Was bedeutet eigentlich Hagel im Weinbau? – Cosa significa avere un vigneto grandinato?

Wenn berichtet wird, dass ein Weingarten vom Hagel getroffen wurde, dann stellt man sich normalerweiße vor, dass die Erntemenge der betroffenen Parzelle mehr oder weniger, von ein paar Prozenten bis zur Vollständigkeit, vermindert wird. An sich schon so schlimm genug. Doch dabei bleibt es leider nicht.

Quando viene rapportato che un vigneto è stato colpito dalla grandine si pensa normalmente che il raccolto della parcella colpita venga diminuito di più o di meno, da qualche percento fino alla perdita totale. Già così sarebbe sufficiente. Invece ciò non basta.

Neben der Heftigkeit und der Dauer des Hagelschlages spielt der Reifezustand der Trauben zum Zeitpunkt des Ereignisses eine große Rolle. Werden die Trauben in einem frühen Zustand von den Hagelkörnern getroffen, trocknen die betroffenen Beeren ein und im günstigsten Fall fallen sie in der weiteren Zeit sogar von alleine ab. Tritt das Unwetter hingegen bei fortgeschrittener Reife ein, wenn die Beeren schon Zucker enthalten, beginnen sie zu faulen und infizieren in der Folge auch jene, welche der Hagel verschont hatte. Und dann gibt es noch jene Beeren, welche keine offenen Wunden zeigen, weswegen sie auch nicht abfallen. Sie bleiben aber leider in der Reife zurück und reichern als Reaktion auf den Hagelschlag überhöhte Mengen von Gerbstoffen an, welchen der Weinqualität deutlich schaden.

Accanto all’intensità e la durata della grandinta lo stato di maturazione dell’uva colpita gioca un ruolo fondamentale. Se gli acini vengono colpiti presto, si seccano completamente ed in casi fortuiti col tempo cadono da soli per terra. Se però la tempesta arriva in uno stadio di maturazione tale che l’uva contiene già abbastanza zuccheri, gli acini colpiti cominciano a marcire ed infettano di seguito anche le parti del grappolo rimaste indenni. E poi ci sono ancora gli acini che sono usciti ammaccati dalla grandinata. Questi non si seccano, rimangano attaccati al raspo, ma maturano con ritardo ed accumulano contenuti elevati di tannino in modo da ridurre notevolmente la qualità del vino finale.

Was passiert aber mit dem Rebstock an sich? Von den Hagelkörnern zerfetzte Blätter, sofern sie nicht total abgerissen werden, arbeiten weiter, wenn auch mit verminderter Intensität. Eine Reifeverzögerung der verbliebenen Trauben – was nicht überall negativ sein muss – ist die Folge. Total vom Sturm entblätterte Reben treiben Tage nach dem Unwetter wieder aus, die Art ist diesbezüglich sehr resilient. Diese frischen Blätter müssen aber bestmöglich vor Pilzkrankheiten geschützt werden, weil nur genügend gesunde Blattmasse die Voraussetzung für die notwendige Holzreife der Ruten und die Reservestoffeinlagerung in den Stock ist. Deshalb sind in diesen Fällen weitere Pflanzenschutzmaßnahmen notwendig, auch wenn kein Ertrag für diese Jahr mehr zu erwarten ist.

Ma cosa succede con la vite nel suo complesso? Le foglie danneggiate dalla grandine, se non sono state strappate del tutto, continuano a fotosintetizzare, ovviamente con un’intensità minore. Ciò comporta un ritardo nella maturazione che però non è uno svantaggio a prescindere. Viti defogliate del tutto rigermogliano dopo qualche giorno, la vite in questo senso è molto resiliente. Queste foglie fresche devono però venire protette al meglio dalle malattie funginee per cui bisogna continuare a fare trattamenti anche se le viti per quest’anno sono prive di uva.

Bleiben die Schäden auf ein Jahr beschränkt? Leider nur, wenn der Hagelschlag schwach war. Bei merkbarem Blattverlust treiben die Reben zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode schwächer aus. Es kann sogar vorkommen, dass die Triebe in der gewollten Länge gar nicht für den Winterschnitt zur Verfügung stehen. Zumeist bilden die erlittenen Wunden Schwachpunkte, an denen die Triebe beim Biegen im Frühjahr sehr leicht brechen. Um dieses Problem zu umgehen, muss die Biegearbeit vorsichtiger und damit langsamer erfolgen, in schweren Fällen muss für ein Jahr von Ruten- auf Zapfenschnitt umgestellt werden.

