Flaschenformen — Tipologie di bottiglie

2016-09-05_21-51-59

90 % der Kun­den mer­ken es nicht, 99 % schät­zen es nicht. Aber ich kann damit leben. Mit die­sen drei Sät­zen kann man eigent­lich das Thema Wert­schät­zung der Fla­schen­for­men am Wein­hof Kobler zusam­men­fas­sen. Mir war es schon in mei­ner Hob­by­win­zer­zeit wich­tig, die ver­schie­de­nen Weine in die für sie tra­di­tio­nelle Fla­schen­form zu fül­len. Als rela­tiv neuer Wein­bau­be­trieb ver­fü­gen wir über keine Tra­di­tion und möch­ten auch nicht so tun als ob. Die Eti­ket­ten, der Wein­raum, die Kel­le­r­er­wei­te­rung usw. spre­chen dies­be­züg­lich eine klare Spra­che. Aber wo es eine Tra­di­tion gibt, dort bin ich bestrebt, diese zu pfle­gen. Natür­lich schmeckt ein Gewürz­tra­mi­ner aus der Bor­deaux­fla­sche gleich gut wie einer aus der Schle­gel­fla­sche, aber es gefällt mir irgend­wie nicht. Und des­halb ver­wende ich für die bei­den Grauen Bur­gun­der und den Char­don­nay die Bur­gun­der-, für den Gewürz­tra­mi­ner die Rhein­wein- und für den Caber­net sowie den Mer­lot die Bor­deaux­fla­sche.

Il 90 % dei cli­enti non lo nota, il 99 % non lo app­rezza. Ma mi va bene anche così. Con queste tre frasi si pot­rebbe rias­su­mere la tema­tica della con­si­de­ra­zione delle diverse tipo­lo­gie di bot­ti­g­lie che la nos­tra azi­enda uti­lizza. Già al tempo delle micro­vi­ni­fi­ca­zioni hob­by­sti­che davo import­anza alla scelta della bot­tiglia. Da azi­enda abbast­anza recente non dis­po­niamo di una tra­di­zione e non vogli­amo nean­che fin­gere di averne una. Le eti­chette, la sala di degus­ta­zione e la can­tina infatti lavor­ano con un’espressione con­tem­pora­nea. Però dove una tra­di­zione esiste, la voglio ris­pet­t­are nel pos­si­bile. Natu­ralmente un Gewürz­tra­mi­ner pas­sato in bot­tiglia bordolese ha lo stesso sapore di uno imbot­tigliato nella ren­ana, ma lo stesso la cosa non mi è sim­pa­tica. E per questo uti­lizzo per lo Char­don­nay ed i due Pinot gri­gio la bor­go­gnotta, per il Gewürz­tra­mi­ner la ren­ana e per Caber­net e Mer­lot la bordolese.

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Es geht auch anders — Si può anche diversamente

korkenzierher-drehverschlussDiese Tage habe ich einen Gas­tro­no­men getrof­fen, der meine Weine mit Über­zeu­gung führt und auch den Dreh­ver­schluss für sehr ver­nünf­tig hält. Aber er hat Schwie­rig­kei­ten, die Fla­schen zu öff­nen! Am obe­ren Teil zuzu­pa­cken und dre­hen, wie viele es zuerst ver­su­chen, ist sicher die unge­eig­ne­teste Art; man übt näm­lich dabei Druck auf das Gewinde aus, wes­we­gen die Rei­bung  zunimmt. Am bes­ten mit der gan­zen Hand den gan­zen Ver­schluss in die Hand neh­men und ein­fach auf­dre­hen. Nach­dem aber Bil­der, beson­ders wenn sie bewegt sind, mehr sagen als tau­send Worte, habe ich ein paar kurz­wei­lige Filme zum Thema ver­linkt. Leh­reich und lus­tig.

Questi giorni ho incont­rato un ris­to­ra­tore che pro­pone con con­vin­zione i miei vini e che è anche favor­e­vole alla cap­sula a vite. Però ha dif­fi­coltà ad aprire le bot­ti­g­lie! Tenere in mano solo la parte supe­riore e girare come fanno in tanti all’inizio è il metodo sbagliato; infatti in questo modo si schiac­cia sulla cap­sula e l’attrito della filet­ta­tura aumenta. Meglio pren­der con tutta la mano la chi­u­sura intera e girare sem­pli­ce­mente. Sic­come imma­gini o meglio, filmati, dicono di più di mille parole, ho linkato diversi filmini diver­tenti su questa tema­tica. Istrut­tivi e pia­ce­voli.

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Screw Cap (3): Öffnen Sie ruhig den Wein an der Theke — Apra pure la bottiglia al banco

Freunde werde ich mir bei den aller­meis­ten Som­me­liers heute garan­tiert keine machen, oder viel­leicht erst beim zwei­ten Durch­le­sen. Es geht näm­lich in die­ser drit­ten Folge um das Öff­nen der Wein­fla­sche vor dem Gast. Land­läu­fig wird die­ser Vor­gang als die Para­de­dis­zi­plin im Berufs­bild des Wein­kell­ners gese­hen, wobei gerade die man­gelnde Pro­dukt­si­cher­heit, wel­che der Natur­kork dem Wein ver­leiht, wesent­lich dazu bei­trägt, die­sen Ablauf zur Zeri­mo­nie hoch­zu­sti­li­sie­ren.

