Prognosen? Ja sicher! — Previsioni? ma certo!

Geschrieben von am 21. Juli 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

2014-07-17_17-58-59So ab Mitte Juli wer­den an uns Pro­du­zen­ten übli­cher­weise die ers­ten Fra­gen bezüg­lich des Jah­res­ver­laufs gestellt. Und wie immer steht der vor­aus­sicht­li­che Lese­be­ginn im Mit­tel­punkt des Inter­es­ses, bis in ein paar Wochen hin­ge­gen schon fest über Qua­li­tät des 14ers debat­tiert wer­den wird. Nun, ich selbst habe eigent­lich nie die phä­no­lo­gi­schen Daten mei­ner Wein­gär­ten expli­zit fest­ge­hal­ten, wes­halb mir genaue Ver­glei­che feh­len, aber mein ers­ter Ein­druck, der übri­gens von den Kol­le­gen geteilt wird, ist, dass wir wahr­schein­lich wie in den letz­ten zehn vom Kli­ma­wan­del gepräg­ten Jah­ren mit dem Wim­men begin­nen wer­den.

Di solito a par­tire da metà lug­lio ven­gono poste a noi pro­dut­tori le prime domande circa il decorso della sta­gione vege­ta­tiva. E come di con­sueto sta al cen­tro dell’interesse la data pre­vista per l’inizio della ven­dem­mia. Fino a quando tra qual­che setti­mana verrà sosti­tuito dalla dis­cus­sione circa la qua­lità dell’annata 2014. Ecco, finora non ho mai osser­vato e regis­trato in modo sis­te­ma­tico le fasi  feno­lo­gi­che dei miei vigneti, per cui non posso fare con­fronti pre­cisi. La mia prima impres­sione però, che per­al­tro viene con­fer­mata dal parere dei miei col­leghi, mi dice che comin­ce­remo con la ven­dem­mia come negli ultimi dieci anni, cioè quelli carat­te­riz­zati dal cam­bia­mento cli­ma­tico.
D.h. im Boz­ner Unter­land wer­den in den ers­ten Sep­tem­ber­ta­gen die ers­ten Trau­ben der Sor­ten Char­don­nay und Rulän­der gele­sen wer­den. Also ganz anders wie im extrem spä­ten, inzwi­schen Aus­nah­me­jahr 2013, das mich so sehr an die Jahre mei­ner Jugend erin­nert hat. Wir selbst wer­den gemäß unse­rer Betriebs­aus­rich­tung wie­der etwas spä­ter begin­nen. Immer vor­aus­ge­setzt, dass nichts außer­ge­wöhn­li­ches, hof­fent­lich, ein­tritt. Das Bild zeigt eine Mer­lot-Traube im früh­rei­fe­ren Wein­gar­ten Kotz­ner, auf­ge­nom­men am 17. Juli.

Nella Bassa Atesina ciò vuol dire che le prime uve di Char­don­nay e Pinot gri­gio ver­ranno ven­dem­miate i primi giorni di set­tem­bre. Molto in con­trasto con il decorso ormai inso­lito del 2013 che mi faceva ricordare molto le ven­dem­mie della mia gio­ventù. Noi stessi comin­ce­remo a causa del nos­tro ori­en­ta­mento azi­endale come di con­sueto più tardi. Sempre a con­di­zione che, spe­riamo, non suc­ceda qual­cosa di stra­or­di­na­rio. L’immagine ripro­duce un grap­polo di Mer­lot nel mio vigneto più pre­coce, il Kotz­ner, ripreso il 17 lug­lio. 2014-05-20_18-32-16