I danni rimangono circoscritti ad un anno? Sì, ma solo se la grandinata era leggera. Se invece la defogliazione è significativa le viti ripartiranno nella primavera prossima con meno vigore. Può addirittua succedere che i tralci fruttiferi non presentano la lunghezza necessaria. Le ferite sul legno costituiscono inoltre punti deboli dove i tralci si rompono facilmente al momento della legatura primaverile. Per ovviare almeno parzialmente a questi problemi bisogna eseguire quel lavoro con più accuratezza impiegando notevolmente più tempo. In casi gravi bisogna passare per quell’anno da tralci a frutto a cordoni speronati.

Als sehr belastend empfinde ich die Entscheidungsprozesse, welche in der Folge von solchen zum Glück noch außergewöhnlichen Ereignissen anstehen. Manche Maßnahmen müssen im Fall sehr schnell erfolgen, andere auch später. Immer bewirken sie aber zusätzliche Arbeit, Einsatz von Maschinen und Betriebsmitteln und sind in der Folge mit zusätzlichen Ausgaben verbunden. Betriebswirtschaftlich gesehen müsste ihr Einsatz im Verhältnis zum erwarteten Nutzen sein. Doch für viele Fragen gibt es keine sicheren Antworten, viele Entscheidungsgrundlagen zum Thema sind unsicher, das Eine und das Andere muss nach Gefühl oder – sofern vorhanden – Erfahrung, entschieden werden, es gibt auch genügend Graubereiche. Nicht zuletzt neigt man dazu, Maßnahmen zweifelhafter Wirkung trotzdem zu treffen um sich nicht vorwerfen zu müssen, man hätte nicht alles versucht.

Particolarmente gravosi sono, almeno per me, i processi decisionali a seguito di questi eventi eccezionali. Alcuni provvedimenti devono essere effettuati subito, semmai, altri nelle settimane a seguire. Sempre comportano però ulteriore lavoro ed impiego di macchine e/o prodotti, in ogni caso costi aggiuntivi. Dal punto di vista gestionale il loro impiego dovrebbe essere giustificato economicamente. Ma di fronte a molte domande ci sono poche risposte sicure, molte basi decisionali sono vaghe, diverse problematiche vengono affrontate con l’ausilio dell’intuizione e nel migliore dei casi sulla base di esperienze, se esistenti. Peraltro non c’è sempre un netto sì o no ma molte tonalità di grigio. Alla fine diverse misure di dubbia utilità vengono prese lo stesso, solo per non doversi incolpare alla fine di non aver provato tutto.

Typische Fragestellungen sind: Soll ich ein fäulnishemmendes Mittel spritzen obwohl man über die Wirkung Widersprüchliches vernimmt? Werden genügend viele der eingetrockneten Beeren von alleine abfallen oder muss nachgeholfen werden? Zahlt es sich aus, den Dienstleister mit dem pneumatischen Entlauber zu diesem Zweck durchfahren zu lassen? Wenn wir händisch auszupfen müssen, wie lange werden wir dazu brauchen? Finde ich die Arbeitskräfte dazu? Ist der Aufwand geringer, wenn wir es vorher oder doch erst im Moment der Lese machen? Wie viele eingetrocknete Beeren, die trotz allem in die Maische gelangen, verträgt der Weißwein, welche Mengen der Rotwein, ohne dass die Qualität merkbar darunter leidet? Wie wichtig ist es, dass wir die am Anfang genannten leicht verletzten Beeren – sie werden im Moment der Lese nicht so leicht zu erkennen sein – nicht mitgehen lassen? Wie ist die Rebel einzustellen, damit möglichst gut aussortiert wird? Um wieviel ist der Pressdruck und damit die Ausbeute an Most zu vermindern, um den Eintrag unerwünschter Gerbstoffe zu minimieren? Welches Schönungsmittel kann uns in diese Fällen helfen und wie effektiv ist es tatsächlich? Den Maischehut in der Rotweinvergärng gleich oder deutlich schonender behandeln?

Domande tipiche sono: Utilizzo antibotritici anche se i risultati sono contradditori? Cadranno abbastanza acini secchi da solo o bisognerà intervenire? Vale la pena chiamare un contoterzista che passa con la defogliatrice pneumatica per accelerare questo processo? Se dovremo fare o complementare il lavoro a mano quanto tempo ci servirà? Troverò le persone necessarie? Saremo più veloci a farlo adesso o al momento della vendemmia? Quanti acini secchi potremo tollerare nel pigiato bianco senza che la sua qualità ne risenta, quanti nel rosso? Quanto sarà veramente importante che gli acini descritti sopra, cioè colpiti ma non distrutti, che al momento della vendemmia saranno difficili da riconoscere come tali, non arrivino nelle presse dei bianchi e nei tini dei rossi? Come è da impostare al meglio la pigiadiraspatrice? Di quanto bisogna abbassare la pressione e la resa nel torchio per non arricchire troppo il mosto di tannini indesiderati? Quale collante ci potrà aiutare in questo caso e quanto sarà efficiente? Il cappello dei rossi è da gestire ugualmente o con molto meno intensità?

