New Entries 2011

Der zweite Teil des Jahresrückblickes beschäftigt sich mit den Neuzugängen auf meiner Kundenliste. Zum besseren Verständnis muss man sich meine eigene Verkauskonstellation vor Augen halten: Italien außer Südtirol wird exklusiv vom Wiederverkäufer PropostaVini betreut (ca. 20 % der Gesamtmenge), wobei die Vinotheken Bonatti in Florenz und La Botte Piena in Genua von den Anfangszeiten herrührend weiterhin direkt von mir beliefert werden. Für den ungefähr 65 % betragenden Südtirolanteil helfen mir ein paar Wiederverkäufer vor Ort, der allergrößte Teil wird aber von mir selbst direkt an die Gastronomie und den Einzelhandel verkauft. Insofern bin ich zumeist selbst mein eigener Handelsreisender. Der Ab-Hof-Verkauf hat sich im Moment bei 10 % eingependelt; dass wir in einer tourismusfreien Kleingegend leben merkt man eben auch daran. Nach Deutschland über den Importeur Berdux-Weine gehen schlussendlich grob gerechnet 5 % der Produktion.

La seconda parte della retrospettiva si occupa delle nuove entrate nel mio elenco dei clienti. Per capire meglio la situazione attuale bisogna tener presente la mia configurazione delle vendite: L’Italia ad eccezione del Sudtirolo viene coperta dal distributore PropostaVini con circa il 20 % della produzione totale. Le enoteche Bonatti a Firenze e La Botte Piena a Genova sono invece rimasti clienti diretti in quanto derivanti da rapporti precedenti. Per il 65 % della produzione totale cioè quella piazzata in Alto Adige mi aiuta qualche rivenditore locale, la stragrande maggioranza viene però venduta da me direttamente alla ristorazione ed alle enoteche. Per questo sono molto spesso il mio proprio agente. La vendita a privati in azienda comporta in media il 10 % della produzione. Anche in questo si vede che mi trovo in una microzona priva di turismo. L’importatore tedesco Berdux-Weine infine vende i rimanenti 5 % della produzione aziendale.

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Ein Auslaufmodell? Die Schlussfolgerungen — Una formula stanca? Le conclusioni

Nachdem ich letztlich an den Veranstaltungen Großes Degustationsforum und Terroir Vino teilgenommen habe, dort und in den vergangenen Tagen einiges Feedback erhalten habe, wird es Zeit, ein wichtiges Thema weiterzuführen oder vielleicht zu einem vorübergehenden Schluss zu bringen. Ob die Weinpräsentationen mit der Anwesenheit der Winzer noch zeitgemäß sind, fragte ich Ende März die geschätzen Leserinnen und Leser dieses Weinblogs. Meine Schlussfolgerungen bzw. Eure vergangenen und hoffentlich folgenden Kommentare dazu finden sich der Übersicht halber dort (weshalb die Kommentarfunktion zu diesem Beitrag abgeschaltet ist).

Dopo aver partecipato ultimamente a manifestazioni come il Wine Tasting ForumTerroir Vino, raccogliendo a seguito diversi pareri, mi sembra ora di continuare o concludere, almeno in maniera provvisoria, una tematica a me cara. Alla fine di marzo chiedevo le lettrici ed i lettori di questo blog se secondo loro le degustazioni in presenza dei produttori non siano una forma di comunicazione che ha oltrepassato il suo periodo migliore. Le mie conclusioni ed i vostri commenti di allora nonchè, spero, quelli futuri li trovate raccolti là (per questo non è possibile aggiungere commenti a questo post).

Ein Auslaufmodell? — Una formula stanca?

Seit einiger Zeit stelle ich mir die Frage, ob die üblichen Weinpräsentationen mit der Anwesenheit der Winzer, welche nicht nur ihre Weine zum Kosten ausgeben sondern auch diese vorstellen und auf Fragen der Besucher eingehen, nicht eine Vorstellungart ist, welche die beste Zeit schon hinter sich hat. Warum? Weil ich immer häufiger festestellen muss, dass uns dabei das Publikum abhanden kommt. Es gibt zwar immer wieder Lichtblicke mit viel und interessiertem Zulauf, aber das sind erfreuliche Einzelfälle, welche den Trend kurzfristig unterbrechen und m.E. nur jene Ausnahmen darstellen, welche die Regel bestätigen.

Da un po’ di tempo mi domando, se le degustazioni in presenza dei produttori che non solo versano i vini ma sono anche disponibili a dare spiegazioni non siano una forma di comunicazione che ha oltrepassato il suo periodo migliore. Perchè penso a ciò? Perchè devo constatare che il pubblico viene a mancare. Ci sono ogni tanto delle eccezioni, barlumi di speranza che però interrompono solo brevemente una tendenza, le eccezioni che confermano la regola.

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Osterputz — Pulizie pasquali

Etwas nervig ist es schon, die Seite mit den Bezugsquellen unserer Weine immer wieder zu pflegen. Aber wenn man den Interessierten sagen will, wo man die Produkte auch mit einer bestimmten Sicherheit bekommt, dann bleibt einem nichts übrig, als Listen zu vergleichen, Links einsetzen bzw. auf ihre Aktualität überprüfen, nach Herkunft ordnen, usw.; andrerseits wird einem aber auch vor Augen geführt, was in den letzten Jahren alles an direkten Kontakten aufgebaut worden ist.
Aufgegeben habe ich indes auch jene Betriebe anzuführen, welche von meinen Wiederverkäufern bedient werden. Trotz dass dabei auch illustre Namen sind. Das dauernde, der Aktualität und Vollständigkeit dienende Nachfragen bei ihnen war manchmal recht lästig, wurde auch nicht immer verstanden. Diese Liste war deshalb nie so vollständig und aktuell, wie sie es hätte sein müssen.

È un po’ una seccatura aggiornare di tanto in tanto la lista degli esercizi i quali vendono i nostri vini. Ma se si vuole dire agli interessati con una certa affidabilità dove sono reperibili non rimane altra soluzione che confrontare tabelle, inserire link e controllarne la loro attualità, ordinare le voci secondo la dislocazione geografica ecc.; d’altraparte si vede il lavoro compiuto negli anni trascorsi per quello che concerne i contatti diretti.
Ho rinunciato nel frattempo ad elencare anche le enoteche, gli alberghi ed i ristoranti che vengono forniti dai miei distributori. Nonostante che tra quei ci sono anche esercizi molto rinomati. Le continue richieste per tenere aggiornato questo elenco era fastidioso e non tutti i distributori ne hanno capito il senso. Questa lista perciò era poco utile in quanto mai completa ed aggiornata quanto avrebbe dovuto essere.

Meine wichtigste Begleiterin…

… ist momentan diese Kühlbox. Nicht, dass ich ohne kühlende Getränke in der Arbeit der momentanen Hitze kaum trotzen könnte oder jeden Tag ein Picknick angesagt wäre. Nein, dieses tolle Gerät brauche ich zu dieser Zeit für die Weinvorstellungen bei bestehenden und noch mehr bei potentiellen Kunden.

Auf dem Markt vor der Kellertür möchte ich mehr präsent sein und es gibt bestimmte Restaurants und Önotheken, wo ich fast nur deshalb drin sein möchte, weil mir diese Lokale im Stil und Qualität sehr gefallen. Ein Zugeständnis an meine Eitelkeit. Drei, ab Herbst vielleicht vier Wiederverkäufer verteilen meine Weine bereits in Südtirol, besonders den südlicheren, mir näheren Teil des Landes möchte ich aber selbst betreuen.

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