Pergeln sind fertig! — Finito le pergole

Geschrieben von am 28. Dezember 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

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Nein, bit­te nicht miss­ver­ste­hen, mit dem Sys­tem der Perg­lerzie­hung ha­ben wir no­ch nicht ab­ge­schlos­sen. Ganz im Ge­gen­teil, die an­dau­ern­de Kli­ma­er­wär­mung lässt sie wie­der in­ter­es­san­ter er­schei­nen als no­ch vor ei­ni­gen Jah­ren; aber dar­über könn­te ich ein an­de­res Mal aus­führ­li­cher schrei­ben. Ich woll­te ei­gent­li­ch sa­gen, dass wir mit dem Schnitt der Per­gl (ca. ein Drit­tel un­se­rer Wein­bau­flä­che) ges­tern fer­tig ge­wor­den sind, heu­te fah­ren wir mit den auf Draht­rah­men ge­zo­ge­nen Re­ben fort. Deut­li­ch frü­her als die an­de­ren Jah­re, denn wir ha­ben zei­ti­ger be­gon­nen und wur­den auch nie durch Schlecht­wet­ter oder an­de­re an­fal­len­de Ar­bei­ten im Be­trieb auf­ge­hal­ten.

No, pre­go non frain­ten­der­mi, non ab­bia­mo fi­ni­to di col­ti­va­re la vi­te al­le­vata a per­go­la. An­zi, al con­tra­rio, il ris­cal­da­men­to glo­ba­le la fa ri­torn­are in­ter­es­san­te ris­pet­to a quan­to la si con­sidera­va an­co­ra qual­che an­no fa; ma di questo for­se un gior­no farò un post ap­po­si­to. Vo­le­vo in­ve­ce di­re che ie­ri ab­bia­mo fi­ni­to col la po­ta­tu­ra del­le nost­re per­go­le (cir­ca un ter­zo del­la nostra su­per­fi­cie vi­ta­ta), og­gi con­ti­nue­remo con le spal­lie­re. Net­ta­men­te pri­ma che ne­gli an­ni pre­ce­den­ti, in quan­to ab­bia­mo co­min­cia­to pri­ma ma an­che per­ché non c’era il mal­tem­po o al­tri la­vo­ri im­pre­vis­ti ad osta­co­lar­ci.

Dass ich dar­über froh bin, hat zwei kon­kre­te Grün­de: zum ei­nen sind nicht ge­schnit­te­ne Per­glan­la­gen dem Ri­si­ko der Zer­stö­rung durch Schnee­druck aus­ge­setzt. Ok, bis heu­te ist in die­sem Win­ter no­ch kei­ne Flo­cke ge­fal­len, aber das kann si­ch auch schlag­ar­tig än­dern, 1987 hat­ten wir über zwei Hekt­ar un­ge­schnit­ten kom­plett am Bo­den, das ge­sam­te Ge­rüst war zer­stört. Zum an­de­ren be­deu­tet dies, dass wir mo­men­tan mit den Ar­bei­ten gut vor­an sind, die­ser nicht sehr häu­fi­ge Zu­stand ist für die be­trieb­li­che Or­ga­ni­sa­ti­on und die Stim­mung im Be­trieb ganz und gar nicht ver­nach­läs­sig­bar. 

I mo­ti­vi per­ché ne so­no con­ten­to so­no prin­ci­pal­men­te due: Per pri­mo per­go­le non po­ta­te so­no es­pos­te al pe­ri­co­lo del crol­lo do­po ne­vica­te si­gni­fi­ca­ti­ve. Ok, in quest’inverno non è ca­du­ta an­co­ra una fioc­ca, ma ciò può cam­bia­re mol­to ve­lo­ce­men­te. Nel 1987 in­f­at­ti ave­va­mo qua­si due et­ta­ri per ter­ra, l’intero sis­te­ma di so­stegno era di­s­t­rut­to. Per se­con­do in­di­ca che non sia­mo in­die­t­ro con i la­vo­ri, co­sa re­la­ti­va­men­te ra­ra, che fa be­ne al­la ges­tio­ne azi­en­da­le e gio­va an­che al­la mo­ra­le. 