Die Richtung in der man im Weingarten und im Keller zu arbeiten hat, ist klar. Wie schon gesagt fehlen aber genügend Erfahrungswerte, um eine sichere Feinabstimmung zu gewährleisten. Andrerseits, hätten wir diese, würde das im Umkehrschluss bedeuten, dass Hagelschlag ein häufiges Wetterphänomen in meinen Weingärten wäre. Dem ist zum Glück (noch?) nicht so. Lieber nie oder selten und dann halt etwas unbeholfen das Problem angehen.

Sappiamo in che direzione bisogna lavorare in vigneto ed in cantina. Come ho cercato di spiegare non abbiamo però l’esperienza sufficiente per aggiustare perfettamente il tiro. D’altra parte, se l’avessimo, vorrebbe dire che la grandine colpisce frequentemente i nostri vigneti. Questo per fortuna (ancora) non è così. Allora meglio avere i vigneti mai o raramente grandinati ed improvvisare all’occasione.

Unsere Weine — I nostri vini: Chardonnay Unterfeld

Es war von Anfang an ein großer Wunsch von mir: von allen Weingärten in unserem Besitz einen eigenen Wein zu machen. Und wenn es auch nur wenige Flaschen sein sollten. In diesem Fall wurden 566 letztlich gefüllt. Wie immer möchten wir, dass die Lage stark im Vordergrund steht. Deswegen wird dieser Wein auch genau wie der Chardonnay vom Ogeaner, schonend, die Unterschiede hervorhebend, ausgebaut.

Era dall’inizio un mio desiderio importante: fare di tutti i nostri vigneti un proprio vino. Anche se dovessero essere sole poche bottiglie. Infatti ne abbiamo imbottigliate 566. Come di consueto vogliamo che il territorio stia in primo piano. Per questo il protocollo di vinificazione cautelativo è tidentico a quello dello Chardonnay del vigneto Ogeaner.

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Essen aus dem Weingarten – Cibo dal vigneto

Nicht nur Wein liefert unser Weingarten sondern auch Salat. Und zwar einen, der jedes Jahr im zeitigen Frühling ganz spontan wächst, der Löwenzahn (Taraxacum officinale). Immer wieder gehen wir hinaus, „Zigori zu stechen“ und in der Zeit von ca. vier Wochen liefert er die Grundlage für verschiedene tolle Gerichte, welche Monika auf den Tisch zaubert. Mit der eintretenden Blüte wird er leider zu bitter und zu zäh, dann muss man höhere, d.h. spätere Lagen aufsuchen.

Non solo vino ma anche insalata ci forniscono i nostri vigneti. Viene sempre in modo spontaneo all’inizio della primavera, il tarassaco o dente di leone (Taraxacum officinale). Continuamente usciamo a tagliare le giovani piantine tenere in quanto per circa quattro settimane ci fornisce la base di gustosi piatti preparati da Monika. Con l’inizio della fioritura diventa troppo amaro ed anche coriaceo per cui bisogna salire in quota, nelle zone più tardive.

Ein Klassiker ist der einfache aber extrem schmackhafte Zigorisalat, mit Essig, Öl und etwas ausgelassenem Bauchspeck angerichtet. Hier in Kombination mit ein paar hart gekochte Eier.

Un classico è l’insalata di dente di leone, preparata con olio, aceto ed un po‘ di pancetta affumicata abbrustolita. Nella foto in combinazione con un paio di uova sode.

Etwas aufwendiger sind die Erdäpfelknödel mit Zigorifülle und etwas pikanter Paradeisersauce.

Più impegnativo nella preparazione sono i canederli di impasto di patate con ripieno di tarassaco e pomodorini in salsa piccantina di pomodoro.

Wenn es einmal schnell gehen muss: Leberkäse mit Zigorisalat, dieses Mal aber ohne ausgelassenem Speck, da ja schon Fleisch vorhanden ist. Dazu Gebäck unseres Margreider Dorfbäckers.

Quando c’è poco tempo per cucinare: Il polpettone con insalata di dente di leone, stavolta però senza la pancetta inquanto c’è già carne. Insieme al pane del panettiere di Magrè.

Das sind nur ein paar wenige Beispiele, was in der täglichen Hausmannskost alles mit dem Löwenzahn gemacht werden kann. Es gibt ihn auch als alternative Füllung von Teigtaschen, in den Knödeln, usw. Eine lohnenswerte Veranstaltung, wo er in allen Variationen zubereitet wird, sind u.a. immer die jährlich stattfindenden Löwenzahnwochen am Deutschnonsberg. Ich hoffe, sie können so bald als möglich wieder stattfinden.

