In die Tiefe — In profondità (1)

Geschrieben von am 24. Januar 2013 | Abgelegt unter Bau - Costruzione

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Als unsere Hof­stelle gebaut wurde, war sie als das Wohn­haus und Betriebs­ge­bäude eines mitt­le­ren Süd­ti­ro­ler Obst- und Wein­bau­ers geplant. D.h. es soll­ten, wie es zu 90 % in unse­rer Gegend der Fall ist, Trau­ben und Äpfel ange­baut wer­den, deren Ver­ar­bei­tung und Lage­rung sollte aber in einer Genos­sen­schaft oder durch einen Händ­ler erfol­gen.

Quando è stato cos­truito il nos­tro maso, esso doveva ospi­tare un’azienda frut­ti­vi­ti­cola sud­ti­ro­lese di medie dimen­sioni. Si pen­sava, come suc­cede in più del 90 % dei casi in zona, alla col­ti­va­zione di mele ed uve, da tras­for­mare e con­ser­vare in coope­ra­tive o presso com­mer­ci­anti. 

Als wir dann 2006 began­nen, selbst zumin­dest einen Teil der Trau­ben zu ver­ar­bei­ten, hat es begon­nen enger zu wer­den: Im befahr­ba­ren Kel­ler, wo die land­wirt­schaft­li­chen Anhän­ger stan­den und aller­hand Betriebs­mit­tel lager­ten, haben Edel­stahl- und Eichen­holz­fäs­ser sowie die Presse deren Platz ein­ge­nom­men. Wo der Trak­tor stand, kam zwei Jahre spä­ter das kühl­bare Fla­schen­la­ger hin und 2010 muss­ten sogar die Autos wei­chen, der Kost- und Ver­kaufs­raum ent­stand näm­lich im Par­terre.

Quando nel 2006 abbiamo deciso di tras­for­mare una parte delle nostre uve in vino, hanno comic­iato i pro­blemi con lo spa­zio: Nella can­tina dotata di rampa d’accesso, dove prima sta­vono i rimor­chi agri­coli ed altri att­rezzi, adesso stanno botti in inox e fusti di rovere oltre alla pressa. Dove era par­cheg­giato il trat­tore arrivò due anni dopo la cella frigo per lo stoc­caggio delle bot­tig­lie e nel 2010 dove­vano uscire anche le auto­vet­ture in quanto abbiamo cos­truito una sala per la degus­ta­zione e la ven­dita.

Dass wir zusätz­li­chen Platz brau­chen, wurde uns letzt­lich immer kla­rer. Lange haben wir aber über­legt, wo, wie groß und wie ein­ge­teilt der zusätz­li­che Raum sein sollte. Schnell fasste ich aber den Ent­schluss, dass ich keine neuen Flä­chen ver­sie­geln wollte. Aus Über­zeu­gung in ers­ter Linie, aber auch weil ich als Urba­nis­tik­re­fe­rent mei­ner Gemeinde mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen sollte, wird der gesamt Zubau unter­ir­disch erfol­gen. Die Reben des Kotz­ners, wel­che jetzt für den Bau gero­det wur­den, wer­den im Mai in genau glei­cher Anzahl an der glei­chen Stelle wie­der ange­pflanzt wer­den. Dem Beob­ach­ter wird diese Ver­dop­pe­lung unse­rer Betriebs­räume von außen nie­mals auf­fal­len. An den Innen­raum hin­ge­gen wer­den hohe Anfor­de­run­gen hin­sicht­lich der Funk­tion gestellt und natür­lich wird auch auf eine pas­sende archi­tek­to­ni­sche Gestal­tung Wert gelegt. Zu die­sem Zweck habe ich wie schon beim wein­raum KOBLER die Archi­tek­ten Theo­dor Gall­met­zer und Lukas Mayr um ihre wert­volle Mit­ar­beit gebe­ten.

La man­canza di spa­zio si è fatta sen­tire sempre di più ma abbiamo pen­sato a lungo dove, come e di che genere dov­rebbe essere l’ampliamento. Molto più velo­ce­mente ho invece deciso di non voler con­sum­are altri ter­reni. L’intera espan­sione sarà sot­ter­ra­nea; per con­vin­zione ma anche per dare buon esem­pio come asses­sore per l’urbanistica del mio comune. Le viti del vigneto Kotz­ner che hanno dovute venire estir­pate, saranno ripi­an­tate in ugual numero nello stesso posto. Dall’esterno nes­suno si accor­gerà del dupli­ca­mento della super­fi­cie dedi­cata all’attività azi­endale. L’interno invece dovrà essere il più fun­zio­nale pos­si­bile e dovrà tenere conto nello stesso momento anche di un’appropriata ese­cu­zione archi­tet­to­nica. Per questo ho chiesto ai pro­get­tisti del wein­raum KOBLER Theo­dor Gall­met­zer e Lukas Mayr nuo­va­mente il loro pre­zioso con­tri­buto.

