Wer sieht den Unterschied? — Chi trova la differenza?

Geschrieben von am 19. September 2016 | Abgelegt unter Weingarten - Vigneto

frostschaeden2016

Ich denke, es braucht kei­nen beson­de­ren Exper­ten­blick, um die doch ekla­tante Abwei­chung zwi­schen den bei­den Bil­dern zu sehen. Beide wie­der­ge­ge­be­nen Reben gehö­ren der Sorte Grauer Bur­gun­der an und ste­hen im Wein­gar­ten Ober­feld. Die rechts zeigt den übli­chen Sto­cker­trag, die links hin­ge­gen ist vom Früh­jahr her spät­frost­ge­schä­digt.

Non c’è ver­a­mente il biso­gno di essere esperti viti­coli per accor­gersi dell’eclatante diver­sità tre le due imma­gini. Le viti ripro­dotte sono ambe­due di Pinot gri­gio e sono loca­liz­zate nel vigneto Ober­feld. Quella a des­tra porta la pro­du­zione abituale, quella a sinis­tra invece è dan­n­eg­giata dalle gelate pri­ma­ve­rili.

Wie ich sei­ner­zeit geschrie­ben hatte, sind wir — und damit meine ich einen Groß­teil der Süd­ti­ro­ler Wein­baus — Ende April mehr­mals haar­scharf an einer Kata­stro­phe vor­bei geschrammt. Ganz wenige Flä­chen hat der Frost zum Glück stark erwischt, fast die Gesamt­heit hat über­haupt keine Ein­bu­ßen erlit­ten, aber dann gibt es noch sol­che Wein­gär­ten wie unser Ober­feld, die sich auf des Mes­se­res Schneide befan­den. Tat­säch­lich sind die Schä­den fle­cken­ar­tig in der Anlage ver­teilt, immer wie­der 30 bis 50 Reben, wo es ordent­lich an Ertrag fehlt. Der Wein­gar­ten ist noch nicht voll­stän­dig abge­ern­tet, wes­halb ich es momen­tan bei einer Schät­zung belas­sen muss, d.h. mei­ner Mei­nung nach feh­len uns hier so um die 30 %.

Come avevo scritto allora, noi come azi­enda ma pro­ba­bil­mente tutto il set­tore viti­vi­ni­colo sud­ti­ro­lese alla fine d’aprile siamo pas­sati più volte di stri­scio ad una cata­strofe. Per for­tuna pochis­sime le super­fici col­pite ver­a­mente dal gelo, quasi la tota­lità dei vigneti non pre­sen­tano alcun danno e poi ci sono quelli come il nos­tro Ober­feld che allora erano sul filo del rasoio. Difatti i danni sono dis­tri­buiti nel vigneto a mac­chia di leo­pardo, sempre da 30 a 50 viti assieme che den­un­ciano per­dite vis­tose. L’appezzamento non è ancora ven­dem­miato del tutto per cui devo limit­armi a sti­mare, ma penso che lì ci man­cherà il 30 % circa.

Abge­se­hen von die­sem abge­grenz­ten Scha­den kön­nen wir doch wie­der ein­mal zufrie­den sein. Vom Hagel wer­den wir seit Jah­ren ver­schont und auch das wit­te­rungs­be­dingte extrem starke Auf­tre­ten der Pero­no­s­pora hat unse­ren Trau­ben kei­nen Scha­den zuge­fügt. Sicher­lich, die Rech­nung für die Pflan­zen­schutz­mit­tel wird das Dop­pelte jener des leicht zu hand­ha­ben­den Jah­res 2015 aus­ma­chen und auch der dies­be­züg­li­che Arbeits­auf­wand ist nicht ver­gleich­bar. Aber wenn ich mir vor Augen halte, dass andere Wein­bau­ge­biete trotz die­sen Auf­wan­des wenig bis gar nichts lesen, will ich mich nicht zu sehr bekla­gen.

