{"id":12095,"date":"2014-05-27T20:35:14","date_gmt":"2014-05-27T18:35:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/?p=12095"},"modified":"2014-05-27T23:14:59","modified_gmt":"2014-05-27T21:14:59","slug":"erzherzog-johann-1_larciduca-giovanni-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/blog\/2014\/05\/27\/erzherzog-johann-1_larciduca-giovanni-1\/","title":{"rendered":"Erzherzog Johann und der Weinbau in S\u00fcdtirol (1) \u2014 L&#8217;arciduca Giovanni e la viticoltura nel Sudtirolo (1)"},"content":{"rendered":"<p>Wie schon vor einiger Zeit angek\u00fcndigt, ist es mir ein Anliegen, das segensreiche Wirken von <a title=\"Was hat dieser Herrn mit meinem Chardonnay zu tun?\" href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/2014\/03\/29\/was-hat-mein-chardonnay-mit-diesem-herrn-zu-tun_cosa-centra-questo-signore-con-il-mio-chardonnay\/\" target=\"_blank\">Erzherzog Johann<\/a>, speziell was den Weinbau im jetzigen S\u00fcdtirol angeht, auch der digitalen Gemeinde nahezubringen. Grundlage daf\u00fcr ist eine Arbeit, welche der langj\u00e4hrige Amtsdirektor f\u00fcr Obst- und Weinbau Helmuth Scartezzini 2006 in der Zeitschrift &#8222;S\u00fcdtirol in Wort und Bild&#8220; (50, 3, S. 35-42) publiziert hat. Ich danke ihm und der Redaktion f\u00fcr die freundliche \u00dcberlassung des Textes und der Bilder. Die Originalsprache des Textes ist deutsch und wurde unver\u00e4ndert \u00fcbernommen, die italienische \u00dcbersetzung stammt hingegen von mir.<\/p>\n<p><em>Come avevo gi\u00e0 annunciato tempo fa, \u00e8 un mio intento rendere accessibile l&#8217;operato benefico dell&#8216;<a title=\"Cosa centra questo signore con il mio Chardonnay?\" href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/2014\/03\/29\/was-hat-mein-chardonnay-mit-diesem-herrn-zu-tun_cosa-centra-questo-signore-con-il-mio-chardonnay\/\" target=\"_blank\">arciduca Giovanni<\/a> circa lo sviluppo della viticoltura sudtirolese anche alla comunit\u00e0 digitale. La base per ci\u00f2 \u00e8 un lavoro che Helmuth Scartezzini, per molti anni direttore dell&#8217;ufficio provinciale per la frutti- e viticoltura, ha pubblicato nel 2006 nella rivista\u00a0&#8222;S\u00fcdtirol in Wort und Bild&#8220; (50, 3, p. 35-42). Ringrazio lui e la redazione per la gentile cessione del\u00a0testo e delle immagini. La lingua originale del lavoro\u00a0\u00e8 tedesco ed \u00e8 stato riportato invariato. La traduzione italiana \u00e8 invece mia.<br \/>\n<\/em><br \/>\n<em> <a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild1.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12107\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild1.jpg\" alt=\"bild1\" width=\"533\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild1.jpg 944w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild1-300x222.jpg 300w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild1-900x668.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\" \/><\/a><\/em><br \/>\n<em> <!--more--><\/em><\/p>\n<p><!--nextpage-->In der heimischen Weinbaugeschichte gab es naturgem\u00e4\u00df nicht immer nur Zeiten, \u00fcber die in Lob und Erhabenheit berichtet wurde. So d\u00fcrfte auch in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts ein Zustand vorgelegen sein, der Kr\u00e4fte auf den Plan rief und eine neue Ausrichtung einleitete.<br \/>\nDie bisherigen ver\u00f6ffentlichten Weinschriften vermerken dazu, dass auf Anregung des Erzherzogs Johann, 1782-1859, neue Rebsorten durch Weingutsbesitzer ausgepflanzt worden sind. Die nachfolgende Abhandlung zeigt an Hand gefundener Aufzeichnungen die Zusammenh\u00e4nge \u00fcber das Wirken des Erzherzogs f\u00fcr den S\u00fcdtiroler Weinbau, auf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausgangssituation im 19. