Es gibt nur fünf Fässer Rotwein aber die Weißen riechen phantastisch — Abbiamo fatto solo cinque fusti di vino rosso ma i bianchi hanno profumi fantastici

Geschrieben von am 4. Januar 2018 | Abgelegt unter Allgemein - Generale


Die­ser locker hin­ge­wor­fene Satz fasst tref­fend das ver­gan­gene Jahr zusam­men. Es war für mich als Wein­bauer ein schwie­ri­ges Jahr, das kann man wohl sagen. Der tro­ckene und kalte Win­ter hat zu den stärks­ten Win­ter­schä­den geführt, die ich bis jetzt erlebt habe. Zahl­rei­che alte Char­don­nay- und Rulän­der­re­ben am Oge­aner und Klaus­ner erwach­ten nicht mehr aus dem Win­ter­schlaf. Bei den meis­ten davon gab es auch keine Aus­triebe an der Basis, soge­nannte Mar­tit­schen, mit wel­chen man in ein bis zwei Jah­ren einen neuen Stock auf­bauen kann; sie muss­ten mit Jungre­ben auf­wen­dig ersetzt wer­den. 

Questa frase but­tata lì, ris­pec­chia nono­stante la sua incom­ple­tezza l’annata scorsa. Per me come vignaiolo era un’annata dif­fi­cile, di sicuro. L’inverno freddo e secco ha pro­vo­cato i peg­giori danni che io abbia visto finora. Tanti ceppi vec­chi di Char­don­nay e Pinot gri­gio nei vigneti Oge­aner e Klaus­ner non si sono più ris­ve­gliati in pri­ma­vera. Nella stra­grande mag­gior­anza dei casi le viti non hanno nean­che ricac­ciato dal basso ma dove­vano essere sosti­tuite in modo impeg­na­tivo con gio­vani barb­a­telle. 

Im Früh­ling kam auch noch Spät­frost dazu. Ein frü­her Aus­trieb gekop­pelt mit einem Kalt­luft­ein­bruch aus dem Nor­den brachte die zar­ten grü­nen Triebe in starke Bedräng­nis. Im Ober­feld, unser noma­ler­weise käl­tes­ter Ort, half die dort noch vom vori­gen Apfel­an­bau her­rüh­rende Über­kro­nen­be­wäs­se­rung, das Schlimmste abzu­wen­den. Den Guyot-Stö­cken am Oge­aner wurde hin­ge­gen ihre Boden­nähe zum Ver­häng­nis. Wäh­rend die Per­geln dane­ben keine Schä­den auf­wie­sen, ern­tete ich bei ers­te­ren ein Vier­tel eines nor­ma­len Ertra­ges.

In pri­ma­vera si sono aggi­unto a ciò le gelate tar­dive. Il ger­mo­glia­mento pre­coce assieme a cor­renti gel­ide del nord ha messo in evi­denza la sus­ce­ti­bi­lità al freddo dei gio­vani ger­mo­gli.  Nel vigneto Ober­feld, di con­su­etu­dine il posto più freddo dell’azienda, ha aiutato l’impianto irri­guo ad asper­sione, fino a quin­dici anni fa era infatti un meleto, a limit­are i danni. Per i ceppi di Char­don­nay alle­vati a Guyot dell’Ogeaner invece la vic­inanza dei tralci al ter­reno era mici­diale. Mentre le per­gole accanto non evi­den­zia­vano danni, nell’impianto a spal­liera i ger­mo­gli bru­ciati dal gelo erano così tanti da pro­durre solo un quarto di un rac­colto nor­male.

Die Erd­rau­pen, bei uns Rugat­ten genannt, waren ein wei­te­rer Nadel­stich im Jah­res­lauf. Um einer geziel­ten che­mi­schen Bekämp­fung wer­den wir zumin­dest in den nächs­ten Jah­ren nicht her­um­kom­men, nach­dem das nächt­li­che Ein­sam­meln extrem arbeits­auf­wen­dig ist und auch nicht die erhoff­ten Ergeb­nisse gebracht hat. Im Som­mer fie­len näm­lich immer wie­der Stö­cke auf, wo die trau­ben­tra­gen­den Haupt­triebe fehl­ten. Diese gefrä­ßi­gen nacht­ak­ti­ven Rau­pen tre­ten momen­tan in Gebie­ten auf, wo sie noch nie nega­tiv auf­ge­fal­len sind. 

Le not­tue poi hanno cos­ti­tuito un ulte­riore pun­zec­chia­tura. Temo di dover comin­ci­are a com­bat­terle con un trat­ta­mento spe­ci­fico, in quanto a rac­co­glierle notte per notte a mano è molto impeg­na­tivo e non è ser­vito a molto. Infatti in estate si vede­vano diverse viti dove man­ca­vano i tralci princi­pali, cioè gli unici che sono frut­ti­feri. Queste larve vor­aci, che risal­gono i ceppi di notte, sono apparse ulti­ma­mente in zone dove non si erano mai viste prima.

