Necrofilia enoica? — Weinnekrophilie?

Geschrieben von am 21. Juni 2013 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Weinkost - Degustazione

gt_feld_2008-2011

Per niente! Da convinto produttore di Gewürztraminer mi fa tantissimo piacere che è stato aggiunta un’ulteriore dimensione, quella del tempo, ai vini di questa varietà. Che è il vitigno più longevo dei miei bianchi lo sapevo già prima, una conferma con tanta visibilità si è verificata però solo ultimamente.

Keineswegs! Als überzeugter Produzent von Gewürztraminer freut es mich immens, dass diesem Wein letztlich eine zusätzliche Dimension, und zwar eine zeitliche, gegeben wurde. Dass er jene Weißweinsorte von mir ist, welche am ehesten lagerfähig ist, wusste ich schon vorher, die höheren Weihen diesbezüglich hat der Gewürztraminer aber erst vor kurzem bekommen.

 Al 9° Simposio del Gewürztraminer a Termeno Andrea Gori ha tenuto una degustazione verticale  (123) che ha ha compreso quattro aziende altoatesine. I risultati erano molto positivi, soprattutto se si tiene presente che questi vini al momento della loro vinificazione non sono stati fatti mirando all’obiettivo longevità. Hanno evidenziato in maggioranza quale potenziale di invecchiamento anche i Gewürztraminer sudtirolesi possiedono.

Beim 9. Gewürztraminer-Symposium in Tramin hielt Andrea Gori eine vielbeachtete Vertikalverkostung (1, 2, 3) von vier Betrieben bis in Jahr 2002 zurück ab. Und die Ergebnisse waren sehr positiv. Obwohl diese Weine seinerzeit nicht speziell auf Lagerungsfähigkeit getrimmt waren, zeigten sie mehrheitlich, welches Reifepotential Gewürztraminer — auch in Südtirol — inne hat.

Per arricchire la mia presenza a TerroirVino 2013 di Genova, che è stato organizzato nuovamente in modo impeccabile da Filippo Ronco, ho portato con me, anche incorraggiato dai risultati sopra esposti, quattro annate di questo vino. Devo dire che quasi tutti di quelli che si sono interessati dei miei prodotti hanno approfittato dell’occasione di poter comparare le annate dal 2011 al 2008. Era sempre molto interessante sentire e leggere (Storie del vino) le opinioni dei visitatori. Come già me lo aspettavo, non veniva espressa un’opinione univoca circa quale vini sarebbe da preferire.

Um meine Anwesenheit bei dem von Filippo Ronco wieder mal ausgezeichnet organisierten TerroirVino 2013 in Genua zu bereichern (immer nur meine fünf aktuellen Weine zu zeigen könnte auch als langweilig empfunden werden) und natürlich durch die obigen Erfahrungen motiviert, habe ich zusätzlich den Interessierten eine Minivertikale von 2011 bis 2008 angeboten. Und ich muss sagen, dass fast jeder, der sich an meine Produkten etwas mehr interessiert hat, auch diese Möglichkeit in Anspruch genommen hat. Interessant war es allemal, die Meinungen zu hören bzw. zu nachher zu lesen (Storie del vino). Wie eigentlich erwartet, gab es keine einhellige Meinung, welcher Jahrgang der bevorzugte war.

Circa le tecniche viticole e di cantina i vini sono molto simili, anche il residuo zuccherino varia di poco (da 4,5 a 5,5 g/L), per cui i fattori che differenziano i prodotti sono principalmente l’annata e l’età. Attribuire le differenze sensoriali in modo univoco a quello o l’altro fattore è quasi impossibile.

Hinsichtlich Weinbau und Kellermaßnahmen sind die Weine sehr ähnlich, auch der Restzuckergehalt schwankt kaum (von 4,5 bis maximal 5,5 g/L), weshalb die Unterscheidungsfaktoren größtenteils im Jahrgang und im Alter liegen. Die Unterschiede in der Sensorik mehr dem oder dem anderen Faktor sicher zuzuschreiben ist aber schwierig bis unmöglich.

Il mio enotecario genovese Fiorenzo Sartore ha le medesime bottiglie nella suo magazzino ed è intenzionato a fare lo stesso confronto con i suoi clienti (prego rammetarlo!) Sono già curioso delle sue impressioni.

Mein Genueser Weinhändler Fiorenzo Sartore hat die gleichen Flaschen im Keller und beabsichtigt mit seinen Kunden (bitte sprecht ihn diesbezügölich an!) das gleiche zu machen. Ich bin schon gespannt auf seine gesammelten Eindrücke.

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.