Screw Cap (4): Die Perfektion ist nicht von dieser Welt — La perfezione non è di questo mondo

Geschrieben von am 25. Juli 2012 | Abgelegt unter Keller - Cantina


Wie die geschätz­ten Lese­rin­nen und Leser inzwi­schen wis­sen, habe ich von Anfang an meine Weine mit­tels Dre­her ver­schlos­sen (Danke Mar­tin Aurich und Erwin Eccli für die wert­vol­len Rat­schläge). Ich bereue es in kei­ner Weise und würde es auch wie­der tun. Auch wenn ich auf die­sem Weg auf einige Wider­stände gesto­ßen bin, wel­che sich in den Jah­ren teil­weise aber auch gar nicht aus dem Weg räu­men lie­ßen. Die Vor­teile, beson­ders hin­sicht­lich der Qua­li­täts­si­che­rung und dem Dienst am Kun­den über­wie­gen ein­fach. Trotz­dem ist es rich­tig, auch auf Unzu­läng­lich­kei­ten hin­zu­wei­sen, nichts — wie im Titel ange­kün­digt — ist per­fekt!

Come i gen­tili let­tori intanto sapranno, chi­udo dall’inizio della mia atti­vità le bot­tig­lie con la cap­sula a vite (Gra­zie Mar­tin Aurich ed Erwin Eccli per la con­su­lenza in ques­tione). Non mi pento per niente di aver fatto questa scelta. Anche se negli anni ho dovuto sgom­brare la strada da osta­coli che solo in parte sono rius­cito a rimuo­vere. I vant­aggi soprat­tutto nei con­fronti della ges­tione della qua­lità ed il ris­petto per il con­su­ma­tore pre­v­al­gono net­tamente. Lo stesso è però importante rim­ar­care anche i punti deboli, niente è per­fetto a questo mondo!

Bei den Ver­schlüs­sen, wel­che im Fla­schen­hals ste­cken, wie beim Kor­ken in all sei­nen Aus­füh­run­gen oder auch beim Plas­tik­stop­fen, ist die Wein­dicht­heit rela­tiv ein­fach zu bewerk­stel­li­gen. Ist die Kork­ma­schine gut ein­ge­stellt und regel­mä­ßig gewar­tet sowie das Füll­ni­veau hin­sicht­lich der Wein­tem­pe­ra­tur beim Fül­len und Trans­por­tie­ren gut ein­ge­stellt, dann kann eigent­lich nicht mehr viel pas­sie­ren, Rin­ner gehö­ren unter die­sen Umstän­den glück­li­cher­weise der Ver­gan­gen­heit an. Auf über 30 mm Fla­schen­hals­länge hat der Kor­ken genü­gend Kon­takt­flä­che, um ein Aus­tre­ten des Wei­nes zu ver­hin­dern. Beson­ders die aus­ge­prägte Aus­dehn­bar­keit des Natur­kork­ge­we­bes kom­pen­siert fast alle Uneben­hei­ten, wel­che die Glas­fla­schen in ihrem Innern ver­ber­gen kön­nen.

Nel caso delle chi­usure che sono infi­late nel collo della bot­tiglia come il tappo in sug­hero nelle sue mol­te­plici forme o il tappo in plastica (detto ancora troppo spesso “in sili­cone”) la chi­usura nei con­fronti del vino è abbas­t­anza facile da assi­cur­are. Se la tappa­trice è rego­lata bene e la manu­ten­zione fre­quente, se il livello di riem­pi­mento ris­petta la tem­pe­ra­tura del vino all’imbottigliamento e quella mas­sima di tras­porto non può più suc­ce­dere tanto, in queste cir­co­s­t­anze per­dite di liquido appar­ten­gono per for­tuna a ricordi del pas­sato. Su più di 30 mm di lung­hezza del collo della bot­tiglia il tappo ha suf­fi­ci­en­te­mente super­fi­cie di con­tatto con il vetro per evi­t­are per­dite. Soprat­tutto l’elevata espan­di­bi­lità del tes­s­uto natu­rale del sug­hero com­pensa le irre­go­la­rità che le bot­tig­lie possono cel­are al loro interno.

Anders ist es hin­ge­gen beim Dreh­ver­schluss oder auch beim Kro­nen­kor­ken. Dort ist die Dicht­flä­che auf den dün­nen Rand des Fla­schen­hal­ses beschränkt. Des­we­gen wer­den an die Kap­sel, den Ver­schlie­ßer sowie die Fla­schen ungleich höhere Anfor­de­run­gen gestellt als beim Kor­ken. Die Tole­ran­zen hin­sicht­lich der Abmes­sun­gen sind ungleich gerin­ger und die Ansprü­che an die Ein­stel­lung und Kon­trolle der Maschi­nen deut­lich höher. Die Fla­sche auf dem Foto habe ich vor der Aus­lie­fe­rung ent­deckt: die Kap­sel wurde nicht vom ers­ten Schließ­kopf genü­gend fest zuge­dreht, über Wochen und Monate sind bei der lie­gend gela­ger­ten Fla­sche kleine Wein­men­gen (schät­zungs­weise 10 cl) aus­ge­tre­ten und ver­duns­tet, der Extrakt ist auf den Aus­tritts­öff­nun­gen ein­ge­trock­net. Rekla­ma­tio­nen hin­sicht­lich Füll­feh­ler die­ser oder ähn­li­cher Art kann ich nach sechs Jahr­gän­gen mit im Schnitt 14.000 Fla­schen an einer Hand abzäh­len. Aber jeder Feh­ler ist einer zuviel. Aber dass mit nie­mand kommt und behaup­tet, ich hätte immer gesagt, der Dre­her sei der per­fekte Ver­schluss!

