Hoffnungen — Speranze

Am nächsten Montag trifft sich das Konsortium Südtiroler Wein zu seiner Jahreshauptversammlung. Ich und die allermeisten anderen Produzenten hoffen, dass daraus die Plattform des Südtiroler Weins entsteht, ein Organ, eine Anlaufstelle für unsere gesamte Weinwirtschaft. Mit einer Sprache sprechend ohne die kostbare Vielfalt zu verleugnen, die uns so bereichert. Anlässlich der Vinea tirolensis Ende August waren der Präsident der Freien Weinbauern Südtirol Michael Graf Goëss-Enzenberg, ich als sein Stellvertreter und das Vorstandsmitglied Stefan Vaja beim Sender Bozen im Mittagsmagazin zu Gast. Erfreulicherweise war der seinerzeit noch designierte Konsortiumsdirektor Hannes Waldmüller auch dabei. Wenn man die anlassgegebenen Hinweise zur Vinea tirolensis ausblendet, dann kommt aus den Statements der Diskussionsteilnehmer doch gut heraus, was ein Freier Weinbauer zu Zeit in Südtirol ist und was dessen Vereinigung FWS will. Von mir aus ein wertvolles Zeitdokument, dem dieser Beitrag etwas helfen soll, dass es sich etwas mehr verbreitet und auch nicht so schnell vergessen wird.

Prossimo lunedì il  Consorzio vini dell’Alto Adige ha la sua assemblea annuale. Io e la stragrande maggioranza dei produttori speriamo che si evolva ad una piattaforma del vino sudtirolese, un punto d’appoggio per l’intera economia vitivinicola provinciale. Che parla con una lingua senza rinnegare la diversità che ci arricchisce fortemente. In occasione della Vinea tirolensis a fine agosto il presidente dei vignaioli sudtirolesi Michael Graf Goëss-Enzenberg, io come suo vice ed il menbro del direttivo Stefan Vaja eravamo ospiti della trasmissione radiofonica Mittagsmagazin della sede RAI di Bolzano. Era con noi anche l’allora designato direttore del consorzio Hannes Waldmüller. La trasmissione si è svolta in lingua tedesca. Un documento audio secondo me importante che spiega molto bene cosa vuol dire essere vignaiolo e che cosa vuole raggiungere la sua associazione locale. Merita essere diffuso un po‘ di più e di non cadere troppo presto nel dimenticatoio.

Mittagsmagazin Spezial 24.8.2012 RAI Sender Bozen:

[audio:https://www.kobler-margreid.com/blog/wp-content/2012/11/FWS_Mittagsmagazin_2012.mp3]

Neues aus der Vill

Angst vor nonkorformistischem Auftreten hatte Stefan Vaja noch nie, in seinem Umfeld fällt er schnell auf. Deshalb war es nur folgerichtig, das auch der erste Wein seines Glassierhofes nicht dem Mainstream folgt. Während im Allgemeinen wieder mehr Weißweine im Stahl- oder großem, gebrauchten Holzfass ausgebaut werden, hat sich der Neumarktner Obst- und Weinbauer sowie Gründungspräsident der Blauburgundertage Südtirol mit seinem ersten Wein, einen Chardonnay, für die an der französichen Tradition angelehnten internationale Variante entschieden.

In der Nase dominiert ein vanilleunterstützes Aroma, was auf die Verwendung von kleinem Holz schließen lässt, eine gewisse Sortentypizität aber trotzdem noch zulässt. Das Mundgefühl ist angenehm cremig, wenn der der biologische Säureabbau m.E. auch etwas mehr Frische übrig lassen hätte sollen. Ein sicherlich interessanter Essensbegleiter. Weiterlesen