Alla prima let­tura sarà dif­fi­cile che io diventi sim­pa­tico alla mag­gior parte dei som­me­liers pro­fes­sio­nisti. La terza pun­tata sulla chi­u­sura a vite tratta infatti la stappa­tura della bot­tiglia al ris­tor­ante. Per la massa dei con­su­ma­tori ciò non è solo l’unica parte cono­sci­uta del suo lavoro, ma anche quella dove fa vedere la sua vera bra­vura. Inoltre è sin­to­ma­tico che pro­prio il rischio di odore/sapore di tappo con­tri­buisce note­volmente a sti­liz­zare la stappa­tura ad una vera e pro­pria ceri­mo­nia.

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Screw Cap (1): Ich mache Qualitätswein — Io produco vino di qualità

Diese Aus­sage mag jetzt hoch­nä­sig klin­gen, aber manch­mal, wenn ich das gefühlte hun­dert­tau­sendste Mal am Tag gefragt werde, warum ich denn den Dreh­ver­schluss ver­wende, ver­liere ich etwas die Ruhe (ja, ist unpro­fes­sio­nell, ich weiß) und beginne pro­vo­kante Ant­wor­ten zu geben. Die Gesich­ter der Gesprächs­part­ner zei­gen zumeist unver­hoh­lene Ver­blüf­fung ob der uner­war­te­ten Ent­geg­nung. Und dabei ist es ja auch wahr: Je wert­vol­ler ein Wein ist, desto mehr Scha­den ent­steht, wenn er wegen des Kork­ge­schma­ckes weg­ge­leert wer­den muss. Inso­fern wäre es nur allzu logisch, dass jeder Pro­du­zent bei einer all­fäl­li­gen Umstel­lung auf das alter­na­tive Ver­schluss­sys­tem mit sei­nem teu­ers­ten Wein anfan­gen sollte. Beginnt man aber, wie schon oft beob­ach­tet, mit der Basis­li­nie, dann holt man den Schraub­ver­schluss nie so rich­tig aus der Schmud­del­ecke.

Questa dichiara­zione può sem­brare pres­un­tuosa, ma dopo essere stato doman­dato quel giorno forse la cen­to­mil­le­sima volta per­chè uti­lizzo la cap­sula a vite perdo la calma (sì lo so, è un com­por­ta­mento poco pro­fes­sio­nale) e comin­cio a dare ris­poste pro­vo­ca­to­rie. Le facce degli inter­lo­cu­tori di seguito non ries­cono a nas­con­dere lo sbal­or­di­mento che questa affer­ma­zione nor­malmente crea. E poi è anche vero: Più un vino è pre­zioso più danno si avrà se lo si deve get­t­are a causa del dif­fetto di tappo. Di con­se­guenza è più che logico che in caso di con­ver­sione si dov­rebbe comin­ciare con il vino più caro. Se invece, come ho notato spesso, si comin­cia con la linea base, non si tras­mette molta con­vin­zione.

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Quick Response

Seit ein paar Tagen sind die ers­ten Weine des Jahr­gangs 2010 im Han­del. Der Char­don­nay Oge­aner und der Mer­lot Kret­zer Kotz­ner. Es sind jene Weine, von denen ich noch am wenigs­ten Fla­schen pro­du­zie­ren kann und wel­che des­halb auch immer als erste aus­ver­kauft sind. Mein momen­ta­nes Ziel, mit allen Weiß­wei­nen erst im Herbst/Winter des Jah­res nach der Pro­duk­tion in den Han­del zu gehen, klappt mit den bei­den also noch nicht. Neu ist für die Fül­lung 2011, dass am Rückeneti­kett u.a. ein zwei­di­men­sio­na­ler Strich­code, der soge­nannte QR-Code, ange­bracht ist.

Da pochi giorni i primi vini dell’annata 2010 sono in com­mer­cio. Sono  lo Char­don­nay Oge­aner ed il Mer­lot Kret­zer Kotz­ner. Sono i vini di cui ne ho ancora di meno ed i quali di con­se­quenza sono i primi ad essere esau­riti. L’intento di andare in ven­dita sol­tanto verso l’autunno/inverno del prossimo anno con i miei bian­chi ed il rosato in questo caso non fun­ziona ancora. La novità dell’imbottigliamento 2011 comun­que è la stampa sulla retroeti­chetta di un codice a barre bidi­men­sio­nale, il così­detto QR-Code.

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Bag in Box: Wann bricht der Damm? — È giunta la svolta?

Damit keine Zwei­fel auf­kom­men: Ich plane nicht, meine Weine dem­nächst in ande­ren Behäl­ter­for­men zu fül­len. Aber meine Ein­stel­lung zu alter­na­ti­ven Ver­pa­ckungs­ar­ten hat sich letzt­lich schon geän­dert. Eigent­lich, das ist wich­tig fest­zu­stel­len, wurde der erste unvoll­stän­dige Ent­wurf die­ses Arti­kels bereits im Dezem­ber 2008 geschrie­ben. Denn damals bin ich auf die Seite von hauswein.de gesto­ßen. Und das schlichte Design ihres Wein­wür­fels hat es mir ange­tan, immer noch.

Non che sor­gano dubbi: non sto pen­sando a cam­biare la tipo­lo­gia dei miei con­te­ni­tori. Però il mio att­eg­gia­mento circa un packa­ging alter­na­tivo è cam­biato ulti­ma­mente. In verità, una bozza incom­pleta di questo arti­colo risala già al dicembre 2008. Allora ho scoperto hauswein.de (let­te­ralmente: vino di casa). Il disegno sobrio del cubo mi ha col­pito e mi piace tut­tora.

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