Danke Hartmut — Grazie Burian

Es ist nicht leicht, es uns Wein­bau­ern meteo­ro­lo­gisch recht zu machen. Zuerst muss es an den rich­ti­gen Momen­ten reg­nen, damit die Rebe sich gut ent­wi­ckeln kann, aber ja nicht zu oft und zu viel um die all­ge­gen­wär­ti­gen Pilz­krank­hei­ten nicht unnö­tig zu för­dern. Die rich­tige Wärme wird gebraucht, um die Trau­ben­reife zu gewähr­leis­ten, aber wenn es in der Rei­fe­zeit zu warm ist, ris­kiert man, dass die Aro­men “ver­brannt” wer­den. Im Win­ter soll es kalt sein, weil das hilft, die Schäd­linge zu dezi­mie­ren, aber ja nicht zu viel, weil sonst die Reben, beson­ders wenn es gleich­zei­tig auch noch tro­cken ist, dem Käl­te­tod erlie­gen. Und so wei­ter und so fort.

Non è facile sod­dis­fare i viti­colt­ori sul lato meteo­ro­lo­gico. Deve pio­vere al momento giusto per­ché le viti si svi­lup­pino, ma guai se troppo o troppo spesso per­ché le malat­tie critto­ga­mi­che, sempre in agguato, ne appro­fit­ter­eb­bero. Ci vuole abbast­anza bel tempo per garan­tire la matu­ra­zione ma nean­che troppo in quanto le tem­pe­ra­ture troppo alte prima della ven­dem­mia ris­chiano di “bru­ciare” gli aromi. In inverno ci vuole il freddo per deci­mare i pato­geni, però se fa troppo freddo, soprat­tutto in com­bi­na­zione con sic­cità, le viti muoi­ono. E così via…

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Kamera ab! — Ciak, si gira!

Zeit­raf­fer­filme haben auf mich immer schon fas­zi­nie­rend gewirkt. Koyaa­nis­qatsi — wer erin­nert sich noch? — hat mich sei­ner­zeit extrem berührt. Die heu­tige digi­tale Tech­nik erlaubt es inzwi­schen jedem, mit die­sen Tech­ni­ken zu expe­ri­men­tie­ren.  So habe ich diese Methode bis­her genutzt, den Bau­fort­schritt unse­rer Kel­le­r­er­wei­te­rung zu doku­men­tie­ren und um die Dar­stel­lung unse­rer nor­ma­ler­weise zwei Tage dau­ernde Wein­ab­fül­lung auf wenige Minu­ten zu kon­zen­trie­ren. 

Rip­rese a cadenza acce­le­rata mi hanno da sempre impres­sio­nato. Koyaa­nis­qatsi — qual­cuno si ricorda ancora? — mi ha a suo tempo molto toc­cato. La tec­nica digi­tale odierna per­mette ormai a tutti di spe­ri­men­tare con questa meto­do­lo­gia. In pas­sato ho uti­liz­zato infatti questo tipo di filmato per docu­men­tare l’ampliamento della nos­tra can­tina e per con­cen­trare la rapp­re­sen­ta­zione dell’imbot­tigli­a­mento di due gior­nate in pochi minuti. 

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Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, beson­ders in Wald­nähe sind die Eulen­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, seit jeher ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren Anla­gen ohne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den anrich­ten, ist neu. Vori­ges Jahr schon habe ich  im Wein­gar­ten Feld immer wie­der Reb­stö­cke beob­ach­tet, wel­che zwar eine nor­male Laub­wand, aber keine Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke angren­zend in der glei­chen Reihe, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Triebe und fres­sen zuerst die geschwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Triebe. Den Tag ver­brin­gen die Tiere wie­der sicher im Boden, wo sie sich etwas spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Neben­au­gen aus, aber diese tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. Inso­fern ist die ver­mehrte Anwe­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua ange­hö­ri­gen Schäd­linge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vigneti col­li­nari, soprat­tutto in vici­nanza del bosco, le not­tue cos­ti­tuis­cono da sempre un pro­blema. Che com­paiano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nos­tro vigneto Feld diversi ceppi che ave­vano la parete fogliare nor­male ma che erano privi di grap­poli. Di solito da due a quat­tro viti in serie sullo stesso filare, sin­tomi uni­voci. Infatti le larve di questi lepi­dot­teri del genere Noc­tua sal­gono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e ger­mo­gli appena sboc­ciati. Di giorno si anni­dano nel ter­reno, dove si tras­for­mano più tardi in cri­sal­idi. Al posto della gemma princi­pale sboc­ciano quelle secon­da­rie ma queste solo in pochis­simi casi portano dei grap­poli. Per questo la com­parsa mas­sic­cia di questo fitof­ago com­porta danni quan­ti­ta­tivi sen­si­bili. 

