Ein Auslaufmodell? — Una formula stanca?

Geschrieben von am 21. März 2011 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni

Seit ei­ni­ger Zeit stel­le ich mir die Fra­ge, ob die üb­li­chen Wein­prä­sen­ta­tio­nen mit der An­we­sen­heit der Win­zer, wel­che nicht nur ih­re Wei­ne zum Kos­ten aus­ge­ben son­dern auch die­se vor­stel­len und auf Fra­gen der Be­su­cher ein­ge­hen, nicht ei­ne Vor­stel­lun­gart ist, wel­che die be­s­te Zeit schon hin­ter si­ch hat. War­um? Weil ich im­mer häu­fi­ger fes­testel­len muss, dass uns da­bei das Pu­bli­kum ab­han­den kommt. Es gibt zwar im­mer wie­der Licht­bli­cke mit viel und in­ter­es­sier­tem Zu­lauf, aber das sind er­freu­li­che Ein­zel­fäl­le, wel­che den Trend kurz­fris­tig un­ter­bre­chen und m.E. nur je­ne Aus­nah­men dar­stel­len, wel­che die Re­gel be­stä­ti­gen.

Da un po‘ di tem­po mi do­man­do, se le de­gus­ta­zio­ni in pre­sen­za dei pro­dut­to­ri che non so­lo ver­sa­no i vi­ni ma so­no an­che dis­po­ni­bi­li a dare spie­ga­zio­ni non sia­no una for­ma di co­mu­ni­ca­zio­ne che ha olt­re­pas­sa­to il suo pe­ri­odo miglio­re. Per­chè pen­so a ciò? Per­chè de­vo con­sta­ta­re che il pubb­li­co vi­e­ne a man­ca­re. Ci so­no ogni tan­to del­le ec­ce­zio­ni, bar­lu­mi di spe­ran­za che però in­ter­rom­po­no so­lo bre­ve­men­te una ten­den­za, le ec­ce­zio­ni che con­fer­ma­no la re­go­la.

Na­tür­li­ch kann die­se Be­ob­ach­tung auch ab­ge­strit­ten wer­den und sie fußt auch nicht auf be­leg­ba­ren Zah­len, aber der ei­ne oder an­de­re Kom­men­tar mei­ner Be­rufs­kol­le­gen nach er­folg­ter Prä­sen­ta­ti­on be­stä­ti­gen mi­ch bis­her in mei­ner An­nah­me. Wenn ich zu­rück bli­cke, stel­le ich das auch als all­ge­mei­nen Trend fest: in mei­ner Er­in­ne­rung der letz­ten Jah­re sind Pro­dukt­vor­stel­lun­gen un­se­rer Ver­ei­ni­gung ge­n­au so be­trof­fen wie an­de­re, bei der die ge­sam­te Wein­wirt­schaft an­we­send war oder auch wo ein­zel­nen Sor­ten wie Ries­ling, Ge­würz­tra­mi­ner oder Blau­bur­gun­der zu ver­kos­ten wa­ren.

Cer­ta­men­te si può con­te­sta­re questa mia os­ser­va­zio­ne che pe­r­altro non si ba­sa su nu­me­ri, ma i di­ver­si com­men­ti dei miei col­leg­hi a se­gui­to del­le ma­ni­fes­ta­zio­ni con­fer­ma­no la mia im­pres­sio­ne. Se guar­do in­die­t­ro mi sem­bra che sia una ten­den­za ge­ne­ra­le: nei miei ri­cor­di de­gli an­ni scor­si ne er­a­no in­ter­es­san­ti sia gli even­ti del­la mia as­so­cia­zio­ne, sia le ma­ni­fes­ta­zio­ni do­ve er­a­no pre­sen­ti tut­ti, sia le de­gus­ta­zio­ni di va­rie­tà sin­go­le co­me il Pi­not nero, il Ge­würz­tra­mi­ner o il Ries­ling.

Das ab­neh­men­de In­ter­es­se, wenn es schluss­end­li­ch nicht nur mein Ein­druck ist, be­trifft be­son­ders die Zu­sam­men­set­zung des Pu­bli­kums. Der An­teil der Pro­fis, sei­en es Gas­tro­no­men, Vi­no­the­ken­be­sit­zer, Wie­der­ver­käu­fer, Im­por­teu­re und Jour­na­lis­ten hat be­son­ders stark ab­ge­nom­men und kann durch das ge­gen frü­her ge­stie­ge­ne In­ter­es­se von Pri­va­ten nicht auf­ge­wo­gen wer­den. Dass der ein­zel­ne Kon­su­ment si­ch mehr um den Dia­log mit dem Pro­du­zen­ten be­müht und si­ch aus ers­ter Hand in­for­mie­ren will ist er­freu­li­ch, no­ch mehr freut ei­nen Win­zer aber, wenn er je­ne Leu­te trifft und bei ih­nen In­ter­es­se weckt, wel­che sei­nem Wein­hof tat­säch­li­ch spür­ba­ren Um­satz ver­spre­chen. We­gen der Hoff­nung auf die­se wich­ti­gen Kon­tak­ten wer­den die be­son­ders bei klei­nen Be­triebs­grö­ßen spür­bar teu­ren Ver­an­stal­tun­gen mit dem­entspre­chen­den Ein­satz an Geld und Zeit be­strit­ten.

L’interesse ca­lan­te, se non si ri­du­ce so­lo ad un’impressione mia, ri­guar­da so­prat­tut­to la com­po­si­zio­ne del pubb­li­co. La por­zio­ne di pro­fes­sio­nis­ti del vi­no, ris­to­ra­to­ri, eno­te­ca­ri, dis­tri­bu­to­ri, im­por­ta­to­ri e gior­na­lis­ti è di­mi­nui­ta mol­to e non è sta­ta com­pen­sa­ta pie­na­men­te dai pri­va­ti. Che il sin­go­lo ap­pas­sio­na­to si in­ter­es­si ad un dia­lo­go di­ret­to col pro­dut­to­re è im­port­an­te, giusto e ben­vis­to. Quest’ultimo però è an­co­ra più con­ten­to se in­con­tra per­so­ne che pros­pet­ta­no fat­tu­ra­ti es­sen­zia­li per l’azienda. È so­prat­tut­to per questo ov­via­men­te che si par­te­ci­pa a ma­ni­fes­ta­zio­ni che com­porta­no un dis­pen­dio di dena­ro e tem­po tutt’altro che tras­cura­bi­le, so­prat­tut­to per le azi­en­de pic­cole.

Ver­an­stal­tungs­or­te, Zeit­punk­te, zu ver­bes­sern­de Ein­la­dun­gens­mo­da­li­tä­ten und Ab­läu­fe, al­les wur­de als Ur­sa­che im­mer wie­der her­an­ge­zo­gen, aber mei­ner Mei­nung nach sind die Ur­sa­chen an­ders­wo zu su­chen. Bis jetzt, die Dis­kus­si­on ist er­öff­net, kom­men mir fol­gen­de Grün­de plau­si­bel vor:

  1. Die Pro­fis ha­ben ge­ne­rell im­mer we­ni­ger Zeit; da­mit sie ih­re nor­ma­le Ar­beit ver­las­sen, muss die An­zie­hungs­kraft der Ver­an­stal­tung im­mer grö­ßer wer­den.
  2. Die An­zahl der Ver­an­stal­tun­gen ist ge­gen­über frü­her ge­stie­gen, wenn auch nicht so stark wie oft pau­schal ar­gu­men­tiert wird.
  3. We­sent­li­cher in mei­nen Au­gen ist aber, dass der Be­darf an Wein­wis­sen in­zwi­schen ge­deckt zu sein scheint. Zu Be­ginn der gol­de­nen 90­ger Jah­re, als die Gas­tro­no­men be­gan­nen, ih­re Wein­kel­ler und -kar­ten or­dent­li­ch auf­zu­rüs­ten, wa­ren no­ch De­fi­zi­te hin­sicht­li­ch In­for­ma­tio­nen über Win­zer und Wein vor­han­den. Jetzt braucht man ih­nen kaum mehr was zu sa­gen und die Wein­kar­ten wer­den ten­den­zi­ell eher schlan­ker als um­fang­rei­cher, der sin­ken­de Wein­kon­sum tut zu­dem das Sei­ni­ge.
  4. War­um soll­ten si­ch die ge­stress­ten Ho­te­lie­re und Vi­no­the­ken­be­sit­zer ei­nen hal­ben bis gan­zen Tag Zeit für ei­ne Wein­mes­se neh­men, wenn die An­bie­ter zu ih­nen ins Haus kom­men, wann sie Zeit ha­ben? In die­ser all­ge­mein vom An­ge­bot und nicht der Nach­fra­ge ge­präg­ten Zeit ge­ben si­ch dort doch Ver­tre­ter und Pro­du­zen­ten die Klin­ke in die Hand.

