Bewertet ihr meine Weine — Giudicate voi i miei vini

Gläser, Trauben, Sterne, Schnecken? Fehlanzeige. Eure Urteile will ich haben! In welcher Sprache auch immer. Ganz einfach: sich auf adegga umsehen, sich anmelden, die betreffenden Weine einfach suchen und loslegen mit euren Eindrücken. Ja, natürlich, Kritik ist auch gefragt, wenn sie auch schmerzlich sein wird. Ansonsten werden wir nie besser.

Bicchieri, grappoli, stelle o chiocciole? Negativo. Voglio il vostro giudizio! In qualsiasi lingua. È semplice: esplorare il sito di adegga, registrarsi, cercare il vino in questione e avanti con i giudizi. Certo, anche critiche sono benviste, nonostante che faranno male. Se no non faremo mai passi in avanti. 

Quick Response

Seit ein paar Tagen sind die ersten Weine des Jahrgangs 2010 im Handel. Der Chardonnay Ogeaner und der Merlot Kretzer Kotzner. Es sind jene Weine, von denen ich noch am wenigsten Flaschen produzieren kann und welche deshalb auch immer als erste ausverkauft sind. Mein momentanes Ziel, mit allen Weißweinen erst im Herbst/Winter des Jahres nach der Produktion in den Handel zu gehen, klappt mit den beiden also noch nicht. Neu ist für die Füllung 2011, dass am Rückenetikett u.a. ein zweidimensionaler Strichcode, der sogenannte QR-Code, angebracht ist.

Da pochi giorni i primi vini dell’annata 2010 sono in commercio. Sono  lo Chardonnay Ogeaner ed il Merlot Kretzer Kotzner. Sono i vini di cui ne ho ancora di meno ed i quali di consequenza sono i primi ad essere esauriti. L’intento di andare in vendita soltanto verso l’autunno/inverno del prossimo anno con i miei bianchi ed il rosato in questo caso non funziona ancora. La novità dell’imbottigliamento 2011 comunque è la stampa sulla retroetichetta di un codice a barre bidimensionale, il cosìdetto QR-Code.

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#vuu #terroirvino

Etwas gewöhnungsbedürftig waren sie schon, diese Hashtags. Aber nachdem man ohne die Verwendung, zumindest zeitweise, des Mikrobloggingdienstes Twitter ziemlich offline aussieht, habe ich an die Verwendung dieser Titel, welche eigentlich Suchkurzformen sind, gewöhnen müssen. Am 12. und 13. juni war es wieder soweit: der umtriebige Filippo Ronco und sein Team luden wieder zu Terroir Vino und der am Tag zuvor stattfindenden Vinix Unplugged Unconference ein.

Bisogna abituarsi a questi hashtags. Siccome però si è abbastanza offline se non si usa il servizio di microblogging denominato Twitter mi sono dovuto adeguare utilizzando questi titoli che in verità sono solo dei tag di ricerca. Il 12 e 13 giugno eravamo tutti a Genova: L’attivissimo Filippo Ronco e la sua squadra hanno di nuovo invitato a Terroir Vino e la Vinix Unplugged Unconference che si svolge sempre il giorno prima.

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Ihr habt entschieden — Voi avete deciso

Vor etwas mehr als einem Monat habe ich euch gefragt, ob die Zweisprachigkeit der Kommentare den Wert der Diskussionen erhöhen könnte und damit ewrwünscht sei. Mit deutlicher Mehrheit haben sich die Leser dafür ausgesprochen. Hoffentlich schaffe ich es, ordentliche Übersetzungen im Sinne der Kommentatoren zu erstellen, bitte habt Nachsicht. Damit verbunden wird sein, dass ich die Kommentare erst nach der erfolgten Übersetzung freischalten werde. Also alles etwas komplizierter, aber man will ja die Attraktivität des Blogs steigern.

