“Aufrichten” — “Conciar su”">Aufrichten” — “Conciar su”

Geschrieben von am 26. März 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weingeschichte - Storia viticola

2016-03-25_16-03-06_1Bevor man nach dem Reb­schnitt die ver­blie­be­nen Frucht­ru­ten an die Drähte bin­det, gilt es, das Unter­stüt­zungs­sys­tem in Stand zu hal­ten und even­tu­ell aus­zu­bes­sern. Nach­dem die Pergl das his­to­ri­sche Erzie­hungs­sys­tem in Süd­ti­rol ist, sind die Bezeich­nun­gen der Arbei­ten immer noch davon abge­lei­tet, auch wenn sich immer mehr der Draht­rah­men durch­setzt (schät­zungs­weise 95 % der Neu­an­la­gen wer­den inzwi­schen sol­cher­art errich­tet).

A pota­tura ulti­mata, prima di poter legare i capi a frutto ai fili, è necessa­rio fare la manu­ten­zione al sis­tema si sostegno. Sic­come in Sud­ti­rolo il sis­tema di alle­va­mento sto­rico è la per­gola, i nomi dei rela­tivi lavori deri­vano da essa, nono­stante che le spal­liere si affer­mano sempre di più (a occhio e croce il 95 % degli impi­anti nuovi viene fatto in con­trasto alla tra­di­zione). 

Zuerst gilt es, sich einen Über­blick hin­sicht­lich der not­wen­di­gen Arbei­ten zu machen, die Reb­an­lage wird also dies­be­züg­lich began­gen, wir sagen gemus­tert. Danach beginnt man mit dem eigent­li­chen Arbei­ten, wel­che als auf­per­geln oder Pergl auf­rich­ten bezeich­net wer­den. Der alte Aus­druck stoaßen — die Holz­säu­len wur­den in den Boden gesto­ßen — hat sich nur mehr im Vinsch­gau und in der Mera­ner Gegend erhal­ten. Säu­len, gleich­wohl ob aus Holz, Beton oder Stahl, wel­che nicht mehr aus­rei­chend gerade ste­hen, wer­den scho­nend wie­der auf­ge­stellt oder gar aus­ge­tauscht, falls sie z.B. vom Trak­tor ange­fah­ren wor­den sind. Ange­faulte Holz­trä­ger, Schal­tern und Arme­len genannt, wer­den durch neue ersetzt und an den Säu­len mit Hilfe von ver­zink­tem Stahl­draht onge­drah­telt. Mit dem all­mäh­li­chen Ver­wit­te­rung des Hol­zes ver­lie­ren auch zuneh­mend jene Klam­mern den Halt, wel­che die Drähte geord­net über die Schal­tern füh­ren und müs­sen ergänzt wer­den. Die Drähte selbst wer­den immer wie­der nach­ge­spannt; wo sie — alters­mürbe gewor­den — abge­bro­chen sind, wer­den sie mit Hilfe eines Stü­ckes neuen wie­der zomm­ge­drah­telt.

Prima di tutto biso­gna farsi un qua­dro della situa­zione e guar­dare quanto mate­riale serve; delle man­canze più evi­denti ci si rende conto già durante la pota­tura. Dopo si comin­cia con il lavoro vero e pro­prio che nel dial­etto ita­liano locale viene chia­mato con­ciar su le per­gole. I pali, che siano di legno, cemento o acci­aio, in caso di neces­sità ven­gono rad­d­riz­zati o sosti­tuiti se si sono rotti a causa per esem­pio di un con­tatto troppo vio­lento con le mac­chine agri­cole. Le can­ti­nelle inde­bo­lite dal mar­ci­ume del legno ven­gono sosti­tuite, quelle nuove attac­cate ai pali con  il filo di ferro. Col pas­sare del tempo anche le graf­fette che ten­gono i cavi sopra le can­ti­nelle non ten­gono più abbas­t­anza e ven­gono rim­piaz­zate. I fili stessi ven­gono tesi alle testate, il peso del rac­colto ed il vento gli allen­tano in con­ti­nua­zione.