Lo­ca­li­tà po­co adat­te, da­te sbaglia­te, pro­ce­du­re de­gli in­vi­ti e svol­gi­men­ti miglio­ra­bi­li, ecc., so­no sta­te no­mi­na­te vol­ta per vol­ta in mo­do sbri­ga­tivo co­me cau­se di questo svi­lup­po. A mio av­vi­so i ve­ri mo­ti­vi so­no da cer­ca­re altro­ve. Fi­n­ora nei miei ra­gio­na­men­ti so­no ar­ri­va­to al­le se­guen­ti con­clu­sio­ni (prov­vi­sorie), la dis­cus­sio­ne è aper­ta:

  1. I pro­fes­sio­nis­ti han­no ge­ne­ral­men­te sem­pre me­no tem­po a dis­po­si­zio­ne. Per­chè la­sci­no il lo­ro la­voro la for­za di at­tra­zio­ne del­le ma­ni­fes­ta­zio­ni de­ve es­se­re al­ta ed è cos­t­ret­ta ad au­men­ta­re con­ti­nu­a­men­te.
  2. Il nu­mero de­gli even­ti è cresci­uto col tem­po, an­che se de­vo di­re che questo mo­tivo mi sem­bra so­pra­va­luta­to.
  3. Più de­cisi­vo se­con­do me è il fat­to che le ne­ces­si­tà di co­no­s­cen­ze at­tor­no al vi­no sem­bra­no or­mai sod­dis­fat­te. All’inizio del pe­ri­odo d’oro, at­tor­no ai an­ni 90, quan­do i ris­to­ra­to­ri han­no co­min­cia­to a re­vi­sio­na­re ed am­p­li­a­re in mo­do si­gni­fi­ca­tivo le car­te dei vi­ni e di con­se­guen­za le lo­ro can­ti­ne, c’erano an­co­ra dei de­fi­cit di in­for­ma­zio­ne cir­ca i vi­ni ed i lo­ro pro­dut­to­ri. Og­gi non c’è più bi­so­gno di dir­li tan­te co­se, le car­te ven­go­no ri­di­men­sio­na­ti, il con­su­mo ca­lan­te fa il resto.
  4. Per­chè i gest­o­ri di ris­to­r­an­ti ed enote­che do­v­reb­bero pren­der­si una mez­za o in­tera gior­na­ta di tem­po per una fiera, se i pro­dut­to­ri o gli agen­ti ven­go­no a ca­sa lo­ro, quan­do lo­ro vo­glio­no? In questo pe­ri­odo, con più di of­fer­ta che non di do­man­da i cli­en­ti pro­fes­sio­nis­ti so­no as­se­dia­ti da chi pro­po­ne lo­ro vi­no.

Ich hof­fe, dass ei­ni­ge Le­se­rin­nen und Le­ser zu die­sem wich­ti­gen The­ma Stel­lung be­zie­hen und ih­re Mei­nung äu­ßern. Ob das nur mei­ne Be­ob­ach­tun­gen sind oder auch ih­re, ob die von mir an­ge­führ­ten Grün­de plau­si­bel sind oder nicht, ob ich die wah­ren Grün­den no­ch nicht ver­stan­den ha­be, usw. Es wä­re be­son­ders wün­schens­wert, wenn die die Pro­fis, um die es geht, in die Dis­kus­si­ons­run­de ein­stei­gen wür­den. In je­dem Fall wer­de ich/wir un­se­re Wein­kun­den be­fra­gen müs­sen, wie laut ih­nen ei­ne er­folg­rei­che Kom­mu­ni­ka­ti­on zu­künf­tig aus­schau­en soll­te.

Spero che le lett­ri­ci ed i let­to­ri pren­da­no po­si­zio­ne cir­ca questa te­ma­ti­ca im­port­an­te e che es­pri­mi­no le lo­ro idee a pro­po­si­to. Che di­ca­no lo­ro se le os­ser­va­zio­ni fat­te so­no so­lo le mie o an­che le lo­ro, se le cau­se da me iden­ti­fi­ca­te sia­no gius­te o no o da cer­ca­re altro­ve, ecc. Sa­reb­be mol­to aus­pica­bi­le che i pro­fes­sio­nis­ti, di lo­ro si trat­ta, par­te­ci­pas­sero al­la dis­cus­sio­ne. In ogni ca­so dovrò/dovremo chie­dere a lo­ro co­me vor­reb­bero es­se­re in­for­ma­tie e co­in­vol­ti in fu­turo.

27 Kommentare zu “Ein Auslaufmodell? — Una formula stanca?”

  1. am 21. März 2011 um 10:50 1.Jacopo Cossater schrieb …

    Hai com­ple­ta­men­te ra­gio­ne, nel­lo spe­ci­fi­co c’è un enor­me nu­mero di even­ti che non è com­pen­sa­to (co­me ne­gli an­ni pas­sa­ti) da un nu­mero sen­si­bi­le di cli­en­ti ta­le da giu­sti­fi­car­ne la par­te­ci­pa­zio­ne.
    Il boom dei wi­ne-bar è pas­sa­to, le car­te dei vi­ni so­no sta­te fat­te e i ca­si di gest­o­ri che con­ti­nu­a­no a fa­re ri­cer­ca so­no la mi­noran­za.

  2. am 21. März 2011 um 19:12 2.Stefan Dissertori schrieb …

    Ich glau­be du hast recht! Es gibt zur Zeit (vor al­lem in Süd­ti­rol kommt mir vor) ein Über­an­ge­bot von Wein­prä­sen­ta­tio­nen. Sie wer­den mehr nur or­ga­ni­siert um Jour­na­lis­ten an­zu­zie­hen, doch schaut es nicht gut aus, wenn nur we­nig Pu­bli­kum an­we­send ist und zu­dem sind die Wein­prä­sen­ta­tio­nen mit gro­ßen Ar­beits­auf­wand für Frei­wil­li­ge Hel­fer, Pro­du­zen­ten… ver­bun­den!

  3. am 21. März 2011 um 21:06 3.Bernhard schrieb …

    Hal­lo Ar­min,

    ich se­he das aus ös­ter­rei­chi­scher Sicht ziem­li­ch ähn­li­ch.

    Ein wei­te­rer wich­ti­ger Grund für die ver­mu­te­te ge­rin­ge­re An­zahl an Gas­tro­no­men und Vi­no­the­ka­ren un­ter den Be­su­chern ist mög­li­cher­wei­se die Tat­sa­che, dass die­se (auch we­gen des von dir er­wähn­ten Zeit­man­gels) im­mer we­ni­ger selbst di­rekt beim Win­zer ein­kau­fen, son­dern ver­mehrt über den Groß­han­del. Ih­re In­fos über Wei­ne, Jahr­gän­ge und Be­trie­be be­zie­hen sie wohl auch von dort, und nicht von Wein­prä­sen­ta­tio­nen.

