Die gute Nachricht: 2016 wird kein früher Jahrgang — La buona notizia: 2016 non sarà un’annata precoce

Reifetest2016

Da sagt uns zumindest die erste Ausgabe des wöchentlich erscheinenden Reifetests des Versuchszentrums Laimburg. Beispielhaft die hier wiedergegebene Grafik, welche den Zuckergehalt zum Zeitpunkt der ersten Probenahme wiedergibt. Wie man sieht, haben wir seit 2005 den tiefsten Wert in dieser durchaus repräsentativen Anlage. Natürlich sind zu diesem Zeitpunkt erst Tendenzen hinsichtlich des weiteren Reifeverlauf sichtbar, die roten Sorten werden auch erst an den nächsten Terminen beprobt, aber ein wichtiger Anhaltspunkt ist in jedem Fall gegeben.

Questo almeno ci dicono i risultati del primo test settimanale di maturazione pubblicato dal Centro Sperimentale Laimburg. Il grafico riportato che riproduce i contenuti zuccherini è significativo. Si vede chiaramente che quest’anno è stato rilevato in questo vigneto rappresentativo il valore più basso di concentrazione zuccherina dal 2005. Al momento si possono vedere logicamente solo tendenze grossolane, con i prelievi sui vitigni a bacca rossa più tardivi si comincerà soltanto le prossime settimane, ma un importante dato di riferimento intanto c’è.

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Gruppenarbeit — Lavoro di gruppo (5): Laimburg

Laimburg_Hofansicht

Wenn es um die notwendigen Weinanalysen geht oder wenn ich kellerwirtschaftliche Beratung vor schwierigen Entscheidungen in Anspruch nehmen muss, wende ich mich vertrauensvoll an das Weinlabor und die Sektion Kellerwirtschaft im Versuchszentrum Laimburg. Nicht nur, weil es nicht mehr als 20 Autominuten von mir entfernt liegt, sondern auch weil ich aufgrund meiner mehrjährigen Tätigkeit dort von der Qualität der Arbeit überzeugt bin. Es freut mich, dass ich durch die Inanspruchnahme obiger Dienstleistungen mit meinen ehemaligen Arbeitskollegen noch in regelmäßigem Kontakt bin. Hilfreich ist dabei auch, dass ich weiterhin Mitglied im Panel der Versuchsweinkoster bin und auch in der internen Kostkommission der Vereinigung Tirolensis Ars Vini.

Quando mi servono analisi dei mosti e dei vini o quando ho bisogno di qualche consiglio prezioso prima di decisioni importanti mi rivolgo fiduciosamente al Laboratorio enologico ed alla Sezione Enologia del Centro di sperimentazione Laimburg. Non solo perché dista da me solo 20 minuti di macchina ma anche perché dopo averci lavorato lungamente sono anche convinto della qualità del servizio fornito. Mi piace potere rimanere così ancora in contatto con i miei ex colleghi di lavoro. In questo senso è inoltre piacevole far parte ancora del panel di degustazione dei vini sperimentali e di poter assaggiare per l’associazione Tirolensis Ars Vini.

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Individuell reifen — Maturo a modo mio

Das scheint der Leitsatz der Weingärten des Jahres 2010 — zumindest in Südtirol — zu sein. Die Daten aus dem 3. Reifetest des Versuchszentrums Laimburg lassen diese zwischenzeitlichen Schlüsse zu. Zwar liegen wir im Schnitt gegenüber dem frühreifen Jahr 2009 um 7 bis 10 Tagen zurück, doch mit den Durchschnitten ist da so eine Sache, spiegeln sie doch oft eine wahre aber doch abstrakte, weil im Einzelfall dann doch nicht zutreffende Tendenz wider. So ist der Reiferückstand in einigen getesteten Anlagen sehr ausgeprägt, andere wiederum sind in der Reife mehr als durchschnittlich fortgeschritten. Richtigerweise wird im Begleittext von Andreas Sölva und Ulrich Pedri darauf hingewiesen, dass anlagenspezifische Erhebungen von Seiten der Produzenten heuer wichtiger denn je sind.