2016-02-18_14-04-50Beim Draht­rah­men feh­len die hori­zon­ta­len Ele­mente, das Gewicht der Ernte oder des Schnees kom­men weni­ger zur Gel­tung, wes­halb weni­ger auf­ge­rich­tet d.h. wie­der auf­ge­stellt wer­den muss. Dort wer­den in ers­ter Linie schad­hafte Säu­len ersetzt (die Fahr­gasse ist deut­lich enger als bei der Pergl, wes­we­gen öfter eine vom Trak­tor tou­chiert wird) sowie die zahl­rei­che­ren Drähte nach­ge­spannt. Als außer­or­dent­li­che Arbeit musst ich heuer fast ein Vier­tel alle Pflanz­st­ab­klam­mern erset­zen, da jene, wel­che sei­ner­zeit beim Erstel­len der Anlage mon­tiert wur­den, sich als zu wenig halt­bar her­aus­ge­stellt haben.

Nelle spal­liere manca la parte orri­zon­tale, il peso dell’uva e della neve si fa valere meno per cui serve meno con­ciar su. Nell’ipotesi migliore il lavoro si esau­risce nel ten­dere i num­e­rosi fili tipici per questo sis­tema di alle­va­mento. Nor­mal­mente i pali rotti sono più num­e­rosi che nelle per­gole in quanto a causa dei filari più stretti la fre­quenza di urtarli con gli att­rezzi è mag­giore. Come lavoro stra­or­di­na­rio ho dovuto sosti­tuire tan­tis­simi di que­gli agganci che fissano il filo al tutore, in quanto quelli mon­tati al momento dell’impianto si sono rile­vati di scarsa qua­lità.

Der Arbeits­auf­wand pro Hektar hängt sehr davon ab, wie gut und mit wel­cher Mate­ri­al­qua­li­tät die Anlage sei­ner­zeit erstellt wurde, wie scho­nend unterm Jahr mit der Anlage umge­gan­gen wird und natür­lich wie regel­mä­ßig und voll­stän­dig die anfal­len­den War­tungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wur­den. Heuer wollte ich einige auf­ge­scho­be­nen Arbei­ten nach­ho­len, wes­halb wir in eini­gen Wein­gär­ten sicher­lich etwas län­ger beschäf­tigt waren. So erklärt sich auch die große Spann­weite von 15 bis 40 geleis­te­ten Stun­den pro Hektar.

Il dis­pen­dio di man­od­opera dipende molto dalla qua­lità del mate­riale dell’impianto, dalla cura durante l’anno e natu­ral­mente dalla fre­quenza con cui è stata svolta la manu­ten­zione negli anni pre­ce­denti. Quest’anno ho dovuto recup­er­are diversi inter­venti per cui ci siamo sof­fer­mati di più in alcuni vigneti. Questo spiega anche il numero di ore che spa­zia tra le 15 ed i 40 per ett­aro.

VomPerglwerkZurTorgglWer sich volks­kund­lich-geschicht­lich für den Wein­bau und die Kel­ler­wirt­schaft in Süd­ti­rol inter­es­siert, dem sei das Buch von Mat­thias Lad­ur­ner-Par­tha­nes “Vom Pergl­werk zur Torggl” (1972, Athe­sia Ver­lag) sehr emp­foh­len. Ein Stan­dard­werk hin­sicht­lich den über­aus kom­ple­xen Arbeits­wei­sen, Gerä­ten, Vor­schrif­ten und Bräu­chen rund um den hie­si­gen Wein­bau der letz­ten Jahr­hun­derte.

Per chi si inter­essa della viti­col­tura ed eno­lo­gia sud­ti­ro­lese dal punto di vista sto­rico-popolare e legge il tedesco posso rac­co­man­dare il libro di Mat­thias Lad­ur­ner-Par­tha­nes “Vom Pergl­werk zur Torggl” (1972, Athe­sia Edi­zioni). Un testo di rife­ri­mento circa i comp­lessi usi e cos­tumi, le rego­la­men­ta­zioni, gli att­rezzi e le moda­lità della viti­col­tura locale dei secoli pas­sati.

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