    Au­ßer­dem ge­he ich da­von aus, dass die­se Ziel­grup­pe mit Ein­la­dun­gen und In­fos per Post und Mail über­häuft wird. Schließ­li­ch ist die Kon­kur­renz (zu­min­dest in Ös­ter­reich) der Win­zer in die­sem Be­reich heut­zu­ta­ge deut­li­ch grö­ßer, als vor ei­ni­gen Jah­ren. Sehr oft be­ob­ach­te ich, dass be­kann­te Ge­sich­ter un­ter Gas­tro­no­men und Jour­na­lis­ten Prä­sen­ta­tio­nen nicht da­zu be­nut­zen, um neue Be­trie­be zu ent­de­cken, son­dern eher, um alt­be­kann­te Win­zer zu tref­fen.

    Das gilt üb­ri­gens mei­ner Ein­schät­zung nach teil­wei­se auch für Pri­vat­be­su­cher, wes­halb ich sol­che Ver­an­stal­tun­gen ei­gent­li­ch fast nur no­ch als Kon­takt­pfle­ge und kaum no­ch als Ge­le­gen­heit zur Neu­kun­den­wer­bung oder gar zum di­rek­ten, kon­kre­ten Ver­kauf be­trach­te.

    Ein Kol­le­ge sag­te un­längst bei ei­ner Wein­prä­sen­ta­ti­on in Wien, er hät­te sehr ge­rin­ge Er­war­tun­gen und sei in ers­ter Li­nie da, um sei­nen Bu­schen­schank­ka­len­der (mit den Öff­nungs­zei­ten für das gan­ze Jahr) un­ter die Leu­te zu brin­gen…

    Herz­li­che Grü­ße

    Bern­hard

  4. am 22. März 2011 um 08:12 4.Bernhard Fiedlers We(in)blog » Haben Weinpräsentationen eine Zukunft? « schrieb …

    […] span­nen­de Fra­ge stellt Win­zer­kol­le­ge Ar­min Ko­bler aus Süd­ti­rol hier in sei­nem […]

  5. am 22. März 2011 um 09:14 5.armin schrieb …

    @ja­co­po: de­du­co dal tuo com­men­to che i pun­ti 2 e 3 per te sem­bra­no i più de­cisi­vi. vedre­mo se qual­cu­no ve­de an­che co­se non an­co­ra dette.
    @ste­fan: der punkt 2 ist al­so für dich die haupt­ur­sa­che, le­se ich her­aus. du kann­st auch aus er­fah­rung spre­chen, neh­me ich mal an, was den auf­wand be­trifft 😉
    @bern­hard: dan­ke für die quer­ver­bin­dung und den de­tail­lier­ten kom­men­tar. al­so auch punkt 3 und auch et­was 2, wenn ich rich­tig in­ter­pre­tiert ha­be. in­ter­es­sant, dass da ein par­al­le­le ent­wick­lung zu be­ob­ach­ten ist. „nur“ für die kon­takt­pfle­ge aber den gan­zen fi­nan­zi­el­len und per­so­nel­len ein­satz? zum glück rech­net man in der land­wirt­schaft nicht.

  6. am 22. März 2011 um 13:37 6.Michael Liebert schrieb …

    Hal­lo Ar­min,

    ich wür­de sa­gen, es ist ein Mi­schung aus den Punk­ten 1 und 3. Im­mer ef­fek­ti­ver, im­mer mehr Er­geb­nis in we­ni­ger Zeit. Wie Du weißt schreib ich ja gern und viel über Wein, aber schon das wird schlecht be­zahlt. Die Zeit auf ei­ner Wein­prä­sen­ta­ti­on kann ich kei­nem mei­ner Auf­trag­ge­ber be­rech­nen.

    In den gol­de­nen 90ern war der Be­su­ch ei­ner Wein­mes­se oder Wein­prä­sen­ta­ti­on no­ch neu und da­mit auf­re­gend. Ir­gend­wann stellt man fest, so ei­ne Prä­sen­ta­ti­on ist durch­aus auch für die Be­su­cher an­stren­gend. Ich könn­te je­des Wo­chen­en­de ir­gend­wo ei­ne Ver­an­stal­tung be­su­chen und über Wein dis­ku­tie­ren…

    Ich könn­te mir auch vor­stel­len, dass man­che Gas­tro­no­men bei dem Über­an­ge­bot ein­fach auch ka­pi­tu­lie­ren. Es traut si­ch kei­ner mehr zu, si­ch ei­nen Über­bli­ck zu ver­schaf­fen. Wo an­fan­gen, wo auf­hö­ren?

    Lie­ben Gruß nach Süd­ti­rol
    Mi­cha­el Lie­bert

  7. am 23. März 2011 um 07:04 7.Harald schrieb …

    Hal­lo!
    Aus mei­ner Sicht als Ein­käu­fer ei­nes Han­dels­un­ter­neh­mens sind die meis­ten Wein­ver­kos­tun­gen in Ös­ter­reich aus zwei­er­lei Grün­den un­in­ter­es­sant:

    1. Es han­delt si­ch um Ver­kos­tun­gen mit un­in­ter­es­san­ten Win­zern, meist in klei­ne­ren Rah­men. Die­se sind zwar groß­teils nur von Fach­pu­bli­kum be­sucht, aber die prä­sen­tier­ten Wei­ne sind meist qua­li­ta­tiv un­in­ter­es­sant. Er­fah­rungs­ge­mäß muss man ca. 10 sol­che Ver­kos­tun­gen be­su­chen, bis man ei­nen in­ter­es­san­ten Wein fin­det. Da­für fin­de ich den Be­su­ch sol­cher Ver­kos­tun­gen zu auf­wän­dig.

    2. Es han­delt si­ch um Ver­kos­tun­gen mit in­ter­es­san­ten Win­zern. Die­se sind sehr gut be­sucht. Das Pu­bli­kum be­steht aber groß­teils aus Wein­lieb­ha­bern, so­daß für mi­ch als Fach­be­su­cher ein kon­zen­trier­tes Ver­kos­ten bzw. ein Ge­spräch mit dem Pro­du­zen­ten auf­grund des gro­ßen Be­su­cher­an­dran­ges nicht mög­li­ch ist. In die­sem Fall ist es an­ge­neh­mer, wenn mir der Pro­du­zent ein Of­fert schickt, bzw. an­schlie­ßend die für mi­ch in­ter­es­san­ten Wei­ne be­mus­tert.

    Hin und wie­der gibt es ein Zeit­fens­ter für Fach­be­su­cher, aber das ist zu kurz und es wer­den auch Nicht-Fach­be­su­cher ein­ge­las­sen.

    Har­ry

  8. am 25. März 2011 um 13:46 8.armin kobler schrieb …

    @michael:
    dan­ke für dei­nen be­mer­kun­gen aus der sicht des wein­schrei­bers.
    al­so ganz da­ne­ben lie­ge ich bis jetzt nicht mit mei­nen an­nah­men.
    in­te­res­ant wä­re es, von dem ei­nen oder an­de­ren ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge zur kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen pro­du­zen­ten und po­ten­ti­el­len ab­neh­mern zu be­kom­men.
    ich selbst bin mit we­nig phan­ta­sie ge­seg­net, wes­we­gen ich ei­gent­li­ch kaum ei­nen aus­weg aus dem di­lem­ma weiß.
    tat­sa­che aber ist, dass wir als aus­stel­ler im­mer öf­ter ei­nen be­trächt­li­chen ein­satz oh­ne merk­ba­ren nut­zen in­ves­tie­ren.

