Schabigen — Scacchiatura e spollonatura

Geschrieben von am 2. Mai 2011 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto


Es ist wie­der Zeit zu Schab­i­gen. Ein paar Wochen nach Beginn des Aus­trie­bes ist es an der Zeit, über­zäh­lige Triebe zu ent­fer­nen. Es geht darum, dass auf der Frucht­rute (dem “Lafer”) jene Triebe abge­ris­sen wer­den, wel­che aus dem glei­chen Auge sprie­ßen, auch sonst­wie zu eng ste­hen bzw. schon jetzt zu wenig Wuchs­kraft auf­wei­sen, soge­nannte Küm­mer­triebe. Diese Arbeit wird in Süd­ti­rol Schab­i­gen genannt.

È di nuovo ora dei primi lavori al verde. Un paio di setti­mane dopo il ger­mo­glia­mento biso­gna togliere i ger­mo­gli super­flui. Si tratta di strap­pare dal capo a frutto i doppi getti cioè quelli che escono dalla stessa gemma, i ger­mo­gli che stanno troppo stretti e quelli che già adesso most­rano una vigo­ria non suf­fi­ci­ente. Questi lavori si rias­su­mono col ter­mine di scac­chia­tura.

Zusätz­lich dazu wer­den die zahl­rei­chen Aus­schläge am Stock ent­fernt, wir spre­chen vom “Fuß­sch­ab­i­gen”. Es ist eigent­lich vom Gesichts­win­kel der Art­erhal­tung betrach­tet eine gut funk­tio­nie­rende Eigen­schaft, dass die Rebe immer wie­der auch aus dem sehr alten Holz aus­treibt, man kann so bei bestimm­ten Anläs­sen gut einen Stock wie­der auf­bauen. Aber es schafft auch sehr viel Arbeit, trei­ben diese schla­fen­den Augen wenn auch nicht so stark, doch wäh­rend der gan­zen Vege­ta­ti­ons­pe­ri­ode immer wie­der aus. Man­che Triebe auf dem alten Holz müs­sen auch im Nor­ma­fall belas­sen wer­den und zwar jene, wel­che beim nächs­ten Win­ter­schnitt als Frucht­rute oder als Dau­men die­nen sol­len. Des­halb soll­ten jene Arbeits­kräfte, wel­che die ers­ten Lau­b­ar­bei­ten ver­rich­ten, auch jene sein, die im Win­ter diese Reben schnei­den, oder zumin­dest soll­ten die Vor­stel­lun­gen bezüg­lich des Reb­schnit­tes abge­stimmt sein.

Inoltre si togliono i num­e­rosi getti che spun­tano dal ceppo, la spol­lo­na­tura. Visto dal lato della con­ser­va­zione della spe­cie è un vant­ag­gio signi­fi­ca­tivo della vite e anche dal punto di vista agro­no­mico è vant­ag­gioso in quanto si può rico­s­truire un ceppo par­tendo dai ricacci. Però pro­voca anche tanto lavoro in quanto le gemme dor­mi­enti danno luogo per tutto il peri­odo vege­ta­tivo, anche se in misura ridotta, a questi ger­mo­gli. Alcuni getti del legno vec­chio si devono anche lasci­are, e cioè quelli che ser­vi­ranno l’anno prossimo come capo a frutto, per i così­detti tagli di ritorno. Per questo l’operatore che fa questi primi inter­venti sul verde dov­rebbe essere anche quello che pota le viti o, se ciò non è pos­si­bile, è importante che almeno le fina­lità della pota­tura siano ben con­cordate.

Für das Stock­put­zen in den Draht­rah­men­an­la­gen haben wir heuer erst­mals ein Gerät ver­wen­det und zwar über den Maschi­nen­ring. Das ver­wen­dete Bürs­ten­ge­rät ent­fernt nicht nur die Stock­aus­schläge son­dern es ent­fernt auch das Gras im Unter­stock­be­reich, was uns einen Mäh­vor­gang erspart.

Per la spol­lo­na­tura nei vigneti alle­vati a spal­liera abbiamo uti­liz­zato attra­verso una coope­ra­tiva di mac­chine agri­cole per la prima volta una spol­lo­na­trice. Questa mac­china a spaz­zole non tog­lie solo i ricacci del fusto ma anche l’erba sul filare. In questo modo si ris­par­mia un pas­s­ag­gio con il dece­s­puglia­tore.

3 Kommentare zu “Schabigen — Scacchiatura e spollonatura”

  1. am 2. Mai 2011 um 11:29 1.Luca Risso schrieb …

    Molto inter­es­sante la spol­lo­na­tura mecca­nica. Non ci sono (ovvia­mente imma­gino) danni a carico del legno del ceppo?
    Sehr inter­es­sant das mecha­ni­sche Stamm­put­zen. Gibt es aber anschei­nend keine Schä­den am Holz des Reb­sto­ckes?
    Luk

  2. am 2. Mai 2011 um 11:41 2.armin kobler schrieb …

    Le viti delle rip­rese video sono nel terzo anno. Questa è l’età minima di inter­vento mecca­nico. Per questo abbiamo fatto fare alla mac­china meno giri dell’usuale per cui l’effetto diserbante è anche minore. Con le viti più vec­chie non si sono mai visti finora dei danni.
    Die Reben der Film­auf­nah­men befin­den sich am Beginn des drit­ten Stand­jah­res. Das ist das Min­dest­al­ter für den mescha­ni­sier­ten Ein­griff. Daher wurde auch mit weni­ger Umdre­hun­gen gear­bei­tet, wes­we­gen der Gras­schnitt auch weni­ger deut­lich aus­ge­fal­len ist. Von älte­ren Reben sind mir bis jetzt keine Schä­den bekannt.

  3. am 9. Mai 2011 um 20:27 3.Gabriele Succi schrieb …

    Armin,
    note­vole lavoro; io ce l’ho, ma pur­troppo non ho la retro­versa nel trat­tore e devo lavor­are guar­d­ando lo spec­chietto dx della cabina 🙁
    L’unica cosa è che non riesco a sosti­tuire il decespugliatore.…nel senso che l’effetto diserbante con la mia spol­lo­na­trice, è quasi nullo.….
    Sarò mica io che sono un inca­pace?

    Armin,
    bemer­kens­werte Arbeit; ich habe sie, aber lei­der kann ich den Füh­rer­stand nicht umdre­hen, wes­we­gen ich mit dem rech­ten Spie­gel der Kabine arbei­ten muss 🙁
    Das ein­zige ist, dass ich es nicht schaffe, den Faden­mä­her zu ersetzen…im Sinne dass der Mäh­ef­fekt mei­nes Stamm­put­zers prak­tisch null ist…
    Es wird doch nicht so sein, dass ich unfä­hig bin?

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