Es lebe die Hefe! — Evviva la feccia!

Es begin­nen die Vor­be­rei­tun­gen auf das Fül­len der 17er Weiß- und Roséweine und das heißt, dass ich mich von ihr tren­nen muss. Sie, das ist die Hefe, wel­che in ver­schie­de­ner Form und mit diver­sen Auf­ga­ben betraut, meine Weine seit den Most­sta­dium bis jetzt nicht nur beglei­tet son­dern eigent­lich erst ermög­licht hat. Zu Beginn ver­gor sie den Zucker des Mos­tes zu Alko­hol und setzte mit ihren Enzy­men viele inter­es­sante Aro­ma­no­ten und Geschmacks­stoffe frei. Das ist ihr Haupt­job. Im Laufe der Gärung ver­mehrt sie sich, beginnt aber gegen Ende der Zucker­um­wand­lung abzu­ster­ben und zusam­men mit ande­ren Trub­be­stand­tei­len auf den Boden zu sin­ken. Diese sehr dick­flüs­sige Masse nennt man das Gelä­ger, in unse­rem Dia­lekt ein­fa­che nur „Leger“.

Comin­ciano i pre­pa­ra­tivi per l’imbottigliamento dei bian­chi e rosati dell’annata 2017 e ciò signi­fica che è ven­uto il momento di separ­armi da loro. Con loro intendo i lie­viti, che inca­ri­cate di diverse fun­zioni hanno seguito i miei vini dallo sta­dio di mosto in poi. Anzi, senza di loro non sarebbero nean­che vini. All’inizio hanno tras­for­mato lo zuc­chero in alcol e libe­rato con i loro enzimi mole­cole import­anti per il gusto e l’olfatto. Questo è il loro com­pito princi­pale. Nel corso della fer­men­ta­zione si mol­ti­pli­cano, verso la sua fine però le prime cel­lule comin­ciano a mor­ire ed insieme ad altre par­ti­celle di tor­bido comin­ciano a depo­si­tarsi sul fondo. Questa massa molto densa si chiama feccia.

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Die 25. Einkellerung abgeschlossen! — Terminata la 25° vendemmia!

Mit dem Abzug von den Tres­tern letzte Woche kann man die Wein­lese und ihre dazu­ge­hö­ri­gen Kel­ler­ar­bei­ten als abge­schlos­sen betrach­ten. Und wie der Titel schon sagt, es war die 25., an der ich aktiv und dau­ernd dabei war. 1992 habe ich am Ver­suchs­zen­trum Laim­burg, Sek­tion Kel­ler­wirt­schaft, mit der Arbeit begon­nen und sogleich sollte ich auch Ver­suchs­wein­aus­bau­ten eigen­ver­ant­wort­lich durch­füh­ren. Ich erin­nere mich noch genau: Ein über die Jahre dau­ern­der, inhalt­lich aber jähr­lich aktua­li­sier­ter Dau­er­ver­such, der Test von Rein­zucht­he­fe­prä­pa­ra­ten, wurde mir zum Anfang zuge­teilt. Keine leichte Auf­gabe, der Wein­aus­bau in klei­nen und kleins­ten Behäl­tern, das Moni­to­ring des Gär­ver­laufs mit dem täg­li­chen Wie­gen, das Zäh­len der Hefe­zel­len unter dem Mikro­skop, die rei­bungs­lose sen­so­ri­sche Bewer­tung durch das Sen­so­rik­pa­nel und die kor­rekte sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung der Ergeb­nisse. Ein geeig­ne­ter Ort aber, um prä­zi­ses Arbei­ten zu ler­nen, ich ver­danke ihm viel.