  9. am 25. März 2011 um 14:02 9.armin kobler schrieb …

    @harald:
    dan­ke dir, dass auch die ein­käu­fer­sei­te si­ch ein­mal mel­det.
    durch­aus of­fen, wenn auch des­il­lu­sio­nie­rend, dei­ne mei­nung da­zu.
    um dich bes­ser ver­ste­hen zu kön­nen, was sind „in­ter­es­san­te“ win­zer?
    mein­st du das ihn be­zug auf ihr re­nom­mee oder die qua­li­tät der pro­duk­te an si­ch?
    soll­test du letz­te­res mei­nen, dann muss man si­ch not­ge­drun­gen durch die ver­kos­tun­gen durch­kämp­fen um tol­le (neue )sa­chen zu fin­den.
    je­den­falls in­ter­es­sant das mit dem re­ser­vier­ten zeit­fens­ter, was von uns fws-ler auch fast im­mer prak­ti­ziert wird.

  10. am 25. März 2011 um 15:22 10.Harald schrieb …

    @Armin
    mit in­ter­es­sant mei­ne ich für den Ver­kauf in­ter­es­sant. Manch­mal fin­de ich ganz gu­te Wei­ne, die al­ler­dings nur für mi­ch in­ter­es­sant sind, si­ch aber nicht ver­kau­fen las­sen, weil Win­zer, Ge­biet oder Sor­te für den Main­stream zu un­be­kannt sind. Die­se Wei­ne sind zwar gut, aber un­in­ter­es­sant. Für ein Re­stau­rant oder ei­ne klei­ne Vi­no­thek kön­nen das durch­aus in­ter­es­san­te Wei­ne sein.

  11. am 25. März 2011 um 15:44 11.Helmut O. Knall schrieb …

    Al­les rich­tig so­weit. Bis auf dei­ne An­nah­me, dass die ge­stie­ge­ne An­zahl der Events nicht stim­me. Nun, ich ha­be es in­zwi­schen so­gar auf­ge­ge­ben zu ver­su­chen, al­le an­zu­kün­di­gen, ge­schwei­ge denn hin zu ge­hen, so vie­le sind es ge­wor­den. An man­chen Ta­gen fünf gleich­zei­tig. Man sieht es ja auch an den Ter­min-Kol­li­sio­nen der gros­sen Wein-Mes­sen, seit Jah­ren über­schnei­den si­ch Pro­Wein, En Pri­meur Wo­che und VinI­ta­li mehr oder we­ni­ger, die klei­ne­ren gleich­zei­tig statt­fin­den­den Mes­sen las­se ich jetzt so­gar weg.
    Ich per­sön­li­ch ge­he kaum mehr auf „Wein­ta­ge“ etc., aus den­sel­ben Grün­den, wie Mi­cha­el und Har­ry schon schrie­ben, ich krieg nix da­für und kann dort so­wie­so nicht ver­nünf­tig ver­kos­ten, weil ich dau­ernd von ir­gend­wem an­ge­rem­pelt wer­de, mir das Al­ko-Schweiss-Ra­sier­was­ser-Ge­mi­sch, so­wie­so al­les ver­lei­det und schluss­end­li­ch no­ch von halb­trun­ke­nen Glä­ser auf­ge­drängt be­kom­me, die ich un­be­dingt kos­ten müs­se 😉
    So geht’s ver­mut­li­ch vie­len „Pro­fis“.
    Dan­ke für die­sen in­ter­es­san­ten Ar­ti­kel je­den­falls.
    LG Knal­li

  12. am 25. März 2011 um 18:18 12.Lizzy schrieb …

    Ar­min,
    so­no as­so­lu­t­amen­te d’accordo sui pun­ti 1 e 2. Pen­sa che ogni gior­no, in Ita­lia, si ten­go­no al­me­no 30 even­ti eno­gas­tro­no­mi­ci. Le oc­ca­sio­ni non man­ca­no, ma noi gior­na­lis­ti sia­mo cos­t­ret­ti a fa­re i con­ti con: il po­chis­si­mo tem­po che ab­bia­mo, i cos­ti da sos­te­ne­re per par­te­ci­pa­re ad un even­to, l’importanza del­lo stes­so, ec­ce­tera. A questo pro­po­si­to, ti ri­man­do a un mio in­ter­ven­to (http://www.slideshare.net/nadlaus/i-10-miti-della-comunicazione-del-vino-comizio-agrario-casal-monferrato-201007).

    3) Trop­pa cul­tu­ra? Trop­pa co­mu­ni­ca­zio­ne? Non lo so, non ca­pis­co. Quan­do chie­do ai pro­dut­to­ri co­sa c’è che non va nel mon­do del vi­no ita­lia­no, tra le mol­te co­se di­co­no tut­ti: „la co­mu­ni­ca­zio­ne. Non se ne fa ab­bas­t­an­za“. In­som­ma, met­te­tevi d’accordo!

    4) An­che su questo so­no d’accordo. Le so­lu­zio­ni più co­mo­de (l’agente che vi­e­ne a port­ar­mi il vi­no e me lo rac­con­ta) so­no sem­pre le più get­to­na­te. Mol­to però di­pen­de an­che dal­la pas­sio­ne del­la sin­go­la per­so­na: se ama il vi­no, va sem­pre al­la ri­cer­ca di nuo­vi pro­dot­ti e nuo­vi pro­dut­to­ri.
    Ar­go­men­to in­ter­es­san­te, co­mun­que. Da ap­pro­fon­di­re.

  13. am 25. März 2011 um 19:18 13.armin kobler schrieb …

    @harald:
    auf den punkt ge­bracht.
    die tat­sa­che, auf man­chen märk­ten to­tal „un­in­ter­es­sant“ zu sein, spü­re ich im­mer wie­der. zum glück gibt es auch an­de­re.

    @ hel­mut:
    nach­dem ich ja mehr der ent­wick­lung von frü­her zu jetzt be­ob­ach­te, war mei­ne fra­ge war nicht so sehr ge­meint, ob es (zu) viel events gibt son­dern ob es mehr ge­wor­den sind.
    wenn es nicht ide­al ist dort zu kos­ten, wo hol­st du dir dann aber al­ter­na­tiv den über­bli­ck, auch über neu­es?

    bis hier­her schlie­ße ich, dass es in je­dem fall ein über­an­ge­bot an prä­sen­ta­tio­nen herrscht, was, wenn man wei­ter­denkt, be­deu­tet, dass es auch ge­gen­über dem in­ter­es­se ein über­an­ge­bot an wein­pro­du­zen­ten bzw. wein gibt.

    @lizzy:
    si­cur­amen­te di even­ti ce ne so­no tan­ti, ma se­con­do te il nu­mero di ma­ni­fes­ta­zio­ni ris­pet­to ag­li an­ni d’oro è au­men­ta­to re­al­men­te o si ha so­lo l’impressione in quan­to si è un po‘ stu­fi di questa for­mu­la?
    de­du­co cmq fi­n­ora dal­la dis­cus­sio­ne che trop­pe ma­ni­fes­ta­zio­ni vuol di­re an­che trop­pi pro­dut­to­ri e/o vi­no in cer­ca di con­su­mo ris­pet­to all’interesse.

