Damit es nicht langweilig wird — Perché non diventi noioso

Geschrieben von am 31. März 2017 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

In den ter­ras­sier­ten Steil­la­gen, beson­ders in Wald­nähe sind die Eulen­rau­pen oder Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, seit jeher ein Pro­blem. Dass sie aber auch in tie­fe­ren, fla­che­ren Anla­gen ohne Stütz­mau­ern wie bei uns Schä­den anrich­ten, ist neu. Vori­ges Jahr schon habe ich  im Wein­gar­ten Feld immer wie­der Reb­stö­cke beob­ach­tet, wel­che zwar eine nor­male Laub­wand, aber keine Trau­ben auf­wie­sen. Meis­tens zwei bis vier Stö­cke angren­zend in der glei­chen Reihe, ein ein­deu­ti­ges Schad­bild.  Die Rau­pen wan­dern näm­lich in der Dun­kel­heit über den Reb­stamm auf die Triebe und fres­sen zuerst die geschwol­le­nen Knos­pen aus, spä­ter auch die noch ganz kur­zen Triebe. Den Tag ver­brin­gen die Tiere wie­der sicher im Boden, wo sie sich etwas spä­ter auch ver­pup­pen. Statt den aus­ge­fres­sen Knos­pen trei­ben spä­ter die Neben­au­gen aus, aber diese tra­gen in den sel­tens­ten Fäl­len Trau­ben. Inso­fern ist die ver­mehrte Anwe­sen­heit die­ser, der Gat­tung Noc­tua ange­hö­ri­gen Schäd­linge, ein ernst­zu­neh­men­des Pro­blem. 

Nei vigneti col­li­nari, soprat­tutto in vic­inanza del bosco, le not­tue cos­ti­tuis­cono da sempre un pro­blema. Che com­pai­ano anche in piano, in vigneti privi di muretti è invece una novità. Già l’anno scorso ho notato nel nos­tro vigneto Feld diversi ceppi che ave­vano la parete fogli­are nor­male ma che erano privi di grap­poli. Di solito da due a quat­tro viti in serie sullo stesso filare, sin­tomi uni­voci. Infatti le larve di questi lepi­dot­teri del genere Noc­tua sal­gono di notte sulle viti per nutrirsi sui tralci di gemme e ger­mo­gli appena sboc­ciati. Di giorno si anni­dano nel ter­reno, dove si tras­for­mano più tardi in cri­sal­idi. Al posto della gemma princi­pale sboc­ciano quelle secon­da­rie ma queste solo in pochis­simi casi portano dei grap­poli. Per questo la com­parsa mas­sic­cia di questo fitof­ago com­porta danni quan­ti­ta­tivi sen­si­bili. 

Seit dem 27. März kon­trol­lie­ren wir täg­lich ab 22.00 Uhr, bewaff­net mit einer Stirn­lampe und einem gro­ßen Mar­me­la­de­glas, sys­te­ma­tisch unsere Gewürz­tra­mi­ner-Anlage. Gefun­den haben wir in den täg­li­chen vier Stun­den auf dem schwa­chen Hektar zuerst 170, dann 150, 110, 41 und ges­tern 45 Rau­pen. Und noch ist die Jagd nicht been­det. Trotz die­ser Ent­nah­men wird ein Scha­den ent­stan­den sein, die Rau­pen war­ten ja nicht untä­tig, bis wir sie von den Trie­ben abneh­men.  Ich kann mir vor­stel­len, dass ich nächs­tes Jahr wie­der auf diese Art kon­trol­lie­ren und bekämp­fen werde, in der Hoff­nung, dass die­ses Auf­tre­ten in einer bis­her nicht betrof­fe­nen Lage nur eine Aus­nahme dar­stellt. Bleibt hin­ge­gen das Popu­la­ti­ons­ni­veau so hoch, werde ich aus ver­ständ­li­chen Grün­den spä­tes­tens über­nächs­tes Jahr auf eine Insek­ti­zid­be­hand­lung im Sta­dion Knos­pen­schwel­len zurück­grei­fen. Lei­der ist das Anbrin­gen von Kle­be­stoff an den Reb­stäm­men und dem Stütz­ge­rüst nicht umsetz­bar, genau so wie das Mon­tie­ren von Stamm­krau­sen.

Dal 27 marzo con­trol­liamo a par­tire delle 22 sis­te­ma­ti­ca­mente il nos­tro vigneto di Gewürz­tra­mi­ner, armati di lam­pada da testa ed un vasetto della mar­mel­lata. Nelle quat­tro ore che impieghiamo per fare quell’ettaro scarso abbiamo tro­vato il primo giorno 170, poi 150, 110, 41 e ieri 45 larve. E la cac­cia non è finita. Nono­stante questi risul­tati ci saranno sicur­amente dei danni in quanto le larve non aspet­tano inat­tive sui tralci fin­ché noi le rac­co­gliamo. Al momento penso di ripe­tere questo tipo di lotta anche l’anno prossimo, nella spe­r­anza che la com­parsa inusuale in questo zona sia stato solo un evento stra­or­di­na­rio. Se invece il livello di popola­zione rimane tale, i prossimi anni pas­serò per ovvi motivi ad un trat­ta­mento mirato con un inset­ti­cida allo sta­dio di gemma rigon­fia. Sis­temi di pro­te­zione pas­sivi come le colle app­li­cate sul fusto e sui pali non sono pra­ti­ca­bili, nel mio caso nem­meno i col­lari di plastica sul ceppo.

 

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