A parte questo danno deli­mi­tato pos­siamo essere di nuovo rela­tiv­a­mente con­tenti. La gran­dine ci ris­par­mia da anni ed anche gli attac­chi mas­sicci di pero­no­pora che fla­gel­la­vano l’Europa cen­trale non sono rius­citi a col­pire i nos­tri grap­poli. Certo, le fat­ture dei pro­dotti usati per i trat­ta­menti anti­pe­ro­no­s­po­rici evi­den­zier­anno all’incirca uscite rad­dopp­iate ris­petto alla faci­lis­sima annata 2015 ed anche le spese in ore lavora­tive saranno net­tamente mag­giori. Quando però mi rendo conto che in vaste aree viti­cole nono­stante i con­s­i­de­re­voli sforzi non si ven­dem­mia non trovo giusto lamen­tarmi troppo.

Seit let­zen Diens­tag sind wir mit der Lese beschäf­tigt, bis jetzt läuft alles nach Plan. Der Grauer Bur­gun­der ist fast fer­tig, die hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren und der warme Wind haben viel Was­ser ver­duns­ten las­sen, wes­we­gen die Most­ge­wichte kon­zen­tra­ti­ons­be­dingt sich am obe­ren Ende der Akzep­tanz befan­den. Die 15 mm Nie­der­schlag der letz­ten Tage haben dies­be­züg­lich sicher keine Trend­um­kehr bewirkt, dafür waren sie zu gering, haben aber zusam­men mit den tie­fe­ren Tem­pe­ra­tu­ren für etwas Ent­span­nung gesorgt. Essig­fäule und Botry­tis hat­ten wir bis jetzt weni­ger als im mehr­jäh­ri­gen Durch­schnitt, das Trau­ben­ma­te­rial zeigt sich bis jetzt sehr gesund und auch die Säu­re­werte der Moste las­sen hof­fen. Man kann sagen, wir sind in einer guten Star­po­si­tion im Ren­nen um gute Weine, aber auch nicht mehr. Um zu sagen, wie der Jahr­gang sein wird, müsste ich jetzt raten, was ich lie­ber unter­lasse. Dafür ist es schon vom Wein­bau aus gese­hen noch zu früh, nach­dem wir erst ein unge­fäh­res Vier­tel der Gesamt­menge im Kel­ler haben. Un zudem müs­sen wir erst schauen, wie sich die Moste und Mai­schen im Kel­ler ver­hal­ten wer­den. Der Wein hört nie auf, uns zu über­ra­schen und das ist gut so.

Da mar­tedì scorso siamo occupati con la ven­dem­mia e finora tutto pro­cede come pre­visto. Con il Pinot gri­gio abbiamo già quasi finito, le tem­pe­ra­ture di mezza estate ed il vento caldo hanno por­tato a con­cen­tra­zioni zuc­che­rine al limite supe­riore dell’accettabilità. I 15 mm di piog­gia degli scorsi giorni non hanno cer­ta­mente pro­vo­cato un’inversione di ten­denza, ma assieme all’abbassamento di tem­pe­ra­tura hanno con­tri­buito a sta­bi­liz­zare la situa­zione. Di mar­ci­ume acido e di botrite ne abbiamo per ora meno che di media nelle altre annate, le uve per ora sono sane ed anche i livelli aci­dici fanno sper­are. Si può rias­su­mere che siamo in una buona situa­zione di par­tenza nella gara per otte­nere un buon pro­dotto, ma niente di più. Per poter dire come sarà l’annata di vino dov­rei indo­vinare, cosa che pre­fe­risco non fare. Per predirla è ancora troppo presto già a livello viti­colo in quanto abbiamo ven­dem­miato finora solo un quarto dei vigneti. E poi biso­gna vedere come si com­porteranno i mosti ed i pigia­d­i­ras­pati in can­tina. Il vino non finisce a sor­pren­derci ed è bene che sia così.

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