Un po’ più di un mese fa vi ho chiesto se la traduzione dei commenti può aumentare il valore delle discussioni e per questo sia auspicabile. Una maggioranza netta si è espressa in questo senso. Speriamo che ce la farò a tradurre in modo decento, prego siate indulgenti. Di conseguenza i commenti saranno messi online soltanto dopo la traduzione. Come vedete tutto sarà più complicato, ma cosa non si fa per rendere il blog più attraente.

Vinitaly 2011: Wie ist es dir ergangen? — Come ti è andata?

Es war klar, dass es dieses Bild sein musste um den Rückblicksbeitrag zu beginnen, verewigt — man weiß ja, das Netz vergisst nie — von Alessandro Morichetti. Tatsächlich waren es sehr viele emotionale Momente, welche diese Vinitaly für mich bereit hielt. In der Woche nach dieser großen vielkritisierten, an hunderten Widersprüchen reichen und doch immer noch besuchten Weinmesse wird man immer wieder gefragt, wie die Messe so gegangen sei. Wie bei jeder dieser Veranstaltungen wird man die wirklichen Erfolge oder Misserfolge erst in Wochen, wenn nicht Monaten beurteilen können.

Era chiaro che doveva essere questa foto ad illustrare il post della retrospettiva Vinitaly 2011. Ad immortalarmi, sappiamo la rete non dimentica mai, era Alessandro Morichetti. Infatti erano tanti i momenti emotivi che il Vinitaly mi ha regalato. Nella settimana dopo questa fiera molto criticata e piena di contraddizioni ma lo stesso visitatissima si viene sempre domandati com’è andata. Come in tutti i casi di manifestazioni di quessto genere i successi o insuccessi si manifesterranno soltanto tra settimane o meglio mesi.


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ProWein 2011: Alles muss sich ändern, damit es bleibt wie es ist — ProWein 2011: Tutto deve cambiare perché nulla cambi

Dieses Zitat aus Il Gattopardo von Giuseppe Tomasi di Lampedusa ist mir in den Sinn gekommen, als ich mehrmals die Messetage am Stand des Weinpunk! ausklingen ließ. Marco Giovanni Zanetti ist um eine signifikante Ausdehnung des gepflegten Weingenusses auf Kreise bemüht, denen Krawatten- und Graue-Anzug-Träger suspekt sind. Sicherlich ein bewusst provokant aufgebauter Stand mit eigenen Weinen (hier bedankt er sich für das Interesse), aber vielleicht ist es doch ein Denkanstoß, auf dass die Weinwirtschaft das Ruder noch herumkriegt (1, 2, 3)? Übrigens, welche längerfristigen Auswirkungen hatten die italienischen Bemühungen in diese Richtung wie z.B. Critical wine?

Questa citazione da Il Gattopardo di Giuseppe Tomasi di Lampedusa mi è venuta in mente, quando ho terminato in buona compagnia le giornate allo stand del Weinpunk!Marco Giovanni Zanetti (al centro, foto di Ilka Jaroch) si impegna ad allargare la cerchia degli enofili a gruppi che guardono sospettosi i portatori di cravatte ed abiti grigi. Sicuramente l’allestimento dello stand era provocatorio, ma forse riesce ad essere uno sforzo di riflessione, perchè l’economia vitienologica possa fare il giro di boa (123)? A proposito, che successo hanno avuto gli sforzi italiani di questo tipo cito l’esempio di Critical wine?

Wie für mich die ProWein gelaufen ist? Mein Importeur, Berdux-Weine, hat einige neue Kontakte knüpfen können, wobei es auch immer wieder um meine ging. Natürlich auch deswegen, weil das Interesse an Südtirol in Deutschland nicht wahnsinnig, aber doch deutlich im Steigen begriffen ist. Einige sind gekommen, weil sie mehr über den vorher am Südtirolstand gekosteten Gewürztraminer wissen wollten. Auch dieser Wein, in unserer gebietstypischen Machart, wird von den deutschen Nasen und Gaumen mehr geschätzt als noch vor kurzem.