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>In einem Wochenblatt des Jahres 1841 der \u201eK. K. Landwirtschaftsgesellschaft von Tirol und Vorarlberg\u201c ergehen verschiedene Ratschl\u00e4ge nachfolgend auf die Klagen der Weingutsbesitzer des Etschtales. Der damalige karge Erl\u00f6s war bedingt durch Absatzmangel, niedere Preise und steigende Produktionskosten. Der Autor Meguscher sieht die Ursachen weniger im Zoll der Absatzgebiete in Deutschland, noch im Bierkonsum, weder in der freien Einfuhr italienischer Weine, sondern in der Art der Rebkultur und der Weinbereitung. Die Nachkriegsjahre unter franz\u00f6sischer, bayrischer und italienischer Fremdherrschaft bis 1814 brachten dem Weinbau hohe Gewinne. Deshalb erfolgte eine Ausweitung der Rebfl\u00e4chen in der Talsohle, wobei die Produktionsmenge auf Kosten der G\u00fcte ging. Rund drei\u00dfig Jahre dieser Entwicklung, wobei \u201egeringe Traubensorten\u201c eingepflanzt wurden, ergaben eine \u00dcberproduktion. Meguscher bem\u00e4ngelt auch die Art der Weinbereitung, die sich von den traditionellen Fesseln l\u00f6sen und auf wissenschaftliche Grundlagen begeben sollte. Vermutlich wurde die r\u00fcckst\u00e4ndige Art der Wei\u00dfweinbereitung angesprochen. Das gest\u00f6rte Marktgleichgewicht sollte durch Auflassen der Rebpflanzungen in den Niederungen als auch auf \u201epflugbarem\u201c Boden entgegnet werden. Die zum \u201eFeldbau geeigneten Gr\u00fcnde\u201c sollten einer anderen eintr\u00e4glichen Kulturart, wie beispielsweise der Seiden- oder Obstbaumzucht gewidmet werden. Die Mitteilung eines Gutsbesitzers auf diese Artikel hin rundet die damaligen Verh\u00e4ltnisse ab. Er beklagt die \u00dcberschwemmungen der Etsch, die den Mangel an Ackerund Wiesgr\u00fcnden hervorrufen. Die Gutsbesitzer versuchten zumeist durch Erweiterung des Weinbaues, obwohl dies der kapitalintensivste Kulturzweig war, ihre Erl\u00f6se zu verbessern. Besonders die fortw\u00e4hrende Abh\u00e4ngigkeit von den Weinh\u00e4ndlern steht der Verbesserung der Weinkultur im Wege. Er prangert dabei an, dass die Anlieferung der verschiedensten Trauben zudem aus den verschiedenen Lagen \u201ezu Gemischen von mittelm\u00e4\u00dfigen Erzeugnissen\u201c verarbeitet und vertrieben wird.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild2.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12111\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild2.jpg\" alt=\"bild2\" width=\"255\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild2.jpg 605w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild2-209x300.jpg 209w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/strong>Erzherzog Johann.<br \/>\n<em>Arciduca Giovanni.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erste Verbesserungsvorschl\u00e4ge f\u00fcr den Weinbau<\/strong><\/p>\n<p>Professor Ennemoser, Sekret\u00e4r der Landwirtschaftsgesellschaft in Innsbruck, stellte im Jahre 1840 in der vorstehend genannten Zeitschrift auch die Frage, ob ein ausgedehnter Weinbau \u201e\u00fcberhaupt ersprie\u00dflich sei\u201c? Er f\u00fchrt die kostspieligen Anlagen durch das viel ben\u00f6tigte Pergelholz an.<br \/>\nDas Land sei arm an Getreide und teuren Produkten und nur die besten Hanglagen seien f\u00fcr den Weinbau geeignet. Auch er kommt zum Schluss, den Anbau einzuschr\u00e4nken und \u201eedle\u201c Traubensorten auszuw\u00e4hlen. Diese neuen Anlagen sollten als gutes Beispiel wohlhabende Gutsbesitzer ausf\u00fchren und in mehreren Gegenden Musteranlagen nach \u201erheinischer Art\u201c und Rebschulen errichten. Hierf\u00fcr seien ein bis f\u00fcnf kleinbeerige Sorten, wie der Riesling zu verwenden. Unter \u201erheinischer Art\u201c war sicherlich die Pfahlkultur, also ein Pfahl pro Rebstock, die damals \u00fcbliche Erziehungsform des Rheingaues, gemeint.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erzherzog Johann und Tirol<\/strong><\/p>\n<p>In diese Zeit f\u00e4llt die Gr\u00fcndung des Filialvereines Bozen der K. K. Landwirtschaftsgesellschaft, der Erzherzog Johann als Schirmherr vorstand. Am Tage vor der konstituierenden Versammlung, 23. Juli 1839, besucht er die Rebanlagen in Gries bei Bozen, insbesondere die Anpflanzungen ausl\u00e4ndischer Reben im Betrieb von Ignaz von Giovanelli. In seinem Tagebuch vermerkt Erzherzog Johann . \u201e&#8230; sie haben in ihren Reben ein gewaltiges Durcheinander. Hier wird sich viel tun lassen!