Weingut Poggio Argentiera in der toskanischen Maremma hat wieder seine Weine in die Runde der Blogger/Koster-Freunde geschickt. Bei seinem ersten Versuch, auf diese Art die Weine beschrieben und bewertet zu bekommen und zugleich (gerechtfertigerweise) auch die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, hat sich unsere Kostergruppe, welche sich aus meinen Laimburg-Arbeitskollegen rekrutiert, schon ein erstes Mal beteiligt.
Wir gehörten jetzt, wo diese Initiative einem weiten Kreis Interessierter zugänglich ist, jener Gruppe an, welche durch Losentscheid schon Mitte September sechs Weine bekommen hat. Auf Grund der Erntezeit kam ich erst vor ein paar Tagen dazu, die Kost durchzuführen. Das Paket kam wie das letzte Mal mit dem Paketdienst an, die Innenteile der posteigenen Versandkartone waren aber ziemlich kaputt, so dass es eigentlich ein Wunder ist, dass sich die Flaschen nicht untereinander zerschlagen haben.
Gianpaolo Paglia dell’azienda Poggio Argentiera (Maremma toscana) ha inviato nuovamente una serie di vini ad un giro di amici degustatori provvisti di wine-blog o senza. Già al primo tentativo di vedere i propri vini descritti e valutati in questo modo e di attirare giustamente l’attenzione della rete, ha partecipato il nostro gruppo di degustatori che è composto da collaboratori della sezione enologia del Centro sperimentale Laimburg.
Noi facciamo parte di quel gruppo di degustatori che per sorteggio hanno ricevuto i primi vini già a metà settembre. A causa della vendemmia e della vinificazione siamo riusciti però soltanto adesso a svolgere le degustazioni. Il pacchetto è arrivato come l’ultima volta con il servizio postale. Le strutture che tengono ferme le bottiglie all’interno del pacco erano però distrutte, un miracolo che i contenitori non si sono rotti a vicenda.
Rosso di Montalcino Capanna 2000
Es gibt Weine, die man für besondere Gelegenheiten aufbewahrt, so zum Beispiel große Feierlichkeiten oder für bestimmte Weinkosten, wo ein Thema vorgegeben ist. Oft genug ist es mir aber passiert, dass ich gewisse Weine zu spät geöffnet und ich mich dann geärgert habe. Damit diese Fälle nicht mehr so oft vorkommen, wird jetzt mehr systematisch nach Jahrgang geöffnet, gekostet und getrunken.
Genau zum richtigen Zeitpunkt habe ich m.E. bei einem Wein den Öffner angesetzt, den ich 2002 von einer Lehrfahrt in die Toskana mit nach Hause gebracht habe. Herrn Cencioni des Betriebes Capanna in Montalcino habe ich als äußerst wortkarge Person in Erinnerung; jede Information hinsichtlich Weinbau und Kellerwirtschaft mussten wir ihm zusammen aus der Nase ziehen. Aufgetaut ist er eigentlich erst dann, als er merkte, dass wir selbst vom Fach sind und seinem Schaffen auch mit dem gebührenden Respekt begegneten.
Die Weine in den Fässer waren naturgemäß schwierig zu kosten und ließen ihr Potential für uns Fremde nur schwer erahnen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er im Gegensatz zu den anderen von uns besuchten Betrieben dort (Caparzo z.B.), zumindest damals, den Einsatz von Barriques abgelehnt. Angenehm überrascht waren besonders die jüngeren Teilnehmer der Fahrt, dass sie noch einzelnen Flaschen ihres Geburtsjahrgangs bei ihm kaufen konnten. Weiterlesen
Neues aus der Vill
Angst vor nonkorformistischem Auftreten hatte Stefan Vaja noch nie, in seinem Umfeld fällt er schnell auf. Deshalb war es nur folgerichtig, das auch der erste Wein seines Glassierhofes nicht dem Mainstream folgt. Während im Allgemeinen wieder mehr Weißweine im Stahl- oder großem, gebrauchten Holzfass ausgebaut werden, hat sich der Neumarktner Obst- und Weinbauer sowie Gründungspräsident der Blauburgundertage Südtirol mit seinem ersten Wein, einen Chardonnay, für die an der französichen Tradition angelehnten internationale Variante entschieden.
In der Nase dominiert ein vanilleunterstützes Aroma, was auf die Verwendung von kleinem Holz schließen lässt, eine gewisse Sortentypizität aber trotzdem noch zulässt. Das Mundgefühl ist angenehm cremig, wenn der der biologische Säureabbau m.E. auch etwas mehr Frische übrig lassen hätte sollen. Ein sicherlich interessanter Essensbegleiter. Weiterlesen
„Mi provate ’sti vini?“ Kostet ihr mir diese Weine?

Gianpaolo Paglia vom Weingut Poggio Argentiera ist nicht nur dafür bekannt, interessante Weine zu produzieren und innovative Wege in der Öffentlichkeitsarbeit zu gehen, sondern er setzt auch so konsequent wie kaum ein anderer mir bekannter Produzent den Web-2.0-Gedanken um.
In diesem Sinne hat er die aktiven Bloggerfreunde gebeten, seine neueste, im Moment noch versuchsweise ausgebaute Weißweinkreation mit den schon etablierten Weinen sensorisch zu vergleichen und ihm das Kostergebnis als Kommentar zu seinem Beitrag auch mitzuteilen.
Nun, die drei Weine sind nach ein paar Tagen überaschend schnell mit der Post angekommen, beurteilt haben wir sie aber aus verschiedenen Gründen erst gestern (sorry Gianpaolo!). Damit meine bisherigen (Vor-)Urteile gegen schalenvergorene Weißweine – wobei ich nicht der Einzige bin, der diese Entwicklungen eher skeptisch sieht – nicht zu sehr das Ergebniss verfälschen, habe ich die Weine mit den aufgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen der Sektion Kellerwirtschaft im VZ Laimburg gekostet. Es sind dies von links nach rechts: Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger und Christoph Patauner.
Einige Weinblogger haben in der Zwischenzeit ihr Urteil schon abgegeben. Uns hat diese kleine Kost jedenfalls sehr gefallen, danke Gianpaolo für die Weine!
Gianpaolo Paglia della tenuta Poggio Argentiera non è solo conosciuto per i suoi vini interessanti e per il lavoro molto innovato circa le pubbliche relazioni, ma lui concretizza come nessun’altro produttore a me conosciuto il concetto di web 2.0.
Inserito in questo contesto, ha chiesto ai suoi amici dotati di blog di degustare tre suoi vini bianchi, tra cui la sua ultima creazione, il Bucce ancora in fase sperimentale e di pubblicare i risultati della degustazione come commento al suo post.
Le tre bottiglie sono arrivate sorpredentemente veloci dopo qualche giorno a casa mia come pacco postale ma per diversi motivi siamo arrivati solo ieri ad assaggiarle (scusa Gianpaolo!). Anche per evitare che i miei (pre-)giudizi nei confronti di bianchi fermentati con le bucce non influiscano troppo sui risultati, ho deciso di valutare i vini con i miei colleghi di lavoro della sezione enologia del centro sperimentale Laimburg che sono molto accessibili. Essi sono da sinistra a destra Erwin Eccli, Andreas Sölva, Ulrich Pedri, Armin Raifer, Eva Überegger e Christoph Patauner. La mia scetticità comunque viene condivisa anche da altri, come vedo.
Alcuni blogger hanno già espresso il loro giudizio. A noi comunque è piaciuta molto questa piccola degustazione, grazie Gianpaolo per i vini!