Questi sono soltanto alcuni esempi, di come può essere utilizzata questa pianta nella cucina quotidiana. Lo si usa anche come contenuto alternativo di involtini, nei canederli allo Speck , ecc. Una manifestazione, dove lo si trova in tutte le forme di utilizzo possibili sono le annuali Settimane del Dente di Leone in Alta Val di Non. Speriamo che possano essere organizzate di nuovo al più presto.

Wir müssen in unseren Weingärten übrigens immer ein wenig suchen, um genügend Löwenzahn für den täglichen Gebrauch zu finden. Eigentlich etwas lästig aber schlussendlich doch positiv, denn viel Löwenzahn ist eigentlich kein gutes Zeichen. Wo er häufig anzutreffen ist, sind nämlich die Böden verdichtet.

Nei nostri vigneti dobbiamo sempre ricercarlo per trovarne la dose quotidiana sufficiente. Un po‘ fastidioso ma alla fine meglio così. Avere tanto tarassaco infatti non è un buon segno. È un sintomo di compattamento dei terreni.

Die Wichtigkeit des Mandelbaums – L’importanza del mandorlo

Gespannt schauen wir seit jeher auf die Blüte unseres Mandelbaums. Er zeigt immer recht genau an, wie weit der aktuelle Stand der Vegetation ist. Morgen ist Josefi, Tiroler Landespatron, und meine Eltern haben immer gesagt, dass zu ihrer Zeit das der übliche Blühtermin war. Auf Grund der wahrnehmbaren Klimaerwärmung blühte er in den letzten dreißig Jahren zumeist – natürlich nicht immer – eine Woche bis zehn Tage früher.

Da sempre guardiamo molto attenti la fioritura del nostro mandorlo. Ci indica molto bene l’attuale stato vegetativo. Domani è San Giuseppe, patrono del Tirolo, ed i miei genitori mi hanno sempre detto che ai loro tempi questa era la data consueta. A causa del riscaldamento globale ha cominciato nei trenta anni scorsi il più delle volte, con le dovute eccezioni, da una settimana a dieci giorni prima.

Die letzten Wochen waren eher kalt, deshalb der „normale“ Blühtermin. Das mag zwar die nicht landwirtschaftliche Bevölkerung wenig erfreuen, aber für uns Weinbauern ist ein nicht zu früher Frühlings- und damit Vegetationsbeginn sehr wichtig. In erster Linie, weil ein früher Austrieb wesentlich stärker spätfrostgefährdet ist. Minustemperaturen sind absolut tödlich für die grünen Pflanzenteile weswegen der komplette Jahresertrag auf dem Spiel steht. Zusätzlich ist ein später Austrieb der erste Schritt in die Richtung eines späteren Jahrgangs, wo die Trauben in einer kühleren Zeit reifen können. Davon profitieren besonders die Weißweine, weil frische Aromen erhalten bleiben und bei gleicher Reife tendenziell weniger Zucker eingelagert wird. Natürlich ist das Jahr noch lang und es kann allerhand passieren, der Vegetationsrückstand kann unter besonderen Umständen auch wieder aufgeholt werden, aber ein erster Schritt wäre gemacht. 

Le scorse settimana ha fatto piuttosto freddo, per questo la data di fioritura „normale“. Piacerà meno alla popolazione non agricola, ma per noi viticoltori un inizio non precoce del periodo vegetativo è molto importante. Prima di tutto perché un germogliamento anticipato significa un rischio maggiore di danna gelate tardive. Temperature sotto lo zero sono micidiali per le parti verdi della pianta e mettono a rischio l’intero raccolto. Oltre a questo un inizio ritardato del periodo vegetativo è un primo passo verso un’annata tardiva, che permette all’uva di maturare in un periodo già un po‘ più fresco. Di questo ne approfittano soprattutto i vini bianchi in quanto vengono conservati gli aromi freschi e a pari maturità vengono accumulati meno zuccheri. Ovviamente con l’annata siamo solo all’inizio, può succedere di tutto ed il ritardo può essere anche recuperato, ma un primo passo è stato fatto.

Flurnamen von Margreid – Toponimi di Magrè

Schon früh habe ich mich immer wieder gefragt, woher die Namen der Fluren stammen, welche mich umgeben, was sie bedeuten und wie sie sich entwickelt haben. Als ich 1993 begonnen habe, selbst Wein zu machen und jede Lage getrennt vinifiziert wurde, hat die Mikrotoponomastik noch einmal mehr an Bedeutung gewonnen. Dabei habe ich die Namen der Weingärten so übernommen, wie ich sie immer von meinen Eltern gehört hatte. Spätestens seit dem Beginn der Diskussion in Südtirol hinsichtlich der Bezeichnung von Weinen und Lagen war es an der Zeit, sich mit dem Thema systematischer zu beschäftigen.

