Auch wir haben/hatten so was, “Stunde 111” — Anche noi abbiamo/avevamo questo, “Ora 111”

Geschrieben von am 30. August 2011 | Abgelegt unter Öffentlichkeitsarbeit - Pubbliche relazioni, Weingarten - Vigneto

Das, was man im Vor­der­grund sieht, ist der Sockel eines Strom­mas­tens an der Grenze unse­res Klaus­ners. Eigent­lich tei­len wir mit dem west­li­chen Nach­barn die­ses zwei­fel­hafte Eigen­tum. Bis vor ein paar Jah­ren stand hier ein Stän­der einer Lei­tung, wel­che der Eisen­bahn Strom zuführte. Vor fünf­zehn Jah­ren wurde die Linie still­ge­legt und die Drähte ent­fernt.

Quello che si vede in primo piano sono le fon­da­menta di un tra­lic­cio sul con­fine del nos­tro vigneto Klaus­ner. Per essere pre­cisi lo abbiamo in con­pro­prietà con il vicino occi­den­tale. Fino qual­che anno fa stava quì un tra­lic­cio di una linea che portava cor­rente alla fer­ro­via. Quin­dici anni fa la linea è stata abban­donata e i fili a seguito sono stati tolti.

Was blieb, sind 111 Mas­ten, die nach Löschung der Ser­vi­tute den Grund­ei­gen­tü­mern “geschenkt” wur­den. Bei unse­rem hat der Mit­ei­gen­tü­mer ihn zum Gegen­wert des über­las­se­nen Alt­me­talls ent­fer­nen las­sen, nur schade, dass er den Sockel nicht gleich­zei­tig abbauen ließ. Fast alle hin­ge­gen ste­hen noch und ver­schan­deln umsonst die Gegend, wie man im Hin­ter­grund sieht, und wer­den in Zukunft bei feh­len­der War­tung auch ein Sicher­heits­ri­siko dar­stel­len.

Quello che è rimasto sono 111 tra­licci, che dopo la can­cel­la­zione dei diritti di ser­vitù sono stati “rega­lati” a pro­prie­tari dei ter­reni. Nel nos­tro caso il con­pro­prie­ta­rio si è mosso, lasci­ando togliere la parte supe­riore al prezzo del ferro vec­chio rica­vato. Pec­cato che non ha prov­ve­duto allo stesso tempo di togliere anche la base. Quasi tutti i tra­licci stanno però ancora in piedi e abbrut­tis­cono inu­til­mente il paesag­gio. Inoltre tra qual­che anno cos­ti­tui­ranno sempre di più delle fonti di rischio in quanto non c’è più manu­ten­zione.

Das Kunst­fo­rum Unter­land hat die Pro­ble­ma­tik zum Anlass genom­men, eine Aktion mit dem jun­gen Mar­grei­der Künst­ler Chris­tian Kauf­mann zu star­ten. Inner­halb der Per­for­mance gab es auch ein Gewinn­spiel bei dem es u.a. den Wein zu gewin­nen gab, der auf so einem 111er-Grund­stück gewach­sen ist: der Grauer Bur­gun­der Klaus­ner 2009 und der Mer­lot Riserva Klaus­ner 2008.

Il Kunst­fo­rum Unter­land all’occasione ha orga­niz­zato un evento artis­tico invi­t­ando il gio­vane artista Chris­tian Kauf­mann di Magrè. Come parte della per­for­mance di arte con­tem­pora­nea è stato ban­dito anche un gioco a premi dove tra l’altro c’erano da vin­cere bot­tig­lie dei vini fatti da uve che sono cresci­ute pro­prio su un ter­reno da ora 111:  il Grauer Bur­gun­der Klaus­ner 2009 ed il Mer­lot Riserva Klaus­ner 2008.

Schade, dass die ita­lie­nisch­spra­chi­gen Medien von der Aktion keine Notiz genom­men haben, zumin­dest ist mir bis zum Zeit­punkt des Schrei­bens nichts unter­ge­kom­men.

Pec­cato che i media di lin­gua ita­liana non hanno par­lato dell’evento. Almeno fino alla data di stes­ura di questo post non ho tro­vato niente in merito.

