Aktueller Stand — Stato attuale

Gewürz­tra­mi­ner ‘Feld’

Sys­te­ma­ti­sche Auf­zeich­nun­gen der phä­no­lo­gi­schen Sta­dien habe ich lei­der nie gemacht. Zum Glück kann man bei Bedarf auf jenen der Ver­suchs­zen­tren und Bera­tungs­dienste zurück­grei­fen. Trotz­dem habe ich den gest­ri­gen Rund­gang zum Anlass genom­men, den Wachs­tums­fort­schritt vom 18. April 2019 fest­zu­hal­ten. Natur­ge­mäß ist er nicht zwi­schen allen Reben der Anla­gen homo­gen, ich habe aber ver­sucht, die für jeden Wein­gar­ten reprä­sen­ta­tivs­ten Aus­triebs­sta­dien foto­gra­fisch fest­zu­hal­ten.

Pur­troppo non ho fatto mai in modo sis­te­ma­tico anno­ta­zioni circa gli stadi feno­lo­gici delle nostre viti. Per for­tuna si possono ricor­rere all’occorrenza a quelle che fanno i cen­tri di ricerca e con­su­lenza. Lo stesso ho appro­fit­tato del giro in vigna die ieri per docu­men­tare il ger­mo­gli­a­mento rife­rito al 18 aprile 2019. Per natura non è omo­ge­neo tra tutte le viti di una vigna per cui ho cer­cato di immor­ta­lare lo sta­dio più rapp­re­sen­ta­tivo del momento.

Die letz­ten Wochen waren unter­tags immer recht kühl, wes­we­gen die Ent­wick­lung deut­lich gebremst wurde. Bis jetzt kann man des­halb noch nicht von einem ver­früh­ten Aus­trieb spre­chen. Wie schon öfters bemerkt, sind wir immer für jede Ver­spä­tung dank­bar. Um even­tu­el­len Spät­frös­ten aus­zu­wei­chen haupt­säch­lich, aber auch weil spä­tere Jahr­gänge die grund­sätz­lich inter­es­san­te­ren sind. Auch dies­be­züg­lich haben sich die Zei­ten eben deut­lich geän­dert.

Le scorse set­ti­mane erano sempre abbast­anza fre­sche di giorno per cui lo svi­luppo si è ral­len­tato di molto. Per adesso non si può dire che il ger­mo­gli­a­mento sia anti­ci­pato ris­petto alla media degli anni scorsi. Come ho già detto in altre occa­sioni, noi siamo sempre molto con­tenti di ogni ritardo. Prima di tutto per evi­t­are le gelate ma anche per­ché le annate tar­dive dal punto di vista qua­li­ta­tivo sono spesso le più inter­es­santi. Anche in queste cose molto è cam­biato nei decenni scorsi.

Inter­es­sant, wie sich die bestimmte Lagen mikro­kli­ma­tisch ver­läss­lich ver­schie­den ver­hal­ten. In den Wein­gär­ten, wel­che mit den glei­chen Sor­ten bepflanzt sind, wird dies schon jetzt, und nicht erst bei der Ernte ersicht­lich. Die Wein­gär­ten auf dem Schwemm­ke­gel (obwohl nur 15 m höher und mini­mal geneigt!) sind erwar­tungs­ge­mäß wei­ter, was man beim Mer­lot gut sieht. In der spä­te­ren Tal­sohle, wo die Mor­gen­tem­pe­ra­tu­ren bis zu sechs Grad Cel­sius tie­fer sein kön­nen, ist wie­der ein­mal die Anlage ‘Ober­feld’ das Schluss­licht. Der dor­tige Graue Bur­gun­der, der als Sorte eigent­lich zu den frü­he­ren gehört, zeigt einen sehr deut­li­chen Rück­stand gegen­über alle ande­ren Sor­ten und Anla­gen des Betrie­bes. Zwi­schen den bei­den Char­don­nay-Wein­gär­ten ‘Oge­aner’ und ‘Unter­feld’ kann man hin­ge­gen kei­nen Unter­schied in der Ent­wick­lung erken­nen. Wie immer ist der Gewürz­tra­mi­ner ‘Feld’ am wei­tes­ten vor­aus. Dort wer­den wir wahr­schein­lich schon Ende nächs­ter Woche mit dem Aus­bre­chen (Schab­i­gen) begin­nen müs­sen, wol­len wir nicht ins­ge­samt in Rück­stand gera­ten. Die Laub­ar­beit­sai­son ist eröff­net!

Abbast­anza inter­es­sante veder il dif­fe­rente com­por­ta­mento dei vigneto che si dif­fe­ren­ziano per il loro micro­clima. In quelli impi­a­n­tati con le stesse varietà lo si nota già adesso, non solo alla ven­dem­mia. Le vigne loca­liz­zate sul conoide (più alto di solo 15 m e pochis­simo incli­nato!) sono come d’abitudine avanti, lo si vede bene sul Mer­lot. Nel fon­do­valle invece, dove la mat­tina ci sono fino a sei gradi cen­ti­g­radi di meno, come al solito il vigneto ‘Oberfeld’è quello più ritar­da­ta­rio. Infatti il Pinot gri­gio del posto, che come varietà di per se sarebbe piut­tosto pre­coce, ha le viti più indie­tro di tutta l’azienda. Tra le due vigne impi­a­n­tate a Char­don­nay, ‘Unter­feld’ e ‘Oge­aner’ non si vedono dif­fe­renze sost­an­ziali. Come sempre il Gewürz­tra­mi­ner è più avanti di tutti. Da lui dov­remo comin­ciare pro­ba­bilmente verso la fine della prossima set­ti­mana a scac­chiare (sgarz­are) per non accu­mu­lare ritardi. La sta­gione dei lavori sul verde è ini­ziata!

Mer­lot ‘Kotz­ner’
Mer­lot ‘Klaus­ner’
Grauer Burgunder/Pinot gri­gio ‘Ober­feld’
Grauer Burgunder/Pinot gri­gio ‘Klaus­ner’
Char­don­nay ‘Unter­feld’
Char­don­nay ‘Oge­aner’
Caber­net Franc ‘Puit’

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