Da sempre mi sono posto la domanda, da dove derivino i nomi delle campagne che mi circondano, che significato e quale origine avranno. Quando nel 1993 ho cominciato a fare vino vinificando ogni vigneto singolarmente la microtoponomastica ha assunto una certa importanza. Ho sempre usato i nomi come mi sono stati trasmessi dai miei genitori.  Al più tardi quando è cominciata la discussione in Sudtirolo circa la vigna era ora di occuparsene in modo più sistematico.

Der Zufall wollte es, dass genau in dieser Zeit der Margreider Heimatpflegeverein ein Buch über die Margreider Flurnamen herausgegeben hat. Die Autoren Cäcilia Wegscheider und Cristian Kollmann haben dabei alte Urkunden gesichtet und auch ortskundige Gewährsleite befragt. Eine sehr interessante Tirolensie, welche ein wichtiges Kulturgut für uns tiefgründig aber auch auf sehr kurzweilige Art erschließt.

In ihnen spiegeln sich Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte wider und reflektiert sich das Alltagsleben des Dorfes. Von den Flurnamen kann man ablesen, wie sich die Gemeinde entwickelt, wie sich der landwirtschaftliche Anbau verändert, oder wie und wo ein Wasserlauf welche Art von Untergrund abgelagert hat.

Per coincidenza in quel periodo l’associazione „Heimatpflegeverein Margreid“ ha pubblicato un volume sui toponimi di Magrè. Gli autori Cäcilia Wegscheider e Cristian Kollmann hanno studiato vecchi documenti ma hanno anche intervistati persone del posto. Un libro molto importante in quanto ci avvicina in modo piacevole ed esauriente  a questo bene culturale.

Nei toponimi si rispecchia la storia degli insediamenti e dell’economia, riflettono la vita quotidiana del paese. Da toponimi si capisce come si è sviluppato il comune, come si  è trasformata l’agricoltura o come e dove un corso dell’acqua ha depositato il suo materiale.

2016 habe ich mich in das Grundbuchsamt begeben, wo sich bestätigte, dass mein Vater mir alle Namen unserer Weingärten sehr genau weitergegeben hatte. Tatsächlich fand ich im Realregister der Katastralgemeinde Margreid die Grundparzellen in unserem Eigentum und ihre Bezeichnungen. Da ich schon dort war, fotografierte ich das gesamte Verzeichnis. So kann jeder Interessierte den exakten, der einzelnen Grundparzelle zugeordneten Flurnamen Margreids ganz unkompliziert und schnell ermitteln. Man muss nur dei Nummer der Grundparzelle wissen, die Einträge sind nach diesen geordnet.

Nel 2016 mi sono recato nell’ufficio del libro fondiario. Lì mi è stato confermato che mio padre mi ha trasmesso in modo corretto il nome degli appezzamenti. Infatti ho ritrovato nel registro reale le particelle in nostro possesso ed i loro nomi. Già che ero lì ho fotografato l’intero registro del mio comune. In questo modo ogni interessato può trovare in modo veloce da casa l’esatta denominazione delle sue campagne. Gli appezzamenti sono ordinati secondo il loro numero di particella fondiaria. 

Aktueller Stand — Stato attuale

Gewürztraminer ‚Feld‘

Systematische Aufzeichnungen der phänologischen Stadien habe ich leider nie gemacht. Zum Glück kann man bei Bedarf auf jenen der Versuchszentren und Beratungsdienste zurückgreifen. Trotzdem habe ich den gestrigen Rundgang zum Anlass genommen, den Wachstumsfortschritt vom 18. April 2019 festzuhalten. Naturgemäß ist er nicht zwischen allen Reben der Anlagen homogen, ich habe aber versucht, die für jeden Weingarten repräsentativsten Austriebsstadien fotografisch festzuhalten.

Purtroppo non ho fatto mai in modo sistematico annotazioni circa gli stadi fenologici delle nostre viti. Per fortuna si possono ricorrere all’occorrenza a quelle che fanno i centri di ricerca e consulenza. Lo stesso ho approfittato del giro in vigna die ieri per documentare il germogliamento riferito al 18 aprile 2019. Per natura non è omogeneo tra tutte le viti di una vigna per cui ho cercato di immortalare lo stadio più rappresentativo del momento.

Die letzten Wochen waren untertags immer recht kühl, weswegen die Entwicklung deutlich gebremst wurde. Bis jetzt kann man deshalb noch nicht von einem verfrühten Austrieb sprechen. Wie schon öfters bemerkt, sind wir immer für jede Verspätung dankbar. Um eventuellen Spätfrösten auszuweichen hauptsächlich, aber auch weil spätere Jahrgänge die grundsätzlich interessanteren sind. Auch diesbezüglich haben sich die Zeiten eben deutlich geändert.