Dolo­mi­ten 30.8.2001

4 Kommentare zu “Auch wir haben/hatten so was, “Stunde 111” — Anche noi abbiamo/avevamo questo, “Ora 111””

  1. am 31. August 2011 um 20:24 1.Giuliano schrieb …

    Caro Armin, visto la loro strut­tura robusta, visto la zona in ques­tione par­ti­co­larmente ventosa, per­chè non uti­liz­zare questi tra­licci abban­donati per pro­durre ener­gia eolica?

    Lie­ber Armin, wenn man ihre robuste Struk­tur berück­sich­tigt und die Tat­sa­che, dass die Gegend dort beson­ders viel Wind hat, warum sollte man die auf­ge­ge­be­nen Strom­mas­ten nicht nut­zen um Wind­ener­gie zu gewin­nen?

  2. am 4. September 2011 um 21:11 2.armin kobler schrieb …

    Studi fatti anni fa hanno rile­vato che ai “pun­cheli” il vento non ha la cos­t­anza per essere sfrut­tato eco­no­mi­c­a­mente. Inoltre ulti­ma­mente la giunta pro­vin­ciale ha per­messo a cin­que comuni su 116 di eri­gere impi­anti eolici. L’impatto ambi­en­ta­listico in una regione turis­tica è pesante. Nes­sun paese della bassa atesina figura tra questi comuni ed anch’io sono del parere che il fon­do­valle è già aggra­vato da troppe infra­st­rut­ture.

    Stu­dien, wel­che vor Jah­ren gemacht wuden, haben gezeigt, dass der Wind auf dem “Punggl” nicht die Kon­stanz hat, um seine Kraft wirt­schaft­lich nut­zen zu kön­nen. Zusätz­lich hat die Lan­des­re­gie­rung beschlos­sen, das nur in fünf Gemein­den auf 116 Wind­kraft­an­la­gen errich­tet wer­den dür­fen. Die land­schaft­li­che Ver­schan­de­lung ist für eine tou­ris­tisch genutzte Region zu schwer­wie­gend. Keine Unter­land­ler Gemeinde kommt unter den fünf vor und auch ich bin der Mei­nung, das die Tal­sohle schon jetzt mit zu vie­len Infra­struk­tu­ren belas­tet ist.

  3. am 4. September 2011 um 22:32 3.Giuliano schrieb …

    Con­cordo con te che il fon­do­valle è già aggra­vato da troppe infra­st­rut­ture, solo mi dispiace vedere questi giganti abban­donati a se stessi in un ambi­ente così splendido e “res­tio” ai tra­licci… privi inoltre della necessa­ria manu­ten­zione per resis­tere nel tempo.

    Saluti e buona ven­dem­mia.

    Ich bin ein­ver­stan­den mit Dir, dass der Tal­grund schon mit genü­gend Infra­struk­tu­ren belas­tet ist, aber es tut mir Leid, dass diese auf­ge­las­se­nen Gigan­ten in die­ser herr­li­chen, strom­mas­ten-wider­stands­fä­hi­gen Gegend sich selbst über­las­sen wer­den… zudem ohne der not­wen­di­gen War­tung, um in der zeit bestehen zu kön­nen.

    Grüße und gute Ernte

  4. am 6. September 2011 um 06:23 4.Lizzy schrieb …

    Sì, è un vero pec­cato che i media ita­liani non abbiano par­lato di questo pic­colo evento: forse nes­suno lo sapeva? In ogni caso, cosa ne sarà di quel che resta di questi tra­licci? Imma­gino che smon­tarli com­ple­ta­mente sia piut­tosto cos­toso; prova a ban­dire un con­corso di idee…

    Ja, wirk­lich schade, dass die ita­lie­ni­schen Medien nicht von die­sem klei­nen Event berich­tet haben: viel­leicht wusste es nie­mand? Unab­hän­gig davon, was wird mit den Res­ten der Mas­ten pas­sie­ren? Ich kann mir vor­stel­len, dass der kom­plette Abbau eher teuer sein wird; ver­su­che doch, einen Wett­be­werb dazu aus­zu­schrei­ben…

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