Man ist nie sicher — Non si è mai al sicuro

Geschrieben von am 19. April 2012 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Auch wenn es wahr­schein­li­ch stimmt, dass wir dem Be­ginn ei­ner Heiß­zeit bei­woh­nen und die­se Bil­der in den letz­ten Jah­ren sehr sel­ten ge­wor­den sind, wirk­li­ch ge­feit sind wir vor Frost­schä­den im Süd­ti­ro­ler Wein­bau no­ch nicht. In der Nacht vom 8. auf den 9. April ist die Feucht­tem­pe­ra­tur in der Tal­soh­le bis auf mi­nus 2 °C ge­sun­ken. Es hat deut­li­che Schä­den ge­ge­ben, wenn sie auch glück­lich­wei­se nicht das Aus­maß frü­he­rer Jah­re er­reicht ha­ben.

An­che se sia­mo all’inizio di un pe­ri­odo di ris­cal­da­men­to glo­ba­le e la fre­quen­za del­le ge­la­te è di­mi­nui­ta, non esis­te la gar­an­zia to­ta­le che non av­veng­hi­no più. In­f­at­ti nella not­te tra l’8 ed il 9 apri­le la tem­pe­ra­tu­ra um­i­da è sce­sa nel fon­do­val­le a – 2 °C. Ci so­no sta­ti dan­ni evi­den­ti an­che se per for­t­u­na non han­no rag­gi­un­to la gra­vi­tà di av­ve­nimen­ti pas­sa­ti.

Be­trof­fen von dem Tem­pe­ra­tur­sturz sind vor­nehm­li­ch die An­la­gen in der Tal­soh­le; dort hat si­ch die ei­si­ge Luft an­ge­sam­melt, nach­dem der die Luft­schich­ten durch­mi­schen­de Wind zu we­hen auf­ge­hört hat. Zum Glück ist es am Tal­grund auch an­sons­ten no­ch eher kühl, wes­we­gen das Ve­ge­ta­ti­ons­sta­di­um no­ch nicht sehr fort­ge­schrit­ten war. Al­les, was no­ch in den ge­schwol­le­nen Knos­pen war, hat über­lebt, je­ne Trie­be, wel­che zum be­sag­ten Zeit­punkt am längs­ten ge­wach­sen wa­ren, hat es  vor­nehm­li­ch er­wischt. Dass der Ab­stand vom Bo­den ei­nen wich­ti­gen Ein­fluss auf den Aus­gang sol­cher me­teo­ro­lo­gi­schen Grenz­si­tua­tio­nen hat, zeigt die Be­ob­ach­tung, dass die er­fro­re­nen Trie­be aus­nahms­los in den Draht­rah­men­an­la­gen an­zu­tref­fen wa­ren. Die hö­her an­ge­sie­del­ten Trie­be der Per­gel­wein­gär­ten wie­sen kei­ne Schä­den auf.

I mag­gio­ri dan­ni si de­no­ta­no so­prat­tut­to nei vi­gne­ti del fon­do­val­le. Lì in­f­at­ti si è ac­cu­mu­la­ta l’aria ghiac­ci­ata do­po che ha ces­sa­to quel ven­to che pri­ma mes­co­la­va i dif­fe­ren­ti stra­ti. Per for­t­u­na in quei vi­gne­ti la ve­ge­ta­zio­ne è sem­pre un po‘ in­die­t­ro in quan­to an­che di gior­no non fa così cal­do co­me nei pos­ti un po‘ più al­ti. Tut­ta quel­la ve­ge­ta­zio­ne che era an­co­ra, al­me­no in par­te, rin­chi­usa nel­le gemme, ha so­prav­vis­su­to, i ger­mo­g­li più lung­hi in­ve­ce so­no sta­ti pre­va­len­te­men­te col­pi­ti. L’altezza da ter­ra del­le gemme è de­ter­mi­nan­te nel­le si­tua­zio­ni li­mi­te. Ciò si ve­de chi­ara­men­te dal fat­to che so­lo la ve­ge­ta­zio­ne in im­pi­a­n­ti a spal­liera ha ri­por­ta­to dan­ni, le per­go­le so­no usci­te in­col­me da quel­la not­te.

Im Dia­gramm, wel­ches die Da­ten in ei­ner nicht weit ent­fern­ten Ap­fel­an­la­ge dar­stellt, sieht man deut­li­ch, wie wich­tig es in sol­chen Näch­ten ist, dass der  Wind (gel­be Li­nie) die Luft­mas­sen durch­mischt. Kaum schwächt er ab, sinkt die den Scha­den be­stim­men­de, auf 60 cm ge­mes­se­ne Feucht­tem­pe­ra­tur (ro­te Li­nie) no­ch schnel­ler. Auch ein be­deck­ter Him­mel bremst die Ab­küh­lung. Wird es aber wirk­li­ch kalt, hilft das al­les nicht und es er­wischt auch die hö­her ge­le­ge­nen Reb­an­la­gen.

