Rebschnitt begonnen — Cominciato con la potatura

Geschrieben von am 21. Dezember 2011 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Etwa frü­her als vori­ges Jahr aber immer noch spä­ter als die ande­ren Wein­bau­ern der Umge­bung habe ich am Sams­tag letz­ter Woche mit dem Reb­schnitt begon­nen. Ange­fan­gen habe ich mit den Mer­lot-Reben hin­ter dem Wein­hof, am Kotz­ner. Das dor­tige Erzie­hungs­sys­tem ist die ein­fa­che Pergl, genauer gesagt der soge­nannte Ter­la­ner Halb­bo­gen. Deut­lich unter­schei­den sich die noch unge­schnit­te­nen Reben links im Bild von jenen rechts, wel­che schon dem Schnitt unter­zo­gen wur­den.

Ho comin­ciato il sabato della setti­mana scorsa con la pota­tura, un po’ prima dell’anno scorso ma sempre dopo agli altri viti­colt­ori della zona. Le prime viti a sub­ire il taglio dei tralci sono quelle del vigneto Kotz­ner, situato tra il maso e la mon­ta­gna. Il sis­tema di alle­va­mento in quel sito è la per­gola sem­plice (quì più esau­ri­ente con qual­che figura). In modo netto si dis­tin­guono le viti non ancora potate alla sinis­tra da quelle già sis­te­mate alla des­tra.

Zwei Frucht­ru­ten pro Stock wer­den belas­sen, wobei ich strikt auf deren gleich­mä­ßige Ver­tei­lung achte. Eine, die links, wird Stock­nahe ange­schnit­ten, erst wo diese endet star­tet die zweite rechts. Diese Schnitt­me­thode ist nicht neu aber bewährt. Die Begren­zung auf zwei Ruten, wel­che im Durch­schnitt  so um die zehn Augen lang sind, gewähr­leis­tet von Anfang an einen nicht zu hohen Ertrag, ihre alter­nie­rende Posi­tion hin­ge­gen bewirkt, dass die spä­tere Blatt­massse auf dem Laub­dach rela­tiv gut ver­teilt ist.

Lascio due tralci per ceppo stando attento che siano dis­tri­buiti ugual­mente. A sinis­tra si sce­g­lie uno prossimo al ceppo, solo dove finisce questo parte il secondo, a des­tra. Questo metodo non è nuovo ma pro­vato. Limitarsi a due tralci che con­tano circa dieci gemme garan­tisce già in linea di mas­sima un rac­colto non esa­ge­rato, la loro posi­zione alter­nata fa sì che la massa fogli­are è dis­tri­buita rela­tiv­a­mente uguale sul tetto della per­gola.

Was den Beginn die­ser auf­wen­di­gen und den spä­te­ren Hekt­ar­er­trag schon zum Teil bestim­men­den Arbeit angeht, ist eine  mar­kante Ver­frü­hung zu beob­ach­ten. Frü­her, als die Win­ter im Schnitt der Jahre noch käl­ter waren und die Reben noch ganz ande­ren, d.h. oft dop­pel­ten,  Stock­be­las­tun­gen aus­ge­setzt waren, schnitt man so spät als mög­lich. Früh geschnit­te­nen Reben sind eben doch frost­ge­fähr­de­ter. Spät­herbst­li­che und früh­win­ter­li­che Schnee­fälle haben aber in den den 80-ger Jah­ren oft zu rie­si­gen Schä­den in Folge des Schnee­drucks bei unge­schnit­te­nen Reb­a­nal­gen geführt. Wir selbst muss­ten im Früh­jahr 1986 über zwei Hektar Wein­gar­ten unter beträcht­li­chem per­so­nel­lem und fina­zi­el­lem Auf­wand kom­plett neu auf­rich­ten, das ganze Stütz­ge­rüst war näm­lich zusam­men­ge­bro­chen. Der nasse, schwere Schnee, der auf den Trie­ben lag, brachte die Gesamt­heit aller Ste­her (Säu­len) und Trä­ger (Schal­tern) zum Ein­sturz. Andere Wein­bau­ern, wel­che zur glei­chen Zeit die Reben schon geschnit­ten hat­ten, blieb die­ses Schick­sal erspart. Draht­rah­men­an­la­gen blei­ben übri­gens auch unge­schnit­ten vor sol­chen Gefah­ren ver­schont, ein wei­te­rer Bewirt­schaf­tungs­vor­teil die­ses Erzei­hungs­sys­tems.