  14. am 26. März 2011 um 15:22 14.Andrea schrieb …

    Ar­go­men­to mol­to in­ter­es­san­te e che con­di­vi­do da ope­ra­to­re.
    Ar­min ti chie­do gen­til­men­te se rie­sci a fa­re an­che un bre­ve riassun­to di quan­to han­no det­to gli al­tri com­men­ta­to­ri in lin­gua tede­sca (co­me sai un po­co lo ca­pis­co, ma quan­do si ent­ra in dis­cus­sio­ni tec­ni­che e in­ter­es­san­ti me­glio es­se­re pre­cisi nel com­pren­de­re).

    fac­cio gi­ra­re ai miei col­leg­hi vina­ri­us questo tuo ar­go­men­to chis­sà che qual­cu­no fac­cia i suoi com­men­ti.

    per quan­to ri­guar­da me, io tro­vo che la for­mu­la sia di­v­en­ta­ta ob­so­le­ta, ma non sa­prei in­di­car­ti qual­co­as di in­no­va­tivo,, qual­co­sa che at­ti­ri l’attenzione in questo mo­men­to è dif­fi­ci­le da tro­va­re.
    Pre­va­le co­mun­que una bel­la fetta di scar­sa vo­lon­tà di an­da­re al­la ri­cer­ca dei prodotti\produttori e di af­fi­dar­si ag­li agen­ti che ti porta­no a ca­sa le lo­ro azi­en­de (an­che se a vol­te ci so­no agen­ti po­co pro­fes­sio­na­li..). tut­to bel­lo ser­vi­to in pol­tro­na.. le co­mo­di­tà!!

    An­d­rea

  15. am 26. März 2011 um 16:57 15.Lizzy schrieb …

    @Armin: si­cur­amen­te è au­men­ta­to il nu­mero di ques­te ma­ni­fes­ta­zio­ni. E pro­ba­bil­men­te sí, il pubb­li­co ini­zia a stan­car­si non di es­se, ma di co­me so­no im­posta­te. So­no mol­ti i fat­to­ri che poss­o­no cont­ri­bui­re al­la ri­usci­ta di un even­to del vi­no – il pe­ri­odo, la lo­ca­ti­on, il tem­po me­te­reo­lo­gi­co – ma og­gi, uno mi pare par­ti­co­lar­men­te cru­cia­le: il fo­cus.
    Di fie­re ge­ne­ra­lis­te ci bas­ta­no Vini­ta­ly e Me­r­a­no, le alt­re de­vo­no spe­cia­liz­zar­si, de­vo­no offri­re qual­co­sa per la qua­le val­ga la pena muo­ver­si dav­vero. Tu di­ci di aver no­ta­to che già in ma­ni­fes­ta­zio­ni co­me le Gior­na­te del Pi­not Nero o del Ries­ling l’afflusso di vi­si­ta­to­ri non è più es­al­tan­te co­me ag­li ini­zi: io cre­do che quel­li sia­no ca­si par­ti­co­la­ri, nei qua­li al­tri fat­to­ri poss­o­no gio­ca­re a sfa­vore (il pe­ri­odo dell’anno? le con­di­zio­ni am­bi­en­ta­li? L’anno scor­so ci è sta­to let­te­ral­men­te im­pos­si­bi­le fa­re una de­gus­ta­zio­ne a Bol­za­no a fi­ne ago­s­to, c’erano 30 gra­di nel ca­s­tel­lo che os­pi­ta­va l’evento!). In­som­ma, co­me di­cia­mo noi gior­na­lis­ti: da­teci la no­ti­zia. Il Ries­ling è Ries­ling tut­to l’anno, spie­ga­mi per­chè do­v­rei ve­ni­re ad as­sag­gi­ar­lo pro­prio in quei gior­ni.

  16. am 27. März 2011 um 09:58 16.Primo Oratore schrieb …

    La for­mu­la ef­fet­ti­va­men­te è stan­ca co­me gius­ta­men­te che di­ci tu. Co­me con­su­ma­to­re di­rei ques­te co­se:
    1. mes­co­la­re ap­pas­sio­na­ti e ope­ra­to­ri è per­den­te: sal­vo qual­che ca­so lun­gimi­ran­te i pro­dut­to­ri sem­bra­no più in­fas­ti­di­ti dag­li ap­pas­sio­na­ti con­sider­an­do­li al mas­si­mo de­gli ubri­a­co­ni … e qual­che vol­ta è an­che vero. Pro­ba­bil­men­te il ten­ta­tivo di sce­glie­re gior­ni del­la set­ti­ma­na po­co adat­ti ai sem­pli­ci con­su­ma­to­ri (es. il lu­n­edì) può so­lo fa­re be­ne: al­me­no ci va so­lo chi è mo­ti­va­to.
    2. spes­so non è or­ga­niz­za­to un ser­vi­zio di traspor­to pubb­li­co, o è po­co pubb­li­ciz­za­to: gui­da­re con un po‘ di vi­no in cor­po è pe­ri­co­lo­so e spes­so, an­che sui si­ti del­le ma­ni­fes­ta­zio­ni, non so­no in­di­ca­ti i mez­zi al­ter­na­ti­vi e non trop­po ca­ri con i qua­li re­car­si sul pos­to: ad es­em­pio, se vo­les­si an­da­re al­la ma­ni­fes­ta­zio­ne del Pi­not Nero co­me fac­cio a non ri­s­ch­ia­re la pa­ten­te? Sul si­to per es­em­pio non c’è nes­suna in­di­ca­zio­ne, sal­vo il nu­mero di te­le­fo­no del ta­xi: ma quan­to cos­ta? E da do­ve lo pren­do? C’è un col­le­ga­men­to con la sta­zio­ne del tre­no? mah.
    3. Al­la fi­ne si as­so­miglia­no tut­te, non c’è qua­si mai una no­vi­tà.
    4. Una pic­co­la idea: pren­dia­mo sem­pre l’esempio del­la mostra del Pi­not Nero: vis­to che as­sag­gi­ar­li tut­ti non si può, per­chè non si pro­po­ne un cri­te­rio di scel­ta? Pen­so a crea­re un qual­che ti­po di per­cor­so lo­gi­co che ac­con­ten­ti tut­ti, sia i de­gus­ta­to­ri sia i pro­dut­to­ri, sa­reb­be così dif­fi­ci­le? Co­s­trui­re dei per­cor­si in cui so­no in­di­ca­ti tut­ti i vi­ni del­lo stes­so vi­ti­gno e del­lo stes­so mil­le­si­mo pre­sen­ti con­tem­pora­nea­men­te: così posso fa­re una sor­ta di de­gus­ta­zio­ne oriz­zon­ta­le; oppu­re in­di­ca­re i vi­ni ap­par­ten­en­ti ad una stes­sa pic­co­la zo­na. In­ve­ce si tro­va tut­to un po‘ al­la rin­fu­sa e so­lo gli es­per­ti ci si rac­capez­za­no. Non cre­do sia dif­fi­ci­le. Al­tri­men­ti si va a ca­so e do­po un po’ ci si stu­fa.

    Ciao, PO

  17. am 27. März 2011 um 23:15 17.armin schrieb …

    @ an­d­rea:
    gra­zie per aver dif­fu­so il post.
    rias­su­mo mol­to som­ma­ri­a­men­te (dal pro­wein) gli in­ter­ven­ti di lin­gua tede­sca che poi so­no in gran par­te sov­ra­po­ni­bi­li a que­g­li ita­lia­ni:
    trop­pe ma­ni­fes­ta­zio­ni in gran par­te an­che con vi­ni po­co in­ter­es­san­ti in cir­cos­tan­ze po­co adat­te.
    ser­ve trop­po tem­po per tro­va­re buo­ne co­se nuo­ve ed ai gior­na­lis­ti non vi­e­ne pa­ga­to tut­to questo.
    al­le ma­ni­fes­ta­zio­ni in­ter­es­san­ti c’è trop­po pubb­li­co (nor­ma­le) che im­pe­dis­ce ai pro­fes­sio­nis­ti di la­vor­a­re.
    mol­ti ris­to­ra­to­ri ed eno­te­ca­ri so­no stu­fi di questo e si av­val­go­no per­ciò sem­pre più spes­so di dis­tri­bu­to­ri.
    i pro­dut­to­ri so­no cons­a­po­le­vi di questa evo­lu­zio­ne ed non spe­ra­no più di fa­re nuo­vi com­tat­ti in quel­le oc­ca­sio­ni ma le uti­liz­za­no pi­ut­to­s­to per cura­re quel­le già esis­ten­ti.