Nel dia­gram­ma che ri­por­ta i da­ti ri­le­va­ti in un frut­te­to po­co lon­ta­no, si de­du­ce quan­to sia im­port­an­te il ven­to (li­nea gi­al­la) che mes­co­la le mas­se di dif­fe­ren­te tem­pe­ra­tu­ra. Ap­pena non sof­fia più, il raf­fred­da­men­to si ac­cen­tua e la tem­pe­ra­tu­ra um­i­da, de­ter­mi­nan­te per il dan­no, mi­surata a 60 cm (li­nea rossa) scen­de an­co­ra più ve­lo­ce­men­te a va­lo­ri preoc­cup­an­ti. An­che cie­lo coper­to evi­ta che il ca­lo­re ac­cu­mu­la­to in gior­na­ta si di­sper­da trop­po fa­cil­men­te. Se però ar­ri­va ver­a­men­te un fred­do po­la­re, né il ven­to né una po­si­zio­ne ri­al­z­a­ta sal­va­no la ve­ge­ta­zio­ne.

Was pas­siert jetzt? An der Stel­le, wo si­ch ein er­fro­re­ner Trieb be­fin­det, trei­ben im Nor­mal­fall die Ba­sa­l­au­gen no­ch ein­mal aus. Die­se sind aber sel­ten frucht­bar, ge­ne­rie­ren al­so Trie­be, wel­che zu­meist kei­ne Trau­ben tra­gen wer­den. Soll­te der Scha­den die 10 bis 20 % nicht über­schrei­ten, kann durch ein ge­rin­ge­res Aus­dün­nen im Ju­li die Men­ge aus­ge­gli­chen wer­den. Die Ver­tei­lung der Trau­ben am Trieb wird aber nicht mehr ide­al sein. Dort, wo das Er­trags­po­ten­ti­al der An­la­ge kei­ne Er­trags­re­gu­lie­rung im Som­mer vor­sieht, al­so kei­ne Men­gen­re­ser­ven vor­lie­gen, wird es rea­le Men­gen­ein­bu­ßen ge­ben. Wir sind üb­ri­gens frost­ver­si­chert, die Po­liz­ze sieht aber vor, dass nur Schä­den über 30 % ver­gü­tet wer­den.

Co­me si pro­ce­de adesso? Al­la ba­se dei ger­mo­g­li „bru­cia­ti“ si apri­ran­no le gemme di co­ro­na che però ge­ner­a­no ge­ne­ral­men­te get­ti ste­ri­li, ci­oè non por­teran­no grap­po­li. Se il dan­no non do­ves­se al­la fi­ne su­pera­re i 10 – 20 % si può com­pensa­re la quan­ti­tà di­rad­an­do di me­no a lug­lio. La dis­tri­bu­zio­ne dei grap­po­li sul cep­po non sarà co­mun­que più idea­le. Là, do­ve per va­ri mo­ti­vi, il di­radamen­to non è ne­ces­sa­rio o pos­si­bi­le, e di con­se­guen­za non esis­to­no ri­ser­ve, ci sa­ran­no dan­ni  quan­ti­ta­ti­vi. Noi, a pro­po­si­to, sia­mo as­si­cu­ra­ti, ma la po­liz­za pre­ve­de che so­lo dan­ni al di so­pra dei 30 % ven­go­no risar­ci­ti.

Ein Kommentar zu “Man ist nie sicher — Non si è mai al sicuro”

  1. am 23. April 2012 um 23:04 1.Gabriele Succi schrieb …

    Ciao Ar­min!
    Ho avu­to lo stes­so pro­ble­ma in una vi­gna nella zo­na più bas­sa del­la mia azi­en­da, do­ve i get­ti del­le vi­ti di rim­piaz­zo (po­ta­te a 2 oc­chi), che er­a­no no­te­vol­men­te più „avan­ti“ del­le vi­ti ve­c­chie e ov­via­men­te più vici­ne al suo­lo, han­no fat­to la fi­ne del ger­mo­glio in fo­to. Adesso „ri­cac­ceran­no“ ma le vi­ti per­deran­no cir­ca un me­se di at­ti­vi­tà ve­ge­ta­ti­va…
    Pec­ca­to!
    Per for­t­u­na che le vi­ti pro­dut­ti­ve non han­no avu­to dan­ni… e di­re che la T° è an­da­ta a -1,5 °C an­che da me; per for­t­u­na so­lo per po­co tem­po a ri­dos­so dell’alba, al­tri­men­ti il dan­no sa­reb­be sta­to mag­gio­re!

    Hal­lo Ar­min!
    Ich ha­be das glei­che Pro­blem in ei­nem Wein­gut ge­habt, das si­ch in der tiefs­ten Ge­gend des Be­trie­bes be­fin­det. Die Trie­be der nach­ge­setz­ten Jungre­ben wa­ren deut­li­ch wei­ter als die al­ten Re­ben und na­tür­li­ch nä­her am Bo­den, wes­halb sie das glei­che Schick­sal er­eilt hat wie der Trieb auf dem Fo­to. Jetzt wer­den sie wie­der neu aus­trei­ben, aber die Re­ben wer­den ein Mo­nat Ver­ge­ta­ti­ons­pe­ri­ode ver­lie­ren…
    Scha­de!
    Zum Glück ha­ben die pro­du­zie­ren­den Re­ben kei­nen Scha­den er­lit­ten… und das, wo­bei auch bei mir die Tem­pe­ra­tur auf -1,5 °C ge­sun­ken ist; zum Glück nur für kur­ze Zeit und am Mor­gen­grau­en, son­st wä­re der Scha­den grö­ßer ge­we­sen!

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