\u201c Woher hatte der Erzherzog diesen fachlichen Einblick? Dazu bedarf es einen Blick in die Geschichte zur\u00fcck. Zeit seines Lebens f\u00fchlte sich Johann eng mit dem Land Tirol verbunden.<br \/>\nIn mehreren Reisen zwischen 1 800 und 1805 hatte er das Land kennen gelernt. Nachdem er in die so genannte Alpenbundverschw\u00f6rung von 1813 einbezogen wurde, f\u00fcrchtete Kaiser Franz eine Sonderstellung Tirols und so durfte sein Bruder Johann bis 1833 Tirol vorsichtshalber nicht betreten.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12118\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4.jpg\" alt=\"bild4\" width=\"255\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4.jpg 1080w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4-300x194.jpg 300w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4-1024x663.jpg 1024w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild4-900x583.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Meranovo, das Mustergut des Erzherzog Johann am westlichen Stadtrand von Marburg\/Slowenien.<br \/>\n<em>Meranovo, l&#8217;azienda modello dell&#8217;arciduca Giovanni al margine occidentale di Mariboro\/Slovenia.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Erzherzog und die Landwirtschaft Steiermarks<\/strong><\/p>\n<p>Die geschilderte Entwicklung in Tirol brachte es mit sich, dass sich der Erzherzog nun dem Land Steiermark mehr zuwandte, wo er Jahrzehnte segensreich wirkte.<br \/>\nNachfolgend sollen dabei seine Impulse f\u00fcr die Landwirtschaft und insbesondere seine pers\u00f6nlichen Leistungen f\u00fcr den Weinbau dargestellt werden. Auf sein Bem\u00fchen hin entstand 1819 die Landwirtschaftsgesellschaft, der er als Pr\u00e4sident bis zum Tod vorstand. Die \u201eK. K. Landwirtschaftsgesellschaft in Steyermark\u201c war ein freier Verein mit dem Ziel, die Landwirtschaft zu f\u00f6rdern. Die Mitglieder bestanden aus Gutsbesitzern\u201a Wirtschafts- und Verwaltungsbeamten, Geistlichen, sowie Bauern und B\u00fcrgern. Auf besonderen Wunsch des Pr\u00e4sidenten wurden Filialen des Vereins eingerichtet, um gro\u00dfe Entfernungen vom Wohnort der Mitglieder zum Filialstandort zu vermeiden. Es war die erkl\u00e4rte Absicht Johanns, dass aufgekl\u00e4rte t\u00fcchtige Mitglieder durch ihre vorbildlich gef\u00fchrten Betriebe beispielgebend f\u00fcr die Umgebung wirken sollten. Er selbst legte Hand mit an, indem er einen Musterhof\u201a Brandhof 1818, f\u00fcr obersteirische Verh\u00e4ltnisse \u2014 somit Viehwirtschaft \u2014 anlegen lie\u00df. Anf\u00e4nglich ging es den Kartoffelanbau zu verbreiten, dann um die Hebung der Viehzucht. Es folgte der Versuchshof in Graz, 1822, worin zwei Drittel f\u00fcr die Errichtung der Zentralobstbaumschule und ein Drittel f\u00fcr Versuche von Getreide-, Futter- oder Gewebepflanzen bestimmt waren. Auch neue Maschinen und Werkzeuge wurden von hier aus verbreitet. In Folge entstand die erste Landwirtschaftsschule der Steiermark.<br \/>\nErzherzog Johann war die treibende Kraft der Landwirtschaftsgesellschaft. Die Filialen erfuhren von den Versuchen, die Mitglieder stellten selbst Tastversuche an, tauschten ihre Erfahrungen aus, Pr\u00e4mien wurden verteilt, die neuesten Erkenntnisse aus dem Ausland verbreitet. Zus\u00e4tzlich wurden qualifizierte Wanderlehrer eingesetzt, die an den Versammlungen referierten. Die Gesellschaft war auch Empf\u00e4nger und Verteiler der staatlichen landwirtschaftlichen F\u00f6rderung in der Monarchie, denn der Fonds des Vereines wurde zum Teil aus \u00f6ffentlichen Geldern gespeist.