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Der dritte “Feld” — Il terzo “Feld”

Mitte Februar haben wir mit dem Schnitt der Jungre­ben im Wein­gar­ten Unter­feld die Schnittsai­son been­det. Die Char­don­nay-Stö­cke kom­men jetzt in das dritte Stand­jahr und von den aller­meis­ten erwarte ich mir auch schon einen ers­ten merk­ba­ren Ertrag.

Con il taglio delle gio­vani viti nel vigneto Unter­feld abbiamo con­cluso la pota­tura inver­nale di quest’anno. I ceppi di Char­don­nay comin­ciano il loro terzo anno di dimora e dalla mag­gior parte di loro mi aspetto un primo modesto rac­colto.

2014 haben wir die letzte in mei­nem Eigen­tum ver­blie­be­nen Obst­wiese mit die­sem Wein­gar­ten getauscht, die Umstel­lung des Betrie­bes zu nur Wein­bau ist also kom­plett voll­zo­gen. Mit dem direkt unter dem Dorf am Beginn der Tal­sohle gele­ge­nen Unter­feld haben wir also unsere dritte Lage, wo der Begriff Feld im Namen steckt. Zur Erin­ne­rung: Wir besit­zen schon einen Wein­gar­ten in der Lage Feld am Mar­grei­der Schwemm­ke­gel, mit Gewürz­tra­mi­ner bestockt, und noch län­ger eine Anlage im Ober­feld, im nörd­li­chen Tal­bo­den der Gemeinde gele­gen, wo einer unse­rer bei­den Grauen Bur­gun­der wächst.

Nel 2014 abbiamo acqui­sito questo vigneto cam­bi­an­dolo con il nos­tro ultimo meleto rimasto. Con ciò la con­ver­sione dell’azienda a sol­amente vigneto si è con­clusa. L’Unter­feld, situato diret­ta­mente sotto il paese di Magrè, all’inizio del fon­do­valle, è il terzo degli appez­zamenti in cui nome è con­ten­uto il ter­mine Feld. Accanto al Feld vero e pro­prio, che è impi­a­n­tato con Gewürz­tra­mi­ner e che è dis­lo­cato sul conoide del paese, abbiamo anche un vigneto in zona Ober­feld, cioè nel fon­do­valle set­ten­trio­nale del comune dove invece col­tivo le uve di uno dei nos­tri due Pinot gri­gio.

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Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert — La strada dell’inferno è lastricata di buone intenzioni

Die­ser Spruch, der übri­gens viele Väter zu haben scheint, wir immer wie­der her­an­ge­zo­gen, um auf die Sinn­lo­sig­keit von guten Vor­sät­zen pla­ka­tiv hin­zu­wei­sen. Sicher­lich wer­den an die Jah­res­wende zu viele Hoff­nun­gen geknüpft, so dass diese auch ver­wirk­licht wer­den kön­nen und schnell droht die Eupho­rie wie­der ein­mal in Resi­gna­tion oder Frust umzu­schla­gen. Doch sich gar keine Ziele für das neue Kalen­der­jahr zu ste­cken, wäre das wirk­lich eine viel bes­sere Alter­na­tive?

Questo detto, che sem­bra avere più autori, viene spesso uti­liz­zato per evi­den­ziare in modo abbast­anza sug­ges­tivo l’inutilità dei buoni pro­po­siti. Certo che all’inizio dell’anno i buoni pro­po­siti presi sono troppi per essere messi in pra­tica ed e facile che dall’euforia ini­ziale si cada per l’ennesima volta in ras­segna­zione o frus­tra­zione. D’altra parte, non pensare a nes­sun obi­et­tivo da rag­gi­ungere nel nuovo anno vi pare un’alternativa valida?