Com’è andata per me al ProWein? Il mio importatore Berdux-Weine ha realizzato diversi contatti nuovi dove si parlava spesso anche dei miei vini. Questo sicuramente anche perchè la richiesta di vini sudtirolesi in Germania è crescente. Alcuni sono venuti dopo aver degustato il Gewürztraminer allo stand collettivo del Alto Adige. Questo vino, nella tipologia della nostra provincia, contrariemente agli anni passati comincia ad interessare i tedeschi.

Übersetzte Kommentare, was meint ihr dazu? — Commenti tradotti, cosa ne pensate voi?

“Es ist eine Seite, welche zu einer Brücke zwischen den beiden Kulturen wird, der deutschen und der italienischen; viele Artikel sind in beiden Sprachen geschrieben und man findet Weiterleitungen zu italienischen und deutschen Dokumenten. Es ist eben keine Mauer, welche mit der Präpotenz der Sprache teilt, sondern eine Verbindung, die ähnliche Identitäten mit Hilfe der Übersetzung verbindet.” Mit diesen schmeichelden, eher einem Wunsch als der Realität entsprechenden Worten beschreibt der Primo Oratore mein Blog.

“È un sito che sta diventando anche un ponte fra due culture, quella tedesca e quella italiana; molti articoli sono scritti in entrambe le lingue e si trovano rinvii sia a documenti italiani sia a documenti tedeschi. Insomma non ha le caratteristiche di un muro che divide con la prepotenza della lingua, ma di un collegamento che unisce due identità affini con il nesso della traduzione.” Con queste parole lusinguanti che rispecchiano più un desiderio che la realtà il Primo Oratore descrive il mio blog.

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Pisanu bye bye!

 

Dem ehemaligen Innenminister Giuseppe Pisanu, der von 2002 bis 2006 im Amt war, verdankt Italien eine Antiterror-Gesetz, das auch auf das Internet Einfluss genommen hat, und zwar schwerwiegend. Das darin vorgeschriebene, aufwendige Sammeln der Personaldaten von den surfwilligen Nutzern eines Hotspots machte das Betreiben derselben unmöglich kompliziert und unattraktiv. Vor einigen Monaten ist das Gesetzesdekret verfallen, da es innerhalb einer bestimmten Frist vom Parlament nicht bestätigt wurde.

Dobbiamo all’ex ministro dell’interno Giuseppe Pisanu in carica dal 2002 al 2006 un decreto legge che ha influenzato anche l’internet, ed in modo pesante. Infatti obbligava i gestori di hotspot di chiedere e conservare i dati personali degli utenti. Ciò rendeva estremamente fastidioso e complicato l’ersercizio di questo servizio. Un paio di mesi fa il decreto è scaduto perchè il parlamento non lo ha confermato entro il periodo previsto.

Jetzt kann auch ich ohne Gefahr, straffällig zu werden, den Gästen des weinraum KOBLER einen kostenlosen zeitlich begrenzten Zugriff aufs Internet ermöglichen. Ob mit Handy, Smartphone oder Laptop, nach der Eingabe eines wechselnden Passwortes ist es möglich, von Margreid aus in die Weite des Internets vorzudringen. Besonders interessant dürfte das Angebot für alle ausländischen Gäste sein, ist Datenroaming zum heimischen Provider doch noch immer extrem teuer. Für alle anderen ist es eine schnellere Alternative als über das Handynetz, nachdem in unserer Gegend der UMTS-Empfang eher schwach ist.

Adesso posso anch’io, senza il pericolo di infrangere leggi, offrire agli ospiti del weinraum KOBLER un accesso gratuito e limitato nel tempo a internet. Indipendentemente se dal cellulare, smartphone o computer portatile, d’ora in poi è possibile scoprire il web in pubblico da Magrè. La proposta dovrebbe essere molto interessante per gli ospiti stranieri in quanto il dataroaming col proprio provider ha tuttora costi proibitivi. Per gli altri è invece un accesso più veloce in quanto in zona il segnale UMTS (3G) è piuttosto debole.