Con la svina­tura della set­ti­mana scorsa posso con­si­der­are con­cluso il nos­tro peri­odo ven­dem­miale. E come si vede dal titolo, era la mia 25a sta­gione alla quale par­te­ci­pavo a pieno titolo. Nel 1992 infatti ho comin­ciato a lavor­are presso il Cen­tro di spe­ri­men­ta­zione Laim­burg, sezione eno­lo­gia, e dovevo subito seguire in auto­no­mia una parte delle micro­vi­ni­fi­ca­zioni. Mi ricordo ancora bene del primo pro­getto che mi venne affi­dato: una prova com­pa­ra­tiva di lie­viti sele­zio­nati che si fece ogni anno con i pre­pa­rati attuali. Non era un com­pito facile in quanto com­pren­deva la vini­fi­ca­zione in pic­coli e pic­co­lis­simi con­te­ni­tori, il moni­torag­gio dell’andamento fer­men­ta­tivo per mezzo di pesa­ture quo­ti­diane, la conta delle cel­lule al micro­scopio, la valu­t­azione sen­so­riale tra­mite il panel di degus­ta­zione e la cor­retta ela­bo­ra­zione dei dati sta­tis­tici. Un posto però dove si impa­rava a lavor­are con pre­cisione ed al quale devo molto.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Die­ser Spruch, der übri­gens viele Väter zu haben scheint, wir immer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von guten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Sicher­lich wer­den an die Jah­res­wende zu viele Hoff­nun­gen geknüpft, so dass diese auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eupho­rie wie­der ein­mal in Resi­gna­tion oder Frust umzu­schla­gen. Doch sich gar keine Ziele für das neue Kalen­der­jahr zu ste­cken, wäre das wirk­lich eine viel bes­sere Alter­na­tive?

Questo detto, che sem­bra avere più autori, viene spesso uti­liz­zato per evi­den­ziare in modo abbast­anza sug­ges­tivo l’inutilità dei buoni pro­po­siti. Certo che all’inizio dell’anno i buoni pro­po­siti presi sono troppi per essere messi in pra­tica ed e facile che dall’euforia ini­ziale si cada per l’ennesima volta in ras­segna­zione o frus­tra­zione. D’altra parte, non pensare a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­ungere nel nuovo anno vi pare un’alternativa valida?

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Warum habt ihr einen Caber­net Franc?” Diese Frage wir mir immer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen gestellt. Es wird dabei gemeint, warum wir nicht statt­des­sen die zumin­dest bei uns viel ver­brei­te­tere Sau­vi­gnon-Vari­ante anbauen. Nun, die Ant­wort ist eigent­lich eine ganz ein­fa­che und ist ledig­lich anbau­tech­nisch begrün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach einem kur­zen Apfel­an­bau-Inter­mezzo wie­der mit Reben zu bepflan­zen und es war bekannt, dass die Bor­de­lai­ser­reb­s­or­ten in Mar­greid einen für sie gut geeig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

Per­ché avete un Caber­net Franc”? Questa domanda mi viene posta fre­quen­te­mente alle mani­fes­ta­zioni vina­rie. Si vuole sapere per­ché non abbiamo piut­tosto la vari­ante Sau­vi­gnon, molto più dif­fusa dalle mie parti. La ris­posta è sem­plice e di ordine agro­no­mico. Dopo un breve inter­mezzo frut­ti­colo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ripi­a­n­t­are a vite ed è cosa nota che le varietà bordolesi tro­vano a Magrè una zona ido­nea per la loro col­ti­va­zione. 

Die Jah­res­ver­läufe waren aber damals hin­sicht­lich des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt anders als heute. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Regen­pha­sen anfangs Okto­ber, wel­che u.a. die Luft, und noch mehr die Böden, merk­lich abkühl­ten. Die voll­stän­dige tech­no­lo­gi­sche Reife des Caber­net Sau­vi­gnons, der in unse­rem gebiet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment immer die spät­rei­fendste Reb­sorte dar­stellt, war dadurch auch in an sich wär­me­ren Lagen nicht immer sicher­ge­stellt. Es konnte pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stoffe hart blie­ben sowie grün­li­che Noten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar waren.