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Begrünung im Weingarten: Bodenpflege und Biodiversität (2) — Inerbimento del vigneto: Gestione del suolo e biodiversità (2)

Im vori­gen Bei­trag habe ich dar­über berich­tet, wie in Süd­ti­rol zur Zeit die Begrü­nung zumeist gehand­habt wird. Eine durch­wegs nie­der gehal­tene, grä­ser­ori­en­tierte, mit dem Haupt­ziel, die Ero­sion zu ver­hin­dern, Dau­er­hu­mus auf­zu­bauen, die Ver­dich­tung zu mini­mie­ren und die Befahr­bahr­keit zu garan­tie­ren. Nach­dem diese Boden­pfle­ge­form hier seit bald 50 Jah­ren flä­chen­de­ckend ver­brei­tet ist, liegt eini­ges an Erfah­rung vor, wes­halb unsere Wein­bau­re­gion seit Anfang an eine wich­tige Rolle im “Inter­na­tio­na­len Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” u.a. spielt. 

Nel post pre­ce­dente ho par­lato di come viene gestito l’inerbimento in Sud­ti­rolo. È cos­ti­tuito per di più da gra­m­i­nacee, viene ten­uto basso e viene fatto princi­palmente per evi­t­are l’erosione, accu­mu­lare humus di strut­tura, per mini­miz­zare il com­pat­ta­mento del ter­reno e per garan­tirne la pra­ti­ca­bi­lità da parte dei mezzi. Sic­come da ormai 50 anni quì si pra­tica questo tipo di ges­tione del suolo è matu­rato un bel po’ di espe­ri­enza. Per cui la mia zona è pre­sente nei diversi gruppi di lavoro spe­ci­fici come per esem­pio nell’ “Inter­na­tio­na­ler Arbeits­kreis für Boden­be­wirt­schaf­tung und Qua­li­täts­ma­nage­ment im Wein­bau” (Gruppo di lavoro inter­na­zio­nale per la ges­tione del suolo e della qua­lità in viti­col­tura).

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Unsere Weine — I nostri vini: Cabernet Franc Puit

Warum habt ihr einen Caber­net Franc?” Diese Frage wir mir immer wie­der auf Wein­ver­an­stal­tun­gen gestellt. Es wird dabei gemeint, warum wir nicht statt­des­sen die zumin­dest bei uns viel ver­brei­te­tere Sau­vi­gnon-Vari­ante anbauen. Nun, die Ant­wort ist eigent­lich eine ganz ein­fa­che und ist ledig­lich anbau­tech­nisch begrün­det. 2001 war der Wein­gar­ten Puit nach einem kur­zen Apfel­an­bau-Inter­mezzo wie­der mit Reben zu bepflan­zen und es war bekannt, dass die Bor­de­lai­ser­reb­s­or­ten in Mar­greid einen für sie gut geeig­ne­ten Stand­ort vor­fin­den.

Per­ché avete un Caber­net Franc”? Questa domanda mi viene posta fre­quen­te­mente alle mani­fes­ta­zioni vina­rie. Si vuole sapere per­ché non abbiamo piut­tosto la vari­ante Sau­vi­gnon, molto più dif­fusa dalle mie parti. La ris­posta è sem­plice e di ordine agro­no­mico. Dopo un breve inter­mezzo frut­ti­colo l’appezzamento Puit nel 2001 era da ripi­a­n­t­are a vite ed è cosa nota che le varietà bordolesi tro­vano a Magrè una zona ido­nea per la loro col­ti­va­zione. 

Die Jah­res­ver­läufe waren aber damals hin­sicht­lich des Wit­te­rungs­ver­laufs im Schnitt anders als heute. Ten­den­zi­ell küh­ler und oft mit län­ge­ren Regen­pha­sen anfangs Okto­ber, wel­che u.a. die Luft, und noch mehr die Böden, merk­lich abkühl­ten. Die voll­stän­dige tech­no­lo­gi­sche Reife des Caber­net Sau­vi­gnons, der in unse­rem gebiet­spe­zi­fi­schen Sor­ti­ment immer die spät­rei­fendste Reb­sorte dar­stellt, war dadurch auch in an sich wär­me­ren Lagen nicht immer sicher­ge­stellt. Es konnte pas­sie­ren, dass die Mai­schen in sol­chen Jah­ren auf­ge­bes­sert wer­den muss­ten, die Gerb­stoffe hart blie­ben sowie grün­li­che Noten im fer­ti­gen Wein fest­stell­bar waren.