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12135\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7.jpg\" alt=\"bild7\" width=\"255\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7.jpg 1099w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild7-900x600.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die Sorten Riesling und Blauburgunder wurden in gr\u00f6\u00dferem Ausma\u00df erstmals in S\u00fcdtirol im Ortsteil Sand in Gries\/Bozen gepflanzt.<br \/>\n<em>In Sudtirolo le variet\u00e0 Riesling e Pinot nero sono state piantate per la prima volta in maniera estesa nella frazione Sand di\u00a0Gries\/Bolzano.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erzherzog Johann als Weinbaupionier<\/strong><\/p>\n<p>Ab dem Jahre 1810 erkundete Erzherzog Johann den Weinbau in der Untersteiermark, im heutigen Slowenien gelegen. Eine der Hauptschwierigkeiten des wenig entwickelten steierm\u00e4rkischen Weinbaues lag im Durcheinander der Benennung der Rebsorten, aber auch dessen Vielfalt, \u00fcber dreihundert Sorten. Erzherzog Johann erkannte dies und beauftragte im Jahre 1824 von Vest, Professor der Botanik und Chemie in Graz, mit deren Bestimmung. Zur Verbesserung des Weines empfahl die Landwirtschaftsgesellschaft, edlere Rebsorten anzupflanzen und in jeder Filiale Muster-Weing\u00e4rten anzulegen. Erzherzog Johann ging wieder mit gutem Beispiel voran und erwarb im Jahre 1822 ein Weingut in Pickern bei Marburg. Weder seine Lage \u2014 f\u00fcnfhundert Meter hoch im Bacherngebirge \u2014 noch die steile und sandige Bodenbeschaffenheit waren besonders g\u00fcnstig, aber dem Erzherzog ging es darum, den untersteirischen Bauern zu zeigen, dass auch dort mit Sachkenntnis und Flei\u00df erfolgreich gewirtschaftet werden kann. Zur Seite standen ihm zwei Fachleute aus Geisenheim, die ihm das Mustergut anlegten und auch die Kellerwirtschaft betreuten. Erzherzog Johann hat Beispiele des Rheingaues und an der Donau vor Augen, doch ausschlaggebend f\u00fcr das Gelingen, war die Einbindung der beiden Experten, Ignaz Krenz und Wilhelm Ehrenberg. Die Konzepte gingen schnell auf und die Weine aus dem \u201ePrinzenweingarten\u201c erlangten unter dem Namen \u201eJohannisberger\u201c \u2014 wohl neben seinem Besitzernamen, auch in Erinnerung an die Herkunft der Reben aus der ber\u00fchmten gleichnamigen Rheingaulage \u2014 nationale und internationale Anerkennung und Pr\u00e4mierungen. Das Beispiel des Pr\u00e4sidenten hatte unter den Vereinsmitgliedern vielfach Nachahmung ausgel\u00f6st.<br \/>\nIm Jahre 1832 wurde eine Winzerschule in Pickern unter Anleitung seiner Fachleute er\u00f6ffnet. Die eigentliche Obst- und Weinbauschule er\u00f6ffnet hingegen erst im Jahre 1872 in Marburg ihre Pforten. Zugleich wurde in Pickern eine Rebschule betrieben, der jene in Graz aus dem Versuchshof folgte. Die Produktion der bewurzelten Reben, damals noch ohne Unterlagen, denn die Reblaus tauchte erst in den Siebzigerjahren auf, war eine wesentliche Bedingung, um eine Neuausrichtung im steirischen Weinbau einzuleiten. Die Schwachpunkte damals lagen im gemischten Rebsatz und in zudem ungeordneten Anlagen mit einer Stockanzahl von f\u00fcnfzehntausend pro Hektar, eher minderwertigen Rebsorten, im \u00fcberzogenen Mengendenken Marburg\/Slowenien und kellerwirtschaftlichen M\u00e4ngeln. Im Jahre 1840 erwarb Erzherzog Johann zus\u00e4tzlich in der Weststeiermark die Herrschaft Stainz und legte einen Weingarten und eine Rebschule mit der bodenst\u00e4ndigen Sorte blaue Wildbacher an, aus der nach wie vor der bekannte steirische \u201eSchilcher\u201c produziert wird. Zeitbegrenzt, 1829 erworben, nannte der Erzherzog auch ein Weingut am Kreuzkogel bei Leibnitz sein eigen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Anwesen \u201eMeranovo\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Der Betrieb liegt in der Gemeinde Limbus, am westlichen Stadtrand von Marburg am Nordabhang des Bacherngebirges, inmitten von Buchen- und Fichtenw\u00e4ldern. Die parabolf\u00f6rmige Ausrichtung nach S\u00fcden gew\u00e4hrleistet ein gutes Mikroklima f\u00fcr die Rebe. Besonders aromatische Weine, wie zum Beispiel bei der Rebsorte Sauvignon sind das Ergebnis. Im Zuge der Jahre, 1857, weitete sich der Weinbau auf neun Hektar aus. Nach dem Tod des Erzherzogs \u00fcbernahm sein Sohn, Graf Franz, unterst\u00fctzt von dessen Frau, den Betrieb bis zum endg\u00fcltigen Verkauf im Jahre 1870. Heute f\u00fchrt das Anwesen die Bezeichnung \u201eMeranovo\u201c, das hei\u00dft Meraner, beziehungsweise von Meran, in Erinnerung an den Grafen von Meran. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam der Betrieb ins Eigentum des Spitals der Stadt Marburg. Heute hat die landwirtschaftliche Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Marburg die F\u00fchrung als Praxisanlage f\u00fcr Studenten sowie einen kleineren Teil f\u00fcr Versuche \u00fcbernommen.<br \/>\nNach einem halben Jahrhundert hatte sich der steirische Weinbau auf ein zeitgem\u00e4\u00dfes Niveau aufgeschwungen. Die damaligen Impulse sind heute noch im n\u00f6rdlichen Slowenien zu versp\u00fcren.<\/p>\n<p><!--nextpage--><\/p>\n<p><em>Nella storia viticola locale ovviamente non si hanno avuti solo periodi di cui racconti erano pieni di lode e di sublimit\u00e0. Cos\u00ed anche nella prima met\u00e0 del 19\u00ba secolo si dovette assistere ad una situazione del genere in quanto sono state chiamate in causa ed \u00e8 avvenuto un nuovo orientamento.<br \/>\nGli scritti di viticoltura finora pubblicati riferiscono\u00a0su questo che a seguito dei suggerimenti di arciduca Giovanni (1782-1859) sono state piantate viti di nuove variet\u00e0 da parte dei proprietari.\u00a0Il seguente trattato fa intravedere sulla base degli scritti ritrovati l&#8217;operato dell&#8217;arciduca Giovanni nei confronti della viticoltura sudtirolese.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Situazione iniziale nel 19\u00ba secolo<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>In un settimanale dell&#8217;anno 1841 della &#8222;Imperial Regia Societ\u00e0 Agricola del Tirolo e del Vorarlberg&#8220; sono stati emanati numerosi\u00a0consigli a seguito delle lamentele di diversi proprietari di vigneti della valle dell&#8217;Adige. Lo scarso guadagno di allora era causato da mancata richiesta, prezzi bassi e costi di produzione in aumento. L&#8217;autore Meguscher vede le cause n\u00e8 nei dazi delle destinazioni germaniche, n\u00e8 nel consumo di birra, n\u00e8 nell&#8217;importazione liberalizzata di vini italiani ma bens\u00ec in come la viticoltura e l&#8217;enologia venirono praticate. Il dopoguerra sotto il dominio francese, bavarese ed italiano fino al 1814 ha apportato grandi\u00a0profitti. Per questo \u00e8 avvenuta un&#8217;estensione delle superfici viticole nel fondovalle, dove la quantit\u00e0 andava di scapito alla qualit\u00e0. Circa trenta di questi anni in cui inoltre venivano piantati &#8222;scarsi vitigni&#8220; causarono una sovraproduzione. Meguscher criticava anche l&#8217;enologia che invece si dovrebbe liberare dal peso delle tradizioni e che dovrebbe essere posta su basi scientifiche. Probabilmente si riferiva al metodo retrogrado di vinificare in bianco. Per ottenere di nuovo un equilibrio di mercato si dovrebbero abbandonare i vigneti di fondovalle e negli appezzamenti &#8222;arabili&#8220;. I &#8222;terreni addatti ai seminativi&#8220; dovrebbeo essere destinati ad altre colture renumeriative come l&#8217;allevamento del baco da seta o la frutticoltura. Le comunicazioni di un proprietario circa questo articolo completa il punto della situazione. Egli accusa le esondazioni dell&#8217;Adige che sottragono terreni arativi e pascoli. Per compensare i mancati introiti i proprietari spesso aumentano le superfici vitate, anche se questa coltura impegna pi\u00f9 capitale. Soprattutto la continuata dipendenza dai commercianti di vino impedisce il miglioramento del settore. Infine denuncia il fatto che il conferimento di uve diverse da zone differenti porti a &#8222;mescolanze di prodotti mediocri&#8220; da essere trasformati e venduti.