Gli anda­menti cli­ma­tici allora erano in media diversi da quelli di oggi. Ten­den­zi­almente più fre­schi con spesso un peri­odo di piogge all’inizio di ottobre, che abbass­ava in modo sen­si­bile la tem­pe­ra­tura dell’aria, ma soprat­tutto quella del ter­reno. Per cui la piena matu­ra­zione tec­no­lo­gica del Caber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­redo ampelo­gra­fico locale cos­ti­tuisce la varietà più tar­diva, non fu sempre assi­cu­rata. Suc­cesse più volte che i suoi mosti ave­vano biso­gno dell’arricchimento, che i vini ave­vano un tan­nino duro in quanto imma­turo, che libe­r­as­sero aromi verdi.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

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Viele Mer­lot Rosé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­dene. In einer Region, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und bekannt ist, haben es andere Weine die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann große Grup­pen Kon­su­men­ten momen­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Arbeit sicher­lich nicht leich­ter. Aber der Mer­lot gehört, wie ich schon vor­mals berich­tete, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­tion mei­nes Ortes, wes­we­gen es mir schon der Trotz gebie­tet, die Skep­sis gegen­über die­ser Sorte im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lügen zu stra­fen. 

Non ci sono tanti Mer­lot rosati sud­ti­ro­lesi, da quello che sap­pia io non più di cin­que. In una regione, dove il Lag­rein Kret­zer è molto dif­fuso e cono­sci­uto è dif­fi­cile che si affer­mino altri vini della stessa tipo­lo­gia. Quando poi secondo la ten­denza attuale tutti richie­dono Lag­rein e Pinot nero il lavoro non è faci­li­tato. Il Mer­lot però appar­ti­ene da tempo alla tra­di­zione viti­cola del mio paese per cui è già per osti­na­zione che con­ti­nuo a lavor­arci con impegno e con­vin­zione, anche sulla tipo­lo­gia rosato.

Es ist kein Kret­zer oder Rosé, der von einem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche maze­riert vor Gär­be­ginn in der Presse bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird danach mit wenig Druck abge­presst. Er ist also nicht ein Neben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­festa­dium gele­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Riserva-Ver­sion in unse­rem Pro­gramm. Der für einen Roséwein späte Ern­te­ter­min rührt auch daher, dass Mer­lot — und natür­lich auch Caber­net — bis ins fort­ge­setzte Rei­festa­dium von vege­ta­len Aro­men gekenn­zeich­net sind. Würde ich also den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­kige 12 oder 13 Vol % Alko­hol hätte, wür­den einem aus dem Glas vege­tale Aro­men wie grü­ner Paprika, frisch geschnit­te­nes Gras oder gekoch­tes Gemüse ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mich ein sen­so­ri­sches Worst-Case-Sze­na­rio. Statt­des­sen erin­nert er frucht­be­tont nach Him­beere und Erd­beere, etwas Kir­sche ist auch dabei. 

Non è un rosato da salasso, il pigia­d­i­ras­pato sub­isce una mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva in pressa e ser­ba­toio per circa 48 ore a tem­pe­ra­tura di can­tina, prima di sub­ire una pres­sa­tura molto sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dotto che nasce per­ché si vuole migliorare il rosso. Infatti viene pro­dotto con le rese para­go­na­bili a quelle del Mer­lot da riserva ed anche la data di ven­dem­mia è molto simile, quest’anno addi­rit­tura posti­ci­pata. La scelta della ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zione deriva dal fatto che sia Mer­lot che Caber­net sono carat­te­riz­zati da aromi vege­tali fino poco prima della piena matu­ra­zione. Se ven­dem­mi­assi il Mer­lot a quel punto dove dar­ebbe un vino molto bevi­bile da 12 o 13 gradi alco­lici si sen­ti­reb­bero nel bic­chiere aromi che ricordano il pepe­rone verde, erba appena tagliata o ver­dura cotta, insomma il worst case orga­n­o­let­tico per me e penso anche per altri. Invece sa di lam­pone e di fra­gola e c’è anche un po’ di cilie­gia. 

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Niemand hat sich weg getan — Nessuno si è fatto male

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Am 27. Okto­ber haben wir mit dem Mer­lot des Wein­gar­ten Kotz­ner die dies­jäh­rige Lese abge­schlos­sen. Was gibt es Posi­ti­ves über sie zu berich­ten? Was ist weni­ger gut gelau­fen?