Gli anda­menti cli­ma­tici allora erano in media diversi da quelli di oggi. Ten­den­zi­almente più fre­schi con spesso un peri­odo di piogge all’inizio di ottobre, che abbass­ava in modo sen­si­bile la tem­pe­ra­tura dell’aria, ma soprat­tutto quella del ter­reno. Per cui la piena matu­ra­zione tec­no­lo­gica del Caber­net Sau­vi­gnon, che nel cor­redo ampelo­gra­fico locale cos­ti­tuisce la varietà più tar­diva, non fu sempre assi­cu­rata. Suc­cesse più volte che i suoi mosti ave­vano biso­gno dell’arricchimento, che i vini ave­vano un tan­nino duro in quanto imma­turo, che libe­r­as­sero aromi verdi.

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Pergeln sind fertig! — Finito le pergole

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Nein, bitte nicht miss­ver­ste­hen, mit dem Sys­tem der Perg­ler­zie­hung haben wir noch nicht abge­schlos­sen. Ganz im Gegen­teil, die andau­ernde Kli­ma­er­wär­mung lässt sie wie­der inter­es­san­ter erschei­nen als noch vor eini­gen Jah­ren; aber dar­über könnte ich ein ande­res Mal aus­führ­li­cher schrei­ben. Ich wollte eigent­lich sagen, dass wir mit dem Schnitt der Pergl (ca. ein Drit­tel unse­rer Wein­bau­flä­che) ges­tern fer­tig gewor­den sind, heute fah­ren wir mit den auf Draht­rah­men gezo­ge­nen Reben fort. Deut­lich frü­her als die ande­ren Jahre, denn wir haben zei­ti­ger begon­nen und wur­den auch nie durch Schlecht­wet­ter oder andere anfal­lende Arbei­ten im Betrieb auf­ge­hal­ten.

No, prego non frain­ten­dermi, non abbiamo finito di col­ti­vare la vite alle­vata a per­gola. Anzi, al con­tra­rio, il ris­cal­da­mento glo­bale la fa ritornare inter­es­sante ris­petto a quanto la si con­si­der­ava ancora qual­che anno fa; ma di questo forse un giorno farò un post appo­sito. Volevo invece dire che ieri abbiamo finito col la pota­tura delle nostre per­gole (circa un terzo della nos­tra super­fi­cie vitata), oggi con­ti­nue­remo con le spal­liere. Net­ta­mente prima che negli anni pre­ce­denti, in quanto abbiamo comin­ciato prima ma anche per­ché non c’era il mal­tempo o altri lavori impre­visti ad ostaco­la­rci.

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Unsere Weine — I nostri vini: Merlot Kretzer Kotzner

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Viele Mer­lot Rosé gibt es in Süd­ti­rol nicht, mei­nes Wis­sens sind es nicht mehr als fünf ver­schie­dene. In einer Region, wo der Lag­rein Kret­zer sehr ver­brei­tet und bekannt ist, haben es andere Weine die­ser Mach­art nicht ganz leicht. Und wenn dann große Grup­pen Kon­su­men­ten momen­tan laut­hals nach Lag­rein und Blau­bur­gun­der fra­gen, wird die Arbeit sicher­lich nicht leich­ter. Aber der Mer­lot gehört, wie ich schon vor­mals berich­tete, seit lan­gem zur Wein­bau­tra­di­tion mei­nes Ortes, wes­we­gen es mir schon der Trotz gebie­tet, die Skep­sis gegen­über die­ser Sorte im all­ge­mei­nen und die­ser Mach­art im spe­zi­el­len Lügen zu stra­fen. 

Non ci sono tanti Mer­lot rosati sud­ti­ro­lesi, da quello che sap­pia io non più di cin­que. In una regione, dove il Lag­rein Kret­zer è molto dif­fuso e cono­sci­uto è dif­fi­cile che si affer­mino altri vini della stessa tipo­lo­gia. Quando poi secondo la ten­denza attuale tutti richie­dono Lag­rein e Pinot nero il lavoro non è faci­li­tato. Il Mer­lot però appar­ti­ene da tempo alla tra­di­zione viti­cola del mio paese per cui è già per osti­na­zione che con­ti­nuo a lavor­arci con impegno e con­vin­zione, anche sulla tipo­lo­gia rosato.