Le scorse settimane erano sempre abbastanza fresche di giorno per cui lo sviluppo si è rallentato di molto. Per adesso non si può dire che il germogliamento sia anticipato rispetto alla media degli anni scorsi. Come ho già detto in altre occasioni, noi siamo sempre molto contenti di ogni ritardo. Prima di tutto per evitare le gelate ma anche perché le annate tardive dal punto di vista qualitativo sono spesso le più interessanti. Anche in queste cose molto è cambiato nei decenni scorsi.

Interessant, wie sich die bestimmte Lagen mikroklimatisch verlässlich verschieden verhalten. In den Weingärten, welche mit den gleichen Sorten bepflanzt sind, wird dies schon jetzt, und nicht erst bei der Ernte ersichtlich. Die Weingärten auf dem Schwemmkegel (obwohl nur 15 m höher und minimal geneigt!) sind erwartungsgemäß weiter, was man beim Merlot gut sieht. In der späteren Talsohle, wo die Morgentemperaturen bis zu sechs Grad Celsius tiefer sein können, ist wieder einmal die Anlage ‚Oberfeld‘ das Schlusslicht. Der dortige Graue Burgunder, der als Sorte eigentlich zu den früheren gehört, zeigt einen sehr deutlichen Rückstand gegenüber alle anderen Sorten und Anlagen des Betriebes. Zwischen den beiden Chardonnay-Weingärten ‚Ogeaner‘ und ‚Unterfeld‘ kann man hingegen keinen Unterschied in der Entwicklung erkennen. Wie immer ist der Gewürztraminer ‚Feld‘ am weitesten voraus. Dort werden wir wahrscheinlich schon Ende nächster Woche mit dem Ausbrechen (Schabigen) beginnen müssen, wollen wir nicht insgesamt in Rückstand geraten. Die Laubarbeitsaison ist eröffnet!

Abbastanza interessante veder il differente comportamento dei vigneto che si differenziano per il loro microclima. In quelli impiantati con le stesse varietà lo si nota già adesso, non solo alla vendemmia. Le vigne localizzate sul conoide (più alto di solo 15 m e pochissimo inclinato!) sono come d’abitudine avanti, lo si vede bene sul Merlot. Nel fondovalle invece, dove la mattina ci sono fino a sei gradi centigradi di meno, come al solito il vigneto ‚Oberfeld’è quello più ritardatario. Infatti il Pinot grigio del posto, che come varietà di per se sarebbe piuttosto precoce, ha le viti più indietro di tutta l’azienda. Tra le due vigne impiantate a Chardonnay, ‚Unterfeld‘ e ‚Ogeaner‘ non si vedono differenze sostanziali. Come sempre il Gewürztraminer è più avanti di tutti. Da lui dovremo cominciare probabilmente verso la fine della prossima settimana a scacchiare (sgarzare) per non accumulare ritardi. La stagione dei lavori sul verde è iniziata!

Merlot ‚Kotzner‘
Merlot ‚Klausner‘
Grauer Burgunder/Pinot grigio ‚Oberfeld‘
Grauer Burgunder/Pinot grigio ‚Klausner‘
Chardonnay ‚Unterfeld‘
Chardonnay ‚Ogeaner‘
Cabernet Franc ‚Puit‘

Das Ende eines Versuchs — La fine di una prova

Besonders in den 90er Jahren war man in Südtiroler Fachkreisen der fast einhelligen Meinung, dass zur Steigerung der Weinqualität die Umstellung vom traditionellen Pergl- auf das Drahtrahmensystem unabdingbar sei. Speziell die Guyotform ergebe Trauben höherer Güte im Vergleich zur Pergl, auch wenn letztere in Bezug auf den Flächenertrag sowie den Pflegezustand gleich eingestellt ist. Das wurde hauptsächlich damit erklärt, dass die Pflanzdichte mit ca. 7.000 Stöcken pro Hektar beim Drahtrahmen ungefähr die doppelte wie im Falle der Pergl ist, die Stockbelastung dieser also dementsprechend beträchtlich geringer ist.

Soprattutto negli anni 90 gli esperti sudtirolesi erano quasi totalmente dell’opinione che per aumentare la qualità dei vini fosse indispensabile passare dal sistema tradizionale della pergola alla spalliera. Specialmente il sistema a guyot permetterebbe la produzione di uve più pregiate, anche nei casi in cui la resa per ettaro nonché la cura della gestione fosse la stessa. Si spiegava questa ipotesi col fatto che in un sistema a spalliera la densità di impianto con circa 7.000 ceppi per ettaro è il doppio rispetto a quella di un vigneto a pergola, cioè la produzione per ceppo è molto minore.