Il 27 ottobre, ven­dem­mi­ando il Mer­lot del vigneto Kotz­ner, abbiamo ter­mi­nato la rac­colta dell’annata 2016. Che cosa c’è da rac­con­tare di posi­tivo, cos’è and­ato meno bene?

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Einmal ist immer das erste Mal — C’è sempre una prima volta

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Heuer, im Zuge der elf­ten pro­fes­sio­nel­len Ein­kel­le­rung am eige­nen Wein­hof, konnte ich mich erst­mals durch­rin­gen, eine Mai­sche­stand­zeit zu ver­su­chen. Das Wort “durch­rin­gen” ist viel­leicht etwas über­trie­ben, es war bis­her ein­fach keine für mich wich­tige Option. Ich war über­zeugt, und bin es auch heute eher schon als nicht, dass unter mei­nen Bedin­gun­gen der Kon­takt des Mos­tes mit den Scha­len vor der Gärung keine Qua­li­täts­ver­bes­se­rung erbringt.

Quest’anno, all’undicesima ven­dem­mia pro­fes­sio­nale nella pro­pria azi­enda sono arri­vato con sforzo alla decisione di pro­vare la mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva. Suona strano, ma sem­pli­ce­mente per me finora non era un’opzione così importante da pren­dere in seria con­si­de­ra­zione. Ero con­vinto e lo sono in parte anche oggi, che nelle mie con­di­zioni il con­tatto del mosto con le bucce prima della fer­men­ta­zione non porti ad un migliora­mento qua­li­ta­tivo. 

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Unsere Weine — I nostri vini: Grauer Burgunder Oberfeld

grauer_burgunder_oberfeldSeit 2014 vini­fi­zie­ren wir zusätz­lich zum Klaus­ner einen zwei­ten Grauen Bur­gun­der und zwar jenen aus der Lage Ober­feld. Wieso nicht vom Klaus­ner mehr machen — ich pro­du­ziere dort nur die Hälfte des mög­li­chen — um die gestie­gen Nach­frage zu befrie­di­gen statt ein zwei­tes Pro­dukt auf den Markt zu brin­gen mit all den zusätz­li­chen Aus­ga­ben für Eti­kett, Ver­wal­tung, Ver­mark­tung usw.? Tat­säch­lich bin ich bis jetzt mit dem Klaus­ner als allei­ni­gen Grauen Bur­gun­der sehr gut gefah­ren, aber als alter Vewr­suchs­an­stel­ler a.D. wollte ich unbe­dingt wis­sen, was diese zweite Lage der glei­chen Sorte für Ergeb­nisse in Sen­so­rik und Ver­mark­tung brin­gen wird. Aus­bau­ver­su­che im Kleinst­maß­stab frü­he­rer Jahre waren recht viel­ver­spre­chend, so dass wir inzwi­schen mit 1.400 Fla­schen am Markt prä­sent sind (Klaus­ner 4.300 Fl.).

Dal 2014 vini­fi­chiamo oltre al Klaus­ner un secondo Pinot gri­gio che viene dal vigneto Ober­feld. Non sarebbe stato più intel­li­gente ris­pon­dere alla domanda cre­scente di Klaus­ner pro­du­cen­done di più se solo la metà dell’uva di quel vigneto per ora viene tras­for­mata a me? Per­ché un secondo pro­dotto con le ine­vi­ta­bili spese per nuove eti­chette, ges­tione, dis­tri­bu­zione e ven­dita? Infatti con il Klaus­ner sono per ora and­ato molto bene ma da vec­chio ricer­ca­tore fuori ser­vi­zio ero molto curioso come l’effetto zona si sarebbe riper­cosso sull’aspetto sen­so­riale ma anche sulle ven­dite. Micro­vi­ni­fi­ca­zioni di prova fatte negli anni pas­sati ci hanno resi abbast­anza fidu­ciosi per cui dell’ultima annata per esem­pio abbiamo pro­dotto 1.400 bot­ti­g­lie (Klaus­ner 4.300 bott.).

