Die gute Nachricht: 2016 wird kein früher Jahrgang — La buona notizia: 2016 non sarà un’annata precoce

Geschrieben von am 18. August 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

Reifetest2016

Da sagt uns zumin­dest die erste Aus­gabe des wöchent­lich erschei­nen­den Rei­fe­tests des Ver­suchs­zen­trums Laim­burg. Bei­spiel­haft die hier wie­der­ge­ge­bene Gra­fik, wel­che den Zucker­ge­halt zum Zeit­punkt der ers­ten Pro­benahme wie­der­gibt. Wie man sieht, haben wir seit 2005 den tiefs­ten Wert in die­ser durch­aus reprä­sen­ta­ti­ven Anlage. Natür­lich sind zu die­sem Zeit­punkt erst Ten­den­zen hin­sicht­lich des wei­te­ren Rei­fe­ver­lauf sicht­bar, die roten Sor­ten wer­den auch erst an den nächs­ten Ter­mi­nen beprobt, aber ein wich­ti­ger Anhalts­punkt ist in jedem Fall gege­ben.

Questo almeno ci dicono i risul­tati del primo test settim­anale di matu­ra­zione pubbli­cato dal Cen­tro Spe­ri­men­tale Laim­burg. Il gra­fico ripor­tato che ripro­duce i con­te­nuti zuc­cher­ini è signi­fi­ca­tivo. Si vede chiara­mente che quest’anno è stato rile­vato in questo vigneto rapp­re­sen­ta­tivo il valore più basso di con­cen­tra­zione zuc­che­rina dal 2005. Al momento si possono vedere logi­ca­mente solo ten­denze gros­so­lane, con i pre­lievi sui viti­gni a bacca rossa più tar­divi si comin­cerà sol­tanto le prossime setti­mane, ma un importante dato di rife­ri­mento intanto c’è.

Das Erschei­nen des ers­ten Rei­fe­tests der Laim­burg wird in der hie­si­gen Wein­bran­che immer mit Span­nung erwar­tet. Der Rei­fe­test erspart es den ein­zel­nen Betrie­ben natür­lich nicht, beim Näher­rü­cken des ver­meint­li­chen Ern­te­ter­mins sel­ber die eige­nen Anla­gen zu bepro­ben und dem­zu­folge zu reagie­ren, aber er ist eine wich­tige Ent­schei­dungs­grund­lage. Am Anfang haupt­säch­lich orga­ni­sa­to­ri­scher Belange: Wie­viel Zeit habe ich noch für die Arbei­ten im Wein­gar­ten? Für wann sollte die Abschluss­be­hand­lung mit Pflan­zen­schutz­mit­teln ein­ge­plant wer­den falls noch nicht erfolgt? Bis wann müs­sen die Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten im Kel­ler abge­schlos­sen sein? Ab wann soll das Lese­per­so­nal zur Ver­fü­gung ste­hen? Spä­ter wird auch über die kel­ler­wirt­schaft­li­che Aus­rich­tung an Hand der detail­lier­ten Ergeb­nisse noch früh­zei­tig nach­ge­dacht: Wie sieht es mit dem hefe­ver­wert­ba­ren Stick­stoff aus? Muss ich heuer säu­re­scho­nend arbei­ten? Werde ich ich für die­sen Jahr­gang RTK brau­chen? Und so wei­ter und so fort…

L’uscita del primo test di matu­ra­zione di Laim­burg viene sempre atteso con impa­zi­enza dal set­tore viti­vi­ni­colo locale. Il test non ris­par­mia alle azi­ende di fare pre­lievi nei pro­pri vigneti con l’avvicinarsi della pres­unta data di ven­dem­mia e di trarne le con­clu­sioni appro­priate ma è un dato di base deci­sio­nale molto importante. All’inizio soprat­tutto circa le tem­pi­sti­che: Quanto tempo ho ancora per con­clu­dere i lavori in vigneto? Per quando devo pia­ni­fi­care la con­clu­sione dei trat­ta­menti se non è già avve­nuta? Fino a che data i lavori pre­pa­ra­tivi in can­tina dov­ranno essere con­clusi? Per quando il per­so­nale di ven­dem­mia dovrà essere dis­po­ni­bile? Più tardi si pen­serà anche alle riper­cus­sioni che i dati detta­gliati avranno in can­tina: Come sti­amo con l’azoto assi­mi­la­bile (APA)? Devo lavor­are quest’anno pre­ser­vando l’acidità? Mi ser­virà del MCR per quest’annata? E così via…

Und warum finde ich einen spä­ten Lese­ter­min posi­tiv? Erst­mals, weil ich wie so oft mit den Arbei­ten eher hin­ten als vorne dran bin, aber das ist allen­falls mein orga­ni­sa­to­ri­sches Pro­blem und wird den Leser und Kun­den ver­ständ­li­cher­weise nicht inter­es­sie­ren. Rele­van­ter ist die Tat­sa­che, dass eine spä­tere Reife die Wahr­schein­lich­keit erhöht, dass die Trau­ben in einem schon küh­ler wer­den­den Zeit­raum rei­fen. Das schont die Säure, ist für die Aro­ma­aus­bil­dung posi­tiv und ermög­licht eine opti­male Reife auch ohne astro­no­mi­schen Zucker­ge­halte. Mir als haupt­säch­li­chen Weiß­wein­pro­du­zen­ten kommt dies sehr zu Gute. Damit ist noch nichts über die Qua­li­tät des Jahr­gangs gesagt, aber ein ers­ter Etap­pen­sieg im Zuge eines lan­gen Ren­nens wäre das inzwi­schen schon. Die schwe­ren Rot­wein­sor­ten pro­fi­tie­ren von so einer Art des Rei­fe­ver­laufs weni­ger, da muss man bedacht sein, ja die phe­n­o­li­sche Reife zu berück­sich­ti­gen, wel­che not­ge­drun­gen auch deut­lich spä­ter erreicht wird.

E come mai trovo posi­tivo una data di ven­dem­mia più tar­diva? Un motivo è da ricer­care nel mio difetto di essere sempre un po’ indie­tro con i lavori, ma questo è un pro­blema mio che ovvia­mente non inter­essa il let­tore e cli­ente. Più importante è il fatto che annate tar­dive aumen­tano la pro­ba­bi­lità che l’uva possa matu­r­are in un peri­odo ten­den­zi­al­mente più fresco. Questo pre­serva l’acidità, favo­risce la pro­du­zione degli aromi e per­mette una piena matu­ra­zione anche senza con­te­nuti zuc­cher­ini astro­no­mici. Per me da pro­dut­tore princi­pal­mente di vini bian­chi ciò è vant­ag­gioso. Ci tengo ad affer­mare che questo non dice ancora niente sulla qua­lità dell’annata, ma un primo passo è fatto. I viti­gni rossi di corpo appro­fit­tano meno di questo anda­mento. Per loro sarà importante non tras­cur­are in nes­sun caso la matu­rità fen­o­lica che rag­gi­unge­r­anno senz’altro più tardi.

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