Um zu klären, ob bei einer höheren Pflanzdichte als üblich die Pergl verbesserte qualitative Ergebnisse liefern könnte, habe ich in den beiden Merlotanlagen Kotzner und Klausner in bestimmte Bereichen zwischen den bestehenden Stöcken neue nachgesetzt. Die Stockanzahl wurde dort von 3.300 auf 6.600 erhöht. Die Anzahl der Augen pro Hektar blieb gleich, statt der zwei Fruchtruten wurden nämlich nur mehr eine pro Stock angeschnitten, weswegen sich an der Menge pro Hektar nichts änderte. Einmal im stabilen Ertrag eingetreten, habe ich im Herbst zur Ernte Beerenproben entnommen und analysiert. Als Vergleich diente jeweils die unverändert gebliebene Reihe daneben. Für jene, welche sich mit Versuchsanstellungen auskennen: der Vergleich wurde als Blockanlage mit zwei Wiederholungen an jeweils zwei Standorten angelegt, mittels der zweifaktoriellen Varianzanalyse (MANOVA) konnte der Einfluss der Behandlung, des Standortes und eventueller Wechselwirkungen quantifiziert werden.

Per verificare se una pergola con una densità simile a quella di un vigneto a guyot porta a risultati migliori ho piantato nei miei due vigneti di Merlot, Klausner e Kotzner, in alcuni filari barbatelle nello spazio tra una vite e l’altra. In questo modo ho aumentato in questi il numero di ceppi da 3.300 a 6.600 per ettaro. Il numero di gemme per ettaro e di conseguenza anche la resa per ettaro rimasero uguali in quanto alla potatura ho lasciato un capo a frutto per ceppo invece dei soliti due. Dopo che le viti sono entrate stabilmente in produzione ho fatto in concomitanza della vendemmia campionature di acini nei filari con densità aumentata ed in quelli adiacenti rimasti invariati. Per quelli che si intendono di sperimentazione agraria: la prova consisteva in due tesi in duplice ripetizione a blocchi randomizzati, ripetuti in due siti. Tramite l’analisi della varianza multifattoriale (MANOVA) potevo valutare l’effetto del trattamento, del sito e di eventuali interazioni.

Als Parameter wurde über drei Jahre das Mostgewicht der 200-Beeren-Proben bestimmt. Dies der Einfachheit halber, aber auch weil die Zuckerkonzentration, speziell im unteren Bereich, sehr stark mit den anderen wertgebenden Inhaltsstofenn positiv korreliert und deshalb als ein valider Indikator für die spätere Weinqualität dienen kann. Die Auswertungen habe ich leider verlegt, kann mich aber gut daran erinnern, dass in allen Jahren die dichter bepflanzten Bereiche eine um 0,8 bis 1,2 Grad Klosterneuburg höhere Zuckerkonzentration aufwiesen. Die Unterschiede waren immer signifikant, Wechselwirkungen wurden nie beobachtet, d.h. beide Standorte verhielten sich gleich. Meine Schlussfolgerung war, dass eine Erhöhung der Pflanzdichte beitragen kann, dass die Pergl weiterhin, auch vom qualitativen Standpunkt aus gesehen, interessant bleibt.

Come parametro è stato rilevato la gradazione zuccherina delle campionature comprendente 200 acini. Questo per semplicità ma soprattutto perché la concentrazione zuccherina correla in modo positivo con altri parametri qualitativi, soprattutto a livelli bassi, per cui è un valido indicatore per la qualità futura dei vini. Al momento non ho ritrovato l’elaborazione dei dati ma mi ricordo bene, che i filari infittiti erano caratterizzati da aumenti nell’ordine di 0,8 a 1,2 gradi Babo. Le differenze rispetto al testimone erano sempre significative, non ci furono mai interazioni, i due siti infatti si sono comportati allo stesso modo. L’esito era che un aumento della densità di impianto può contribuire a mantenere la pergola interessante anche dal punto di vista qualitativo.

Nach Abschluss des Versuchs habe ich die Rebanlagen bis heuer unverändert gelassen. Letztlich haben aber die auf 50 cm gesetzten Stöcke die Bodenpflege behindert. Der voriges Jahr angeschaffte Zwischenstockkrümler braucht nämlich größere Abstände um optimal zu arbeiten. Deshalb blieb uns nichts anderes übrig, als die überzähligen Stöcke zu roden.

Dopo aver concluso la prova ho lasciato i due vigneti in quello stato. Alla fine però i ceppi messi a 50 cm di distanza hanno ostacolato la gestione del sottofila. Infatti l’erpice rotante che ho acquistato l’anno scorso abbisogna di distanze maggiori per lavorare bene. Non ci rimase altra soluzione che estirpare i ceppi in eccesso.

Letztlich ist bemerkenswert, wie in kürzester Zeit die Versuchsfrage auf Grund der Klimaerwärmung obsolet geworden ist. Heutzutage wird immer mehr über Maßnahmen zur Begrenzung der Zucker- und damit Alkoholgehalte diskutiert. Wenn heute vom Pergl- auf das Spaliersystem umgestellt wird, dann stehen Gründe der Arbeitswirtschaft und der Mechanisierung im Vordergrund.