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Riserva Klausner

merlot_riserva_klausnerMer­lot, was fällt dem inter­es­sier­tem Wein­trin­ker zuerst dazu ein? Châ­teau Pétrus, Mas­seto oder her­kunfts­be­freite, stan­dar­di­sierte Rot­weine, wel­che beim Dis­ko­un­ter um 1,50 € oder weni­ger ange­bo­ten wer­den? Tat­sa­che ist, dass diese Reb­sorte eine enorme Fle­xi­bi­li­tät hin­sicht­lich Menge und Güte auf­weist. Aber wie immer ist es nie Ver­dienst oder Schuld einer Reb­sorte, wel­che Weine sie her­vor­bringt, son­dern die ver­schie­den­ar­ti­gen Bestre­ben der Men­schen, wel­che sie anbauen und ver­ar­bei­ten.

Quando il bevi­tore con­scio sente la parola Mer­lot a cosa pensa? A Châ­teau Pétrus, Mas­seto o a vini stan­dar­di­z­zati, totalmente privi di carat­te­ris­ti­che di pro­ve­ni­enza che nei dis­count si tro­vano a 1,50 €? È un fatto che questo viti­gno pre­senta una stra­or­di­na­ria fles­si­bi­lità nei con­fronti di quan­tità e qua­lità. Ma come sempre non è mai merito o colpa di una varietà che vini dà, ma da ricer­care nei dif­fe­renti obi­et­tivi che hanno le per­sone che la col­tivano e tras­for­mano.

Mer­lot gehört nicht zu den neu in Süd­ti­rol ver­brei­te­ten Sor­ten. Er ist schon in der  Folge der Bestre­bun­gen Erz­her­zog Johanns ab 1840 oder spä­tes­tens in einer zwei­ten Welle um der vor­letz­ten Jahr­hun­dert­wende, aus­ge­hend von der Wein­bau­schule San Michele an der Etsch, in unser Wein­bau­ge­biet gekom­men. Dar­auf­hin hat die Sorte eine bestimmte Ver­brei­tung erlangt, wobei Sie­ben­eich bei Ter­lan einer­seits und das süd­li­che Boz­ner Unter­land mit Mar­greid und Kur­tatsch and­rer­seits die bedeu­tends­ten Orte dar­stel­len. Neben einer grund­sätz­li­chen Eig­nung für die Böden und das Klima eben­dort war es sicher hilf­reich, dass bei Mer­lot ohne gro­ßem Auf­wand — natür­lich mit qua­li­ta­ti­ven Abstri­chen, aber trotz­dem — auch grö­ßere Men­gen pro­du­ziert wer­den kön­nen. Andere neu ein­ge­führte rote Reb­sor­ten wie z.B. der Blau­bur­gun­der hat diese Ertrags­struk­tur nicht. Man muss sich näm­lich immer vor Augen hal­ten, dass bis vor 50 Jah­ren Man­gel­wirt­schaft herrschte, die Anfor­de­run­gen waren deut­lich andere als heute.

Il Mer­lot non viene col­ti­vato in Sud­ti­rolo solo recen­te­mente. È arri­vato qui o a seguito dei lavori dell’arciduca Gio­vanni a par­tire del 1840 o al più tardi come frutto degli sforzi dell’Istituto di San Michele all’Adige all’inizio del 19° secolo. Dopo­di­ché ha tro­vato una certa dif­fu­sione sia a Set­te­querce (Sie­ben­eich) vicino a Ter­lano e nei paesi di Cor­tac­cia e Magrè. Accanto ad una certa pre­dis­po­si­zione pedo­lo­gica e cli­ma­tica ha aiutato sicur­a­mente il fatto che questa varietà bordolese è anche in grado, ovvia­mente con rin­unce qua­li­ta­tive, di pro­durre quan­tità con­si­de­re­voli. In altre varietà intro­dotte a quei tempi come il Pinot nero per esem­pio, questa pos­si­bi­lità è note­volmente più limi­tata. Biso­gna infatti tenere sempre pre­sente che fino a 50 fa di vino ce n’era sempre troppo poco, le esi­genze erano altre.
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Unsere Weine — I nostri vini: Gewürztraminer Feld