  18. am 27. März 2011 um 23:22 18.armin schrieb …

    @po
    be­ne sen­ti­re an­che questo pun­to di vis­ta.
    si ve­de che c’è ne è da fa­re, an­che nei detta­g­li.
    ma ri­me­di­an­do quel­lo che hai elen­ca­to, le co­se miglio­r­eran­no in mo­do si­gni­fi­ca­tivo?
    o la stan­chez­za per­marà?

  19. am 29. März 2011 um 13:49 19.Daniel schrieb …

    Dann steu­er ich mal ei­ne Nord-Ge­gen­mei­nung bei ;-))

    Es kann schon sein, dasss es ein Über­an­ge­bot gibt (so liest si­ch das bei den Vor­schrei­bern ja deut­li­ch), aber: sehr vie­le schei­nen auch recht weit im Süd­en be­hei­ma­tet zu sein.
    Und selbst wenn es in bei­spiels­wei­se Ham­burg (qua­si als Mit­tel­punkt für Nord­deutsch­land) vie­le Ver­an­stal­tun­gen ge­ben wür­de, heisst dies no­ch nicht, dass wir als Händ­ler auch wirk­li­ch im­mer et­was da­von mit­be­kom­men.

    Wenn ich mi­ch hier mit Händ­lern aus­tau­sche, sind wir zu­min­dest im­mer wie­der über­rascht, dass der ei­ne von der, der an­de­re von der nächs­ten Ver­an­stal­tung weiss… Hier ist si­cher­li­ch no­ch Po­ten­zi­al ;-))

    Oder um es ganz deut­li­ch zu sa­gen: Ich ha­be nicht das Ge­fühl, ich wüss­te von je­der Ver­an­stal­tung hier im Nor­den.

    Abr wie lässt si­ch das än­dern?

    Grü­ße

    Da­ni­el

  20. am 29. März 2011 um 23:37 20.armin schrieb …

    @daniel:
    end­li­ch mal ein nord­licht in mei­nem blog! 😉
    ver­ste­he ich rich­tig, dass es bei eu­ch kein (zu­min­dest ge­fühl­tes) über­an­ge­bot gibt?
    was das wis­sen über ver­an­stal­tun­gen. be­trifft, müss­te ein zen­tral ver­wal­te­ter ka­len­der ins aug ge­fass­st wer­den, dan­ke für die an­re­gung.

  21. am 30. März 2011 um 08:30 21.Daniel schrieb …

    @armin
    kei­ne Ah­nung, ob es ein Über­an­ge­bot gibt, denn wie ge­schrie­ben – ich bin mir si­cher (ob­wohl als Händ­ler, der knapp 90 % di­rekt im­por­tiert), dass mi­ch ei­ne gan­ze An­zahl an Ver­an­stal­tun­gen ver­pas­sen (oder ich sie ;-)))

    und hier bei uns kann ich eben nicht je­des zwei­te Wo­chen­en­de mal ins Wein­an­bau­ge­biet fah­ren, die Win­zer Jung­wein­prä­sen­ta­ti­on be­su­chen …

    wenn ir­gend­wer ei­nen Tipp hat zu ei­nem zen­tral ver­wal­te­ten ka­len­der – ich bin mir ziem­li­ch si­cher, dass da deut­li­ches In­ter­es­se be­steht!!!!

  22. am 3. April 2011 um 16:04 22.Andreas Gottlieb Hempel schrieb …

    Lie­ber Ar­min, die Ana­ly­sen ge­gem die üb­li­chen Wein­ver­kos­tun­gen sind durch­weg rich­tig. Üb­rig bleibt die Kon­takt­pfle­ge und we­nig Wei­n­er­leb­nis.
    Da­ge­gen: Vier Mal im Jahr bin ich drei Ta­ge zu ei­ner Wein­be­wer­tung ei­ner vier­tel­jähr­li­ch er­schei­nen­den Wein­zeit­schrift in Deutsch­land. Die Ska­la der the­ma­ti­sch an­ge­for­der­ten Wei­ne ist sehr breit ge­fä­chert, pro Tag wer­den ca. 120 Wei­ne in Grup­pen zu sechst nach dem Par­ker Sys­tem be­wer­tet. Al­les in gro­ßer Ru­he und Kon­zen­tra­ti­on. Es blei­ben vie­le Ein­drü­cke, die ich dann aus­baue in dem ich mir von Wein­gü­tern, die mir be­son­ders auf­ge­fal­len sind, an­schlie­ßend Pro­be­sor­ti­ments be­stel­le und zu Hau­se in al­ler Ru­he ver­kos­te. Für mi­ch die ein­zi­ge Form, Wei­ne rich­tig ken­nen­zu­ler­nen. Na­tür­li­ch be­nö­ti­ge ich da­zu die Da­ten der je­wei­li­gen Wei­ne und es er­ge­ben si­ch an­schlie­ßend Nach­fra­gen bei den Win­zern.
    Wein­mes­sen sind für mi­ch ein Hor­ror we­gen des Ge­drän­gels, der Ne­ben­ge­rü­che, der ver­kleb­ten Glä­ser und der Ver­zweif­lung, die ei­nen über­fällt, weil man den Wei­nen in die­ser Form nicht ge­recht wird, die Ar­beit der Win­zer durch die not­wen­di­ge Schnel­lig­keit ent­wer­tet und zu zahl­rei­chen Fehl­ur­tei­len kommt, die man bei man­chen Wei­nen er­st am ge­deck­ten Tisch mit dem pas­sen­den Es­sen re­vi­die­ren kann.
    Die nach­hal­tigs­ten Ein­drü­cke ver­schaf­fe ich mir bei Be­su­chen im Wein­gut, dem Spa­zier­gang durch den Wein­berg, die Per­sön­lich­keit des Win­zers und auch der Ar­chi­tek­tur in dem die Wei­ne an­ge­bo­ten wer­den -kein Wun­der, dass vie­le neue gu­ten Bau­ten ent­stan­den sind (s.a. mein Buch „Ar­chi­tek­tur & Wein, Call­w­ey Ver­lag Mün­chen, 2010.
    Wein braucht eben Zeit.
    Mit herz­li­chen Grü­ßen
    An­dre­as Gott­lieb Hem­pel

