Jede Menge gute Vorsätze (1) — I buoni propositi non mancano (1)

resolutionsEigentlich wollte ich dieses Posting schon zum Ende des Landwirtschaftsjahres, also zu Martini (11.11.) schreiben. Leider habe ich aber dieses Vorhaben dauernd ver­­schie­ben müssen, da viele vor­dringlichere Arbeiten in dieser Zeit zu erledigen waren: letzte Kellerarbeiten, be­son­dere Kundenbetreuung im Hinblick auf geringere Wein­mengen (eigenes Posting in Vorbereitung), Prä­sen­ta­tionen (Belgien, Mailand, Piacenza, Verona), Vor­be­rei­tungen für den zukünftigen Export in die USA (Etikettendrucker und Verbrauchsmaterial aussuchen und kaufen, Flaschen umetikettieren), Weiterbildung (nehmen: SIMEI, Agrialp, Lagentagung und geben: CESFOR, Gastvortag an der BOKU), usw. Endlich finde ich jetzt wieder die notwendige Zeit, etwas Ordnung in die über’s Jahr im Weingarten und Keller angesammelten Beobachtungen zu machen, sie zu sortieren, zu bewerten, Rückschlüsse zu ziehen und diese gegebenenfalls umzusetzen.

In realtà volevo scrivere questo post alla fine dell’annata agricola, cioè a San Martino (11/11). Purtroppo ho dovuto rinviare l’intento in quanto avevo da compiere diversi lavori più urgenti: ultimi lavori in cantina, contatti più intensi con i clienti in vista di quantità a disposizione significativamente minori (post in preparazione), pre­sen­ta­zioni (Belgio, Milano, Piacenza, Verona), preparativi per il primo export negli USA (scegliere ed acquistare stampante per etichette e materiale di consumo, reetichettare le bottiglie), formazione (consumare: SIMEI, Agrialp, Convegno su zonazione e dare: CESFOR, relazione presso la BOKU), ecc. Finalmente trovo ora il tempo necessario per mettere ordine nelle osservazioni che ho raccolto in campagna ed in cantina durante l’anno, di valutarli, di trarne le conclusioni e di mettere quest’ultime possibilmente in pratica.

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Schluss mit lustig — Basta scherzare


Pflanzenschutzmäßig bin ich heuer sicherlich an meine Grenzen gestoßen. Zumindest zwischenzeitlich; der Zustand der abgebildeten Chardonnay-Reben bei der Ernte zeigt es klar. Wie schon recht ausführlich voriges Jahr berichtet habe, praktiziere ich den Integrierten Pflanzenschutz. Meine Maxime ist, so selten wie möglich Pflanzenschutzmittel auszubringen. Dafür wird gegen unseren Hauptfeind, die Peronospora, nur gezielt vorbeugend gespritzt d.h. unmittelbar vor prognostizierten Regenfällen, wobei sich der Bekämpfungsbeginn am Erscheinen der Ölflecken der Primärinfektion orientiert.

Circa la difesa della vite ho toccato quest’anno sicuramente i miei limiti. Almeno a breve termine; la foto ripresa alla vendemmia dello Chardonnay è univoca. Come ho già spiegato pratico la lotta integrata. Cerco di fare il numero più basso di trattamenti. Per arrivare a ciò tratto contro la Peronospora, il nemico principale delle nostre viti, in modo preventivo mirato, cioè solo poco prima di presunte precipitazioni. L’inizio della lotta invece si orienta alla comparsa delle macchie d’olio provocate dalle infezioni primarie.

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Die Blattfallkrankheit der Rebe

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So wurde die vom Pilz Plasmopara viticola verursachte Peronospora genannt, als sie Ende des 19. Jahrhunderts, von Amerika kommend, sich in Europa ausbreitete. Bis Kupfer als bis heute wirksames Fungizid entdeckte wurde, gab es keine Mittel dagegen und nach mehreren Infektionen fiel auch tatsächlich ein Großteil des Laubes zu Boden, was nicht nur den gesamten Ernteausfall bedeutete sondern sogar das Überleben der Stöcke gefährdete.

Auf Grund der wieder einmal ungewöhnlichen Witterungsverhältnisse während dieses Frühjahrs und Sommers mit häufigen und ergiebigen Niederschlägen in kurzen Abständen fand dieser Pilz, der auch als Falscher Mehltau bezeichnet wird, mehr als nur ideale Bedingungen vor.

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