Entsteht eine neue Rebsorte? — Sta nascendo una nuovo vitigno?

Geschrieben von am 30. Januar 2015 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Diese Frage ist theo­re­tisch so kor­rekt wie als Ant­wort prak­tisch unwahr­schein­lich. Es ist das glei­che wie wenn ich euch mei­nen lot­to­spie­len­den Nach­barn als zukünf­ti­gen Mil­lio­när vor­stelle. Alles ist mög­lich, aber mit wel­cher Chance auf Rea­li­sie­rung? Tat­sa­che ist, dass eine mei­ner Gewürz­tra­mi­ner­re­ben letzt­lich mutiert ist, d.h. dass ihr Erb­gut ver­än­dert wurde. Die Blät­ter haben ihre cha­rak­te­ris­ti­sche Form bei­be­hal­ten, auch die Trau­ben­form ist unver­än­dert geblie­ben. Die Bee­ren sind aber weiß, und mir kam vor, sie schmeck­ten (bei der ein­zi­gen, ober­fläch­li­chen Kost) sehr süß, aro­ma­tisch, aber nicht unbe­dingt dem Gewürz­tra­mi­ner ähn­lich, eher wie ein sehr reife, aro­ma­ti­scher Ries­ling­traube.

Questa domanda è teo­ri­ca­mente tanto cor­retta quanto come ris­posta pra­ti­ca­mente impro­ba­bile. È la stessa cosa come se vi pre­sent­assi il mio vicino gio­ca­tore al lotto come futuro milio­na­rio. Tutto è pos­si­bile, ma con quanta pro­ba­bi­lità di suc­cesso? Sta di fatto che però una mia vite di Gewürz­tra­mi­ner ha subito una muta­zione gene­tica, cioè il suo mate­riale gene­tico è stato modi­fi­cato. Le fog­lie hanno con­ser­vato il loro aspetto come anche la forma del grap­polo. Gli acini sono però bian­chi e alla degus­ta­zione (unica e super­fi­ciale) mi sem­bra­vano molto dolci, aro­ma­tici, ma non iden­tici al Gewürz­tra­mi­ner, piut­tosto come un grap­polo molto maturo die Ries­ling.

Muta­tio­nen kön­nen, wie in die­sem Fall, spon­tan auf­tre­ten oder bewusst durch Bestrah­lung oder Che­mi­ka­lien (Muta­gene) indu­ziert wer­den. In den aller­meis­ten Fäl­len sind die dar­aus ent­ste­hen­den Mutan­ten nicht lebens­fä­hig oder die Ver­än­de­run­gen unin­ter­es­sant für den Anbauer, bzw. nicht von Dauer. Nur ganz sel­ten wird eine auch in der Zeit kon­stante Stei­ge­rung der Wer­tig­keit erreicht. Muta­tio­nen und Kreu­zun­gen sind es, wel­che die Viel­falt der Orga­nis­men begrün­den. Ein sehr bekannte Muta­tion ist bei­spiels­weise der Weiß­bur­gun­der. Er stammt vom Grau­bur­gun­der ab, der wie­derum ein Mutant des Blau­bur­gun­ders ist. Gewürz­tra­mi­ner soll laut Lite­ra­tur öfters als andere Reb­sor­ten zu Muta­tio­nen nei­gen, in mei­nem Leben habe ich aber mit die­ser Rebe das erste Mal eine sicht­bare Erb­gut­ver­än­de­rung beob­ach­ten kön­nen.

Muta­zioni possono com­parire come nel mio caso spon­ta­nea­mente o indotte arti­fi­ci­al­mente con l’aiuto di radia­zioni o sost­anze chi­mi­che (muta­geni). Nella stra­grande mag­gior­anza dei casi le muta­zioni danno ori­gine ad indi­vi­dui che non soprav­vi­vono o le loro modi­fi­ca­zioni non sono inter­es­santi per il pro­dut­tore o non sono sta­bili nel tempo. Solo pochis­sime volte com­portano dei migliora­menti. Biso­gna tenere pre­sente che la bio­di­ver­sità in gene­rale è dovuta ad incroci e muta­zioni. Un mutante molto cono­sci­uto è il Pinot bianco che dis­cende dal Pinot gri­gio. Questo a sua volta deriva da una modi­fi­ca­zione gene­tica del Pinot nero. Secondo la biblio­gra­fia il Gewürz­tra­mi­ner ten­der­ebbe a mut­are più spesso degli altri viti­gni. Io però ho visto dopo tutti gli anni solo adesso per la prima volta una vite modi­fi­cata visi­bil­mente in questo senso.

Wenn auch, wie gesagt, die Wahr­schein­lich­keit sehr gering ist, dass einen neue, wer­ti­gere Spiel­art von Gewürz­tra­mi­ner oder gar eine neue Sorte ent­steht, möchte ich die­sen Mutan­ten wei­ter ver­fol­gen, da bin ich zu neu­gie­rig. Ich werde das Schnitt­holz mei­nem Reb­schuler geben, damit er damit einige Jungre­ben her­stellt. Diese werde ich danach in der glei­chen Anlage aus­set­zen und die Stö­cke wei­ter­hin ver­fol­gen. Sobald diese genü­gend Trau­ben tra­gen, ist es nahe­lie­gend, dar­aus einen eige­nen Wein machen um die sen­so­ri­schen Eigen­schaf­ten abzu­prü­fen. Die Mikro­vi­ni­fi­ka­tion dürfte ich bis dort­hin wohl nicht ver­lernt haben.

Anche se, come detto prima, la pro­ba­bi­lità sarà minima di sco­prire un clone par­ti­co­lare di Gewürz­tra­mi­ner o adi­rit­tura una nuova varietà, vor­rei con­ti­nu­are a seguire questa muta­zione, sono troppo curioso a pro­po­sito. Darò il legno di pota­tura al mio vivaista che ne pro­durrà qual­che barb­a­tella. Le pian­terò nello stesso vigneto ed osser­verò il loro com­por­ta­mento. Appena che portano abbas­t­anza uva comin­cerò a farne un vino pro­prio per stu­di­are le pro­prietà eno­lo­gi­che dei mutanti. Come si micro­vi­ni­fica non lo avrò dimen­ti­cato nel frat­tempo, spero… 

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