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Vier unse­rer Wein­gär­ten befin­den sich am Tal­grund, drei in Dorf­nähe, auf dem Schwemm­ke­gel des Fen­ner Baches. Zu den letz­te­ren gehört die Lage Feld, wo unser Gewürz­tra­mi­ner wächst. Haupt­säch­lich auf Grund zweier Eigen­schaf­ten heben sich letz­tere Wein­gär­ten von den Tal­la­gen ab. Der geringe (um die 20 m) aber in die­sem Fall doch bedeut­same Höhen­un­ter­schied sowie die Zusam­men­set­zung des Bodens. Auf dem Schwemm­ke­gel hält sich näm­lich die nächt­li­che Abküh­lung in Gren­zen und der Unter­grund ist ein­zig vom ange­schwemm­ten Dolo­mit­schutt cha­rak­te­ri­siert, wodurch ein leh­mig san­di­ger, basi­scher Boden vor­herrscht.

Quat­tro dei nos­tri vigneti si tro­vano nel fon­do­valle, tre in vici­nanza del paese, sul conoide del rio Favo­gna. Il vigneto Feld, da dove viene il nos­tro Gewürz­tra­mi­ner, appar­ti­ene a quest’ultimi. Si dis­tin­guono soprat­tutto per due cose: per una seb­bene limi­tata dif­fe­renza in alti­tu­dine di 20 m e per una dif­fe­rente com­po­si­zione del ter­reno. Infatti sul conoide l’escursione ter­mica è minore ed il ter­reno ori­gi­nato solo dai detriti dolo­mi­tici è arg­il­losab­bioso e leg­ger­mente basico. 

1973 wur­den dort unse­ren ers­ten Gewürz­tra­mi­ner-Reben gesetzt, aber die Anlage wurde lei­der nicht sehr alt. Sehr viel Stö­cke fie­len der Esca-Krank­heit — die Sorte ist dies­be­züg­lich sehr emp­find­lich — zum Opfer, wobei das Erset­zen der abge­stor­be­nen Reben sich als schwie­rig her­aus­stellte. Zudem war die Qua­li­tät der voll­stän­dig aus Holz bestehen­den Pergl sehr schlecht, wes­we­gen in der Folge das Laub­dach sich immer mehr senkte und das Bege­hen sowie das Befah­ren der Anlage immer mühe­vol­ler wur­den. 2004, nach 31 Jah­ren, wurde schließ­lich ein Schluss­strich gezo­gen, d.h. die alte Anlage wurde gero­det und der Wein­gar­ten neu bepflanzt. Wie­der Gewürz­tra­mi­ner, dies­mal aber das den sor­ten­ei­ge­nen Wuchs­ei­gen­schaf­ten viel bes­ser ent­spre­chende Spa­lier­sys­tem und die Rei­hen par­al­lel zu den Längs­sei­ten geführt, was wie­derum die Mecha­ni­sie­rung erleich­tert.

Nel 1973 sono state pia­n­tate lì le nostre prime viti di Gewürz­tra­mi­ner, ma l’impianto non fu di lunga durata. Molti ceppi diven­nero vit­time del mal dell’esca (questo viti­gno ne è par­ti­co­larmente sen­si­bile) e la loro sosti­tu­zione fu dif­fi­cile. Inoltre la qua­lità del mate­riale delle per­gole com­ple­ta­mente in legno non era la migliore per cui si abbassa in con­ti­nu­a­zione ren­dendo dif­fi­cile il pas­s­ag­gio sia a piedi che con le mac­chi­nari agri­coli. Nel 2004, dopo 31 anni, abbiamo chi­uso il capi­tolo estir­pando e reimpi­a­n­tando il vigneto. Di nuovo Gewürz­tra­mi­ner, questa volta però col sis­tema di alle­va­mento a spal­liera che ris­petta molto di più il com­por­ta­mento assur­gente della varietà e con i filari par­al­leli ai lati lunghi per faci­li­tare la mecca­niz­za­zione.

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