Kobler und die Nummer eins — Kobler ed il numero uno

Dirk Würtz ist mit seinem Blog Würtz Wein zumindest im Moment die Nummer eins im sicher nicht unwesentlichen Ranking von WIKIO. Der Produzent aus Gau-Odernheim (Rheinhessen) bedient sich eines Kommunikationsmodells, das meines Wissens zumindest im deutschen Sprachraum einzigartig und auch erfolgreich ist.

Dirk Würtz con il suo blog Würtz Wein al momento è il numero uno nel ranking non trascurabile di WIKIO. Il produttore di Gau-Odernheim (regione viticola germanica di Rheinhessen) utilizza un modello di comunicazione che a mio sapere nell’area linguistica tedesca è unico ed anche coronato di successo.

Ich zitiere einen Kollegen, der sein Konzept folgendermaßen zusammenfasst: “Der macht viel Rambazamba auf vielerlei Internet-Kanälen, legt den Schwerpunkt bei all seinen Aktivitäten auf die Unterhaltung und schreibt z.B. offenbar aus Prinzip nichts fachliches zu den eigenen Weinen und hat damit bei den Weinfreaks, die sich im Internet tummeln, eine enorme Bekanntheit. Denen bietet er dann auch den passenden Wein: Schräg, gestylt mit Hühnern und einem Aktfoto, modern und polarisierend verpackt in Bag-in-Box und in einer Qualität, die auch Weinfreaks nicht meckern läßt.”
Letztlich hat der Bloggwart (Eigendefinition) über unsere Weine geschrieben.

Cito un mio collega che riassume il concetto con le seguenti parole: “Fa tanto schiamazzo su molti canali di Internet e si concentra soprattutto sul divertimento evitando per principio di parlare della produzione dei suoi vini, diventando in questo modo conosciutissimo da parte degli appassionati di vino che si muovono in internet. A questi propone anche il vino che si addice: stridulo, alla moda, con galline e foto sue di nudo, con un packaging moderno e polarizzante in bag in box ma di una qualità che non fa lamenetare gli intenditori.”
Ultimamente ha parlato dei nostri vini.

Dinosauri apodittici? — Apodiktische Dinosaurier?

Difficile esprimere i contenuti del convegno Vino in bocca alquanto conciso e ampio nello stesso momento come è stato fatto in altri blog e nei relativi commenti (1, 23 e 4). Comunque da mosca bianca in ambito regionale, in quanto produttore e blogger trentino-tirolese, esprimo qualche pensiero che più mi si è rimasto impresso. Prima di tutto, hanno parlato in questa manifestazione, organizzata dall’Assenologi di Trento alla Fondazione Edmund Mach di San Michele: Paolo Ghezzi, giornalista de L’Adige, moderatore e co-relatore, Fabio Giavedoni, co-curatore della guida Slow Wine, Angelo Peretti, InternetGourmet, Filippo Ronco, TigullioVino, Vinix e VinoClic, Davide Cocco, StudioCru, e Stefano Caffarri, Appuntidigola. Le citazioni riproducono per di più il senso, derivano in parte anche dalla discussione, prego abbiate comprensione.

Es ist nicht einfach, die Inhalte der Tagung Vino in bocca so treffend und doch umfassend darzulegen, wie es auf anderen Blogs (123 und 4) und den dazugehörenden Kommentaren erfolgt ist. Als bloggender Produzent, der immer noch als weißer Rabe in der Region gilt, möchte ich hier ein paar Gedanken aus meiner Sicht loswerden. Zunächst, wer waren die Referenten dieser von den welschtiroler Önologen in der Edmund-Mach-Stiftung von San Michele organisierten Veranstaltung? Paolo Ghezzi, Journalist des L’Adige, Moderatore und Referent, Fabio Giavedoni, Mitherausgeber des Weinführers Slow Wine, Angelo Peretti, InternetGourmet, Filippo Ronco, TigullioVino, Vinix und VinoClic, Davide Cocco, StudioCru, und Stefano Caffarri, Appuntidigola. Die Zitate sind eher sinngemäß zu verstehen, öfters auch in der Diskussion entstanden, ich bitte um Verständnis.

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