Ein spä­ter Pero­no­s­por­abe­fall, der in der gan­zen Gegend das Laub mas­siv geschä­digt hat, glück­li­cher­weise aber zu spät auf­ge­tre­ten ist, um die wich­ti­ge­ren Trau­ben zu infi­zie­ren, hat uns wie­der ein­mal die Gren­zen des Pflan­zen­schut­zes auf­ge­zeigt. Wobei ich immer mehr den Ein­druck habe, dass die Ursa­chen für das Ver­sa­gen der PSM in die­sen extre­men Fäl­len eher in einer unge­nü­gen­den Appli­ka­ti­ons­tech­nik zu suchen sind. Die som­mer­li­che Dürre, wel­che in wei­ten Gegen­den Euro­pas für große Pro­bleme gesorgt hat, hat hier zum Glück kei­nen Scha­den ange­rich­tet.

Un attacco tar­divo di pero­no­s­pora che in tutta la zona ha dan­n­eg­giato in modo mas­sic­cio le fog­lie ma per for­tuna ha lasciato indenne i grap­poli, ha evi­den­ziato un altra volta i limiti della lotta anti­critto­ga­mica. Ho sempre di più l’impressione che le cause di attac­chi così dele­teri sia da ricer­care più in tec­ni­che di app­li­ca­zione insuf­fi­ci­enti che nell’inefficacia dei pro­dotti stessi. La grande sic­cità che in altre zone d’Europa ha cau­sato danni ingenti da noi invece non ha dato pro­blemi.

Den größ­ten Ein­schnitt im Pro­duk­ti­ons­jahr 2017 stell­ten aber die Hagel­schläge vom 9. und 10. August dar. Auch mein inzwi­schen fast 90jähriger Vater weiß nichts von einem Hagel­sturm, der so stark war, so ein gro­ßes Gebiet gleich­zei­tig betrof­fen hat und mehr­mals hin­ter­ein­an­der am glei­chen Tag die schad­brin­gende Ladung nie­der­ge­hen hat las­sen. Es sah furcht­bar aus, die Moral war am Boden! Manch­mal habe ich schon gedacht, dass heuer eigent­lich nur mehr die bibli­schen Heu­schre­cken fehl­ten.

Il momento più cru­ciale dell’anno era cos­ti­tuito dalle gran­di­nate del 9 e 10 agosto. Mio padre che si avvic­ina ai 90 anni non si ricorda una tem­pesta così forte, che ha col­pito una zona così vasta e che ha rila­sciato più volte in due giorni la sua carica dele­te­ria. I vigneti dopo erano ter­ri­bili da vedere, la morale era per terra! Più volte quest’anno mi è ven­uto in mente che man­ca­vano solo le caval­lette bibli­che…

Ein schö­ner Herbst und eine auf­merk­same Lese konn­ten die Qua­li­tät des Jahr­gangs ret­ten, men­gen­mä­ßig müs­sen wir im Betrieb aber ins­ge­samt auf mehr als ein Drit­tel ver­zich­ten. Die Trin­ker unse­rer Weine wird der Wer­de­gang des 2017ers bes­ten­falls inter­es­sie­ren, es betrifft sie aber nicht wirk­lich. Wie immer sor­gen näm­lich die ver­ant­wor­tungs­vol­len Pro­du­zen­ten unter uns, dass ein schwie­ri­ges Jahr für den Win­zer trotz­dem zu einem mög­lichst guten Jahr­gang im Glas führt. 2014 hat bewie­sen, dass das funk­tio­niert. Erin­nert ihr Euch noch?

L’autunno bel­lis­simo e la ven­dem­mia accu­rata hanno sal­vato l’annata dal punto di vista qua­li­ta­tivo. Circa la quan­tità dob­biamo invece rin­un­ci­are a più di un terzo. Nel migliore dei casi il con­su­ma­tore si inter­essa del decorso dell’annata, ma non lo riguarda ver­a­mente. Infatti come sempre i pro­dut­tori cosci­enti tra di noi hanno fatto sì che l’annata dif­fi­cile non sia per­ce­pi­bile da chi alla fine beve il vino. Il 2014 ha dimostrato che ciò fun­ziona. Vi ricordate ancora?

 

Trackback URI | Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben - Scrivere un commento

Ja, ich möchte bei Kommentaren benachrichtigt werden!

Rate www.kobler-margreid.com/blog Sajithmr.com
  • Perfect
    Perfect(69.2%)
  • Good
    Good(22.2%)
  • Bad
    Bad(0.9%)
  • Too Bad
    Too Bad(7.7%)