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>Prime proposte migliorative per la viticoltura<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Il professor Ennemoser, segratario della societ\u00e0 agricola di innsbruck, pone nel 1840 nella stessa rivista la domanda, se una viticoltura estesa &#8222;sia affatto auspicabile&#8220;. Per sottolineare i suoi dubbi cita\u00a0gli impianti doverosi delle pergole dovute all&#8217;elevato consumo di legna.<br \/>\nInoltre la regione \u00e8 povera di grano e di prodotti pregiati e solo le migliori pendici sono adatte alla viticoltura. Anch&#8217;egli conclude che sarebbe giusto limitare la coltivazione della vite e di limitarsi al piantare solo vitigni &#8222;nobili&#8220;. Sarebbe il compito di proprietari benestanti allestire in diverse zone impianti pilota secondo la &#8222;tipologia renana&#8220; e tenere vivai. Per ci\u00f2 si dovrebbero usare fino a cinque variet\u00e0 ad acini piccoli come il Riesling. Come &#8222;tipologia renana&#8220; si intendeva molto probabilmente l&#8217;allevamento allora usaule nel Rheingau che consisteva in un alberello con un palo per vite.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>L&#8217;arciduca Giovanni ed il Tirolo<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>In quei tempi \u00e8 stata anche fondatavla filiale bolzanina dell&#8216; &#8222;Imperial Regia Societ\u00e0 Agricola&#8220; che era sotto la tutela dell&#8217;arciduca Giovanni. Il giorno prima dell&#8217;assemblea costituente, il 23 giugno 1839, visita gli impianti viticoli die Gries presso Bolzano ed in particolar modo i vigneti di variet\u00e0 estere nell&#8217;azienda di Ignaz von Giovanelli. Nel suo diario annota l&#8217;arciduca Giovanni: &#8222;&#8230; hanno nei loro vigneti una grandissima confusione. Qu\u00ec ci sar\u00e0 da fare moltissimo!&#8220; Da cosa ha preso l&#8217;arciduca la facolt\u00e0 di giudicare in modo tecnico? Per spiegare ci\u00f2 bisogna dare uno sguardo alla storia. Da sempre Giovanni si sent\u00ec molto legato al Tirolo.<br \/>\nAttraverso diversi viaggi tra il 1800 ed il 1805 ha conosciuto la regione. Dopo che l&#8217;imperatore Francesco\u00a0seppe della cosidetta &#8222;congiura della federazione alpina&#8220; del 1813, questo\u00a0temeva una posizione privilegiata del Tirolo per cui fu vietato al suo fratello Giovanni\u00a0per sicurezza la presenza nel Tirolo.<\/em><\/p>\n<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild3.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12114\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild3.jpg\" alt=\"bild3\" width=\"255\" height=\"526\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild3.jpg 320w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild3-145x300.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/><\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Verfasser dieses Beitrags, Dr. Helmut Scartezzini\u201a (inzwischen pensionierter) Amtsdirektor f\u00fcr Obst- und Weinbau S\u00fcdtirols, studierte an der Bodenkultur in Wien, publiziert Fachbeitr\u00e4ge.<br \/>\n<em>L&#8217;autore del\u00a0testo,\u00a0Dr. Helmut Scartezzini\u201a (nel frattempo pensionato) direttore d&#8217;uffico per la frutti- e viticoltura altoatesina, ha studiato all&#8217;universit\u00e0 di scienze agrarie a Vienna, pubblica articoli tecnici.\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>L&#8217;arciduca e l&#8217;agricoltura della Stiria<\/strong><\/p>\n<p><em>I fatti menzionati provocarono che l&#8217;arciduca si rivolgesse pi\u00f9 alla Stiria dove oper\u00f2 in modo benefico per decenni.