Vinitaly – 1. Tag

2008-04-03_11-56-30a500.jpgEinen kurzen Moment der Ruhe nutzend schreibe ich die ersten Zeilen dieses Blogs, direkt von unserem Stand der Vinitaly.

Zusammen mit Martin Aurich, Stefan und Georg Ramoser bin ich das zweite Mal auf dieser Messe, die zusammen mit der Vinexpo in Bordeaux die weltgrößte Weinmesse sein wird. Größe muss nicht unbedingt Qualität mit sich bringen, weshalb die Ansichten hinsichtlich dieser Ausstellung sehr mannigfaltig sind. Für all jene, welche sich am italienischen Markt bewegen ist es die Gelegenheit, mit Kunden und jenen, die es vielleicht morgen sein werden, in Kontakt zu treten. Viele Einkäufer ihrerseits nutzen die Gelegenheit, um die Lieferanten ihres 08/09-Programms ausfindig zu machen.

Die Probleme, die dieser riesige Ansturm an Ausstellern mit zum Teil sehr aufwendigen Standkonstruktionen, der Dauer von ganzen fünf Tagen und den Massen von Besuchern mit sich bringt, sind jedoch auch immens und seit Jahren nicht, oder nur im Ansatz gelöst. Auch dass die Vinitaly laut Statut ausschließlich dem Fachpublikum vorbehalten sein sollte, tatsächlich aber besonders am Wochenende von Konsumenten überschwemmt wird, gestaltet das Miteinander dieser verschiedenen Gruppen oft alles andere als konfliktfrei. Über das Verhalten der Aussteller und den Erwartungen der Nicht-Fachbesucher wird hier, hier und hier recht ausführlich diskutiert.

Wer raunzt, kauft und deshalb ist heuer zumindest die Südtiroler Beteiligung an der Vinitaly sogar leicht gestiegen. Am Dienstag haben Martin und ich den etwas neu gestalteten Stand aufgestellt und gereinigt; heute um 9.00 Uhr waren wir bereit, die ersten Interessenten zu bedienen. Das Interesse an meinen Weine erwies sich als relativ kontinuierlich, nur für kurze Zeit konnte ich mich vom Stand entfernen, um schnell etwas an der Bar zu essen. Als besonders erfreulich kann der Besuch einiger Vertreter und des Einkäufers meines Hauptverteilers in Italien gewertet werden. Die Weine gefielen, das Gespräch war gut und ich denke, dass ich unsere Betriebsphilosophie gut vermitteln konnte. Aufklärungsbedarf gibt es immer wieder hinsichtlich unseres Schraubverschlusses. Eine ablehnende Haltung kommt aber seltenst zum Vorschein. Bringen die Standbesucher ihre Einwände nur nicht vor oder ist der Durchbruch des Drehverschlusses auch auf dem italienischen Markt in greifbare Nähe gerückt? On verra…

4 Gedanken zu „Vinitaly – 1. Tag

  1. Ciao Armin!
    Ti ho mandato una mail per ringgraziarVi ancora per la Vostra ospitalità… ieri ho sentito Andrea Toselli di AIS Ferrara e rexbibendi, credo sia passato anche dalle tue parti… Come rocede Vinitaly?
    Ti „linko“ subito nel mio blog…
    A presto!

    Mirco

  2. Armin, ho saputo ieri sera da Mirco Mariotti che anche tu sei diventato blogger.
    Sarà la scusa per rispolverare (inutilmente…) i mie vecchissimi ricordi della lingua di Goethe.
    Dopo averti frettolosamente conosciuto davanti ai tuoi prodotti, ti faccio i miei auguri più sinceri.
    Devi trovare la scusa per venire a Gambulaga così potrai assaggiare il Fortana con i corretti abbinamenti.
    Andrea

  3. ciao gianpaolo,

    in effetti è stato attivato proprio oggi, in concomitanza col vinitaly. e siccome esprimerà (vedremo) molti pensieri anche personali, preferisco scrivere nella mia madrelingua.

    certo che i commenti potranno essere fatti in qualsiasi lingua, bien sûr…

    intanto cari saluti e forse uno di noi ce la farà a passare dall’altro.
    armin

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