  23. am 4. April 2011 um 15:03 23.Wolfgang schrieb …

    Lie­be Wein­ge­mein­de,
    im Gro­ßen und gan­zen geht es mir ähn­li­ch wie A.G. Hem­pel im Vor­bei­trag. Mes­se­hal­len, stän­di­ges Grund­ge­tö­se, sche­ma­ti­sches Ab­ha­ken von Win­zer­stän­den und die im­mer glei­chen Lei­ern (Hand­le­se bla­bla Ba­ton­na­ge bla­bla 12 Mo­na­te Bar­ri­que bla­bla) emp­fin­de ich als müh­sam und er­schla­gend, so dass ich mi­ch im­mer auf das er­s­te Bier am Abend freue. Mes­sen sind aber für mi­ch not­wen­dig und als Kon­takt­pfle­ge prak­ti­sch, weil halt doch al­le an ei­nem Fleck ver­sam­melt sind. Ha­ben wir was in­ter­es­san­tes Neu­es ge­fun­den, so ver­su­chen wir den ge­won­ne­nen ers­ten Ein­druck zu­hau­se zu be­stä­ti­gen, in­dem wir mit ei­ner Hand­voll Kol­le­gen in al­ler Ru­he zu Hau­se er­neut ver­kos­ten. Da­na­ch fällt die Kauf­ent­schei­dung. Oft auch bei ei­nem spä­te­ren Be­su­ch auf dem Wein­gut.
    Dann möch­te ich be­mer­ken, dass die Wir­kung von Wein­ver­an­stal­tun­gen nicht im­mer un­mit­tel­bar mess­bar ist. Ar­min – z.B. Dei­ne Wei­ne, die ich vor zwei Jah­ren mit ei­nem Kol­le­gen in Ve­ro­na ver­kos­tet ha­be, geis­tern im­mer no­ch ger­ne in mei­nem Kopf her­um, wenn ich an ei­ne Sor­ti­ments­aus­wei­tung den­ke, aber das schaf­fe ich durch mei­ne Rand­la­ge lei­der no­ch nicht. Si­cher bin ich da nicht der Ein­zi­ge.
    Bleib an den Mes­se-Erst­kon­tak­ten dran, in­dem Du Dich ab und zu so geist­voll in Er­in­ne­rung bringst, wie mit Dei­nen le­sens­wer­ten News­let­tern. Da­mit stichst Du schon aus der uni­for­men Mas­se der an­de­ren Aus­stel­ler her­aus.
    Vie­le Grü­ße aus Titt­mo­n­ing
    Wolf­gang

  24. am 9. Mai 2011 um 20:17 24.Gabriele Succi schrieb …

    Ciao Ar­min,
    co­me ho scrit­to sul si­to di Ste­fa­no Ber­ti, i pro­ble­mi so­no es­sen­zi­al­men­te 2:
    A – l’interesse del­la gen­te è sen­za dub­bio ca­la­to; co­me di­ce­vi tu, tem­po ad­die­t­ro, sia i ris­to­ra­to­ri che i con­su­ma­to­ri pri­va­ti er­a­no ef­fet­ti­va­men­te più in­ter­es­sa­ti. Og­gi i ris­to­ra­to­ri han­no gli agen­ti che li mar­ca­no co­me Clau­dio Gen­ti­le fece con Ma­ra­do­na ai mon­dia­li del 1982…quindi che in­ter­es­se han­no?
    B – le ma­ni­fes­ta­zio­ni so­no dav­vero trop­pe e di con­se­guen­za il con­su­ma­to­re pri­va­to è un po‘ dis­ori­en­ta­to e non sa mai do­ve an­da­re e se me­ri­ta an­da­re o no a questa o quel­la ma­ni­fes­ta­zio­ne.

    Sei d’accordo?

    Hal­lo Ar­min,
    wie ich auf der Sei­te von Ste­fa­no Ber­ti ge­schrie­ben ha­be, gibt es im Grun­de 2 Pro­ble­me:
    A – das In­ter­es­se der Leu­te ist in zwei­fels­oh­ne ge­sun­ken; wie du sag­test, vor ei­ni­ger Zeit wa­ren Gas­tro­no­men und Pri­va­te in­ter­es­sier­ter. Heu­te wer­den sie von den Ver­tre­tern ge­deckt wie es Clau­dio Gen­ti­le mit Ma­ra­do­na an­läss­li­ch der Welt­meis­ter­schaft 1982 ge­macht hat… al­so wel­ches In­ter­es­se soll­ten sie ha­ben?
    B – es gibt wirk­li­ch zu vie­le Ver­an­stal­tun­gen und des­halb ist der pri­va­te Kon­su­ment ein we­nig ori­en­tie­rungs­los und weiß nie, wo hin­ge­hen und ob es si­ch aus­zahlt oder nicht, die­se oder je­ne Ver­an­stal­tung zu be­su­chen.

    Bist du ein­ver­stan­den?

  25. am 26. Juni 2011 um 22:46 25.armin kobler schrieb …

    Ein kur­zes Res­u­mé zur Boz­ner Wein­kost, heu­er in­te­griert im erst­mals or­ga­ni­sier­ten Ge­nuss­fes­ti­val: Mei­ner Be­ob­ach­tung nach, und je­der der von mir an­ge­spro­che­nen Aus­stel­ler hat es be­stä­tigt, hat die­se „embedded“-Form kei­ne Stei­ge­rung der Be­su­cher­zah­len oder ein zu­sätz­li­ches In­ter­es­se be­wirkt. Aber viel­leicht ist ein Kon­stant­hal­ten des ge­fühl­ten An­dran­ges heut­zu­ta­ge auch schon als Er­folg zu be­wer­ten. Zu­dem kann um­ge­kehrt die Boz­ner Wein­kost das Ge­nuss­fes­ti­val qua­li­ta­tiv auf­ge­wer­tet ha­ben, das wä­re auch schon was.
    Die bei­den ers­ten Stun­den, wel­che den Pro­fis vor­be­hal­ten wa­ren, wur­den von die­sen nicht bis kaum ge­nützt, die aus­stel­len­den Be­trie­be fan­den hin­ge­gen leicht die Zeit, ge­gen­sei­tig die ak­tu­el­le Pro­duk­ti­on zu be­gut­ach­ten.
    Gut bis sehr gut sind hin­ge­gen bei den Pro­fis die Sor­ten­kos­ten im Schloss­hof an­ge­kom­men.

    Un bre­ve re­so­con­to del­la Mostra dei Vi­ni di Bol­za­no, quest’anno in­se­ri­ta nel pri­mo Fes­ti­val del Gusto Al­to Adi­ge: Se­con­do me e di tut­ti gli es­po­si­to­ri che ho par­la­to questa for­ma „em­bed­ded“ non ha cont­ri­bui­to ad au­men­ta­re l’interesse nei con­fron­ti del­la ma­ni­fes­ta­zio­ne o di in­cu­rio­si­re nuo­ve fas­ce di in­ter­es­sa­ti. Ma for­se non di­mi­nui­re il nu­mero dei vi­si­ta­to­ri og­gi­gior­no è già un suc­ces­so, chis­sà. D’altra par­te la Mostra dei Vi­ni può aver va­lo­riz­za­to qua­li­ta­ti­va­men­te il Fes­ti­val del Gusto, an­che ciò non sa­reb­be ma­le.
    Le pri­me due ore, ri­ser­va­te ag­li ope­ra­to­ri del set­to­re, non so­no sta­te ut­liz­za­te da ques­ti. In com­pen­so i pro­dut­to­ri ave­va­no tut­to il tem­po ne­ces­sa­rio a dis­po­si­zio­ne per de­gus­ta­re i vi­ni a vicen­da. Da be­ne a mol­to be­ne han­no gi­u­di­ca­to i pro­fes­sio­nis­ti le de­gus­ta­zio­ni li­be­re nel cor­ti­le in­ter­no del ca­s­tel­lo.

  26. am 27. Juni 2011 um 00:57 26.armin kobler schrieb …

    Mei­ne Schluss­fol­ge­run­gen, wel­che teil­wei­se eu­re Mei­nun­gen, An­re­gun­gen, aber auch auch ei­ni­ges an mei­nen Über­le­gun­gen zu­sam­men­führt:

    Als ra­di­kals­te und wich­tigs­te Ent­schei­dung braucht es ei­ne ex­trem deut­li­che Tren­nung zwi­schen den Ver­an­stal­tun­gen für die in­ter­es­sier­ten Lai­en und je­nen der Pro­fis. Und mit letz­te­ren mei­ne ich je­ne, die vom Wein in ir­gend­ei­ner Form le­ben, und nicht über­durschnitt­li­ch In­ter­es­sier­te oder die Be­kann­ten von die­sem Pro­du­zen­ten oder je­nem Gas­tro­no­men usw., hier muss Klar­heit herr­schen.