Im Moment sind die Lau­b­ar­bei­ten noch ganz fest im Gang. Die Spa­lier­an­la­gen sind seit eini­ger Zeit fer­tig ein­ge­steckt, vor drei Wochen auch erst­mals gegip­felt wor­den. Gleich nach der Reb­blüte wurde die Trau­ben­zone mecha­nisch ent­laubt, die nächs­ten bei­den Wochen wer­den noch per Hand die letz­ten die Trau­ben ver­de­cken­den Blät­ter ent­fernt. Die Per­geln der wei­ßen Trau­ben sind inzwi­schen auch alle in Ord­nung, das heißt die Laub­masse gebän­digt, die Trau­ben “her­un­ter­ge­las­sen” und hän­disch frei­ge­stellt. Die bei­den Mer­lot-Anla­gen sind gerade dabei, ent­laubt zu wer­den, was sicher­lich vom Zeit­punkt her etwas spät ist, aber frü­her war es uns aus arbeits­tech­ni­schen Grün­den ein­fach nicht mög­lich. Über­haupt sind wir immer etwas spä­ter dran, als es mir recht ist. Gerade was die Trau­ben­ge­sund­heit, den Schutz vor Son­nen­brand und die Effi­zi­enz der Pflan­zen­schutz­be­hand­lun­gen angeht, kann das Frei­stel­len der Trau­ben nicht früh genug erfol­gen. Zudem sind alle form­ge­ben­den Lau­b­ar­bei­ten, wie z.B. das Auf­bin­den bei den Per­geln oder das Ein­ste­cken bei den Spa­lier­an­la­gen, zeit­auf­wen­di­ger, wenn sie ver­spä­tet erfol­gen. Dies­be­züg­lich sehe ich Hand­lungs­be­darf für die nächs­ten Jahre.

Al momento il lavori al verde vanno a pieno ritmo. Gli impi­anti a spal­liera sono a posto per quanto riguarda i tralci e tre setti­mane fa sono stati cimati per la prima volta. Subito dopo la fio­ri­tura la zona pro­dut­tiva è stata defo­gliata mecca­ni­ca­mente, le prossime due setti­mane ver­ranno tolte le ultime fog­lie a mano. Le per­gole delle varietà bian­che sono nel frat­tempo anche in un buon stato, cioè la massa fogli­are abbas­t­anza “pet­ti­nata”, i grap­poli sono stati ori­en­tati verso il basso e defo­gliati a mano. I due impi­anti di Mer­lot ven­gono al momento defo­gliati. È sicur­amente un po’ tardi ma non siamo rius­citi prima. In gene­rale siamo sempre un po’ indie­tro ris­petto a quello che ritengo ideale. Pro­prio per quello che con­cerne lo stato sani­ta­rio dell’uva, la pro­te­zione nei con­fronti delle bru­cia­tura del sole e l’efficienza dei trat­ta­menti anti­critto­ga­mici non è mai troppo presto per togliere le fog­lie attorno al grap­polo. Inoltre tutti i lavori sulla parete fogli­are sono sempre più impeg­na­tivi, quanto più tardi che ven­gono ese­guiti. A questo pro­po­sito è necessa­rio fare qual­cosa. 2014-07-18_18-59-19

Sicht­ba­ren Hagel­schlag hat es in unse­ren Reb­a­nala­gen (noch!) nicht gege­ben, wäh­rend in eini­gen Gegen­den rund um uns lokal aus­ge­prägt sehr starke Schä­den zu ver­zeich­nen sind. Auch bezüg­lich des Befalls mit Krank­hei­ten — bei uns stellt bis kurz vor der Ernte nur die Pero­no­s­pora eine wirk­li­che Gefahr dar — kann ich nicht kla­gen. Auf den Blät­tern der übli­chen Anla­gen fin­det man einige, noch nicht beson­ders besorg­nis­er­re­gende Fle­cken (Bild 2) und einige Mer­lot-Trau­ben (Bild 3) sind auch wie­der befal­len. Mit der bevor­ste­hen­den Ertrags­re­gu­lie­rung wer­den wir diese auf den Boden schnei­den. Eine zeit­ge­rech­ters Ent­lau­ben, wie oben dar­ge­legt, hätte wahr­schein­lich deren Häu­fig­keit deut­lich ver­rin­gert. Es ver­geht eben kein Jahr, wo man nicht Ver­bes­se­rungs­be­darf sieht.

Non abbiamo (ancora!) sub­iti danni visivi da gran­dine, mentre in zone vicine questa cala­mità ha col­pito in parte molto forte diversi vigneti. Anche circa le mal­at­tie fun­gi­nee, da noi fino alla matu­ra­zione solo la pero­no­s­pora può creare veri pro­blemi, non mi posso lamen­tare. Su alcune fog­lie nei soliti impi­anti sono com­parse alcune mac­chie (foto 2) di cui non mi preoc­cupo più di tanto ed anche qual­che grap­polo di Mer­lot è col­pito (foto 3). Dirad­ando prossi­ma­mente li taglie­remo per terra. Una defo­glia­zione anti­ci­pata ne avrebbe sicur­amente dimi­nuito la fre­quenza. Non passa anno in cui non si notano pos­si­bi­lità e neces­sità di migliora­mento.

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