Wie alt werden Reben? — Che età raggiunge la vite?

Geschrieben von am 30. Oktober 2014 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto, Weingeschichte - Storia viticola

alterebe

Wenn ich bei der Prä­sen­ta­tion des Char­don­nay Oge­aner auf das ver­hält­nis­mä­ßig hohe Alter der Reben hin­weise, dann mache ich es nicht, um zu sagen, dasss Weine von alten Reben auto­ma­tisch bes­ser seien. Viel­mehr will ich damit zu beden­ken geben, dass diese und andere Sor­ten aus dem Bur­gund, dem Bordo­lais und auch aus Deutsch­land schon recht lange im süd­li­chen Tirol ange­baut wer­den. Über die dies­be­züg­lich segens­rei­che Arbeit Erz­her­zog Johanns vor über 150 Jah­ren hatte ich schon frü­her berich­tet.

Quando alle pre­sen­ta­zioni par­lando dello Char­don­nay Oge­aner fac­cio notare l’età rela­tiv­a­mente alta delle viti non lo fac­cio per dire che i vini di viti vec­chie siano auto­ma­ti­ca­mente migliori. Lo dico per­ché voglio ricordare che questa varietà ed altri viti­gni bor­go­gnotti, bordolesi ed anche ger­ma­nici sono col­ti­vati nel Tirolo mer­idio­nale da tanto tempo. Circa i meriti dell’arci­duca Gio­vanni più di 150 anni fa ho già scritto in pas­sato.

Sehr oft wird dar­auf­hin gefragt, wie alt denn eigent­lich Reben wer­den kön­nen. Das Alter wird von phy­sio­lo­gi­schen Fak­to­ren, die Rebe als Orga­nis­mus betrach­tend, und wirt­schaft­li­chen Umstän­den bestimmt. Eine Reb­an­lage wird des­halb dann gero­det, wenn zumin­dest eines der fol­gen­den Ereig­nisse ein­trifft:

  1. Win­ter­kälte lässt die Stö­cke ster­ben
  2. Krank­hei­ten des Hol­zes schwä­chen und töten die Stö­cke ab
  3. die Sorte ergibt Weine, wel­che nicht mehr gefragt sind
  4. das Erzie­hungs­sys­tem soll gewech­selt wer­den
  5. die Erträge genü­gen nicht mehr

Spesso di seguito viene chiesto quale età possano rag­gi­ungere le viti. La loro durata viene deter­mi­nata da fat­tori fisio­lo­gici, cioè riguar­d­anti il fun­zio­na­mento della pianta, e da cir­co­s­t­anze eco­no­miche e di lavoro. Un vigneto viene quindi estir­pato quando almeno uno di questi fat­tori si avvera:

  1. gelate inver­nali fanno mor­ire i ceppi
  2. mal­at­tie del legno inde­bo­lis­cono e stron­cano le viti
  3. il viti­gno da vini che non sono più richiesti
  4. si vuole cam­bi­are il sis­tema di alle­va­mento
  5. le rese non sono più suf­fi­ci­enti

Am Oge­aner als unsere älteste Reb­an­lage haben die frost­ge­schä­dig­ten Reben immer noch an der Basis aus­ge­trie­ben, wodurch der Stamm wie­der auf­ge­baut wer­den konnte und die Esca sowie die Schwarz­holz­krank­heit sind glück­li­cher­weise noch nicht mas­siv in Erschei­nung getre­ten. Char­don­nay als Sorte war mit natür­li­chen Auf und Ab immer gefragt und das Erzie­hungs­sys­tem Pergl hat nicht nur Vor­teile, aber eine Rodung nur des­halb hätte sich wirt­schaft­lich bis jetzt nie gerecht­fer­tigt. Schluss­end­lich, auch der Ertrag stimmt immer noch, ganz im Gegen­teil! Mit­tels des Reb­schnit­tes im Win­ter und beim Schab­i­gen im Früh­jahr muss er ziem­lich nach Unten kor­ri­giert wer­den. Wäre ich vor­der­grün­dig an Menge inter­es­siert, könnte diese Anlage ohne Pro­bleme das dop­pelte der ange­streb­ten Menge, also 20.000 kg pro Hektar pro­du­zie­ren. Der Wahr­heit hal­ber muss man schon sagen, dass immer wie­der ein­zelne Reben sich ver­ab­schie­den. Es wird jähr­lich nach­ge­setzt, wes­we­gen man sagen kann, dass inzwi­schen immer noch vier von fünf der ursprüng­li­chen Pflan­zung ent­stam­men.

Nell’Oge­aner, il nos­tro vigneto più antico, le viti dan­n­eg­giate dal freddo hanno sempre ger­mo­gliato alla base rid­ando ori­gine ad un ceppo nuovo ed il mal dell’esca ed il legno verde ancora non hanno col­pito in modo mas­sic­cio. Char­don­nay come viti­gno è stato sempre richiesto con i soliti alti e bassi attra­verso gli anni ed il sis­tema della per­gola cer­ta­mente non ha solo vant­aggi, ma rifare il vigneto solo per cam­bi­are la forma di alle­va­mento non è valsa la pena finora dal punto di vista eco­no­mico. Infine anche la resa è tut­tora più che sod­dis­fa­cente! Infatti è necessa­rio una pota­tura inver­nale ed una scac­chia­tura pri­ma­ve­rile piut­tosto severa per abbass­arla. Se volessi, potrei pro­durre senza pro­blemi il dop­pio del voluto, cioè 200 quin­tali per ett­aro. Per essere ver­a­mente sin­ceri biso­gna però anche ammet­tere che da sempre ogni tanto sin­gole viti anche lì muoi­ono. Ven­gono rim­piaz­zate ogni anno e si può dire cheal momento ancora circa quat­tro su cin­que deri­vano dall’impianto ori­gi­na­rio.

alterebe2Haupt­säch­lich wegen der Abschwä­chung der obge­nann­ten wirt­schaft­li­chen Gründe haben Haus­re­ben die weit­aus grö­ßere Wahr­schein­lich­keit, alt zu wer­den als ihre Schwes­tern in den Wein­gär­ten. Ein ziem­lich bekann­tes Bei­spiel ist jenes der Alten Rebe von Mar­greid, der Krag­stein auf der Haus­mauer deu­tet auf das Pflanz­jahr 1601 hin.

Soprat­tutto per la dimi­nu­zione delle ragioni eco­no­miche sopra esposte le viti di casa hanno un pro­ba­bi­lità di lon­ge­vità molto più alta che le loro sorelle nei vigneti. Un esem­pio abbas­t­anza famoso è la Vec­chia Vite di Magrè, Una pie­tra sulla fac­ciata indica il 1601 come anno di impi­anto.

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