Per quello che con­cerne la data di questa pra­tica col­tu­rale così impeg­na­tiva e basi­lare per la resa futura per ett­aro si osserva un’anticipazione sempre più mar­cata. Anni fa, quando il cam­bia­mento cli­ma­tico non si avver­tiva e le rese per ett­aro erano anche del dop­pio si potava più tardi pos­si­bile. Viti potate pre­coce­mente sono più sog­gette a danni dal freddo. Nevi­cate pre­coci nel tardo autunno o nel primi inverno hanno però pro­vo­cato danni ingenti negli anni 80 su vigneti non potati. Noi stessi dove­vamo rifare nella pri­ma­vera dell’86 tutto l’impianto di sostegno di più di due ettari con un impegno molto con­sis­tente di man­od­opera e capi­tale. La neve appe­san­tita da piog­gia ha pro­vo­cato la rot­tura di tutti i pali e tutte le cati­nelle. Altri viti­colt­ori che ave­vano già potato le loro viti sono usciti indenni dalla cala­mità. A pro­po­sito, sis­temi d’allevamento a spal­liera sono privi di questi pro­blemi anche in stato di pre­pota­tura. Ciò è un ulte­riore vant­ag­gio ges­tio­nale degli sis­temi alter­na­tivi alla per­gola.

Nach­dem die nied­ri­ge­ren Hekt­ar­er­träge und die Kli­ma­er­wär­mung deut­lich frü­he­rer Lese­ter­mine ermög­li­chen, wird heut­zu­tage auch mit dem Reb­schnitt viel frü­her begon­nen. Viele klei­nere Wein­bau­ern, wel­che ja mit weni­gen Aus­nah­men ihre Trau­ben ablie­fern, haben bis Weih­nach­ten ihre Reb­an­la­gen fer­tig geschnit­ten. Sie begin­nen schon in den war­men Herbst­ta­gen und nut­zen so ihre Zeit opti­mal. Dass es deut­lich lang­sa­mer geht, weil das Reb­laub noch an den Stö­cken hängt, spielt kaum eine Rolle, wich­tig erscheint, dass man vor den ers­ten Schnee­fäl­len auf der rich­ti­gen Seite ist. Wie gut der immer frü­her wer­dende Schnitt­ter­min über die Jahre hin­weg den Reben tut, weiß ich nicht. Tat­sa­che ist aber, dass ich heuer die ers­ten geschnit­tene Reb­an­lage in den letz­ten Sep­tem­ber­ta­gen ent­deckt habe!

Dopo­di­chè le minori rese per ett­aro ed il ris­cal­da­mento glo­bale hanno anti­ci­pato di molto le date di ven­dem­mia si parte oggi­giorno più presto con la pota­tura. Molti pic­coli viti­colt­ori, e loro sono la stra­grande mag­gior­anza, che con pochis­sime ecce­zioni con­fe­ris­cono la loro uva a com­mer­ci­anti o can­tine sociali, hanno ter­mi­nato questo lavoro a Natale. Comin­ciano già con le ultime caldi gior­nate dell’autunno e sfrut­tano così in modo otti­male il loro tempo. Che i lavori avanzano meno veloci a causa delle fog­lie non ancora cadute non è tanto importante, decisivo è aver finito prima dell’incombere delle pos­si­bili nevi­cate. Non so quanto queste pota­ture pre­coci gio­ver­anno a lungo andare alle viti. Quest’anno comun­que il primo impi­anto potato l’ho visto  gli ultimi giorni di set­tem­bre!

Das zweite Bild stammt aus der Publi­ka­tion “Neue Reb­an­la­gen” (1987) des Süd­ti­ro­ler Bera­tungs­ring für Obst- und Weein­bau.

La seconda imma­gine è tratta dalla pubbli­ca­zione “Neue Reb­an­la­gen” (1987) del Cen­tro di Con­su­lenza per la frut­ti­vi­ti­col­tura.

4 Kommentare zu “Rebschnitt begonnen — Cominciato con la potatura”

  1. am 5. Januar 2012 um 16:09 1.LIzzy schrieb …

    Non sono un agro­nomo, ma vedere pot­are quando le fogli sono ancora verdi, come ho visto fare dalle mie parti mi lascia molto per­plessa. Non credo che una pianta trat­tata così duri tanto a lungo… Mi sem­bra piut­tosto una scelta per la como­dità del viti­col­tore che per la cor­retta ges­tione del vigneto, tu che dici?.

