Proposta Vini 2009 – Treffen mit den Handelsvertretern

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Kommunizieren, kommunizieren, kommunizieren; auf einem gesättigten Markt, wo (fast) alle gute Produkte haben, ist es das Um und Auf. Das hat in einem gewissen Maß auch die Weinwirtschaft verstanden. In diesem Sinne muss die jährlich stattfindende Katalogpräsentation meines italienischen Verteilers Proposta Vini, der über fast 90 Vertreter auf dem Staatsgebiet verfügt, gesehen werden. Es geht weniger darum, dass die Mitarbeiter die Weine der ca. 120 Aussteller kennenlernen, sondern mehr darum, ein Verhältnis zu diesen wichtigen Verbindungspersonen aufzubauen.

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Damit sie nämlich glaubwürdig den Gastronomen und Önothekenbesitzen meine Weine präsentieren können, müssen sie wissen, warum ich den in Italien doch noch nicht vollständig akzeptierten Drehverschluss benutze, warum meine Wein im Alkohol etwas höher sind, warum ich mit den Weißweinen realtiv spät auf dem Markt kommen, warum meine Weinetiketten nicht ein Abklatsch von Juan Miró sind sondern ein bestimtes Konzept dahintersteckt, usw.

Heuer fand dieses jährlich stattfindende Event in Peschiera, im großzügig gebauten Tagungszentrum des Parc Hotel Paradiso & Golf Resort statt. Während in den zahlreichen Räumlichkeiten daneben u.a. ein Gynökologenkongress diskutierte und sich Lichtensteiner Faschingsgilden auf den Höhepunkt der fünften Jahreszeit vorbereiteten, gingen die Verteter kostend und diskutierend von Tisch zu Tisch.

Natürlich war diese Veranstaltung mit nicht unerheblichen monetären Ausgaben verbunden und die zwei Tage Arbeitseinsatz wären auch noch dazuzuzählen, aber im heutigen Verfdrängungswettbewerb kann man als Winzer der zweiten, eher dritten Reihe ohne diesen Maßnahmen kaum noch reüssieren. Auf der Plusseite muss aber auch gesagt werden, das die sozialen Kontakte am Rande des Haupterreignisses auch ihren Wert haben.

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In den Zeiten zwischen den Besuchen wurde mit den Kollegen im gleichen Raum gefachsimpelt und auch zwischen den Produzenten wurde aufmerksam gekostet. Dass wir Südtiroler untereinander wieder einmal jede Menge Spaß hatten, soll auch nicht unerwähnt bleiben. Im Bild stehend von links Georg Mumelter, Sigmund Kripp, Werner Morandell, Franz Pfeil, Peter Wachtler, Andreas Menz, Heiner Pohl und Andreas Huber; kniend von links Monika Pfitscher, Hannes Rottensteiner, Armin Kobler und Lorenz Martini.

Dass die Bildqualität der Kamera des iPhones kein zwingender Kaufgrund ist, beweist die obgenannte Aufnahme. Sie wurde freundlicherweise von Leone Conti aus Faenza gemacht. Von ihm, der mit einem iBook bewaffnet zur Veranstaltung kam, habe ich am Ende der Veranstaltung nicht nur auf dem Tauschweg zwei Flaschen Albana di Romagna bekommen, sondern dank des offenen und kostenlosen wlan-Netzes am Tagungsort schon auf facebook Freundschaft geschlossen.


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