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Heut­zu­ta­ge wird zu­min­dest in mei­ner Um­ge­bung viel zei­ti­ger mit dem Reb­schnitt be­gon­nen als es in der Ver­gan­gen­heit über Jahr­zehn­te, wahr­schein­li­ch Jahr­hun­der­te gän­gig war. Es stimmt schon, dass un­ge­schnit­te­ne Re­ben den tie­fen Tem­pe­ra­tu­ren bes­ser trot­zen, aber die wär­me­ren Win­ter der letz­ten Zeit ha­ben es mög­li­ch ge­macht, dass der ei­ne oder an­de­re Nach­bar so­gar schon die letz­ten Sep­tem­ber­ta­ge, so­gleich nach er­folg­ter Le­se, mit dem Schnitt no­ch be­laub­ter (!) Stö­cke oh­ne spä­te­ren Schä­den be­gin­nen konn­te. Man muss aber auch be­den­ken, dass frü­her viel mehr Ar­beits­kräf­te pro Hekt­ar ei­nen Wein­gar­ten be­ar­bei­te­ten. D.h. ein­mal be­gon­nen, muss­ten we­ni­ger Ta­ge mit dem Schnitt ver­bracht wer­den als heu­te. Zu­dem wa­ren auch im­mer ge­nü­gend Leu­te am Hof, um im Not­fall auch näch­tens die Per­geln von der dro­hen­den Schnee­last durch auf­wen­di­ges Ab­schüt­teln zu be­frei­en.

Og­gi­gior­no dal­le mie par­ti si co­min­cia mol­to pri­ma a po­ta­re di quan­to si face­va in pas­sa­to du­ran­te gli scor­si de­cen­ni, for­se ad­di­rit­tu­ra se­co­li. È ben vero che vi­ti non ta­glia­te re­sis­to­no me­glio al­le bas­se tem­pe­ra­tu­re, ma gli at­tua­li in­ver­ni miti han­no fat­to sì che qual­che mio vici­no ha potu­to po­ta­re le sue vi­ti al­la fi­ne di set­tem­bre, ap­pena a ven­dem­mia ul­ti­ma­ta, con an­co­ra su le fo­glie (!), sen­za che ab­bia­no su­bi­te dan­ni. Bi­so­gna però te­ner pre­sen­te che una vol­ta mol­to più per­so­ne ad et­ta­ro la­vor­a­va­no nei vi­gne­ti per cui una vol­ta co­min­ci­ata, la po­ta­tu­ra ri­chie­de­va po­che gior­na­te. Inolt­re c’erano mol­te più per­so­ne al ma­so per cui in ca­so di emer­gen­za an­che di not­te c’erano per­so­ne suf­fi­ci­en­ti a sbat­te­re la ne­ve mi­nac­cio­sa giù dal­le per­go­le. 

Der käl­te­be­ding­te, so­ge­nann­te „Re­ben­tod“ war da­mals die grö­ße­re Ge­fahr. Es gab so­gar La­gen, wel­che so win­ter­kalt wa­ren, dass die Re­ben im Spät­herbst vom Per­gel­ge­rüst los­ge­löst wur­den, in ei­ne ei­gens ge­pflüg­te Furche flach hin­un­ter­ge­bo­gen und dort frost­si­cher ver­gra­ben wur­den. Im Früh­jahr wur­den sie dann wie­der „her­aus­ge­baut“, ein­zeln auf­ge­rich­tet und wie­der mehr­mals an das Ge­rüst ge­bun­den. Ein wahn­sin­ni­ger Auf­wand, des­se Be­wäl­ti­gung man si­ch heu­te nicht mehr vor­stel­len kann, der da­mals aber nichts be­son­de­res dar­stell­te.

Era la mo­ria da fred­do che all­ora era la pe­ri­co­losa. Al­cu­ne zo­ne er­a­no tal­men­te fred­de che in tar­do au­tun­no si sle­ga­vo­no le vi­ti dal­la per­go­la e le si pie­ga­va­no in bas­so da far­le ent­ra­re in un sol­co aper­to ap­po­si­tamen­te con l’aratro. Do­po lo si chi­ude­va in­ter­ran­do­le, met­ten­do­le così al si­cu­ro dal fred­do più se­vero. In pri­ma­vera si ri­a­pri­va di nuo­vo il sol­co, le vi­ti una ad una fu­ro­no ri­al­z­a­te e di nuo­vo at­tac­ca­te al sis­te­ma di so­stegno. Un la­voro tal­men­te im­pe­gna­tivo che og­gi­gior­no non ri­uscia­mo ad im­ma­gin­ar­ce­lo, ma che all­ora non era nien­te di spe­cia­le.

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