    Ich bin keine Agro­no­min, aber zuse­hen, wie mit noch grü­nen Blät­tern geschnit­ten wird, wie ich es in mei­ner Gegend gese­hen habe, ver­blüfft mich sehr. Ich glaube nicht, dass eine so behan­delte Pflanze lange leben wird… Es kommt mir mehr als eine Komo­di­tät des Wein­bau­ers vor als eine rich­tige Behand­ling des Wein­gar­tens, was sagst Du?

  2. am 6. Januar 2012 um 11:55 2.armin kobler schrieb …

    Cara Lizzy, anch’io con­di­vido i tuoi dubbi, ma finora anche trat­ta­menti del genere, che si fanno solo per ragioni di orga­niz­za­zione della man­od­opera e per­chè uscire in inverno è molto meno pia­ce­vole, non hanno gene­rato sin­tomi appa­ris­centi di mal­ges­tione, finora almeno. È comun­que accer­tato che la vite alla fine della sta­gione vege­ta­tiva ritira prima dalle fog­lie e poi dai tralci sost­anze nut­ri­tive che si con­cen­trano nel fusto e nelle radici, aumen­tando in questo modo la resis­tenza al freddo di questi due organi fon­da­men­tali del ceppo. La migra­zione dal legno gio­vane dura si com­pleta sol­tanto a fine anno. Fin­chè gli inverni saranno miti forse non suc­ce­derà niente di tra­gico, sem­bra.

    Liebe Lizzy, auch ich teile deine Zwei­fel, aber bis jetzt scheint diese Schnitt­tech­nik, wel­che nur aus arbeits­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Grün­den und weil es im Win­ter unan­ge­neh­mer ist, gemacht wird, noch keine Sym­ptome von Fehl­be­hand­lung ver­ur­sacht, zumin­dest bis heute nicht. Es ist aber Tat­sa­che, dass die Rebe am Ende der Ver­ge­ta­ti­ons­pe­ri­ode zuerst aus den Blät­tern, dann aus dem Trie­ben Nähr­stoffe abzieht und diese dann im Stamm und in den Wur­zeln auf­kon­zen­triert und so die Käl­te­re­sis­tenz die­ser lebens­wich­ti­gen Rebor­gane erhöht. Diese Migra­tion aus dem jun­gen Holz wird erst gegen Ende das Jah­res abge­schlos­sen. Solange die Win­ter mild blei­ben, wird wahr­schein­lich nichts schlim­mes pas­sie­ren, scheint es zumin­dest.

  3. am 12. Januar 2012 um 17:06 3.Thomas schrieb …

    An der Mosel habe ich gese­hen, wie gleich­zei­tig die Lese statt­fand und im Anschluß sofort jemend die Reben
    geschnit­ten hat. Anfang Okto­ber?
    Anbei im Link der Bei­trag (15097) von Herrn Dr. Mül­ler
    http://www.winzerpraxis.de/Weinbau/L0NCQl9MSVNUP01BSU5DTUQ9REVUQUlMJkxBWU9VVD1MSVNUJkJCSUQ9MTUwODgmRk9SRU5JRD02OTczOCZNSUQ9MzA4OQ.html
    Viele Grüße aus dem Flä­ming

    Alla Mosella ho visto una situa­zione, dove con­tem­pora­nea­mente si ven­dem­miava e subito dopo uno ha potato le viti. Ini­zio ottobre?
    In alle­gato il con­tri­buto (15097) del signor Dr. Mül­ler
    http://www.winzerpraxis.de/Weinbau/L0NCQl9MSVNUP01BSU5DTUQ9REVUQUlMJkxBWU9VVD1MSVNUJkJCSUQ9MTUwODgmRk9SRU5JRD02OTczOCZNSUQ9MzA4OQ.html
    Tanti saluti da Flä­ming

  4. am 13. Januar 2012 um 23:00 4.armin kobler schrieb …

    Danke Tho­mas beson­ders für den Link.
    Wie man sieht, sind wir ähn­li­cher Mei­nung.

    Gra­zie Tho­mas soprat­tutto per il link.
    Come sie vede siamo della stessa opi­nione.

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