<br \/>\n<\/em><em>A seguito saranno riportati gli impulsi che ha dato all&#8217;agricoltura ed il suo impegno personale nel confronto della viticoltura. Come risultato\u00a0dei suoi sforzi venne fondata nel 1819 la &#8222;Societ\u00e0 Agricola Stiriana&#8220; che presiedette fino alla sua morte. Era un&#8217;associazione libera con lo scopo di incentivare l&#8217;agricoltura. I soci erano proprietari terrieri, amministratori economici ed amministrativi, preti, ma anche borghesi e contadini. A seguito di un desiderio del presidente furono fondate sedi distaccate per fare evitare viaggi troppo lunghi ai soci. Era una decisa intenzione di Giovanni che le aziende modello di soci illuminati e diligenti dovrebbero dare buon esempio nei loro dintorni. Lui stesso partecip\u00f2 istituendo nel 1818 come azienda campione il Brandhof che grazie alla sua dislocazione nell&#8217;Alta Stiria si occupava di allevamenti. All&#8217;inizio si trattava di diffondere la coltivazione della patata, dopo, il miglioramento della zootecnia. A seguito venne fondato un&#8217;azienda sperimentale a Graz nel 1822 che per due terzi si occup\u00f2 di istituire un vivaio centrale di fruttiferi e per un terzo seguiva sperimentazioni di colture cerealicole, foraggere e tessili. Da qu\u00ec si diffusero anche nuovi attrezzi e macchine. A seguito venne istituita la prima scuola agraria della Stiria.<br \/>\n<\/em><em>L&#8217;arciduca Giovanni era la forza motrice della Societ\u00e0 Agricola. Le filiali seppero delle sperimentazioni, i soci stessi fecero prove, condivisero esperienze, furono assegnati premi e diffusi i risultati recenti di ricerche all&#8217;estero.\u00a0<\/em><em>Inoltre vennero assunti insegnanti che riferivano alle assemblee locali. La Societ\u00e0 Agricola riceveva e ripartiva inoltre sovvenzioni della monarchia in quanto il bilancio dell&#8217;associazione fu alimentati in parte da fondi pubblici.<\/em><\/p>\n<p><em><strong><a href=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild5.jpg\" rel=\"lightbox[12095]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12125\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild5.jpg\" alt=\"bild5\" width=\"256\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild5.jpg 733w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild5-300x230.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px\" \/><\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Flaschen-Etikette des Meranovo aus Marburg.<br \/>\n<em>Etichetta della bottiglia di Meranovo da Mariboro.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>L&#8217;arcidua Giovanni come pioniere viticolo<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>A partire dal 1811 l&#8217;arciduca Giovanni studi\u00f2 la viticoltura della Stiria inferiore che oggi fa parte della Slovenia. Una della difficolt\u00e0 maggiori della viticoltura stiriana poco sviluppata era la confusione nella nomenclatura dei vitigni ma anche la loro prolificit\u00e0 in quanto si parlava di trecento variet\u00e0.\u00a0<\/em><em>L&#8217;arciduca Giovanni cap\u00ec questi problemi ed affid\u00f2 nel 1824 al professore von Best, botanico e chimico presso l&#8217;universit\u00e0 di Graz, la loro classificazione. Per il miglioramento viticolo la Societ\u00e0 agricola consigli\u00f2 di piantare vitigni pi\u00f9 nobili e di allestire vigneti campione in ogni filiale. L&#8217;Arciduca Giovanni dette come sempre buon esempio ed acquist\u00f2 nel 1822 una tenuta a Pickern nei pressi di Mariboro. N\u00e8 la posizione (500 metri sopra la catena montuosa del Bachern), n\u00e8 la pendenza e composizione dei terreni erano ideali ma questo non preoccup\u00f2 l&#8217;arcidua. Egli volle dimostrare agli agricoltori della Bassa Stiria che con criterio e preparazione si poteva lavorare con successo anche in quelle condizioni. Veniva affiancato da due esperti di Geisenheim che fecero gli impianti e che si occupavano anche della cantina. L&#8217;arciduca Giovanni aveva in mente modelli del Rheno e del Danubio ma le forze determinanti erano appunto Ignaz Krenz e Wilhelm Ehrenberg. La formula era subito vincente ed i vini del &#8222;Vigneto principesco&#8220; ottenero sotto il nome di &#8222;Johannisberger&#8220; riconoscimenti e premi internazionali. Il nome del vino era dovuto al nome del proprietario ma era anche un riferimento alla famosa zona renana dalla quale vennero le viti. L&#8217;esempio del presidente ha indotto molti soci dell&#8217;associazione a copiarlo.