Und wieder ein neuer Kalterer

2008-12-28_01-20-44Kal­tern ist die zweit­größte Wein­bau­ge­meinde Süd­ti­rols. Und die bekann­teste sowieso. Kein Wun­der also, wenn dort alle wein­wirt­schaft­li­chen Rea­li­tä­ten zu fin­den sind. Tho­mas Unter­ho­fer und seine Frau Helga gehö­ren zu den vor­läu­fig letz­te­ren Neu­grün­dun­gen, was die Selbst­ver­mark­tung von Wein in Kal­tern betrifft.

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Viribus unitis!

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Mit ver­ein­ten Kräf­ten arbei­tet es sich leich­ter. Diese Tat­sa­che wird in Süd­ti­rol glück­li­cher­weise beson­ders von den Klein­pro­du­zen­ten umge­setzt, wel­che sich unter­ein­an­der viel mehr als hilf­rei­che Kol­le­gen sehen und nicht so sehr als Mit­be­wer­ber oder gar Kon­kur­ren­ten. In die­sem Sinne habe ich seit der Ernte 2007 einen jun­gen viel­ver­spre­chen­den Pro­du­zen­ten aus Ter­lan, Nor­bert Kof­ler alias Unter­mie­ter, Teile des Kel­lers zur Ver­fü­gung gestellt (Bericht folgt dem­nächst).

Ab heute wird einem ande­ren Kol­le­gen, dies­mal vir­tu­el­les, Obdach gege­ben. Andreas Sölva aus Kal­tern prä­sen­tiert die­ser Tage anläss­lich der Kal­te­rer Wein­tage sei­nen ers­ten Wein, den Sea 2007, seine per­sön­li­che Kal­te­rer-See-Inter­pre­ta­tion. Höchste Zeit, dass er auch im Netz erreich­bar ist.

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Neues aus der Vill

Angst vor non­kor­for­mis­ti­schem Auf­tre­ten hatte Ste­fan Vaja noch nie, in sei­nem Umfeld fällt er schnell auf. Des­halb war es nur fol­ge­rich­tig, das auch der erste Wein sei­nes Glas­sier­ho­fes nicht dem Main­stream folgt. Wäh­rend im All­ge­mei­nen wie­der mehr Weiß­weine im Stahl- oder gro­ßem, gebrauch­ten Holz­fass aus­ge­baut wer­den, hat sich der Neu­markt­ner Obst- und Wein­bauer sowie Grün­dungs­prä­si­dent der Blau­bur­gun­der­tage Süd­ti­rol mit sei­nem ers­ten Wein, einen Char­don­nay, für die an der fran­zö­si­chen Tra­di­tion ange­lehn­ten inter­na­tio­nale Vari­ante ent­schie­den.

In der Nase domi­niert ein vanil­le­un­ter­stüt­zes Aroma, was auf die Ver­wen­dung von klei­nem Holz schlie­ßen lässt, eine gewisse Sor­ten­ty­pi­zi­tät aber trotz­dem noch zulässt. Das Mund­ge­fühl ist ange­nehm cre­mig, wenn der der bio­lo­gi­sche Säu­re­ab­bau m.E. auch etwas mehr Fri­sche übrig las­sen hätte sol­len. Ein sicher­lich inter­es­san­ter Essens­be­glei­ter. Wei­ter­le­sen