Infine trovo rimarchevole come in tempi brevissimi a causa del riscaldamento globale il quesito posto inizialmente è diventato obsoleto. Infatti al momento le ricerche sono incentrate al contrario su metodi e tecniche per limitare l’accumulo di zuccheri e di alcol. Se oggigiorno si passa dalla pergola alla spalliera ciò è motivato principalmente da ragioni di economia aziendale e di meccanizzazione.

Danke Hartmut — Grazie Burian

Es ist nicht leicht, es uns Weinbauern meteorologisch recht zu machen. Zuerst muss es an den richtigen Momenten regnen, damit die Rebe sich gut entwickeln kann, aber ja nicht zu oft und zu viel um die allgegenwärtigen Pilzkrankheiten nicht unnötig zu fördern. Die richtige Wärme wird gebraucht, um die Traubenreife zu gewährleisten, aber wenn es in der Reifezeit zu warm ist, riskiert man, dass die Aromen „verbrannt“ werden. Im Winter soll es kalt sein, weil das hilft, die Schädlinge zu dezimieren, aber ja nicht zu viel, weil sonst die Reben, besonders wenn es gleichzeitig auch noch trocken ist, dem Kältetod erliegen. Und so weiter und so fort.

Non è facile soddisfare i viticoltori sul lato meteorologico. Deve piovere al momento giusto perché le viti si sviluppino, ma guai se troppo o troppo spesso perché le malattie crittogamiche, sempre in agguato, ne approfitterebbero. Ci vuole abbastanza bel tempo per garantire la maturazione ma neanche troppo in quanto le temperature troppo alte prima della vendemmia rischiano di „bruciare“ gli aromi. In inverno ci vuole il freddo per decimare i patogeni, però se fa troppo freddo, soprattutto in combinazione con siccità, le viti muoiono. E così via…

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Kamera ab! — Ciak, si gira!

Zeitrafferfilme haben auf mich immer schon faszinierend gewirkt. Koyaanisqatsi — wer erinnert sich noch? — hat mich seinerzeit extrem berührt. Die heutige digitale Technik erlaubt es inzwischen jedem, mit diesen Techniken zu experimentieren.  So habe ich diese Methode bisher genutzt, den Baufortschritt unserer Kellererweiterung zu dokumentieren und um die Darstellung unserer normalerweise zwei Tage dauernde Weinabfüllung auf wenige Minuten zu konzentrieren. 

Riprese a cadenza accelerata mi hanno da sempre impressionato. Koyaanisqatsi — qualcuno si ricorda ancora? — mi ha a suo tempo molto toccato. La tecnica digitale odierna permette ormai a tutti di sperimentare con questa metodologia. In passato ho utilizzato infatti questo tipo di filmato per documentare l’ampliamento della nostra cantina e per concentrare la rappresentazione dell‘imbottigliamento di due giornate in pochi minuti. 

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Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

In den terrassierten Steillagen, besonders in Waldnähe sind die Eulenraupen oder Erdraupen, bei uns Rugatten genannt, seit jeher ein Problem. Dass sie aber auch in tieferen, flacheren Anlagen ohne Stützmauern wie bei uns Schäden anrichten, ist neu. Voriges Jahr schon habe ich  im Weingarten Feld immer wieder Rebstöcke beobachtet, welche zwar eine normale Laubwand, aber keine Trauben aufwiesen. Meistens zwei bis vier Stöcke angrenzend in der gleichen Reihe, ein eindeutiges Schadbild.  Die Raupen wandern nämlich in der Dunkelheit über den Rebstamm auf die Triebe und fressen zuerst die geschwollenen Knospen aus, später auch die noch ganz kurzen Triebe. Den Tag verbringen die Tiere wieder sicher im Boden, wo sie sich etwas später auch verpuppen. Statt den ausgefressen Knospen treiben später die Nebenaugen aus, aber diese tragen in den seltensten Fällen Trauben. Insofern ist die vermehrte Anwesenheit dieser, der Gattung Noctua angehörigen Schädlinge, ein ernstzunehmendes Problem. 

Nei vigneti collinari, soprattutto in vicinanza del bosco, le nottue costituiscono da sempre un problema. Che compaiano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nostro vigneto Feld diversi ceppi che avevano la parete fogliare normale ma che erano privi di grappoli. Di solito da due a quattro viti in serie sullo stesso filare, sintomi univoci. Infatti le larve di questi lepidotteri del genere Noctua salgono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e germogli appena sbocciati. Di giorno si annidano nel terreno, dove si trasformano più tardi in crisalidi. Al posto della gemma principale sbocciano quelle secondarie ma queste solo in pochissimi casi portano dei grappoli. Per questo la comparsa massiccia di questo fitofago comporta danni quantitativi sensibili. 

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