Questo sembra essere il motivo conduttore dei vigneti nel 2010, almeno in Sudtirolo. I dati del 3° test di maturazione del Centro Sperimentale Laimburg al momento permettono queste di trarre queste conclusioni. È vero che in media siamo in ritardo rispetto all’anno scorso di 7 – 10 giorni, ma bisogna tener presente che la media aritmetica e spesso un dato astratto che non corrisponde con le singole realtà. Infatti in alcuni vigneti la tendenza tardiva è molto accentuata, in altri invece la maturazione è più progredita rispetto all’usuale. Giustamente Andreas Sölva e Ulrich Pedri rinnovano nel testo interpretativo la necessità del produttore, specialmente in annate di questo decorso, di misurare la maturazione in tutti i singoli vigneti.

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I’m changing

Armin_KoblerHeute ist mein letzter Arbeitstag im Versuchszentrum Laimburg. Seit 1992 habe ich mich dort in der Sektion Kellerwirtschaft mit Weinforschung beschäftigt. Ich will hier nicht länger ausführen, welch lehrreiche, menschlich bereichernde Erfahrungen ich hier sammeln konnte und warum ich nicht mehr hier arbeiten werde. Dafür ist hier kein Platz.

Oggi è la mia ultima giornata lavorativa al Centro Sperimentale Laimburg. Dal 1992  ho lavorato nella Sezione Enologia occupandomi di ricerca enologica. Quì non vorrei  dilungarmi sulle ricche esperienze tecniche e personali che ho potuto acquisire a Laimburg e neanche sulle ragioni per le quali cesso questa attività. Qui non c’è posto per questo.

Tatsache ist, dass ich mich jetzt mehr dem eigen Betrieb widmen kann und etwas mehr Zeit auch für meine momentane zweite große Aufgabe, der Gemeindepolitik, übrig haben werde. Und vielleicht gibt es auch hier herinnen in Zukunft etwas mehr zu lesen.

Fatto è che d’ora in poi posso dedicare più tempo alla mia azienda e che avrò un po’ più di tempo per la mia seconda attività come politico comunale. E forse si potrà leggere qui più frequentemente qualche cosa di nuovo.

Reifebeginn – Inizio maturazione

2009-07-24_18-03-18Eigenartig schauen sie schon aus, die Trauben im Stadium der beginnenden Reife, wenn sich die Beeren bei den roten Sorten zu färben beginnen (im Bild Merlot der Lage Kotzner). Manche wechseln früher die Farbe, andere später oder nur ganz langsam. Letztere sind jene, welche bei der nun folgenden Ertragsregulierung als Erste auf den Boden geschnitten werden.

Hanno un aspetto strano, i grappoli al momento dell’invaiatura, cioè quando il loro colore virando da verde a blu segna l’inizio della maturazione (nella foto il Merlot nel vigneto Kotzner). Alcuni grappoli cambiano prima il colore, alcuni dopo ed altri ancora molto lentamente. Quest’ultimi saranno i primi ad essere diradati, operazione atta a garantire la resa voluta.

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Reifetest, oder: Das Bangen hat begonnen

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Jetzt hat sie wieder begonnen, die Zeit der Reifetests, der Aussichten auf den Jahrgang, der Vorbereitungen im Keller, des bangen Verfolgens der Wetterprognosen. Interessant, in den diversen Internet-Foren und anderen Medien über die Menge, aber noch mehr über die Qualität des zukünftigen Jahrganges zu lesen. Schade, dass auch Produzenten den bohrenden Fragen der Journalisten nachgeben und sich entweder stark aus dem Fenster lehnen oder sich auf nichtssagenden Allgemeinplätzen tummeln. Angenehm, wenn man auch authentische, differenzierende Berichte lesen kann.

Dabei sollte doch jeder, der einmal Wein gemacht hat wissen und die Erfahrung auch weitergeben, dass momentan, natürlich nur wo es nicht stark gehagelt oder der Peronosporapilz ungehemmt gewütet hat, noch gar nichts fix ist. Zum einen wird der Zustand, wie sich die Trauben zum Zeitpunkt der Lese präsentieren – zumindest in den gemäßigten Weinbauzonen – , in den letzten Wochen und Tagen vor der Ernte in extremer Abhängigkeit vom aktuellen Wetter entschieden, und zudem sind der äußere Zustand der Ware sowie die inneren, analysierbaren Werte eine Sache, die Qualität des trinkfähigen Weines sehr oft wiederum ein anderes Paar Schuhe.

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