<br \/>\n<\/em><em>Nel 1832 \u00e8 stata inaugurata una scuola viticola a Pickern, la vera e propria scuola per la frutti- e viticoltura fu aperta solo nel 1872 a Mariboro. Nello stesso periodo fu allestito a Pickern un vivaio che sussegu\u00ec a quello di Graz. La produzione di barbatelle (non innestate in quanto la filossera arriv\u00f2 soltanto negli anni 70) era un importante pressupposto per avviare ad un nuovo indirizzo la viticoltura stiriana. I punti deboli di allora erano gli impianti misti ed disordinati con anche 15.000 mila ceppi per ettaro, le variet\u00e0 piuttosto scadenti, il prevalere della quantit\u00e0 e mancanze in enologia. Nel 1840 l&#8217;arcidua Giovanni acquist\u00f2 inoltre nella Stiria occidentale il dominio Stainz. L\u00ec allest\u00ec un vivaio ed un vigneto con la varit\u00e0 locale &#8222;Blauer Wildbacher&#8220; della quale si produce tuttora il famoso &#8222;Schilcher&#8220; stiriano. Acquist\u00f2 nel 1829 anche una tenuta sul Kreuzkogel presso Leibnitz che tenne per un certo periodo.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-12129\" style=\"border: 0px; margin: -0px 0px 0px -0px;\" src=\"http:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild6.jpg\" alt=\"bild6\" width=\"255\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild6.jpg 711w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild6-201x300.jpg 201w, https:\/\/www.kobler-margreid.com\/blog\/wp-content\/2014\/05\/bild6-687x1024.jpg 687w\" sizes=\"auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px\" \/>Die Blauburgunder-Traube.<br \/>\n<em>Grappolo di Pinot nero.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>La tenuta &#8222;Meranovo&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>L&#8217;azienda si trova nel comune di Limbus, nella periferia occidentale di Mariboro sulle pendici settentrionali della catena montuosa del Bachern, in mezzo a boschi di faggio ed abeti. L&#8217;orientamento parabolico verso sud garantisce un buon microclima per la vite. Vini molto aromatici come quelli del Sauvignon ne sono i risultati. Fino al 1857 la viticoltura venne estesa a nove ettari. Dopo la morte dell&#8217;arciduca sussegu\u00ec il suo figlio Franz fino alla vendita nel 1870. Oggi la tenuta porta il nome di &#8222;Meranovo&#8220; che significa &#8222;del meranese&#8220; in allussione al conte di Merano. Dopo la seconda guerra mondiale la propriet\u00e0 pass\u00f2 al ospedale di Mariboro. Oggigiorno la facolt\u00e0 di agraria dell&#8217;universit\u00e0 di Mariboro utilizza le superfici per le esercitazioni pratiche degli studenti ed in parte per le sperimentazioni.<br \/>\n<\/em><em>Dopo mezzo secolo la viticoltura stiriana si \u00e8 sviluppata\u00a0giungendo ad un livello contemporaneo. Gli spunti di allora sono da vedere ancora oggi nella Slovenia settentrionale.<\/em><\/p>\n<p><!--nextpage-->Im zweiten und letzten Teil wird auf die Entwicklung in S\u00fcdtirol eingegangen, die Vorbildfunktion des Erzherzogs Johann erl\u00e4utert und aufgezeigt, was von seinen Bem\u00fchungen noch heute \u00fcbrig ist.<\/p>\n<p><em>Nella seconda e ultima puntata verr\u00e0 spiegata lo sviluppo in Sudtirolo, la funzione\u00a0di esempio esplicata dall&#8217;arciduca Giovanni e fatto vedere cosa \u00e8 rimasto dei suoi sforzi fino ai giorni nostri.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie schon vor einiger Zeit angek\u00fcndigt, ist es mir ein Anliegen, das segensreiche Wirken von Erzherzog Johann, speziell was den Weinbau im jetzigen S\u00fcdtirol angeht, auch der digitalen Gemeinde nahezubringen. 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