Flurnamen von Margreid – Toponimi di Magrè

Schon früh habe ich mich immer wieder gefragt, woher die Namen der Fluren stammen, welche mich umgeben, was sie bedeuten und wie sie sich entwickelt haben. Als ich 1993 begonnen habe, selbst Wein zu machen und jede Lage getrennt vinifiziert wurde, hat die Mikrotoponomastik noch einmal mehr an Bedeutung gewonnen. Dabei habe ich die Namen der Weingärten so übernommen, wie ich sie immer von meinen Eltern gehört hatte. Spätestens seit dem Beginn der Diskussion in Südtirol hinsichtlich der Bezeichnung von Weinen und Lagen war es an der Zeit, sich mit dem Thema systematischer zu beschäftigen.

Da sempre mi sono posto la domanda, da dove derivino i nomi delle campagne che mi circondano, che significato e quale origine avranno. Quando nel 1993 ho cominciato a fare vino vinificando ogni vigneto singolarmente la microtoponomastica ha assunto una certa importanza. Ho sempre usato i nomi come mi sono stati trasmessi dai miei genitori.  Al più tardi quando è cominciata la discussione in Sudtirolo circa la vigna era ora di occuparsene in modo più sistematico.

Der Zufall wollte es, dass genau in dieser Zeit der Margreider Heimatpflegeverein ein Buch über die Margreider Flurnamen herausgegeben hat. Die Autoren Cäcilia Wegscheider und Cristian Kollmann haben dabei alte Urkunden gesichtet und auch ortskundige Gewährsleite befragt. Eine sehr interessante Tirolensie, welche ein wichtiges Kulturgut für uns tiefgründig aber auch auf sehr kurzweilige Art erschließt.

In ihnen spiegeln sich Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte wider und reflektiert sich das Alltagsleben des Dorfes. Von den Flurnamen kann man ablesen, wie sich die Gemeinde entwickelt, wie sich der landwirtschaftliche Anbau verändert, oder wie und wo ein Wasserlauf welche Art von Untergrund abgelagert hat.

Per coincidenza in quel periodo l’associazione „Heimatpflegeverein Margreid“ ha pubblicato un volume sui toponimi di Magrè. Gli autori Cäcilia Wegscheider e Cristian Kollmann hanno studiato vecchi documenti ma hanno anche intervistati persone del posto. Un libro molto importante in quanto ci avvicina in modo piacevole ed esauriente  a questo bene culturale.

Nei toponimi si rispecchia la storia degli insediamenti e dell’economia, riflettono la vita quotidiana del paese. Da toponimi si capisce come si è sviluppato il comune, come si  è trasformata l’agricoltura o come e dove un corso dell’acqua ha depositato il suo materiale.

2016 habe ich mich in das Grundbuchsamt begeben, wo sich bestätigte, dass mein Vater mir alle Namen unserer Weingärten sehr genau weitergegeben hatte. Tatsächlich fand ich im Realregister der Katastralgemeinde Margreid die Grundparzellen in unserem Eigentum und ihre Bezeichnungen. Da ich schon dort war, fotografierte ich das gesamte Verzeichnis. So kann jeder Interessierte den exakten, der einzelnen Grundparzelle zugeordneten Flurnamen Margreids ganz unkompliziert und schnell ermitteln. Man muss nur dei Nummer der Grundparzelle wissen, die Einträge sind nach diesen geordnet.

Nel 2016 mi sono recato nell’ufficio del libro fondiario. Lì mi è stato confermato che mio padre mi ha trasmesso in modo corretto il nome degli appezzamenti. Infatti ho ritrovato nel registro reale le particelle in nostro possesso ed i loro nomi. Già che ero lì ho fotografato l’intero registro del mio comune. In questo modo ogni interessato può trovare in modo veloce da casa l’esatta denominazione delle sue campagne. Gli appezzamenti sono ordinati secondo il loro numero di particella fondiaria. 

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