    Le mie con­clu­sio­ni che ri­u­nis­co­no un po‘ le vost­re opi­nio­ni, i vos­tri sug­ge­ri­men­ti ma na­tu­ral­men­te an­che i miei ra­gio­na­men­ti:

    Co­me de­ci­sio­ne più im­port­an­te c’è la ne­ces­si­tà di una di­vi­sio­ne net­ta del­le ma­ni­fes­ta­zio­ni per i pro­fa­ni in­ter­es­sa­ti ed i pro­fes­sio­nis­ti. Per quest’ultimi in­ten­do per­so­ne che vi­vo­no del vi­no nel­le sue di­ver­se for­me, non ap­pa­sio­na­ti di vi­no od ami­ci di quel pro­dut­to­re o di quel ris­to­ra­to­re, quì ci vuo­le chia­rez­za e ri­go­re.

    Die­se Pro­fi-Ver­an­stal­tung soll­te ein­mal im Jahr al­le oder mög­lichst vie­le Süd­ti­ro­ler Pro­du­zen­ten zu­sam­men­brin­gen, da­mit der Ex­per­te si­ch jähr­li­ch ein voll­stän­di­ges, ein­kaufs­ori­en­tier­tes Bild von Süd­ti­rol ma­chen kann. Dass si­ch al­le an­de­ren Ver­an­stal­tun­gen im Land ter­min­mä­ßig und för­de­rungs­mä­ßig die­ser un­ter­zu­ord­nen ha­ben, ist selbst­re­dend. Als Form bie­ten si­ch die selbs­stän­di­gen Sor­ten- oder die ge­führ­te The­men­kos­ten an, die Ein­käu­fern in­ter­es­siert ver­ständ­li­cher­wei­se nicht oder nur ein ers­tes Mal das Ken­nen­ler­nen des Pro­du­zen­ten. Das ha­ben mir auch am Ran­de der Boz­ner Wein­kost vie­le Gas­tro­no­men be­stä­tigt. Er will auf ei­nem Platz kon­zen­triert kos­ten, be­wer­ten und ver­glei­chen.

    Questa ma­ni­fes­ta­zio­ne pro­fes­sio­na­le si do­v­reb­be svol­ge­re una vol­ta all’anno e do­v­reb­be rac­co­glie­re la to­ta­li­tà o il nu­mero mag­gio­re pos­si­bi­le di can­ti­ne in mo­do che l’acquirente si possa fa­re un qua­dro an­nua­le com­ple­to del­la pro­du­zio­ne sud­ti­ro­le­se at­tu­al­men­te in com­mer­cio. Na­tu­ral­men­te le alt­re ma­ni­fes­ta­zio­ni in am­bi­to pro­vin­cia­le si dov­ran­no sot­to­met­te­re a questa in ter­mi­ni di da­te, or­ga­niz­za­zio­ne e so­stegno eco­no­mi­co.
    Co­me for­ma pen­so che sia idea­le la de­gus­ta­zio­ne li­be­ra se­con­do va­rie­tà o te­ma­ti­ca con­dot­ta. All’acquirente non in­ter­es­sa, o for­se so­lo una pri­ma vol­ta, co­no­s­ce­re il pro­dut­to­re, questo mi è sta­to con­fer­ma­to da di­ver­si ris­to­ra­to­ri. Lui vuo­le de­gus­ta­re, con­fron­ta­re e va­luta­re in mo­do con­cen­tra­to sen­za do­ver cor­re­re dall’uno all’altro.

    Was hin­ge­gen die mehr oder we­ni­ger ge­bil­de­ten Lai­en, die mehr oder we­ni­ger in­ter­es­sier­ten Kon­su­men­ten an­geht, soll­te es wei­ter­hin Pu­bli­kums-Ver­an­stal­tun­gen in al­len Lan­des­tei­len, ver­streut über das gan­ze Jahr, ge­ben. Die pro­gramm­mä­ßig All­ge­gen­wart des The­mas Wein hilft mit, das Image des Wein­lan­des Süd­ti­rol zu fes­ti­gen. In die­sem Rah­men ha­ben Tisch­ver­kos­tun­gen mit den Pro­du­zen­ten auch no­ch durch­aus Sinn, kann doch so­mit bei Be­darf ei­ni­ges an Wis­sen, wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Bei den Ama­teu­ren ist die Lern­kur­ve eben no­ch steil. Na­tür­li­ch soll­ten man es da­bei nicht be­wen­den las­sen, ge­ra­de für das Er­pro­ben in­nov­ti­ver For­men der Prä­sen­ta­ti­on soll­ten sol­che Ver­an­stal­tun­gen ge­nutzt wer­den.

    Ag­li ap­pas­sio­na­ti in­ve­ce più o me­no pre­pa­ra­ti, per i con­su­ma­to­ri più o me­no in­ter­es­sa­ti (#ma­rio?) si do­v­reb­be in­ve­ce con­ti­nu­a­re a pro­por­re ma­ni­fes­ta­zio­ni pubb­li­che dis­tri­bui­te in ogni par­te del­la pro­vin­cia e nell’arco di tut­to l’anno. Ciò cont­ri­buirà a raf­forza­re l’immagine del Sud­ti­ro­lo co­me ter­ra di vi­no.
    In ques­te cor­ni­ci le de­gus­ta­zio­ni in pre­sen­za dei pro­dut­to­ri han­no an­co­ra ra­gio­ne di es­se­re, in quan­to poss­o­no tras­met­te­re co­no­s­cen­ze ed in­for­ma­zio­ni uti­li. Gli ap­pas­sio­na­ti ne poss­o­no an­co­ra ap­pro­fit­ta­re in mo­do si­gni­fi­ca­tivo.
    Na­tu­ral­men­te non bi­so­gna li­mitar­si in ques­te de­gus­ta­zio­ni a questa for­ma, tec­ni­che in­no­va­ti­ve di pre­sen­ta­zio­ne si pot­reb­bero spe­ri­men­ta­re so­prat­tut­to in ques­ti luo­g­hi ed oc­ca­sio­ni.

    Ich den­ke, dass die strik­te Tren­nung der Ziel­grup­pen die Mög­lich­keit gibt, die­se spe­zi­fi­scher und da­mit ef­fi­zi­en­ter an­zu­spre­chen. Auch weiß man dann als Aus­stel­ler, was oder wer ei­nen er­war­tet, so dass man si­ch auch auf die mög­li­chen Er­geb­nis­se ei­ner Teil­nah­me ein­stel­len kann.

    Io so­no dell’opinione che questa di­vi­sio­ne net­ta tra i tar­get ci dia la pos­si­bi­li­tà di ac­co­glie­re gli os­pi­ti in mo­do più mi­ra­to au­mentan­do l’efficienza de­gli in­cont­ri. Da es­po­si­to­re in­ve­ce so co­sa rap­pre­sen­ta ver­a­men­te la sin­go­lo ma­ni­fes­ta­zio­ne e mi posso re­go­la­re cir­ca le as­pet­ta­ti­ve.

  27. am 17. August 2011 um 19:16 27.MartinB schrieb …

    Ich ge­he fast nur mehr auf Sor­ten­ver­kos­tun­gen, wo ich die Wei­ne in Ru­he ver­glei­chen kann.

    Io va­do qua­si so­la­men­te a de­gus­ta­zio­ni va­rieta­li, do­ve posso con­fron­ta­re i vi­ni con cal­ma.

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben - Scrivere un commento

Ja, ich möchte bei Kommentaren benachrichtigt werden!

Rate www.kobler-margreid.com/blog Sajithmr.com
  • Perfect
    Perfect(69.6%)
  • Good
    Good(22.3%)
  • Bad
    Bad(0.9%)
  • Too Bad
    Too Bad(7.1%)