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6 Kommentare zu “In die Tiefe — In profondità (1)”

  1. am 24. Januar 2013 um 07:28 1.Andrea Toselli schrieb …

    For­tu­nati i cit­ta­dini di Mar­greid che possono votare un asses­sore più che pre­sen­ta­bile!

    Glück­lich die Bür­ger von Mar­greid, wel­che einen mehr als prä­sen­tier­ba­ren Refe­ren­ten wäh­len kön­nen!

  2. am 25. Januar 2013 um 14:16 2.luigi russolo schrieb …

    Bravo e com­pli­menti.
    Se puoi ten­ermi aggiornato.delle tue performance.gradire cono­s­cere te e i tuoi vini.
    Alla pro­xima occa­sione.
    Gra­zie ciao luigi rus­solo Cucina Gour­met

    Bravo und meine Kom­pli­mente.
    Bitte mich infor­miert hal­ten über Deine Leis­tun­gen. Ich möchte Dich und Deine Weine ken­nen­ler­nen.
    Bis zur nächs­ten Gele­gen­heit.
    Danke uns Ser­vus Luigi Rus­solo Cucina Gour­met

  3. am 25. Januar 2013 um 18:48 3.armin kobler schrieb …

    Gra­zie Luigi e ben­ven­uto sul mio blog.
    Volen­tieri di accolgo in azi­enda per una visita e degus­ta­zione.
    A presto!

    Danke Luigi und will­kom­men in mei­nem Blog.
    Gerne emp­fange ich dich im Betrieb für eine Füh­rung und Wein­kost.
    Bis bald!

  4. am 3. Februar 2013 um 19:32 4.Lizzy schrieb …

    Bravo Armin! Sei sempre all’avanguardia. Ti segui­remo nella tua nuova avven­tura edi­li­zia. Scelta asso­lu­t­amente eco-fri­endly la tua, ma anche molto sen­sata. Però ammet­tilo, sei anche un po’ for­tu­n­ato, ad avere il sup­porto di due bra­vis­simi tec­nici come gli autori della tua sala di degus­ta­zione…
    L.

    Bravo Armin! Du gehörst immer zur Avant­garde. Wir wer­den Deine bau­li­chen Ent­wick­lun­gen ver­fol­gen. Deine Ent­schei­dung ist sehr öko­lo­gisch und auch über­legt. Aber gib es zu, du hast auch etwas Glück, in dem Du die Hilfe der bei­den tüch­ti­gen Tech­ni­ker zur Ver­fü­gung hast, wel­che Dir den Kost­raum geplant haben…
    L.

  5. am 15. Februar 2013 um 12:04 5.Stefano schrieb …

    Com­pli­menti, siete bravi ad abbi­nare neces­sità azi­endali e ris­petto del ter­ri­to­rio che d’altra parte vale la pena con­ser­vare intatto il piu’ pos­si­bile. Sarebbe pos­si­bile rice­vere una cam­pio­na­tura dei Vs. vini per una degus­ta­zione ? A risen­tirVi presto, gra­zie.

    Kom­pli­ment, ihr seid tüch­tig, Betriebs­er­for­der­nisse und den Respekt vor der wert­vol­len Land­schaft, wel­che mög­lichst gut geschützt wer­den sollte, zu ver­ei­nen. Ist es mög­lich, eine Bemus­te­rung eurer Weine für eine Kost zu bekom­men? Bis bald, danke.

  6. am 15. Februar 2013 um 21:53 6.armin kobler schrieb …

    Buona sera Ste­fano,
    gra­zie per l’interesse nei con­fronti dei nos­tri pro­dotti. Quì trova l’elenco (non com­pleto) delle enote­che da noi for­nite fuori dal Sud­ti­rolo. Comun­que res­ti­amo sempre a dis­po­si­zione per qual­siasi domanda.

    Guten Abend Ste­fano,
    danke für das Inter­esse an unse­ren Pro­duk­ten. Hier kön­nen sie die (unvoll­stän­dige) Liste der Vino­the­ken sehen, wel­che außer­halb Süd­ti­rols von uns belie­fert wer­den. In jedem Fall stehe ich für wei­tere Infos gerne zu Ver­fü­gung.

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