Es ist kein Kret­zer oder Rosé, der von einem Saft­ent­zug stammt, son­dern die Mai­sche maze­riert vor Gär­be­ginn in der Presse bzw. Tank für ca. 48 Stun­den und wird danach mit wenig Druck abge­presst. Er ist also nicht ein Neben­pro­dukt, das ent­steht, weil man den Rot­wein ver­bes­sern will. Dem­entspre­chend wird er im glei­chen Rei­festa­dium gele­sen und mit ähn­li­chem Hekt­ar­er­trag pro­du­ziert wie die Riserva-Ver­sion in unse­rem Pro­gramm. Der für einen Roséwein späte Ern­te­ter­min rührt auch daher, dass Mer­lot — und natür­lich auch Caber­net — bis ins fort­ge­setzte Rei­festa­dium von vege­ta­len Aro­men gekenn­zeich­net sind. Würde ich also den Mer­lot zu der Zeit wim­men, wo der Wein trin­kige 12 oder 13 Vol % Alko­hol hätte, wür­den einem aus dem Glas vege­tale Aro­men wie grü­ner Paprika, frisch geschnit­te­nes Gras oder gekoch­tes Gemüse ent­ge­gen­kom­men; für (nicht nur) mich ein sen­so­ri­sches Worst-Case-Sze­na­rio. Statt­des­sen erin­nert er frucht­be­tont nach Him­beere und Erd­beere, etwas Kir­sche ist auch dabei. 

Non è un rosato da salasso, il pigia­d­i­ras­pato sub­isce una mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva in pressa e ser­ba­toio per circa 48 ore a tem­pe­ra­tura di can­tina, prima di sub­ire una pres­sa­tura molto sof­fice. Per cui non è un sot­to­pro­dotto che nasce per­ché si vuole migliorare il rosso. Infatti viene pro­dotto con le rese para­go­na­bili a quelle del Mer­lot da riserva ed anche la data di ven­dem­mia è molto simile, quest’anno addi­rit­tura posti­ci­pata. La scelta della ven­dem­mia in sur­ma­tu­ra­zione deriva dal fatto che sia Mer­lot che Caber­net sono carat­te­riz­zati da aromi vege­tali fino poco prima della piena matu­ra­zione. Se ven­dem­mi­assi il Mer­lot a quel punto dove dar­ebbe un vino molto bevi­bile da 12 o 13 gradi alco­lici si sen­ti­reb­bero nel bic­chiere aromi che ricordano il pepe­rone verde, erba appena tagliata o ver­dura cotta, insomma il worst case orga­n­o­let­tico per me e penso anche per altri. Invece sa di lam­pone e di fra­gola e c’è anche un po’ di cilie­gia. 

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Einmal ist immer das erste Mal — C’è sempre una prima volta

2016-10-02_08-05-31

Heuer, im Zuge der elf­ten pro­fes­sio­nel­len Ein­kel­le­rung am eige­nen Wein­hof, konnte ich mich erst­mals durch­rin­gen, eine Mai­sche­stand­zeit zu ver­su­chen. Das Wort “durch­rin­gen” ist viel­leicht etwas über­trie­ben, es war bis­her ein­fach keine für mich wich­tige Option. Ich war über­zeugt, und bin es auch heute eher schon als nicht, dass unter mei­nen Bedin­gun­gen der Kon­takt des Mos­tes mit den Scha­len vor der Gärung keine Qua­li­täts­ver­bes­se­rung erbringt.

Quest’anno, all’undicesima ven­dem­mia pro­fes­sio­nale nella pro­pria azi­enda sono arri­vato con sforzo alla decisione di pro­vare la mace­r­a­zione pre­fer­men­ta­tiva. Suona strano, ma sem­pli­ce­mente per me finora non era un’opzione così importante da pren­dere in seria con­si­de­ra­zione. Ero con­vinto e lo sono in parte anche oggi, che nelle mie con­di­zioni il con­tatto del mosto con le bucce prima della fer­men­ta­zione non porti ad un migliora­mento qua­li­ta­tivo. 

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