Diver­sa­mente si com­portano invece le chi­usure a vite o a corona. In quei casi la chi­usura è limi­tata al sot­tile bordo del collo della bot­tiglia per cui i requi­siti tec­nici a cui devono ris­pon­dere cap­sule, tappa­trici e bot­tig­lie sono ver­a­mente un’altra cosa. Le tol­ler­anze circa le misure sono di gran lunga minori e le esi­genze circa la manu­ten­zione ed il con­trollo delle mac­chine molto mag­giori. La bot­tiglia della foto è stata scoperta prima di essere con­seg­nata: all’imbottigliamento la prima testata non ha avvi­tato suf­fi­ci­en­te­mente la cap­sula e durante setti­mane e mesi sono fuo­ru­s­cite dalle bot­tig­lie cori­cate ed eva­po­rate pic­cole quan­tità di vino (ca. 10 cl), l’estratto si è depo­si­tato sui punti della fuo­ru­s­cita del liquido. Le con­tes­ta­zioni per difetti di questo tipo o simili le posso con­tare sul palmo di una mano, per for­tuna, dopo sei annate di circa 14.000 bot­tig­lie in media. Però ogni dif­fetto è uno in troppo. E che non venga nes­suno a dire che io abbi sempre detto che la cap­sula a vite sia la chi­usura per­fetta!

 

 

4 Kommentare zu “Screw Cap (4): Die Perfektion ist nicht von dieser Welt — La perfezione non è di questo mondo”

  1. am 26. Juli 2012 um 22:20 1.Roberto schrieb …

    Ma il vino ne risente? Ipo­tiz­ziamo io ne abbia in casa. Me ne accorgo dopo qual­che anno. Come pot­rebbe essere il vino con­ten­uto all’interno? Con il sug­hero, non vedi nulla, apri la bot­tiglia e butti via tutto… ed impre­chi per i soldi spesi!

    Aber lei­det der Wein dar­un­ter? Neh­men wir mal an, ich habe so einen Wein zu Hause. Und ich komme nach ein paar Jah­ren dar­auf. Wie könnte der beinhal­tete Wein sein? Mit dem Kork siehst du nichts, öff­nest die Fla­sche und schüt­test alles weg… und fluchst über das aus­ge­ge­bene Geld!

  2. am 27. Juli 2012 um 07:59 2.armin kobler schrieb …

    Certo che ciò è un danno quan­ti­ta­tivo ma anche qua­li­ta­tivo: esce vino ed entra aria che ossida il con­ten­uto, inoltre la bot­tiglia è imbrat­tata.
    Comun­que un dif­fetto del genere com­pare subito, par­tendo dall’atto dell’imbottigliamento. Per cui acquis­tando bot­tig­lie sin­gole ti accorgi in par­tenza che c’è qual­cosa che non va.

    Der Scha­den ist in jedem Fall ein quan­ti­ta­ti­ver aber auch ein qua­li­ta­ti­ver: der aus­ge­ron­nene Wein wird durch Luft ersetzt, wel­che den ver­blie­be­nen Inhalt oxi­diert. Zusätz­lich ist die Fla­sche ver­schmutzt. Jeden­falls beginnt der Scha­den schon ab dem Moment der Fül­lung sicht­bar zu wer­den, wes­we­gen man beim Kauf ein­zel­ner Fla­schen sofort bemerkt, dass da was nicht stimmt.

  3. am 27. Juli 2012 um 23:17 3.Vittorio Merlo schrieb …

    Per curio­sità, non c’entra molto con il post, quanto lasci di spa­zio di testa tra il tappo a vite ed il vino? Hai mai fatto delle prove in merito?
    Gra­zie

    Aus Neu­gierde, es hat mit dem Pos­ting wenig zu tun, aber wie­viel Kopf­raum läst du zwi­schen Kap­sel und Wein? Hast du dies­be­züg­lich Ver­su­che gemacht?
    Danke

  4. am 30. Juli 2012 um 08:28 4.armin kobler schrieb …

    Scusa Vit­to­rio il ritardo, ma per ris­pon­dere cor­ret­tamente volevo sen­tire ancora uno dei tre tec­nici che seguono la nos­tra mac­china di imbot­tiglia­mento mobile. Ci atte­niamo alle misure indi­cate sul fondo della bot­tiglia e che indi­cano la distanza mas­sima dal bordo supe­riore della bot­tiglia al pelo del liquido (a 20 °C) per garan­tire il con­ten­uto indi­cato sulla bot­tiglia. Nel caso delle bot­tig­lie da me usate sono 30 mm per le bor­go­gnotte e bordolesi e 35 mm per la ren­ana.

    Ent­schul­dige Vit­to­rio bitte die ver­spä­tete Ant­wort, aber ich wollte noch vor­her mit einem der drei Tech­ni­ker spre­chen, wel­che unsere mobile Füll­an­lage betreuen. Wir hal­ten uns an die Maße, wel­che am Fla­schen­bo­den ange­ge­ben sind und den maxi­ma­len Abstand vom obe­ren Fla­schen­rand zur Ober­flä­che der Flüs­sig­keit ange­ben, wel­che den ange­ge­be­nen Min­des­t­in­halt garan­tie­ren. Im Fall der von mir ver­wen­de­ten Fla­schen sind das 30 mm bei der Bur­gun­der- und Bordole­ser-Fla­sche und 35 mm bei der Schle­gel­fla­sche.

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